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Super League: Leader Thun bezwingt YB im Berner Derby deutlich

YBs Hintermannschaft ist bedient im Fussball Meisterschaftsspiel der Swiss Super League zwischen FC Thun, FCT, und BSC Young Boys, YB, vom Sonntag, 25. Januar 2026 in Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTON ...
Nach einer guten 1. Halbzeit fallen die Berner nach der Pause auseinander.Bild: KEYSTONE

Im Derby bei Leader Thun gibt's für YB eine Klatsche – es ist die 5. Niederlage in Folge

Thun nähert sich dem sensationellen Meistertitel in der Super League weiter an. Der Aufsteiger gewinnt das Berner Derby gegen die Young Boys 4:1. Ausgerechnet Kastriot Imeri leitet den Sieg ein.
25.01.2026, 15:5425.01.2026, 17:05
jonas schneeberger / keystone-sda

Imeri erzielte 54 Sekunden nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit das 1:0 – und lancierte damit Thuns entscheidende, überaus effiziente 15-minütige Sturm-und-Drang-Phase. Bis zur 62. Minute erhöhten Mattias Käit und der spätere Doppeltorschütze Elmin Rastoder auf 3:0. Erst dann kamen auch die Young Boys durch den eingewechselten Alan Virginius zum Torerfolg.

Ausgerechnet Imeri! Der 25-jährige Mittelfeldspieler ist bis zum Saisonende von den Young Boys ausgeliehen und blüht in Thun neu auf. 2022 liessen sich die Berner Imeris Verpflichtung von Servette kolportierte acht Millionen Franken kosten, den Durchbruch schaffte der technisch versierte Spielmacher beim Liga-Krösus jedoch nicht.

Zu einer grossen Wende war das fragile YB gegen die entfesselten Thuner nach den Gegentreffern nicht imstande. Zum vierten Mal in Folge setzte es in der Super League eine Niederlage ab. Das 0:1 gegen Olympique Lyon eingerechnet, steht die Negativserie nun bei fünf Niederlagen.

Thun dagegen machte einen weiteren Schritt in Richtung der grössten Sensation in der Super-League-Historie. Der Aufsteiger aus der Challenge League baute seine jüngste Siegesserie auf vier Spiele aus und steht auch nach der 21. Runde an der Spitze der Liga. Nicht weniger als 17 Punkte trennen Thun und die inferioren Young Boys, die in den letzten vier Ligaspielen 16 Gegentore (!) kassierten und den Blick als Tabellensechste allmählich nach hinten richten sollten.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/blue Sport

In der ersten Halbzeit fielen noch keine Tore – was nicht an der Spielweise lag. Beide Teams traten offensiv auf, lancierten immer wieder schnelle Angriffe und sorgten für einen munteren Schlagabtausch. Alvyn Sanches zielte nach einer feinen Einzelleistung mit dem schwachen rechten Fuss zu ungenau (6.), Chris Bedia wurde der 13. Saisontreffer nach einem Corner wegen einer Armberührung in der Entstehung aberkannt (25.), Ethan Meichtry, der nach dem Seitenwechsel zwei Tore auflegte, traf das Aussennetz (45.).

Das sagt YB-Routinier Christian Fassnacht:

«Wir haben in der 1. Halbzeit vieles richtig gemacht. Aus der Pause zu kommen und nach 40 Sekunden in Rückstand zu geraten, ist sehr bitter. Gerade in der aktuellen Verfassung tut uns das sehr weh, weil wir momentan nicht fähig sind, auf einen solchen Rückschlag zu reagieren.»

Für Ryan Andrews war die Partie nach einer Stunde gelaufen. Der YB-Verteidiger schied nach einem unglücklichen Zweikampf mit Verdacht auf eine Knieverletzung aus. Der Engpass in der YB-Abwehr spitzte sich damit vor dem anstehenden Europa-League-Gastspiel beim VfB Stuttgart am Donnerstag und dem «Strichkampf» beim FC Zürich am nächsten Wochenende weiter zu.

Thun - Young Boys 4:1 (0:0)
10'014 Zuschauer. SR Kanagasingam.
Tore: 46. Imeri (Meichtry) 1:0. 56. Käit 2:0. 62. Rastoder (Meichtry) 3:0. 64. Virginius (Sanches) 3:1. 84. Rastoder (Fehr) 4:1.
Thun: Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Heule (68. Montolio); Meichtry (68. Roth), Bertone, Käit (86. Rupp), Imeri (79. Franke); Labeau, Rastoder (86. Dähler).
Young Boys: Keller; Andrews (34. Zoukrou), Wüthrich, Lauper (76. Gigovic), Benito; Fassnacht, Raveloson (76. Pech), Fernandes (60. Virginius), Monteiro (76. Córdova); Sanches; Bedia.
Verwarnungen: 45. Bertone, 70. Raveloson, 75. Imeri. (nih/sda)

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40 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Oliver01
25.01.2026 15:50registriert Februar 2023
Starke Vorstellung des Leaders. YB ist in der Krise!
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Zum Kommentar
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Lektor1956
25.01.2026 15:28registriert Juni 2023
YB, ein Club in der grossen Krise. Wie dauernd gehört und gelesen verfügen die Berner über ein „breites Kader“. Warum Zoukrou und vor allem die Schlafmütze Raveloson regelmässig zum Einstz kommen, ist für mich ein Rätsel, diese zwei Spieler verfügen bestenfalls über Challenge League Niveau. Zudem muss man sich die Frage stellen, warum bei YB kein einziger Spieler besser wird und sie nach dem Wechsel zu anderen Clubs wieder aufblühen. Die in der Vergangenheit vielgepriesene „YB-Familie“ scheint kein Erfolgsmodell zu sein.
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SD1980
25.01.2026 16:29registriert August 2018
Thun überzeugt weiter, schön zu sehen.
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