DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Erstmals diese Saison feiert Fribourg zwei Siege in Folge.
Erstmals diese Saison feiert Fribourg zwei Siege in Folge.Bild: KEYSTONE

Davos verliert Ambühls Jubiläumsspiel – ZSC bezwingen Langnau erst in der Verlängerung

15.10.2019, 22:1615.10.2019, 23:27

Fribourg – Davos 4:2

Bei Fribourg-Gottéron geht es langsam aufwärts. Das Team von Interimscoach Christian Dubé liess dem 4:1-Sieg in Lugano einen Erfolg gegen das in dieser Saison bisher positiv überraschende Davos folgen - ohne zu brillieren, aber eben auch ohne gravierende Fehler zu begehen.

Die Highlights des Spiels.Video: YouTube/MySports

In einer Partie ohne grosse Intensität gingen die Freiburger dreimal in Führung, doch erst das zweite Tor von Killian Mottet 15 Minuten vor Schluss hatte Bestand. Das Schlusslicht hatte durch Mottet früh das 1:0 erzielt und reagierte auf beide Ausgleiche der Davoser am Ende des Mitteldrittels und zu Beginn des Schlussabschnitts innerhalb von wenigen Minuten mit der neuerlichen Führung.

Auch ohne die verletzten Schweizer Offensivstars Julien Sprunger und Andrej Bykow funktioniert das Freiburger Powerplay immer besser. Zwei der drei Tore fielen mit einem Mann mehr. Damit verdienten sich die Drachen den dritten Sieg in den letzten vier Spielen oder seit der Entlassung von Coach Mark French.

Bild: KEYSTONE

Fribourg-Gottéron - Davos 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)
5538 Zuschauer. - SR Lemelin/Mollard; Obwegeser/Wolf. -
Tore: 6. Mottet (Brodin, Schmutz) 1:0. 37. Tedenby 1:1. 39. Desharnais (Gunderson/Ausschluss Lindgren) 2:1. 42. Palushaj (Paschoud) 2:2. 45. Mottet (Gunderson/Ausschluss Stoop) 3:2. 60. (60:00) Stalberg 4:2.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Brodin; Lindgren.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Furrer; Schneeberger, Stalder; Forrer, Marti; Rossi, Desharnais, Stalberg; Brodin, Walser, Mottet; Marchon, Schmutz, Lhotak; Lauper, Schmid, Vauclair.
Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Stoop, Guerra; Rantakari, Paschoud; Kienzle; Herzog, Ambühl, Eggenberger; Frehner, Marc Aeschlimann, Bader; Marc Wieser, Lindgren, Baumgartner; Palushaj, Corvi, Tedenby; Meyer.
Bemerkungen: Fribourg ohne Sprunger und Bykow, Davos ohne Nygren, Dino Wieser, Hischier und Buchli (alle verletzt). 1000. NLA-Spiel von Ambühl. Pfostenschuss Herzog (9.). Timeouts: Fribourg (60.); Davos (53.). Davos ab 58:05 ohne Torhüter.

Zürich – Langnau 5:4nV

Die ZSC Lions kamen gegen die SCL Tigers mit einer Portion Glück um eine weitere Niederlage herum. Die Zürcher siegten vor 8055 Zuschauern im Hallenstadion mit 5:4 nach Verlängerung.

Die Zürcher setzten sich dank eines Steigerungslaufs durch. Aber auch, weil Langnau (einmal mehr) seine Möglichkeiten nicht nutzte, sich nach einer 2:0-Führung viel zu viele Zweiminutenstrafen leistete und im Schlussabschnitt umstellte, obwohl die Emmentaler bis zu diesem Zeitpunkt die Partie überlegen gestaltet hatten.

Die Highlights des Spiels.Video: YouTube/MySports

Wegen der Nonchalance im Abschluss führten die SCL Tigers nach 34 Minuten nur 2:0 (durch Powerplay-Tore von Ben Maxwell und Andrea Glauser). Vier Langnauer Strafen, kassiert innerhalb von vier Minuten, führten dazu, dass die ZSC Lions durch Fredrik Pettersson (in doppelter Überzahl) und Simon Bodenmann bis zur 43. Minute zum Ausgleich kamen. Anschliessend vertraute Langnaus Coach Heinz Ehlers mit mässigem Erfolg nur noch drei Sturmlinien. Im packenden Finish dominierten die Zürcher das Geschehen.

Die SCL Tigers gingen durch Larri Leeger nochmals in Führung, ehe Pius Suter und Simon Bodenmann die ZSC Lions erstmals in Führung brachten. 75 Sekunden vor Schluss gelang Julian Schmutz für Langnau der Ausgleich. Zuvor hatte Harri Pesonen noch einen Penalty vergeben. In der Verlängerung entschied der Schwede Marcus Krüger das Spiel.

Bild: KEYSTONE

ZSC Lions - SCL Tigers 5:4 (0:0, 1:2, 3:2, 1:0) n.V.
8055 Zuschauer. - SR Urban/Vikman, Dreyfus/Kaderli.
Tore: 24. Maxwell (DiDomenico, Pesonen/Ausschluss Dominik Diem) 0:1. 35. Glauser (DiDomenico/Ausschluss Hollenstein) 0:2. 38. Pettersson (Roe/Ausschlüsse Pesonen, Maxwell) 1:2. 43. Bodenmann (Krüger, Hollenstein/Ausschluss Berger) 2:2. 46. Leeger (Pesonen/Ausschlüsse Chris Baltisberger; Schmutz) 2:3. 55. Suter 3:3. 57. Bodenmann (Hollenstein, Krüger) 4:3. 59. Schmutz (Pesonen, Earl) 4:4. 63. (62:03) Krüger (Hollenstein, Geering) 5:4.
Strafen: je 6mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Roe; Pesonen.
ZSC Lions: Flüeler; Marti, Noreau; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher, Suter, Roe, Wick; Hollenstein, Krüger, Bodenmann; Pettersson, Prassl, Diem; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti; Simic.
SCL Tigers: Punnenovs; Erni, Lardi; Glauser, Leeger; Cadonau, Schilt; Huguenin; Kuonen, Maxwell, Dostoinow; DiDomenico, Berger, Pesonen; Schmutz, Earl, Neukom; Andersons, Melnalksnis, Rüegsegger.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Ortio (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Blaser, Nolan Diem, Gagnon und In-Albon (alle verletzt). - Pfostenschuss Pettersson (29.). - Pesonen scheitert mit Penalty an Flüeler (58.).

Rapperswil – Lugano 1:2

Ein offensiv lange Zeit harmloses Lugano hat die Partie auswärts gegen die Rapperswil-Jona Lakers noch gedreht. Mit 2:1 nach Verlängerung siegten die Tessiner, nachdem sie bis in die 57. Minute in Rückstand gelegen hatten.

Die Highlights des Spiels.Video: YouTube/MySports

Es war laue Kost, welche die beiden Mannschaften den Fans in Rapperswil zumuteten. Die Lakers führten nach einem schön herausgespielten Treffer des Amerikaners Casey Wellman in der 29. Minute lange Zeit 1:0 und schienen einem knappen Sieg entgegen zu steuern. Dies auch, weil Lugano kaum einmal gefährlich vor dem Rapperswiler Torhüter Melvin Nyffeler auftauchten.

Es benötigte eine unnötige Strafe gegen Martin Ness, der sich beim Bully zweimal zu früh bewegte und deshalb zwei Minuten kassierte, damit Lugano noch einmal in die Partie fand. Via Fuss lenkte Jani Lajunen den Puck zum 1:1 ins gegnerische Tor ab. Der Ausgleich verlieh Lugano neues Selbstvertrauen. In der Verlängerung lenkte der ehemalige Rapperswiler Junior Sandro Zangger einen Schuss von Taylor Chorney zum Sieg der Tessiner ab.

Am Ende war der Erfolg für Lugano etwas schmeichelhaft. Rapperswil, bei dem der von Genève-Servette ausgeliehene Juraj Simek debütierte, hatte es sich auch selbst zuzuschreiben, dass es nicht früher einen zweiten Treffer erzielte.

Rapperswil-Jona Lakers - Lugano 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) n.V.
3750 Zuschauer. - SR Müller/Nikolic, Progin/Huguet.
Tore: 29. Wellman (Hächler, Kristo) 1:0. 57. Lajunen (Fazzini/Ausschluss Ness) 1:1. 62. Zangger (Chorney) 1:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, keine gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Egli; Klasen.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vukovic, Dufner; Maier, Hächler; Egli, Randegger; Antonietti, Gähler; Wellman, Rowe, Forrer; Clark, Schlagenhauf, Simek; Mosimann, Dünner, Kristo; Spiller, Ness, Casutt.
Lugano: Zurkirchen; Ohtamaa, Chorney; Chiesa, Jecker; Loeffel, Vauclair; Wellinger; Zangger, Lajunen, Klasen; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Fazzini, Romanenghi, Suri; Jörg, Haussener, Lammer; Vedova.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Rehak (gesperrt), Cervenka, Profico, Hüsler und Schweri, Lugano ohne Morini, Walker (alle verletzt) und Spooner (überzähliger Ausländer).

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

1 / 22
Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003
quelle: keystone / patrick b. kraemer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

Abonniere unseren Newsletter

12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
magnet1c
15.10.2019 23:17registriert Mai 2018
Der SIHF hat akuten Handlungsbedarf hinsichtlich Ausbildungsqualität der Schiedsrichter. Solche Leistungen schaden dem Eishockey.
724
Melden
Zum Kommentar
avatar
super_silv
15.10.2019 22:33registriert August 2014
Strafe wegen bully 2 min vor schluss. Jaaaa genau
6911
Melden
Zum Kommentar
avatar
Baltasar
15.10.2019 23:49registriert April 2015
Die Bully-Strafe in Rapperswil war einer der schlechtesten Witze im Schweizer Eishockey. Welcher Linienrichter, mit nur einem kleinen Funken Eishockey Verständnis, pfeift eine solche Strafe in so einer Situation? Eine Tatsachenentscheidung kann mal falsch sein, klar. Aber hier dauerte die Situation doch fast eine halbe Minute und er hatte genügend Zeit gehabt, sich der Situation bewusst zu sein. Folglich, dem fehlt alles, was es braucht für einen Schiri - Das Gespür für die Situation und das Fingerspitzengefühl. Sorry, aber der soll nicht mehr eingesetzt werden.
4916
Melden
Zum Kommentar
12
Marc Rosset holt sich an Federers 11. Geburtstag sensationell Olympiagold
8. August 1992: Marc Rosset siegt im Olympia-Final gegen Lokalmatador Jordi Arrese und gewinnt in Barcelona Gold. Mit dem überraschenden Coup hält der Genfer als einziger Medaillengewinner auch die Schweizer Fahne hoch.

Noch einmal nimmt Marc Rosset Mass, noch einmal drückt er die Filzkugel mit Topspin ins Feld, noch einmal degradiert er den Spanier Jordi Arrese zum Zuschauer. Dann: Jubelpose im Sand, Hände über dem Kopf zusammenschlagen, der ungläubige Blick auf die Anzeigetafel. 7:6, 6:4, 3:6, 4:6, 8:6 steht da geschrieben.

Zur Story