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Champions Hockey League: Die ZSC Lions scheitern im Achtelfinal an Rögle

Die ZSC Lions warfen bei Rögle wirklich alles in die Waagschale.
Die ZSC Lions warfen bei Rögle wirklich alles in die Waagschale.bild: imago-images.de

Kein Exploit – die ZSC Lions scheitern in der Champions Hockey League an Rögle

Die ZSC Lions scheitern in den Achtelfinals der Champions Hockey League an Rögle. Die Schweden setzen sich nach dem 4:3-Hinspiel-Erfolg in Zürich auch vor eigenem Publikum dank zwei Powerplay-Toren mit 3:1 durch.
23.11.2021, 20:4923.11.2021, 20:49

Die ZSC Lions, die ohne mehrere kranke oder verletzte Leistungsträger auskommen mussten, waren in der 34. Minute durch den früheren NHL-Verteidiger Yannick Weber in Führung gegangen. Es war der 18. Schuss aufs Tor der Gastgeber gewesen.

Doch die Schweden glichen noch vor Ende des Mitteldrittels in Überzahl durch Ludvig Larsson (37.) aus. Dennis Everberg sorgte dann in der 53. Minute mit einem weiteren Powerplaytor für das Siegtor der Gastgeber. Schliesslich stellte Adam Edström 35 Sekunden vor Spielende mit einem Abschluss ins leere Tor das Schlussresultat her.

Insgesamt realisierten die Schweden fünf Powerplay-Tore in den beiden Duellen gegen die ZSC Lions. Für die Zürcher galt es nach der Hinspielniederlage, den kanadischen Stürmer Adam Tambellini zu neutralisieren. Dies gelang den ebenbürtigen Zürchern auch, denn der Sohn von Steve Tambellini und jüngere Bruder von Jeff Tambellini, die beide einst für den ZSC stürmten, blieb im Rückspiel ohne Skorerpunkt. Im Zürich hatte er noch mit zwei Toren und zwei Assists geglänzt.

Für die ZSC Lions war es die sechste Beteiligung an der 2014 neu lancierten Champions League. Die Zürcher hatten 2009 das letzte Format der Champions League noch gewinnen können, als ausschliesslich die Landesmeister teilnahmeberechtigt waren.

Fribourg muss es richten

Am Mittwoch steht als letzte Schweizer Champions-League-Hoffnung noch Fribourg-Gottéron im Einsatz gegen RB München im Einsatz, der in der Gruppenphase bereits dem EV Zug das Nachsehen gegeben hatte. Gottéron, 2017 noch Halbfinalist, muss allerdings nach dem 2:4 vor eigenem Publikum zwei Tore gutmachen, um zumindest eine Verlängerung zu erzwingen.

Sollte auch Gottéron scheitern, wäre es das dritte Mal in der neuen Champions League nach 2015 und 2019, dass die Viertelfinals ohne Schweizer Beteiligung stattfinden würden. (pre/sda)

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