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Justin Abdelkader, links, von Zug feiert ein Tor vor Torhueter Daniel Manzato, rechts, von Servette beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem Geneve Servette HC vom Mittwoch, 24. Maerz 2021 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Zugs Justin Abdelkader wendete das Heimspiel gegen Servette mit einem Doppelschlag. Bild: keystone

Lugano siegt auch bei den ZSC Lions – Abdelkader ist Zugs Matchwinner

Der EV Zug ist definitiv Qualifikationssieger. Er bezwang Servette 2:1 und kann nicht mehr eingeholt werden. Verfolger Lausanne gewann beim Schlusslicht in Langnau, Lugano siegte bei den ZSC Lions.



EV Zug – Servette Genf 2:1

Matchwinner der Zuger war Justin Abdelkader. Der 34-jährige Amerikaner mit der Erfahrung von 803 NHL-Spielen erzielte in seiner sechsten Partie für den EVZ innert 89 Sekunden das 1:1 (36.) und 2:1 (38.). Bei beiden Toren war er in Überzahl erfolgreich: Zunächst lenkte er einen Schuss von Tobias Geisser unhaltbar ab, dann traf er nach einer schönen Kombination aus kurzer Distanz. Zuvor war er in erster Linie aufgefallen, weil er dreimal auf die Strafbank (total viermal) musste.

Justin Abdelkader, links, von Zug im Spiel gegen Henrik Toemmernes, rechts, von Servette beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem Geneve Servette HC vom Mittwoch, 24. Maerz 2021 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Abdelkader im Infight gegen Tömmernes. Bild: keystone

Das Powerplay machte den Unterschied aus. Während die Zuger zwei der ersten drei Möglichkeiten in Treffer ummünzten, blieben die Genfer während 10:15 Minuten mit einem Mann mehr ohne Treffer. Allerdings war dies zu einem grossen Teil auf das sehr gute Boxplay der Zentralschweizer zurückzuführen.

Die Genfer waren das aktivere Team, was das Schussverhältnis von 38:15 unterstreicht. EVZ-Goalie Leonardo Genoni unterstrich jedoch einmal mehr seine unbestrittene Klasse. Er liess sich einzig von Stéphane Patry (23.) bezwingen. Servette kassierte die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen.

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Das sagt Justin Abdelkader zum Spiel. Video: YouTube/MySports

Zug - Genève-Servette 2:1 (0:0, 2:1, 0:0)
0 Zuschauer. - SR Urban/Nikolic, Obwegeser/Progin.
Tore: 23. Patry (Smirnovs) 0:1. 36. Abdelkader (Geisser/Powerplaytor) 1:1. 38. Abdelkader (Kovar, Shore/Powerplaytor) 2:1.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 plus 10 Minuten (Winnik) gegen Genève-Servette.
Zug: Genoni; Cadonau, Gross; Nussbaumer, Geisser; Zgraggen, Stadler; Sidler; Simion, Kovar, Thorell; Allenspach, Albrecht, Bachofner; Martschini, Shore, Abdelkader; Langenegger, Leuenberger, Hofer.
Genève-Servette: Manzato; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Völlmin, Smons; Guebey; Vouillamoz, Winnik, Omark; Rod, Smirnovs, Vermin; Moy, Fehr, Miranda; Fritsche, Kast, Patry; Riat.
Bemerkungen: Zug ohne Alatalo, Diaz, Schlumpf, Senteler, Zehnder (alle krank), Hofmann, Hollenstein, Thürkauf, Wüthrich (alle verletzt) und Klingberg (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Maurer, Mercier und Richard (alle verletzt). Genève-Servette ab 58:36 ohne Torhüter.

ZSC Lions – HC Lugano 2:3

Lugano kam mit einem 3:2 bei den ZSC Lions zum sechsten Sieg in Folge. Reto Suri im Powerplay (19.) und Mark Arcobello (26.) brachten die Gäste 2:0 in Führung – ZSC-Goalie Ludovic Waeber hinterliess beim zweiten Gegentreffer keine gute Figur. Nachdem Reto Schäppi (37.) nach einer schönen Aktion der Anschlusstreffer gelungen war, stellte Giovanni Morini 111 Sekunden später den Zweitore-Vorsprung wieder her.

Luganos Reto Suri, links, trifft zum 1:0 Tor gegen Zuerichs Torhueter Ludovic Waeber im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Mittwoch, 24. Maerz 2021, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Suri bringt Lugano in Führung. Bild: keystone

Im letzten Drittel gelang den Lions nur noch das 2:3 durch Sven Andrighetto (53.), der zum 25. Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich war. In der 55. Minute hatten die Gastgeber Pech, als Maxim Noreau am Pfosten scheiterte. Nichtsdestotrotz ging der Sieg der Bianconeri in Ordnung.

Dass die Südtessiner gewannen, entbehrt nicht einer gewissen Logik. Während die Luganesi den sechsten Sieg hintereinander auf fremdem Eis feierten, erlitten die Zürcher die siebente Niederlage in den letzten acht Heimspielen. Auch deshalb müssen sie nun ernsthaft um die direkte Playoff-Qualifikation bangen. In den Direktduellen zwischen dem ZSC und Lugano steht es nun 2:2.

ZSC Lions - Lugano 2:3 (0:1, 1:2, 1:0)
1 Zuschauer. - SR Stricker/Mollard, Schlegel/Wolf.
Tore: 19. Suri (Lammer, Fazzini/Powerplaytor) 0:1. 26. Arcobello (Bürgler) 0:2. 37. Schäppi (Riedi, Rautiainen) 1:2. 39. Morini (Herburger) 1:3. 53. Andrighetto (Roe, Noreau) 2:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 3mal 2 Minuten gegen Lugano.
ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Noah Meier; Hollenstein, Roe, Andrighetto; Lasch, Krüger, Bodenmann; Wick, Sigrist, Prassl; Riedi, Schäppi, Rautiainen; Diem.
Lugano: Schlegel; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Antonietti, Romanenghi; Bürgler, Arcobello, Boedker; Fazzini, Lajunen, Suri; Lammer, Herburger, Morini; Zangger, Sannitz, Haussener.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Flüeler, Morant, Pedretti, Pettersson und Suter (alle verletzt), Lugano ohne Bertaggia, Riva, Traber und Walker (alle verletzt). ZSC Lions ab 57:55 ohne Torhüter.

SCL Tigers – Lausanne 0:2

Lausanne erfüllte bei den SCL Tigers die Pflicht und holte mit einem 2:0-Sieg drei wichtige Punkte. Das letztendlich entscheidende 1:0 erzielte Cody Almond 28 Sekunden vor der zweiten Pause. 67 Sekunden vor dem Ende machte Denis Malgin mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar.

Tigers Yannick Blaser, Tigers Goalie Ivars Punnenovs,  Tigers Flavio Schmutz, von links, kaempften um den Puck gegen Lausannes, Cory Emmerton, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lausanne, am Mittwoch, 24. Maerz 2021, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Nichts Neues im Emmental: Langnau verliert ein weiteres Spiel. Bild: keystone

Die Tigers wehrten sich nach Kräften, es fehlt den Langnauern in der Offensive aber schlichtweg an der notwendigen Klasse. Den Emmentalern gelang zum fünften Mal in dieser Saison kein Tor, 16 Mal brachten sie nur einen Treffer zu Stande. Nach der 20. Niederlage in den letzten 22 Partien steht endgültig fest, dass die Tigers die Playoffs verpassen werden. Der Rückstand auf die zehntplatzierten Rapperswil-Jona Lakers beträgt bei sechs noch ausstehenden Partien 19 Punkte.

Lausanne feierte derweil den fünften Sieg in Folge. Tobias Stephan benötigte 26 Paraden für seinen dritten Shutout in dieser Saison.

SCL Tigers - Lausanne 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
0 Zuschauer. - SR Wiegand/Dipietro, Fuchs/Gnemmi.
Tore: 40. (39:32) Almond (Malgin, Jooris) 0:1. 59. Malgin (Bertschy, Kenins) 0:2 (ins leere Tor).
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne.
SCL Tigers: Punnenovs; Schilt, Grossniklaus; Glauser, Leeger; Erni, Bircher; Lardi, Blaser; Melnalksnis, In-Albon, Andersons; Julian Schmutz, Flavio Schmutz, Sturny; Neukom, Weibel, Dostoinov; Huguenin, Maxwell, Nilsson.
Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Antonietti; Jooris, Malgin, Almond; Jäger, Gibbons, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Krakauskas, Froidevaux, Douay.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Berger, Diem, Earl, Kuonen, Petrini und Salzgeber (alle verletzt). SCL Tigers von 58:08 bis 58:53 ohne Torhüter.

Die Tabelle

(ram/sda)

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