DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Champions Hockey League, Halbfinal-Rückspiele
Frölunda – Davos 1:1 (Hinspiel 5:0)
Kärpät Oulu – Lukko Rauma 2:2 (Hinspiel 3:2)
Final: Kärpät Oulu – Frölunda
Trotz viel Kampf ist für Enzo Corvi und seine Davoser gegen die Schweden aus Göteborg kein Kraut gewachsen.<br data-editable="remove">
Trotz viel Kampf ist für Enzo Corvi und seine Davoser gegen die Schweden aus Göteborg kein Kraut gewachsen.
Bild: Carl Sandin/Bildbyran/freshfocus

Endstation bei Frölunda Göteborg – der HC Davos verabschiedet sich aus der Champions Hockey League

Der HC Davos ist im Halbfinal der Champions Hockey League ausgeschieden. Das 1:1 im Rückspiel in Göteborg spricht aber für die Charakterstärke und internationale Klasse der Bündner.
19.01.2016, 22:1319.01.2016, 23:21

Frölunda – HC Davos 1:1

– Das im ersten Duell eingehandelte 0:5-Fiasko war gegen die aktuell beste schwedische Equipe selbstredend nicht mehr zu korrigieren, aber zumindest eine Relativierung der vor Wochenfrist allzu einseitigen Verhältnisse erarbeitete sich der NLA-Titelhalter. Der frühe Rückstand (4.) verleitete Davos nicht zu einer womöglich fatalen Überreaktion. Stattdessen passte sich der HCD kontinuierlich dem imposanten Tempo Frölundas an.

– Die taktisch clevere Strategie zahlte sich aus – Andres Ambühl markierte im Powerplay sein siebtes Tor auf höchster europäischer Ebene, womit der der Bündner Antreiber in der Torschützenliste zusammen mit zwei weiteren Akteuren auf Position eins vorrückte. Die erneut überzeugende Performance des Captains passt zum hervorragenden Eindruck, den der HCD im in der letzten Saison reaktivierten Wettbewerb hinterlassen hat. Gegen ausnahmslos erstklassige Kontrahenten aus Topligen verlor der Schweizer Branchenprimus von zwölf Spielen nur drei.

– Das respektable Remis gegen die mit Abstand beste Offensivabteilung Schwedens, notabene mit neun künftigen NHL-Hoffnungsträgern im Kader und zuvor seit dem Champions-League-Debüt 2014 im eigenen Stadion mit makelloser Bilanz, ist den charakterstarken Bündnern hoch anzurechnen. Keeper Leonardo Genoni, als einziger von 93 CL-Torhütern in jeder Minute im Einsatz, war am 1:1 hauptbeteiligt. Dank seinen Saves überstand der HCD sogar zwei 3:5-Situationen. (sda)

Die 0:5-Hypothek aus dem Hinspiel wog für den HC Davos zu schwer.<br data-editable="remove">
Die 0:5-Hypothek aus dem Hinspiel wog für den HC Davos zu schwer.
Bild: TT NEWS AGENCY/REUTERS

Das Telegramm

Frölunda Göteborg - Davos 1:1 (1:0, 0:1, 0:0) Frölundaborgs Isstadion, Göteborg. - 3819 Zuschauer. - SR Fonselius/Kubus (Fi/Slk), Haster/Malmqvist (Sd).
Tore: 4. Carlsson (Lehkonen, Nilssson) 1:0. 22. Ambühl (Corvi, Lindgren/Ausschluss Lehkonen) 1:1. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Frölunda, 9mal 2 plus 10 Minuten (Forster) gegen Davos.
Frölunda Göteborg: Johansson; Persson, Tommernes; Nilsson, Lauridsen; Larsson, Fälth; Gunnarsson; Lasch, Lundqvist, Rosseli-Olsen; Figren, Carlsson, Lehkonen; Stalberg, Lasu, Ehn; Abbott, Sundström, Johnson; Vesalainen.
Davos: Genoni; Heldner, Forster; Kindschi, Du Bois; Guerra, Jung; Schneeberger, Paschoud; Ambühl, Corvi, Jörg; Marc Wieser, Lindgren, Dick Axelsson; Setoguchi, Walser, Dino Wieser; Kessler, Aeschlimann, Egli.
Bemerkungen: Frölunda ohne Fantenberg, Bengtsson, Anton Axelsson (alle verletzt), Davos ohne Paulsson, Simion, Sciaroni, Brejcak (alle verletzt), Picard (nicht spielberechtigt), Schläpfer (überzählig/Tribüne). 35. Lattenschuss von Du Bois. 52. Timeout von Davos. (sda)

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

1 / 38
Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg
26. Januar 2002: Martina Hingis bestreitet den letzten Grand-Slam-Final im Einzel ihrer Karriere. Bei bis zu 50 Grad auf dem Court erleben die Fans eines der grössten Comebacks der Tennisgeschichte – und eine entnervte und entkräftete Hingis.

«Ich hatte Schüttelfrost und Gänsehaut. Ich konnte mich nicht mehr richtig bewegen und habe nicht mehr dran geglaubt, noch zu gewinnen.» Am liebsten wäre Martina Hingis zum dritten Satz gar nicht mehr angetreten.

Zur Story