DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jubel bei den Spielern der ZSC Lions im Eishockey Spiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions am Dienstag, 26. Januar 2021, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bei den ZSC Lions gehören auch die Schweizer Stürmer zu den absoluten Leistungsträgern. Bild: keystone

90 Prozent der NL-Spieler sind gegen eine Erhöhung der Ausländerquote



Bei einer Umfrage der Schweizer Spielergewerkschaft SIHPU sprach sich wenig überraschend eine deutliche Mehrheit der Spieler gegen die geplante Ligareform mit einer deutlichen Erhöhung der Ausländer-Kontingente in der National League aus. Rund 240 der 300 Spieler nahmen online an der Befragung teil, und über 90 Prozent äusserten ihren Widerstand gegen die Reform, mit der die Vereine der obersten Schweizer Liga hoffen, ihre Kosten senken zu können.

Eine solche Massnahme würde die «nachhaltige Entwicklung des Schweizer Eishockeys verschlechtern», schreibt die SIHPU. «Der Nachwuchs bildet die Basis einer erfolgreichen Eishockeynation. Doch ohne Spielpraxis für heimische Spieler in der obersten Liga wird diese Basis geschwächt, was mittel- bis langfristig einen negativen Einfluss auf die Qualität haben wird.» 89 Prozent zeigen sich auch überzeugt, dass die Lohnkosten durch die Massnahme nicht gesenkt würden.

Prominente Unterstützung erhalten sie von Roman Josi, der letzte Saison als bester Verteidiger der NHL ausgezeichnet wurde. «Für mich war es damals optimal, dass ich mit 16 Jahren schon das erste Mal in der ersten Mannschaft mitspielen und später auch eine sehr wichtige Rolle übernehmen konnte», sagte der Captain der Nashville Predators in einer Video-Botschaft. «Wenn es damals schon zehn Ausländer im Team gegeben hätte, wäre das wahrscheinlich nicht möglich gewesen. Ich hätte mich nicht so schnell entwickeln und all diese Erfahrungen in wichtigen Situationen machen können.»

Über die Ligareform, die neben der Erhöhung der Anzahl Ausländer auch eine (fast) geschlossene Liga und ein Financial Fairplay anstrebt, soll in diesem Frühjahr entschieden werden. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

1 / 18
Die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären
quelle: watson / lea senn
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Du bist ein echter Eishockey-Fan? So kriegst du das Stadion-Feeling zuhause hin

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Feuerwerk um 3 Uhr morgens – das Playoff-Märchen der SCRJ Lakers geht weiter

Die Rapperswil-Jona Lakers sind in den Playoffs weiter nicht zu bremsen. Nach Biel schalten die St.Galler auch das klar favorisierte Lugano aus und stehen zum zweiten Mal in der Klubgeschichte im Halbfinal.

Als am 13. Februar dieses Jahres die Meldung die Runde machte, die Rapperswil-Jona Lakers würden die Zusammenarbeit mit ihrem Erfolgscoach Jeff Tomlinson nicht über die laufende Saison hinaus verlängern, rieben sich viele die Augen. Immerhin hatte der Deutschkanadier die St.Galler 2018 zurück in die National League und im selben Jahr als Unterklassiger zum Cuptitel geführt. Der Klub begründete den Entscheid damit, dass «der Zeitpunkt für einen Wechsel und den nächsten Schritt gekommen ist.»

Am …

Artikel lesen
Link zum Artikel