Sport
Eishockey

Eishockey National League: Bern unterliegt Ambri – SCRJ schlägt ZSC

Berns Goalie Adam Reideborn, rechts, und Ambris Postfinance Top Scorer Michael Spacek, Tommaso De Luca und Floran Douay, von links, jubeln im Qualifikations - Spiel der National League zwischen dem SC ...
Ambri bezwingt den SCB in der Verlängerung und sammelt wichtige Punkte.Bild: keystone

Bern verliert gegen Ambri – Zug unterliegt Lugano – SCRJ schlägt ZSC

17.02.2024, 19:3517.02.2024, 23:23
Mehr «Sport»

Bern – Ambri 4:5 n. V.

Bern muss mehr und mehr um die direkte Playoff-Qualifikation (Top 6) bangen. Das Team von Startrainer Jussi Tapola liegt nach der dritten Niederlage in Serie, einem 4:5 nach Verlängerung zu Hause gegen Ambri-Piotta, nur noch auf dem 6. Tabellenplatz. Dominik Kahun rettete dem SCB mit dem 4:4 in der 58. Minute immerhin einen Punkt. Die Verlängerung dauerte nur 23 Sekunden, dann gelang Verteidiger Tim Heed der Siegtreffer für die Leventiner, die zuvor fünfmal in Folge auf fremdem Eis verloren hatten.

  • Stürmer
  • Verteidiger
  • Torhüter
player_image

Nation Flag

Aktuelle
Note

  • 7

    Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.

  • 6-7

    Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.

  • 5-6

    Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.

  • 4-5

    Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.

  • 3-4

    Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.

  • Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.

5,2

09.22

5,2

09.23

5,2

01.24

Punkte

Goals/Assists

Spiele

Strafminuten

  • Er ist

  • Er kann

  • Erwarte

Bern - Ambri-Piotta 4:5 (0:1, 3:2, 1:1, 0:1) n.V.
16'771 Zuschauer. SR Tscherrig/Hürlimann, Meusy/Altmann.
Tore: 4. Landry (Zwerger) 0:1. 22. Vermin (Luoto, Kahun) 1:1. 28. De Luca (Virtanen, Spacek) 1:2. 33. (32:11) Luoto (Kreis, Kahun) 2:2. 33. (32:46) Kahun (Lehmann, Pokka) 3:2. 40. (39:49) De Luca 3:3. 45. De Luca (Spacek) 3:4. 58. Kahun (Vermin, Nemeth) 4:4. 61. (60:23) Heed (Bürgler, Heim) 4:5.
Strafen: 2mal 2 plus 5 Minuten (Loeffel) plus Spieldauer (Loeffel) gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Kahun; Spacek.
Bern: Reideborn; Loeffel, Nemeth; Untersander, Kindschi; Pokka, Kreis; Paschoud, Maurer; Bader, Kahun, Luoto; Lehmann, Baumgartner, Scherwey; Vermin, Knight, Moser; Sablatnig, Ritzmann, Schild.
Ambri-Piotta: Fadani; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Pezzullo; Fohrler, McIsaac; Dario Wüthrich; Bürgler, Heim, Kneubuehler; De Luca, Spacek, Dauphin; Zwerger, Landry, Lilja; Grassi, Kostner, Douay; Eggenberger.
Bemerkungen: Bern ohne Sceviour (verletzt) und Honka (überzähliger Ausländer), Ambri-Piotta ohne Conz, Pestoni (beide verletzt) und Juvonen (krank).

Zug – Lugano 1:5

Zug kann nicht mehr gewinnen. Der Schweizer Meister der Jahre 2021 und 2022 kassierte mit dem 1:5 Lugano die fünfte Niederlage in Serie. Vor heimischem Publikum verloren die Zentralschweizer zum siebenten Mal in den letzten acht Partien. Bis zur 33. Minute fielen keine Tore, dann sahen die Zuschauer vier Treffer innert 5:55 Minuten. Nur 41 Sekunden nach dem Zuger Ausgleich von Livio Stadler brachte Luca Fazzini die Luganesi zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung. 71 Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Calvin Thürkauf mit einem Shorthander auf 3:1. Darauf hatte der zeitweise desolate EVZ keine Antwort, im Gegenteil. Für die Bianconeri war es im vierten Saisonduell mit Zug der erste Sieg.

Die Spieler von Zug mit Lino Martschini, links, und Livio Stadler, mitte, reagieren nach der Niederlage beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano am  ...
Der EV Zug erleidet im Heimspiel gegen Lugano eine herbe Klatsche – die aber ohne grosse Folgen bleibt.Bild: keystone

Zug - Lugano 1:5 (0:0, 1:3, 0:2)
7200 Zuschauer. SR Stricker/Hungerbühler, Duc/Stalder.
Tore: 33. Joly (Thürkauf, Carr/Powerplaytor) 0:1. 35. (34:06) Stadler (Senteler) 1:1. 35. (34:47) Fazzini (Alatalo, Jesper Peltonen) 1:2. 39. Thürkauf (Carr, Wolf/Unterzahltor!) 1:3. 43. Wolf (Zanetti) 1:4. 45. Arcobello (Fazzini) 1:5.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Thürkauf.
Zug: Genoni; Bengtsson, Leon Muggli; Stadler, Gross; Schlumpf, Riva; Balestra; Eder, Michaelis, Simion; Derungs, Senteler, Wingerli; Martschini, Kovar, Herzog; Allenspach, Leuenberger, Suri.
Lugano: Koskinen; Andersson, Mirco Müller; Jesper Peltonen, Alatalo; Hausheer, Wolf; Snellman; Joly, Thürkauf, Carr; Zanetti, Ruotsalainen, Cormier; Fazzini, Arcobello, Quenneville; Cjunskis, Verboon, Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: Zug ohne Biasca, Geisser, Hansson, Hofmann, O'Neill, Sheen (alle verletzt) und Tim Muggli (gesperrt), Lugano ohne Canonica, Gerber, Granlund, Guerra, Morini, Marco Müller, Patry, Schlegel, Walker (alle verletzt), Kempe und LaLeggia (beide überzählige Ausländer).

Rapperswil-Jona – Zürich 4:2

Den Rapperswil-Jona Lakers drohte der Gang ins Playout. Nun aber scheinen die St. Galler gerade noch rechtzeitig die Kurve gekriegt zu haben. Sie bezwangen Leader ZSC Lions zu Hause 4:2 und feierten den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen. Somit liegen sie jetzt neun Punkte vor dem Vorletzten Kloten. Maxim Noreau (32.) und Yannick-Lennart Albrecht (39.) schossen die Lakers mit zwei Powerplay-Toren 2:1 respektive 3:2 in Führung. Im letzten Drittel traf nur noch Verteidiger Emil Djuse zum 4:2 (45.). Die Lions, für die Denis Malgin zweimal erfolgreich war, liegen den Rapperswilern. Diese kamen zum sechsten Sieg in den letzten acht Duellen gegen die Zürcher, zum zweiten in dieser Saison.

SC Rapperswil-Jona Lakers' Fabian Maier, Jeremy Wick und Martin Frk, von links, jubeln nach dem Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den ZS ...
Die Rapperswiler feiern den Sieg gegen die ZSC Lions.Bild: keystone

Rapperswil-Jona Lakers - ZSC Lions 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)
5783 Zuschauer. SR Hebeisen/Dipietro, Cattaneo/Urfer.
Tore: 10. (9:31) Malgin (Andrighetto, Balcers) 0:1. 10. (9:53) Frk (Leslie, Aebischer) 1:1. 32. (31:43) Noreau (Frk, Cervenka/Powerplaytor) 2:1. 33. (32:13) Malgin (Marti, Balcers) 2:2. 39. Albrecht (Moy, Cervenka/bei 5 gegen 3) 3:2. 45. Djuse 4:2.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 6mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Malgin.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Djuse; Noreau, Maier; Gerber, Leslie; Vouardoux; Zangger, Albrecht, Cervenka; Moy, Schroeder, Lammer; Wick, Wetter, Frk; Forrer, Taibel, Cajka; Alge.
ZSC Lions: Zumbühl; Lehtonen, Geering; Weber, Phil Baltisberger; Trutmann, Marti; Quinn; Andrighetto, Malgin, Balcers; Frödén, Lammikko, Hollenstein; Rohrer, Grant, Zehnder; Bodenmann, Sigrist, Riedi; Chris Baltisberger.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Capaul, Connolly, Dünner, Jensen, Rask (alle verletzt) und Meyer (krank), ZSC Lions ohne Harrington, Kukan und Schäppi (alle krank). ZSC Lions ab 57:48 ohne Torhüter.

Fribourg – Langnau 3:5

Auch im vierten Saisonduell zwischen Fribourg-Gottéron und den SCL Tigers setzte sich der Gast durch. Die Emmentaler gewannen 5:3. Dario Rohrbach erhöhte im Schlussabschnitt innert 185 Sekunden von 2:1 (34.) auf 4:1 (45.) und sorgte damit für die Vorentscheidung. Während Fribourg zum dritten Mal in den letzten 14 Partien unterlag, feierte Langnau den siebenten Sieg in den vergangenen neun Spielen. Die Emmentaler liegen nun auf dem 10. Tabellenrang, der zur Teilnahme an den Play-In berechtigen würde.

Langnaus Julian Schmutz, Aleksi Saarela und Juuso Riikola, von links, feiern den Treffer zum 1-2 im Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Fribourg Gotteron und den SCL Tige ...
Die formstarken Tigers siegen zum dritten Mal in Folge.Bild: keystone

Fribourg-Gottéron - SCL Tigers 3:5 (1:1, 0:1, 2:3)
9075 Zuschauer. SR Kohlmüller (GER)/Mollard, Gurtner/Burgy.
Tore: 15. Saarela (Julian Schmutz) 0:1. 17. Streule (Sörensen) 1:1. 34. Riikola (Julian Schmutz, Saarela/Powerplaytor) 1:2. 42. Rohrbach (Cadonau, Saarela) 1:3. 45. Rohrbach 1:4. 52. (51:29) Mäenalanen 1:5. 53. (52:29) Schmid (Sutter) 2:5. 54. (53:03) Sörensen (Wallmark, Jecker) 3:5.
Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Streule) plus Spieldauer (Streule) gegen Fribourg-Gottéron, 4mal 2 plus 5 Minuten (Lapinskis) plus Spieldauer (Lapinskis) gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Sörensen; Malone.
Fribourg-Gottéron: Rüegger; Grégoire, Jecker; Sutter, Streule; Diaz, Borgman; Seiler; Sörensen, Wallmark, Mottet; DiDomenico, Schmid, Marchon; Bertschy, De la Rose, Bykov; Sprunger, Walser, Binias.
SCL Tigers: Charlin; Saarijärvi, Guggenheim; Zryd, Riikola; Cadonau, Zanetti; Erni; Julian Schmutz, Berger, Saarela; Mäenalanen, Malone, Pesonen; Rohrbach, Salzgeber, Lapinskis; Weibel, Petrini, Jenni.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Gunderson (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Diem, Rossi, Schilt, Flavio Schmutz (alle verletzt) und Louis (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron ab 57:31 ohne Torhüter.

Kloten – Lausanne 0:5

Der Trainerwechsel bei Kloten von Larry Mitchell zu Stefan Mair hat nichts gebracht. Zwar gewannen die Zürcher Unterländer das erste Spiel unter der Führung des Südtirolers, seither verloren sie aber nur noch. Das 0:5 zu Hause gegen Lausanne war die vierte Niede