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SC Bern Torhueter Philip Wuethrich, links, und seine Mitspieler feiern ihren Sieg nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem SC Bern am Dienstag, 17. November 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Die Spieler des SC Bern dürfen sich nach einem Spiel wieder einmal freuen. Bild: keystone

Der SCB kann doch noch siegen – Lugano gewinnt Torspektakel in der Overtime



SC Rapperswil-Jona – SC Bern 2:3

Nach fünf Niederlagen feierte der SC Bern wieder einmal einen Sieg. Das Team von Trainer Don Nachbaur gewann bei den Rapperswil-Jona Lakers 3:2. Die Berner legten einen Traumstart hin. Der von den Edmonton Oilers ausgeliehene Gaëtan Haas brachte die Gäste nach 47 Sekunden in Führung und zeigte dabei seine individuelle Klasse. Der Center hatte auch beim 2:0 von Vincent Praplan (6.), der nach neun torlosen Begegnungen erstmals wieder traf, und beim 3:1 von Dustin Jeffrey (43.) den Stock im Spiel.

Dabei reüssierte der SCB zweimal im Powerplay, das langsam zu funktionieren scheint. Nachdem die Berner in den ersten neun Meisterschaftspartien nur zweimal in Überzahl erfolgreich gewesen waren, erzielten sie nun wie vier Tage zuvor gegen Ambri-Piotta (3:4 n.P.) zwei Treffer im Powerplay.

SC Rapperswil-Jona Lakers Verteidiger Flurin Randegger, links, gegen SC Bern Stuermer Tristan Scherwey waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem SC Bern am Dienstag, 17. November 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Scherwey (rechts) geht auf Randegger los. Bild: keystone

Benötigten die Berner für die ersten zwei Tore bloss drei Schüsse, sündigten sie danach im Abschluss und mussten bis am Ende zittern. Diesmal liessen sie sich aber nicht mehr wie gegen Ambri vom Erfolgsweg abbringen - gegen die Leventiner hatte der SCB eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben. Den Lakers gestand er nur noch das 2:3 (55.) zu. Dafür verantwortlich zeichnete Marco Lehmann, der in Überzahl den ersten Treffer in der National League erzielte. Für die Rapperswiler war es in der laufenden Meisterschaft die fünfte Niederlage mit einem Tor Unterschied – die sechste insgesamt.

Rapperswil-Jona Lakers - Bern 2:3 (1:2, 0:0, 1:1)
50 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Ambrosetti/Stalder.
Tore: 1. (0:47) Haas (Blum) 0:1. 6. Praplan (Haas/Powerplaytor) 0:2. 13. Lhotak (Sataric, Forrer) 1:2. 43. Jeffrey (Blum, Haas/Powerplaytor) 1:3. 55. Lehmann (Dünner, Egli/Powerplaytor) 2:3.
Strafen: 3mal 2 plus 5 Minuten (Wick) plus 10 Minuten (Maier) plus Spieldauer (Wick) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 6mal 2 Minuten gegen Bern.
Rapperswil-Jona Lakers: Noël Bader; Egli, Randegger; Jelovac, Profico; Sataric, Maier; Vukovic, Dufner; Moses, Rowe, Lehmann; Clark, Cervenka, Eggenberger; Wick, Dünner, Wetter; Forrer, Ness, Lhotak.
Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Thiry, Blum; Burren, Beat Gerber; Colin Gerber, Zryd; Scherwey, Brithén, Pestoni; Praplan, Haas, Jeffrey; Sciaroni, Neuenschwander, Moser; Berger, Heim, Jeremi Gerber.Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr (verletzt), Bern ohne Ruefenacht (verletzt). Rapperswil-Jona Lakers ab 58:30 ohne Torhüter.

HC Lugano – HC Fribourg-Gottéron 5:4 n.V.

Das formstarke Lugano verspielte zuhause gegen Fribourg-Gottéron einen 3:0-Vorsprung, ging dank einem Treffer von Tim Heed in der Verlängerung letztlich aber doch noch als Sieger vom Eis. Der schwedische Verteidiger entschied die unterhaltsame Partie nach nur 31 Sekunden der Verlängerung mit einem satten Schuss.

Zuvor hatten sich die beiden Mannschaften einen offenen Schlagabtausch geliefert. Lugano sah wie der sichere Sieger aus und führte nach 25 Minuten 3:0, ehe Kilian Mottet und Matthias Rossi bis zur 35. Minute auf 2:3 verkürzte. Doch nur zehn Sekunden nach dem Anschlusstreffer der Gäste stellte Luganos Captain Alessio Bertaggia mit einem Ablenker den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Chris DiDomenico und Viktor Stalberg glichen die Partie aber bis vier Minuten vor Schluss aus.

Lugano?s player Tim Heed, right, celebrates with his teammates the 5-4 goal, during the preliminary round game of the National League (NLA) Swiss Championship between HC Lugano and HC Fribourg-Gotteron, at the ice stadium Corner Arena in Lugano, on Tuesday, 17 November 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Lugano feiert den Siegtreffer in der Overtime. Bild: keystone

Während das drittplatzierte Lugano den dritten Sieg in Folge feierte, verpasste Fribourg-Gottéron auf Platz 3 den Sprung an die Tabellenspitze. Das Team von Trainer Christian Dubé wartet seit nunmehr drei Spielen auf fremdem Eis auf einen Sieg.

Lugano - Fribourg-Gottéron 5:4 (1:0, 3:2, 0:2, 1:0) n.V.
30 Zuschauer. - SR Tscherrig/Mollard, Cattaneo/Kehrli.
Tore: 17. Arcobello (Heed/Powerplaytor) 1:0. 22. Walker (Morini/Unterzahltor!) 2:0. 25. Traber (Herburger) 3:0. 31. Mottet (Stalberg, Desharnais) 3:1. 35. (34:11) Rossi (Walser, Jörg) 3:2. 35. (34:21) Bertaggia (Fazzini) 4:2. 51. DiDomenico (Gunderson, Desharnais/Powerplaytor) 4:3. 57. Stalberg (Desharnais) 4:4. 61. (60:31) Heed 5:4.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Traber, Sannitz; Bödker, Arcobello, Morini; Fazzini, Kurashev, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Walker, Herburger, Romanenghi.
Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Bougro, Kamerzin; Mottet, Desharnais, Stalberg; Rossi, Walser, Jörg; Sprunger, DiDomenico, Herren; Bykow, Schmid, Marchon.
Bemerkungen: Lugano ohne Lammer, Wellinger und Zurkirchen (alle verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Furrer, Jobin (beide verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer). (ram/sda)

Die Tabelle

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