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Spengler Cup: Fribourg-Gottéron schlägt Sparta Prag zum Auftakt mühelos

Fribourg's Attilio Biasca, left, celebrates after scoring with Fribourg's Michael Kapla during the game between HC Fribourg-Gotteron of Switzerland and HC Sparta Praha of Czech Republic, at  ...
Attilio Biasca (links) führt Gottéron mit zwei Toren auf die Erfolgsspur.Bild: keystone

Souveräner Auftakt des Titelverteidigers: Gottéron schlägt Sparta Prag mit 5:2

Fribourg-Gottéron startet erfolgreich zur Titelverteidigung am Spengler Cup. Zum Auftakt des Traditionsturniers in Davos gewinnen die Freiburger gegen Sparta Prag 5:2.
26.12.2025, 17:4726.12.2025, 22:50

Der Einstand gelang dem Vorjahressieger in allen Belangen perfekt. Bereits nach 81 Sekunden brachte Attilio Biasca den Zweiten der National League in Führung, kurz vor Ende des Mitteldrittels erhöhte er auch noch auf 2:0. Im Schlussabschnitt brauchte Henrik Borgström sogar nur 19 Sekunden, um für eine Vorentscheidung zu sorgen.

Beim wie im letzten Jahr von einer vollen Arena angefeuerten Gottéron funktionierte vieles. Das 2:0 und das 3:0 fielen in Überzahl. Mit Biasca traf ein junger Spengler-Cup-Debütant, der auf diese Saison von Zug gekommen war, zweimal, und hinten war Goalie Reto Berra eine Bank. Der 38-jährige Routinier stoppte 25 von 27 Schüssen. Besonders brauchte es Berra im Mitteldrittel bis zum 2:0, als die Tschechen ihre beste Phase hatten und bei einem Lattenschuss auch Pech bekundeten.

Nach dem 3:0 war die Partie im Prinzip gelaufen. Marcus Sörensen traf noch zum wunderbar herausgespielten 4:0, neun Minuten vor Schluss vermieste Pavel Kousal Berra den ersten Shutout am Spengler Cup. Näher kam der zweifache Turniersieger den Schweizern aber nicht mehr. Das 5:1 erzielte erneut Sörensen mit seinem vierten Skorerpunkt ins leere Tor, das 5:2 fiel erst sechs Sekunden vor Schluss bei sechs gegen drei Feldspielern der Tschechen.

Damit ist Fribourg-Gottéron sogar noch besser gestartet als im letzten Jahr, das im ersten Titel der Vereinsgeschichte gipfelte. Damals verlor man zum Auftakt gegen den tschechischen Vertreter Pardubice im Penaltyschiessen. Nun geht es am Sonntagnachmittag mit dem zweiten und letzten Gruppenspiel gegen IFK Helsinki weiter, mit der Chance auf die direkte Halbfinalqualifikation. Die Finnen steigen am Samstag gegen Sparta Prag ins Turnier ein.

epa12613070 Praha's Filip Chlapik (L) during the game between HC Fribourg-Gotteron and HC Sparta Praha at the 97th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, 26 December 2026. EPA/ ...
Immer wieder wurde es hitzig zwischen Prag und Fribourg.Bild: keystone

Fribourg-Gottéron - Sparta Prag 5:2 (1:0, 1:0, 3:2)
Davos. - 6267 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kaukokari/Kova (FIN).
Tore: 2. Biasca (Bertschy, Borgström) 1:0. 39. Biasca (Sörensen, Kapla/Powerplaytor) 2:0. 41. (40:19) Borgström (Sörensen/Powerplaytor) 3:0. 49. Sörensen (Schmid, Rathgeb) 4:0. 51. Kousal 4:1. 59. (58:26) Sörensen 5:1 (ins leere Tor). 60. (59:54) Spacek (Chlapik, Krejcik/bei 5 gegen 3) 5:2 (ohne Goalie).
Strafen: 7mal 2 plus 10 (Cajkovsky) Minuten gegen Fribourg, 5mal 2 Minuten gegen Sparta Prag.
Fribourg-Gottéron: Berra; Glauser, Streule; Rathgeb, Kapla; Jecker, Nemeth; Cajkovsky, Seiler; Sörensen, De la Rose, Schmid; Bertschy, Borgström, Biasca; Sprunger, Walser, Marchon; Ljunggren, Dorthe, Rau.
Sparta Prag: Kovar; Pysyk, Krejcik; Irving, Masik; Sirota, Nemecek; Seppälä; Chlapik, Spacek, Kousal; Repik, Shore, Vesalainen; Dzierkals, Krystof Hrabik, Raska; Michal Vitouch, Eberle, David Vitouch; Ondrej Hrabik.
Bemerkungen: 34. Lattenschuss Shore. 56. Timeout Sparta Prag, von 55:05 bis 57:16, 57:50 bis 58:26 und 58:58 bis 59:54 ohne Torhüter. (abu/sda)

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quelle: keystone / ennio leanza
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