Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
From left Ambri's player Dominic Zwerger, Ambri's player Nick Plastino, Ambri's goalkeeper Dominik Hrachovina and Ambri's player Jannik Fischer celebrate, during the round game of Champions Hockey League between HC Ambri Piotta and BK Faerjestads at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Thursday,  September 05, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Ambri kämpft in der Champions Hockey League gegen das Ausscheiden. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Die Gruppenphase der Champions Hockey League geht zu Ende – wie steht die Schweiz da?

Diese und nächste Woche werden die letzten zwei Runden der Gruppenphase in der Champions Hockey League gespielt. Doch weil zuletzt vor einem Monat gespielt wurde, hast du sicher auch schon fast vergessen, wie es um deinen Lieblingsklub steht. Wir zeigen dir die Ausgangslage im Kampf um die K.-o.-Plätze.



Modus in der CHL

Die zwei besten Teams jeder Vierergruppe schaffen den Sprung in die Achtelfinals, wo jeweils ein Gruppenerster auf einen Gruppenzweiten trifft. Das Tableau für die K.-o.-Phase wird nach dem Abschluss der Gruppenspiele ausgelost.

In den Playoffs wird bis und mit Halbfinal mit Hin- und Rückspiel gespielt. Weiter kommt die Mannschaft mit dem besseren Gesamtskore nach den zwei Spielen. Eine Auswärtstor-Regel gibt es nicht.

EHC Biel

Die verbleibenden Spiele der Gruppe A:

Biel ist mit zwei Siegen gegen den norwegischen Vertreter Frisk Asker und je einem Sieg und einer Niederlage gegen das finnische Spitzenteam Tappara Tampere gut in den europäischen Wettbewerb gestartet.

abspielen

Die Highlights von Biels Sieg gegen Tappara. Video: YouTube/Champions Hockey League

Nun geht es zum Abschluss noch zwei Mal gegen Klagenfurt aus Österreich. Im Direktduell mit dem Leader der Gruppe A geht es für Biel um die Qualifikation für die Achtelfinals. Nehmen die Seeländer aus den zwei Spielen vier Punkte mit, sind sie sicher weiter. Ansonsten brauchen sie unwahrscheinliche Schützenhilfe von Frisk Asker gegen Tappara.

EV Zug

Die verbleibenden Spiele der Gruppe B:

Der EV Zug steht als einziges Schweizer Team schon vor den letzten zwei Spielen als Achtelfinalist fest. Die Zentralschweizer siegten zwei Mal gegen Rungsted Seier Capital aus Dänemark und HPK Hämeenlinna aus Finnland. In den zwei abschliessenden Duellen gegen Pilsen geht es noch um den Gruppensieg

abspielen

Die Highlights von Zugs Sieg gegen Hämeenlinna. Video: YouTube/Champions Hockey League

Lausanne HC

Die verbleibenden Spiele der Gruppe D:

Nach einem Fehlstart und einer Niederlage gegen Yunost Minsk hat sich Lausanne gesteigert und neben Minsk im Rückspiel auch die Lahti Pelicans aus Finnland bezwungen. Damit führen die Waadtländer die Tabelle mittlerweile an.

abspielen

Die Highlights von Lausannes Sieg gegen Lahti. Video: YouTube/Champions Hockey League

Nun kommt es noch zum zweifachen Duell mit Ocelari Trinec. Das tschechische Spitzenteam dürfte sich etwa auf Augenhöhe mit Lausanne befinden. Holen die Schweizer in den zwei Spielen drei Punkte, sind sie sicher im Achtelfinal.

SC Bern

Die verbleibenden Spiele der Gruppe E

Der SC Bern liegt in seiner schwierigen Gruppe derzeit nur auf Rang drei. Aber: Die Mutzen treffen nun noch zwei Mal auf Grenoble, das schwächste Team der Gruppe. Mit sechs Punkten gegen den französischen Vertreter könnte der SCB die K.-o.-Phase noch erreichen.

abspielen

Die Highlights von Berns Sieg in Kärpät. Video: YouTube/Champions Hockey League

Allerdings nur, wenn Skelleftea nicht vier Punkte gegen Kärpät holt. Ist das der Fall, haben Bern, Kärpät und Skelleftea allesamt elf Punkte. Doch der SCB würde den Tiebreaker gegen beide Mannschaften verlieren und auf dem dritten Platz landen.

HC Ambri-Piotta

Die verbleibenden Spiele der Gruppe G:

Für Ambri sind die Achtelfinals nur noch sehr schwierig zu erreichen. Gegen den slowakischen Vertreter Banska Bystrica bräuchten die Leventiner sechs Punkte. Und selbst dann müsste entweder Färjestad nur noch maximal einen Punkt holen oder München die verbleibenden zwei Spiele nach 60 Minuten verlieren.

abspielen

Die Highlights von Ambris Sieg gegen Färjestad. Video: YouTube/Champions Hockey League

Liga-Ranking

Im Liga-Ranking ist die Schweiz aktuell immer noch die zweitbeste Nation und hätte damit auch nächstes Jahr wieder fünf Startplätze in der Champions Hockey League. Konkurrenz droht im Moment aber von Deutschland. Die DEL-Teams waren in dieser Saison bislang am erfolgreichsten und liegen nur noch vier Punkte hinter den National-League-Vertretern. (abu)

Champions Hockey League, Liga-Ranking Oktober 2019

Bild: screenshot championshockeyleague.com

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die Schweizer Trikots in der Champions Hockey League 19/20

Despacito mit Eishockey-Spielern

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Hockey-Fans starten Petition – sie fordern, dass der Bundesrat die 1000er-Grenze aufhebt

Hinter den Kulissen des Sports bewegt sich viel: Eishockey-Fans haben am Donnerstagnachmittag die Petition «Verantwortungsvolle Sportevents» gestartet. Und Vertreter des Eishockey- und Fussballverbands sprachen beim Bundesamt für Gesundheit vor.

Nun kommt doch noch Druck auf die Politik – aus dem Eishockeybereich. Fans, Spieler, Klubs und sportinteressierte Politiker haben sich hinter den Kulissen zusammengerauft. Sozusagen in letzter Sekunde versuchen sie, den Bundesrat mit einer Petition davon zu überzeugen, die 1000er-Grenze für Sportanlässe aufzuheben.

Die Regierung berät am 12. August – der ersten Sitzung nach der Sommerpause – über das Verbot von Veranstaltungen mit mehr als tausend Zuschauern.

Der Bundesrat werde darüber …

Artikel lesen
Link zum Artikel