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Kein Vergnügen: Die HCD-Spieler müssen ihren Gegnern gratulieren.
Kein Vergnügen: Die HCD-Spieler müssen ihren Gegnern gratulieren.Bild: KEYSTONE

Davos startet mit einer Niederlage gegen Trinec in den Spengler Cup

Gastgeber Davos verlor sein Auftaktspiel am Spengler Cup gegen Ocelari Trinec mit 1:4. Für den tschechischen Meister war es der erste Sieg in seinem vierten Spiel am Spengler Cup.
27.12.2019, 22:5627.12.2019, 22:57

Im Vorjahr verlor Trinec alle seine drei Spiele, darunter zum Abschluss den Viertelfinal gegen Davos (1:3) verloren. Davos kann damit den Gruppensieg, der mit dem direkten Halbfinal-Einzug verbunden wäre, nur noch mit einem deutlichen Sieg über das Team Canada am Samstag schaffen.

Ondrej Kovarcik zeichnete sich als Doppeltorschütze aus. Die Entscheidung führte Trinec mit drei Toren im Finish der Partie herbei. Für Davos hatte der Langnauer Verstärkungsspieler Harri Pesonen den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielt. Der finnische Weltmeister war in Überzahl nach 35 Sekunden des Schlussdrittels erfolgreich.

Eiskalte Konter der Tschechen

Ambühl vergab im Startdrittel die beste Möglichkeit für den HCD zur 1:0-Führung (12.), als er völlig freistehend an Trinecs Keeper, dem ehemaligen SCB-Meister-Goalie Jakub Stepanek, scheiterte. Und Tino Kesslers Doppel-Abschluss aus nächster Distanz im Finish des Startdrittels stoppte Stepanek beim Stande von 1:0 für Trinec jeweils ebenso mit seinem Schoner.

Trinec profitierte beim 1:0 von einem abgefangenen Pass von Otso Rantakari in der neutralen Zone. Ondrej Kovarcik schloss nach einem raschen Umschalten in die Offensive den Konter ab. Auch die folgenden Tore der Tschechen resultierten überwiegend nach blitzschnellem Umschalten auf Offensive nach dem Scheibengewinn.

Kienzle im Sturm

Davos beklagte zehn Absenzen. Mit Abwehr-Chef Félicien Du Bois, Nationalstürmer Enzo Corvi und Saison-Aufsteiger Benjamin Baumgartner wurden aber auch drei Spieler geschont.

Ungewohnte Rolle: Aushilfsstürmer Kienzle.
Ungewohnte Rolle: Aushilfsstürmer Kienzle.Bild: KEYSTONE

Dafür wurde Lorenz Kienzle wie in dessen früheren Allrounder-Zeiten zumindest in der ersten Phase der Partie als Flügelstürmer eingesetzt. Der auf diese Saison hin von Ambri zum HCD gestossene Routinier aus dem Thurgau agierte für die Bündner bis Freitag ausschliesslich als Verteidiger. In Unterzahl spielte Kienzle indes diese Rolle auch am Freitag, ebenso dann in der Endphase der Partie bei numerischem Gleichstand.

Davos - Ocelari Trinec 1:4 (0:1, 0:0, 1:3)
6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Lemelin/Stricker (USA/SUI), Kovacs/Schischlo (SUI/RUS).
Tore: 15. Martynek (Kovarcik (Martinek, Zahradnicek) 0:1. 41. (40:35) Pesonen (Kessler, Rantakari/Ausschluss Stransky) 1:1. 58. Martynek (Doudera, Kovarcik) 1:2. 59. Polansky (Chmielewski, Doudera) 1:3. 60. (59:59) Kovarcik 1:4 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Trinec.
Davos: Van Pottelberghe; Nygren, Jung; Rantakari, Guerra; Stoop, Heynen; Barandun; Tedenby, Marc Aeschlimann, Pesonen; Wellman, Bader, Kristo; Kessler, Ambühl, Palushaj; Frehner, Kienzle.
Bemerkungen: Davos ohne Paschoud, Lindgren, Dino und Marc Wieser sowie Hischier (alle verletzt), Herzog und Meyer (beide krank), Du Bois, Baumgartner und Corvi (geschont).
Pfosten: 60. Stransky. - Davos von 57:50 bis 58:34 sowie ab 58:51 ohne Goalie. (ram/sda)

Das war der Liveticker:

Wilmaa
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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Pana
27.12.2019 21:28registriert Juni 2015
"Bei fünf gegen fünf schnüren die Asiaten den Schweizer Rekordmeister ein."

Was?
540
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Eisenhorn
27.12.2019 22:24registriert September 2014
Der SRF Kommentator sucht schon wieder Ausreden für das arme arme Davos...
6010
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Siro97
27.12.2019 20:32registriert November 2017
Weiss jemand, warum die Ostkurve von Davos kaum Stimmung macht? Finde ich ein wenig schade
483
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12
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