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Les joueurs du HC Ajoie soulevent la coupe s la fin de la finale de Coupe de Suisse de hockey sur glace Swiss Ice Hockey Cup, entre HC Ajoie et HC Davos ce dimanche 2 fevrier 2020 a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Ob Ajoie den Schwung vom Cupsieg in die Playoffs mitnimmt? Bild: KEYSTONE

Alle gegen Kloten – die Playoffs der Swiss League beginnen

Zweieinhalb Wochen vor der National League beginnen heute Abend in der Eishockeymeisterschaft der Swiss League die Playoffs. Acht Teams träumen von Meistertitel, aber nur vier Klubs schielen Richtung NLA.



Qualifikationssieger Kloten (1.), Olten (3. der Qualifikation), Visp (4.) und La Chaux-de-Fonds (7.) meldeten an, dass sie einen Aufstieg antreten würden. Cupsieger Ajoie, Titelhalter Langenthal (6.), Vorjahres-Halbfinalist Thurgau (5.) und die GCK Lions (8.) hingegen wollen zwar in den Playoffs weit kommen, aber sicher nicht aufsteigen.

In den Viertelfinals treffen die Aufstiegsaspiranten auf die übrigen Teams. Alle Serien versprechen Spannung: Visp sicherte sich den Heimvorteil gegen Thurgau erst in der letzten Runde. Und die Duelle Kloten gegen die GCK Lions, Ajoie gegen La Chaux-de-Fonds und Olten gegen Langenthal verfügen über Derby-Charakter.

Gruppenbild der PostFinance Top Scorer der Swiss League, am Montag, 17. Februar 2020 in Olten. (PPR/Alessandro della Valle)

Gruppenbild mit Schecks: Die Topscorer der Swiss League. Bild: KEYSTONE

Alle gegen den EHC Kloten

Als Topfavorit steigt Kloten in die Playoffs. Die Klotener verstärkten sich geschickt: Sie holten aus Langenthal Meistertrainer Per Hanberg. Mit Dominic Nyffeler angelten sie sich einen neuen Goalie, der von allen Keepers in der Swiss League die wenigsten Gegentore zuliess. Die neuen Ausländer Eric Faille und Robin Figren schlugen ein, und der eingebürgerte Dominic Forget kann als Routinier in der zweithöchsten Liga immer noch Akzente setzen. Klotens Fans verdankten die tolle Saison mit einem Schnitt von 4809 Zuschauern – der bessere Wert als bei Rapperswil-Jona (4249) und Davos (4552) in der National League.

Klotens grösste Herausforderer sind der HC Ajoie, der sein Talent im Cup mit Siegen über Lausanne, die ZSC Lions, Biel und Davos unter Beweis gestellt hat, plus Olten. Olten trifft in den Viertelfinals auf Langenthal, an dem es vor einem Jahr in den Halbfinals scheiterte. «Ein Ausscheiden in den Viertelfinals wäre für uns ein Desaster», so Oltens Sportchef Marc Grieder.

Del Curto offiziell an der Bande

Die Viertelfinalgegner von Olten und Ajoie vertrauen in den Playoffs auf zusätzliche Motivatoren an der Bande. Bei Langenthal wird Sportchef Kevin Schläpfer neben Headcoach Jeff Campbell in Bandennähe stehen, bei La Chaux-de-Fonds gesellt sich Arno Del Curto nun nicht mehr anonym zu Cheftrainer Loic Burkhalter. La Chaux-de-Fonds beendete die Qualifikation zwar nur auf Platz 7, als der 63-jährige Del Curto aber am 21. Januar erstmals «inkognito» Burkhalter an der Bande unterstütze, inspirierte er den HCC zu einem 3:2-Erfolg über Kloten.

Dass sich auch Kevin Schläpfer bei Langenthal in Bandennähe wagt, hat mit Aberglauben zu tun. Schläpfer: «Wir gewannen diese Saison nur einmal gegen Olten – und damals stand ich unten. Deshalb werde ich in Spiel 1 wieder dort stehen.»

Steigen Winterthur oder die Ticino Rockets ab?

In der Swiss League wird erstmals seit 15 Jahren nach der Qualifikation wieder gegen den Abstieg gespielt. Der HC Thurgau stieg 2005 als letztes Team planmässig aus der NLB ab. Seither verabschiedeten sich Forward Morges (2006), Chur, Martigny (beide 2008), Sierre (2013) und Red Ice Martigny (2017) meist aus finanziellen Gründen, wodurch die zweithöchste Liga nie mehr die Sollgrösse von 12 Teams erreichte.

Der Abstiegskampf wird in einer Abstiegsrunde (6 Runden) entschieden. Aufsteiger Sierre (9.) hat den Klassenerhalt bereits geschafft, die EVZ Academy benötigt aus den sechs Partien bloss zwei Punkte, um sich ebenfalls zu retten. Winterthur (31 Punkte) und die Biasca Ticino Rockets (27 Punkte) ermitteln wohl den Teilnehmer an der (allfälligen) Ligaqualifikation mit der MSL. (ram/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Brawler97 19.02.2020 15:56
    Highlight Highlight Weshalb dürfen Farmteams überhaupt Ausländer haben? Ich dachte es geht um die Förderung vom Schweizer Nachwuchs?!
    • Herr Hans Müller 19.02.2020 19:52
      Highlight Highlight Sollen die Teams noch schlechter als jetzt werden? :D
      Zudem müssen die jungen ja auch Vorbilder haben..
  • Bacchus75 19.02.2020 14:03
    Highlight Highlight Kloten mag stark sein, aber die Vergangenheit hat gezeigt dass dies alleine nicht reicht. Es braucht einen NLA-Club in der Ligaquali der auseinanderbricht. Das war bei Klotens Abstieg so, bei Rappi, Langnau und bei Basel... Im Moment sehe ich da die Gefahr nur bei Langnau mit der Dido Geschichte, der seine Emotionen sowieso nicht mehr immer im Griff hat und den News aus Nordamerika dass Punnenovs bei den Canucks unterschrieben hat, auch wenn er noch Vertrag und keine Austiegsklausel hat... Das gibt viel Unruhe im Verein und im Team...
    • Entenmann 19.02.2020 14:20
      Highlight Highlight Als SCB-Fan kommt mir noch ein zweites Team in den Sinn, das auseinanderbrechen könnte...
    • Beaudin 19.02.2020 18:48
      Highlight Highlight Über Langnau musst du dir keine Sorgen machen.
      Du hättest gestern de Matsch gegen Servette schauen sollen, die Tigers sind ja noch im Rennen um einen Playoff Platz

      Es steigt diese Saison kein NLA Club ab.
      Ich stufe Rappi und Ambri schwächer als die Tigers ein.


    • Bacchus75 19.02.2020 21:46
      Highlight Highlight @ Beaudin
      Wenn es weiter rumort ist da vieles möglich. Im Moment mache ich mir bei keinem der vier Vereine unter dem Strich Sorgen, aber in Langnau hat es einfach das grösste Konfliktpotential und das ist entscheidend im Abstiegskampf. Die Qualität ist immer höher beim NLA-Verein... das war bei Kloten so und auch bei Rappi beim Abstieg...
    Weitere Antworten anzeigen
  • insert_brain_here 19.02.2020 13:30
    Highlight Highlight Für Kloten wird es nicht einfach gegen GCK, der Druck ist enorm. Verliert GCK hat sich einfach der Favorit durchgesetzt, verliert Kloten haben sie gegen das Farmteam des Lokalrivalen den Wiederaufstieg vergeigt, peinlicher gehts kaum.
    • Ricardo Tubbs 19.02.2020 14:01
      Highlight Highlight welcher wiederaufstieg?
  • Scrj1945 19.02.2020 12:58
    Highlight Highlight Hoffe das biasca absteigt. Wird aber leider nicht passieren, weil die klub bosse nicht wollen das ihr farmteam absteigt
    • davej 19.02.2020 14:04
      Highlight Highlight Die Verschwörungstheoretiker sind wieder unterwegs. Biasca ist Sportlich aufgestiegen und wird sich diese Saison Sportlich oben halten.
      Dazu hat Sierre, Thurgau und Winterthur nicht mehr zu bieten als die Farmteams.
    • maylander 19.02.2020 14:36
      Highlight Highlight Als die NLB zuwenig Teams hatte, waren eigentlich alle froh um die Farmteams.
      Die Sportchefs können ganz einfach Spieler vom A ins Farmteam schicken. Dies ist völlig legal und wurde auch schon so gemacht und vom Sportchef zugegeben. Auch Teams ohne Farmteam haben übrigens Spieler mit B Lizenzen. Die dürfen natürlich auch ihr Farmteam retten.
      Dann gibt es da noch ein Team das mit dem Farmteam äh Partnerteam in der gleichen Liga spielt.
    • Brawler97 19.02.2020 15:49
      Highlight Highlight Farmteams sind seelenlose Teams ohne Fans und Tradition, die sollen ihre eigene Liga Gründen! Traditionsmannschaften wie Basel, Chur und Arosa gehören ins B!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 19.02.2020 12:35
    Highlight Highlight EHCO!
    • Buyer's Remorse 19.02.2020 16:49
      Highlight Highlight nö.
  • dechloisu 19.02.2020 11:30
    Highlight Highlight Auf gehts.
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