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Eishockey

U20-Nati muss nach 1:10-Debakel gegen die USA in die Abstiegsrunde

U20-WM in Finnland, Gruppenphase
USA – Schweiz 10:1 (6:0,4:1,0:0)
Joren van Pottelberghe wird nach dem 0:5 erlöst, Nachfolger Ludvic Waeber ergeht es aber auch nicht besser.
Joren van Pottelberghe wird nach dem 0:5 erlöst, Nachfolger Ludvic Waeber ergeht es aber auch nicht besser.
Bild: Bildbyran

Matthews und Co. zeigen erst spät Gnade: U20-Nati muss nach 1:10-Debakel in die Abstiegsrunde

30.12.2015, 21:3030.12.2015, 21:42

Die Schweiz erleidet an der U20-WM zum Abschluss der Vorrunde ein Debakel und unterliegt den USA 1:10. Damit kämpft das Team von John Fust gegen Weissrussland in einer Best-of-3-Serie gegen den Abstieg.

Nachdem die Schweizer am Vortag erstmals an einer U20-WM einen Punkt gegen Rekordweltmeister Kanada (2:3 n.P.) geholt hatten, sprach Fust davon, wieder auf den richtigen Weg gefunden zu haben. Davon ist gegen die USA jedoch nichts zu sehen, den Schweizern werden die Limiten gnadenlos aufgezeigt.

Der überragende Spieler bei den in den ersten 31 Minuten gnadenlos effizienten Amerikanern ist ZSC-Stürmer Auston Matthews, dem je zwei Tore und Assists gelingen.

Auston Matthews glänzt als Torschütze ...
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... und als Vorbereiter.
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Nach dem 0:1 von Christian Dvorak in der 8. Minute bricht die SIHF-Auswahl komplett auseinander. In der 17. Minute steht es bereits 0:6, in der 31. Minute 1:10. Den Ehrentreffer für die Schweizer zum 1:6 (22.) erzielt Timo Meier; es ist der erste Skorerpunkt an diesem Turnier für den von den San Jose Sharks als Nummer 9 gedrafteten Captain des Teams. Die Vorarbeit leistet der erst 16-jährige Nico Hischier.

Von ihrer höchsten Niederlage an einer U20-WM waren die Schweizer allerdings noch weit entfernt. 1980 hatten sie ebenfalls in Helsinki gegen Gastgeber Finnland 1:19 verloren. Auch von den USA waren sie schon deutlicher bezwungen worden – 1:11 im Jahr 1978. Ohnehin gehörten Kanterniederlagen auf dieser Stufe bis Anfang der Neunzigerjahre zur Tagesordnung bei den Schweizern. Damals stiegen sie auch regelmässig ab.

Nun gilt es gegen Weissrussland den Super-Gau zu verhindern. Letztmals stiegen die Schweizer 2008 in Pardubice ab. Die Weissrussen gewannen in ihrer Gruppe keinen Punkt, und dies bei einem Torverhältnis von 6:19. Die erste Partie gegen die Osteuropäer steht am Samstag auf dem Programm, die zweite am Sonntag. Ein allfälliges Entscheidungsspiel würde am Dienstag über die Bühne gehen.

Telegramm:

USA - Schweiz (6:0, 4:1, 0:0)
Helsinki Ice Hall. - 3701 Zuschauer. - SR Konc/Piechaczek (Slk/De), Jensen/Nieminen (Dä/Fi).
Tore: 8. (7:23) Dvorak (Werenski, Milano) 1:0. 9. (8:26) Matthews (Tkachuk, White) 2:0. 11. Carlo (Werenski) 3:0. 13. Werenski (Dvorak, Milano) 4:0. 16. Tkachuk (Matthews) 5:0. 17. Schmaltz (Hitchcock, Boeser) 6:0. 22. Meier (Hischier) 6:1. 23. Tkachuk (Matthews) 7:1. 29. Matthews (Schmaltz, White/Ausschluss Karrer) 8:1. 30. White (Dvorak/Ausschluss Eansor!) 9:1. 31. Donato 10:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die USA, 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweiz: van Pottelberghe/Waeber (ab 16.); Karrer, Siegenthaler; Kindschi, Glauser; Heldner, Forrer; Kessler, Suter, Schmidli; Hischier, Rod, Meier; Riat, Malgin, Thürkauf; Privet, Meyer, Impose.
Bemerkungen: Schweiz ohne Egli (gesperrt) und Harlacher (verletzt). (pre/si)

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