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Switzerland’s head coach Patrick Fischer reacts during a friendly ice hockey game between Switzerland and Denmark, at the ice hall in La Chaux-de-Fonds, Switzerland, Wednesday, 26. April 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Für Patrick Fischer und die Hockey-Nati steht heute die WM-Hauptprobe gegen Kanada an. Bild: KEYSTONE

Vier Spieler müssen nach Hause – gegen Kanada geht's um die letzten Plätze im WM-Aufgebot

Nach einer erfolgreichen Vorbereitung wartet auf das Schweizer Nationalteam heute Abend in Genf bei der WM-Hauptprobe mit dem kanadischen WM-Team ein echter Prüfstein.



Einige Schweizer «Wackelkandidaten» kriegen gegen den Olympiasieger eine letzte Chance, sich für die WM zu empfehlen. Zwei Verteidiger und zwei Stürmer zuviel stehen noch im Aufgebot des Schweizer Nationaltrainers Patrick Fischer. Entgegen den ursprünglichen Plänen und bewusst, weil einige Spieler leicht angeschlagen sind, verzichtete Fischer nach den beiden Partien gegen Dänemark am Freitag auf den letzten Kaderschnitt. So fehlt auch am Dienstagabend in Genf mit Denis Hollenstein wegen einer leichten Blessur nochmals ein Akteur, der zu den Fixstartern zählen würde.

Switzerland's team cheers after scoring during a friendly ice hockey game between Switzerland and Denmark in the St. Jakob Arena in Basel, Switzerland, on Friday, April 28, 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Zwei Stürmer und zwei Verteidiger werden noch aus dem Schweizer Kader gestrichen. Bild: KEYSTONE

Den letzten Kaderschnitt nimmt Fischer nun nach dem Duell mit den Kanadiern vor – nur vier Tage vor dem WM-Startspiel am Samstag in Paris gegen Aufsteiger Slowenien. Auf dem Papier sind bisher einzig die Torhüter fix: Jonas Hiller, der zuletzt drei Shutouts in Folge feierte, und Leonardo Genoni bilden das Goalie-Duo, Niklas Schlegel wird als dritter Keeper nach Paris reisen.

Kanada zum dritten Mal zu Gast

Bevor Hiller, Genoni und Co. ihre WM-Mission am Mittwoch mit der Reise nach Paris in Angriff nehmen, wartet noch eine Herausforderung auf die Schweizer Mannschaft. Die Kanadier haben zuletzt zweimal in Folge den WM-Titel gewonnen und gelten auch in diesem Jahr zu den Favoriten auf die Goldmedaille.

epa05324238 Players of Canada pose for photographers with the trophy after the Ice Hockey World Championship 2016 final between Finland and Canada at the Ice Palace in Moscow, Russia, 22 May 2016. Canada won 2-0.  EPA/SERGEI ILNITSKY

Weltmeister Kanada spielt heute gegen die Schweiz. Bild: SERGEI ILNITSKY/EPA/KEYSTONE

Kanada ist zum dritten Mal in der jüngeren Vergangenheit nach 2012 und 2014 unmittelbar vor der WM zu Gast in der Schweiz. Vor fünf Jahren verloren die Schweizer ihre WM-Hauptproben gegen die Kanadier in Freiburg (1:2 n.P.) und Kloten (2:4) ebenso wie vor drei Jahren im Zürcher Hallenstadion (0:4). Auch in punkto Resultat geht es für die Mannschaft in Genf also um eine letzte Empfehlung.

Wichtiger dürfte dennoch die Leistung sein. Denn die Schweizer haben in den letzten vier Wochen während der WM-Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen. Diesen Trend gilt es zu bestätigen, um für die WM Selbstvertrauen zu tanken. Ein guter Auftakt könnte viel zu einer ruhigen und erfolgreichen WM beitragen. In den letzten beiden Jahren herrschte von Beginn weg eine Unruhe, nachdem die Schweizer ihre Startspiele gegen die jeweiligen Aufsteiger Österreich und Kasachstan verloren hatten.

... und 2016 gegen Kasachstan hat die Schweiz Auftakt-Niederlagen eingesteckt

Schweizer gewannen Euro Hockey Challenge

Bisher deutet allerdings wenig daraufhin, dass den Schweizern am Samstag gegen die Slowenen eine neuerliche Blamage droht. Denn bisher vermochten die Schweizer vielleicht mit Ausnahme des ersten Spiels gegen Dänemark (4:5) zu gefallen. Das Team wirkt stilsicher, agiert defensiv stabil und überzeugt in Power- und Boxplay. Die Rangliste der «Euro Hockey Challenge» (Name der WM-Vorbereitungsserie in Europa) schlossen die Schweizer mit 19 Punkten in acht Spielen im 1. Rang ab.

Colorado Avalanche forward Matt Duchene (9) skates prior to an NHL hockey game against the Buffalo Sabres, Thursday, Feb. 16, 2017, in Buffalo, N.Y. (AP Photo/Jeffrey T. Barnes)

Matt Duchene ist eine der Stars im WM-Aufgebot von Kanada. Bild: ASSOCIATED PRESS/FR171450 AP

Anders als bei den Schweizern steht die kanadische WM-Auswahl. Prominent besetzt ist sie in erster Linie im Angriff. Mit Matt Duchene, Ryan O'Reilly, Nathan MacKinnon oder Claude Giroux boten die Kanadier einige prominente Spieler auf, deren NHL-Saison beendet ist. (zap/sda)

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