Sport
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National League A, 25. Runde

Bern – SCL Tigers 5:6 n. P. (0:0, 4:3, 1:2)
Lugano – Zug 1:2 (0:1, 0:0, 1:1)
ZSC Lions – Lausanne 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

Spieler der SCL Tigers jubeln nach einem Tor waehrend dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und den SCL Tigers, am Montag, 23. November 2015, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die SCL Tigers feiern im Derby einen überraschenden Auswärtssieg.
Bild: KEYSTONE

Die SCL Tigers schlagen Bern im Derby – Zug und der ZSC holen je drei Punkte

Der SCB führt fast während der ganzen Partie mit zwei Toren Vorsprung, verliert die Partie am Ende aber im Penaltyschiessen. Die ZSC Lions verbleiben dank dem Sieg gegen Lausanne an der Tabellenspitze, Verfolger Zug schlägt Lugano auswärts.



Bern – SCL Tigers 5:6 n. P.

- Bern erlitt im vierten Spiel (eines im Cup) unter dem neuen Trainer Lars Leuenberger die erste Niederlage. Der SCB verlor das Berner Derby gegen die SCL Tigers 5:6 nach Penaltyschiessen, obwohl er dreimal mit zwei Toren in Führung gelegen hatte.

- Der Sieg der Langnauer war nicht gestohlen, da sie grosse Moral zeigten. Thomas Nüssli (55.) mit dem zweiten Emmentaler Tor im Powerplay und Jewgeni Schirjajew (56.) retteten die Gäste mit zwei Treffern innert 51 Sekunden in die Verlängerung. Nüssli war es auch, der mit dem 16. Penalty für die Entscheidung sorgte, nachdem er schon mit dem ersten Versuch im Shootout erfolgreich gewesen war. Die Tigers feierten erst den zweiten Auswärtserfolg in dieser Saison und gaben die Rote Laterne an Biel ab. Das erste Duell in Bern hatten sie 1:7 verloren.

- Nach weitgehend ereignislosen ersten 20 Minuten waren die 16'956 Zuschauer im Mitteldrittel gleich in den Genuss von sieben Toren gekommen. Flurin Randegger (21.) und Simon Moser (23.) brachten die Berner mit zwei Toren innert 95 Sekunden 2:0 in Führung. Neben Moser, der per Ablenker seinen zehnten Saisontreffer schoss, trafen auch Timo Helbling zum 3:1 (31.) und Cory Conacher zum 5:3 (42.) in Überzahl. Die Langnauer Tore zum 2:3 (35.) und 3:4 (39.) erzielte jeweils Kevin Clark.

Der Langnauer Thomas Nuessli, rechts, erzielt den Siegespenalty gegen den Berner Torhueter Janick Schwendener, links, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers am Freitag, 27. November 2015, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Thomas Nüssli entscheidet mit diesem Penalty die Partie.
Bild: KEYSTONE

Lugano – Zug 1:2

- Zug setzte sich bei Lugano 2:1 durch und revanchierte sich für die 3:4-Heimniederlage gegen die Bianconeri vom Samstag. Luganos neuer Trainer Doug Shedden verlor im achten Spiel zum dritten Mal.

- Der Sieg der Zuger ging absolut in Ordnung. Das beste Auswärtsteam der Liga tat mehr fürs Spiel, was das Schussverhältnis von 37:20 zu Gunsten des EVZ unterstreicht. Zudem gelang den Gästen eine prompte Reaktion, nachdem Luganos ehemaliger NHL-Stürmer Damien Brunner in der 49. Minute mit seinem neunten Saisontor zum 1:1 ausgeglichen hatte. Nur 38 Sekunden später gelang Verteidiger Tim Ramholt mit einem Schuss von der blauen Linie der Siegtreffer, wobei Luganos Goalie Elvis Merzlikins die Sicht genommen wurde.

- Beim 1:0 (13.) hatte Dario Bürgler einen Abschluss von Santeri Alatalo unhaltbar abgelenkt. Der Stürmer traf erstmals seit dem 13. Oktober. Am Ende wurde es für die Zuger allerdings nochmals heiss, als die Tessiner nach einer Strafe gegen Ramholt während 56 Sekunden mit sechs gegen vier Feldspielern agieren konnten. Dabei kamen die Gastgeber dem Ausgleich nahe.

- Mit dem 2:1 feierten die Zentralschweizer den fünften Erfolg in den letzten sechs Partien in Lugano. Gleichzeitig ging für die Bianconeri eine fünf Partien dauernde Siegesserie vor eigenem Publikum zu Ende.

Die Zuger Tim Ramholt, rechts, Dominic Lammer, links, und Robin Grossmann, Mitte, feiern einern Treffer beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem EV Zug am Freitag, 27. November 2015, in der Resega Halle in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Der EV Zug kann in der Resega jubeln.
Bild: TI-PRESS

ZSC Lions – Lausanne 2:0

- Lausanne hat bei der 0:2-Auswärtsniederlage gegen die ZSC Lions einen unrühmlichen NLA-Rekord aufgestellt. Das Team von Heinz Ehlers wartet mittlerweile seit 216:41 Minuten auf einen Torerfolg.

- Der letzte Lausanner Treffer in der Meisterschaft datiert vom 17. November, als Harri Pesonen beim 1:4 gegen Ambri-Piotta in der 24. Minute zum 1:1 traf. Gegen die Lions blieben die Waadtländer zum dritten Mal in Folge nach dem 0:3 bei Genève-Servette und dem 0:1 gegen Bern ohne Torerfolg. Damit brachen sie den eigenen Negativrekord, den sie 2002 aufgestellt hatten. Damals brachte der LHC während 197:37 Minuten keinen Treffer zu Stande.

- Insgesamt verlor Lausanne zum sechsten Mal in der laufenden Spielzeit zu null, zum zweiten Mal im Hallenstadion nach dem 0:1 im ersten Saisonduell gegen den ZSC. Gleichzeitig feierte Niklas Schlegel seinen ersten Shutout in der NLA. Der erst 21-Jährige zeigte einige starke Paraden (total 23). In der 13. Minute beispielsweise rettete er mirakulös gegen Alain Miéville, der vor dem halbleeren Tor zum Abschluss gekommen war.

- Das Game-Winning-Goal zum sechsten Heimsieg in Serie der Lions erzielte Pius Suter 38 Sekunden vor der zweiten Pause in Unterzahl, nachdem er nach einem Pass von Phil Baltisberger alleine auf Cristobal Huet hatte losziehen können. Für das 2:0 zeichnete in der 49. Minute Ryan Keller im Powerplay verantwortlich. Es war das zehnte Duell dieser beiden Teams hintereinander, in dem nicht mehr als drei Tore fielen. (si/rst)

Der Zuercher Torschuetze Pius Suter, rechts, jubelt mit Reto Schaeppi, links, nach seinem Tor zum 1-0 beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem Lausanne HC am Freitag, 27. November 2015, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die ZSC Lions sind weiterhin Leader.
Bild: KEYSTONE

Die Telegramme

SC Bern – SCL Tigers 5:6 (0:0, 4:3, 1:2, 0:0) n. P. 16'956 Zuschauer. – SR Stricker/Wiegand, Kaderli/Kovacs.
Tore: 21. (20:42) Flurin Randegger (Roy, Pascal Berger) 1:0. 23. (22:17) Moser (Helbling, Blum/Ausschluss Adrian Gerber) 2:0. 25. Sven Lindemann (Haas, Koistinen) 2:1. 31. Helbling (Plüss, Blum/Ausschluss Weisskopf) 3:1. 35. (34:55) Clark (Gustafsson, Bucher) 3:2. 36. (35:41) Roy (Conacher, Pascal Berger) 4:2. 39. Clark (Ausschluss Bergenheim) 4:3. 42. Conacher (Bergenheim, Roy/Ausschluss Stettler) 5:3. 55. (54:15) Nüssli (Clark/Ausschluss Bergenheim) 5:4. 56. (55:05) Schirjajew (Haas) 5:5. – Penaltyschiessen: Nüssli 0:1, Krueger 1:1; Clark −, Roy −; Koistinen 1:2, Conacher −; DiDomenico −, Luca Hischier −; Gustafsson −, Pascal Berger 2:2; Krueger 3:2, Olesz 3:3; Pascal Berger −, DiDomenico −; Krueger −, Nüssli 3:4. – Strafen: je 4-mal 2 Minuten. – Postfinance-Topskorer: Conacher; DiDomenico.
Bern: Schwendener; Jobin, Beat Gerber; Flurin Randegger, Blum; Helbling, Krueger; Dubois, Gian-Andrea Randegger; Moser, Plüss, Nico Hischier; Pascal Berger, Roy, Conacher; Bodenmann, Luca Hischier, Bergenheim; Alain Berger, Reichert, Marco Müller.
SCL Tigers: Punnenovs; Stettler, Koistinen; Weisskopf, Kim Lindemann; Zryd, Adrian Gerber; Olesz, DiDomenico, Nüssli; Bucher, Gustafsson, Clark; Haas, Schirjajew, Sven Lindemann; Tom Gerber, Sandro Moggi, Claudio Moggi; Albrecht.
Bemerkungen: Bern ohne Kreis, Scherwey, Kobasew, Ebbett, Bührer, Untersander, Smith und Rüfenacht. SCL Tigers ohne Bärtschi, Nils Berger, Gossweiler, Yves Müller, Currit, Murray, Wyss (alle verletzt) und Hecquefeuille (überzähliger Ausländer).

ZSC Lions – Lausanne 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) 9218 Zuschauer. – SR Eichmann/Vinnerborg, Abegglen/Progin.
Tore: 40. (39:22) Suter (Phil Baltisberger/Ausschluss Künzle!) 1:0. 49. Keller (Karrer, Nilsson/Ausschluss Lardi) 2:0. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 5-mal 2 Minuten gegen Lausanne. – Postfinance-Topskorer: Nilsson; Danielsson.
ZSC Lions: Schlegel; Blindenbacher, Geering; Seger, Phil Baltisberger; Hächler, Siegenthaler; Karrer; Nilsson, Matthews, Wick; Künzle, Malgin, Foucault; Keller, Shannon, Suter; Neuenschwander, Trachsler, Schäppi.
Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Genazzi, Lardi; Trutmann, Stalder; Jannik Fischer, Nodari; Walsky, Hytönen, Déruns; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Danielsson, Froidevaux, Herren; Antonietti, Savary, Simon Fischer.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Bärtschi, Cunti, Flüeler, Fritsche, Bergeron, Herzog und Schnyder. Lausanne ohne Augsburger, Conz, Bang und Rytz (alle verletzt). – Timeout Lausanne (54.). – Lausanne ab 59:20 ohne Goalie.

Lugano – Zug 1:2 (0:1, 0:0, 1:1) 5675 Zuschauer. – SR Massy/Wehrli, Espinoza/Kohler.
Tore: 13. Bürgler (Alatalo) 0:1. 49. (48:04) Brunner (Hofmann, Stapleton) 1:1. 49. (48:42) Ramholt (Grossmann) 1:2. – Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Lugano, 4-mal 2 Minuten gegen Zug. – Postfinance-Topskorer: Klasen; Bouchard.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Chiesa; Kparghai, Ulmer; Vauclair, Hirschi; Kienzle; Pettersson, Martensson, Klasen; Brunner, Stapleton, Hofmann; Reuille, Sannitz, Walker; Fazzini, Morini, Bertaggia.
Zug: Stephan; Ramholt, Grossmann; Schlumpf, Sondell; Morant, Alatalo, Morant; Blaser; Lammer, Immonen, Bouchard; Martschini, Holden, Suri; Bürgler, Diem Schnyder; Thibaudeau, Peter, Senteler; Marchon.
Bemerkungen: Lugano ohne Filppula und Steinmann. Zug ohne Erni, Lüthi und Zangger (alle verletzt). – Pfosten-/Lattenschüsse: 39. Martschini, 50. Hirschi. – Timeout Lugano (58:03), danach ohne Goalie. (si)

Die Tabelle

Bild

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sidthekid 27.11.2015 23:19
    Highlight Highlight Wow! Was für ein Berner-Derby... Mit einem Sieg für sympathischere und kämpferisch bessere Mannschaft!
    • MARC AUREL 28.11.2015 16:09
      Highlight Highlight Sehr glückliche Sieger.. abgelenkt unglücklich durch Krüger und ein Fehlgriff von Schwendener. Nur deswegen konnte Langnau ausgleichen in den letzten Minuten..
    • sidthekid 29.11.2015 10:37
      Highlight Highlight Äh ja, so funktioniert Hockey nun mal... Bern hat ja auch von (Goalie-)Fehlern profitiert. Das ist ja der Witz an diesem wunderbaren Sport :)

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