DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
NLA, 16. Runde
Langnau – Kloten 4:5
Biel – Lugano 5:1
Zug – Bern 3:0
Fribourg – ZSC 3:1
Ambri – Davos 4:5
Lausanne – Genf verschoben
Auston Matthews und seine Kollegen müssen sich im Spitzenkampf gegen Fribourg geschlagen geben.<br data-editable="remove">
Auston Matthews und seine Kollegen müssen sich im Spitzenkampf gegen Fribourg geschlagen geben.
Bild: KEYSTONE

Geniestreich von Julien Sprunger entscheidet den Spitzenkampf +++ Davos gewinnt verrückte Partie in Ambri +++ Lugano verliert weiter

In der 16. NLA-Runde gewinnt Leader Fribourg-Gottéron den Spitzenkampf gegen die ZSC Lions 3:1. Lugano verliert auch nach der Entlassung von Trainer Patrick Fischer weiter, diesmal mit 1:5 in Biel.
23.10.2015, 22:2023.10.2015, 22:48

Fribourg – ZSC 3:1

- Leader Fribourg-Gottéron hat auch das neunte Heimspiel der Saison gewonnen. Die Gastgeber setzten sich im Spitzenspiel gegen die ZSC Lions 3:1 durch und fügten den Stadtzürchern die erste Niederlage nach sieben Siegen zu.

Fribourg festigt seine Leaderposition.<br data-editable="remove">
Fribourg festigt seine Leaderposition.
Bild: KEYSTONE

- Die Lions drückten im letzten Drittel auf das 2:1, erspielten sich Chance um Chance, scheiterten aber immer wieder am starken Benjamin Conz, der mit 41 Paraden zum Matchwinner avancierte. Dies rächte sich: In der 55. Minute erwischte Julien Sprunger den jungen ZSC-Goalie Niklas Schlegel mit einem Kunstschuss in der nahen Ecke. Der Captain von Fribourg erzielte bereits sein neuntes Tor in dieser Saison. 15 Sekunden vor dem Ende machte der Amerikaner Greg Mauldin bei fünf gegen fünf Feldspielern mit einem Schuss ins leere Tor alles klar, nachdem der alleine auf Schlegel losstürmende Sakari Salminen in der 58. Minute mit einem Pfostenschuss das 3:1 noch knapp verpasst hatte.

- Die Lions müssen sich an der eigenen Nase nehmen, dass sie zum 14. Mal in den letzten 15 Spielen in Fribourg und zum 19. Mal in den letzten 23 Partien gegen Gottéron verloren. Den einzigen Treffer für die Gäste schoss in der 38. Minute Rückkehrer Ryan Shannon im Powerplay.

Ambri – Davos 4:5

- Ambri-Piotta machte gegen Davos aus einem 0:2-Rückstand eine 3:2-Führung, verlor am Ende aber mit 4:5. Ambri-Piotta kassierte damit die 1000. Niederlage in der höchsten Schweizer Spielklasse. Mehr Niederlagen als die Leventiner hat kein anderes NLA-Team hinnehmen müssen. Die Leventiner bestritten bislang 1928 NLA-Spiele seit Einführung der Nationalliga vor 78 Jahren.

Es war ein harter Fight zwischen Davos und Ambri.<br data-editable="remove">
Es war ein harter Fight zwischen Davos und Ambri.
Bild: TI-PRESS

- Davos profitierte dann von individuellen Fehlern bei Ambri-Piotta. Marc Wieser war mit zwei Toren der Matchwinner für den Meister, er erzielte auch das entscheidende Tor zum 5:4.

- Michael Fora hatte für Ambri-Piotta den zwischenzeitlichen 4:4-Ausgleich erzielt (55.). Für den 19-jährigen Verteidiger war es das erste NLA-Tor im fünften Spiel in der obersten Spielklasse. Cory Emmerton hatte davor jeweils auf Zuspiel von PostFinance-Topskorer Mikko Mäenpää seine Saisontore 5 und 6 (zum 2:2 und 3:2) realisiert.

Zug – Bern 3:0

- Fünfmal hintereinander hatte in den Duellen zwischen Zug und Bern das Auswärtsteam gesiegt. Mit dem 3:0-Sieg der Zuger ging diese Serie zu Ende.

Tobias Stephan konnte seinen Kasten heute rein halten.&nbsp;<br data-editable="remove">
Tobias Stephan konnte seinen Kasten heute rein halten. 
Bild: KEYSTONE

- Wie wenig ein Schussverhältnis manchmal aussagt, zeigte sich im ersten Drittel. 14:5 lautete dieses zu Gunsten der Berner, der einzige Treffer gelang allerdings dem EVZ. Dafür verantwortlich zeichnete in doppelter Überzahl Jarkko Immonen, der mit einem Direktschuss bereits zum achten Mal in dieser Saison traf. Der finnische Altmeister profitierte von einem überragenden Pass von Pierre-Marc Bouchard. Der Kanadier leitete in der 36. Minute mit einer herrlichen Spielverlagerung auch das 3:0 von Verteidiger Robin Grossmann ein. Damit unterstrich Bouchard seine Topform: Es waren seine Saisonpunkte 22 und 23, womit er die Führung in der Skorerwertung ausbaute.

- Das 2:0 erzielte Josh Holden in der 22. Minute, nachdem er Ramon Untersander hatte aussteigen lassen. Im letzten Drittel waren die Berner optisch deutlich überlegen, wirklich gefährlich wurden sie aber nicht. So kam EVZ-Keeper Tobias Stephan (37 Paraden) zu seinem dritten Shutout in dieser Saison, zum dritten vor heimischen Publikum. Die Zentralschweizer rückten in der Tabelle dank des vierten Sieges in den letzten fünf Partien auf Kosten der ZSC Lions auf den 2. Platz vor.

Langnau – Kloten 4:5

- James Sheppard führte die Kloten Flyers als Doppeltorschütze zum 5:4-Sieg bei den SCL Tigers. Für den Kanadier waren es die Tore Nummer 2 und 3 im vierten NLA-Spiel für die Zürcher Unterländer.

James Sheppard ist Matchwinner für die Kloten Flyers.<br data-editable="remove">
James Sheppard ist Matchwinner für die Kloten Flyers.
Bild: KEYSTONE

- Für die Tigers endete damit eine Serie von drei Heimsiegen in Folge. Die Emmentaler zogen ihr schwächstes Startdrittel der Saison ein, ehe die Emmentaler zurückkamen und Rückstände von 0:3 beziehungsweise 2:4 wettmachten. Der Kanadier Chris DiDomenico orchestrierte die Aufholjagd für die SCL Tigers mit seinen Toren zum 2:3 und zum 4:4-Ausgleich.

- Doch dann entschied Sheppard mit einem Kontertor 23 Sekunden vor Spielende die Partie. Nur gerade 43 Sekunden hatte Kloten für das erste Tor benötigt. Der Amerikaner Chad Kolarik beendete dabei eine persönliche Torflaute von sechs Spielen.Goalie-Routinier Martin Gerber spielte erstmals in seiner Karriere in der Ilfishalle als Gegner der SCL Tigers. Der Emmentaler steuerte seinen Teil zum dritten Sieg in Serie der Flyers bei. (si)

Biel – Lugano 5:1

- Einen Tag nach der Freistellung von Trainer Patrick Fischer war beim HC Lugano keine Aufwärtstendenz festzustellen. Die Partie in Biel ging sang- und klanglos 1:5 verloren.

Pär Albrandt schnürt gegen ein hilfloses Lugano einen Doppelpack.<br data-editable="remove">
Pär Albrandt schnürt gegen ein hilfloses Lugano einen Doppelpack.
Bild: KEYSTONE

- Lugano verlor auswärts zum sechsten Mal hintereinander. Und wie zuletzt beim 0:5 in Davos oder beim 1:5 in Zug (0:5-Rückstand schon im zweiten Abschnitt) stand ein Punktgewinn der Tessiner nie zur Diskussion. Der EHC Biel dominierte die Partie, führte schon nach 30 Minuten mit 3:0 und hätte zu diesem Zeitpunkt auch schon 7:0 führen können. Ein Goal wurde von den Referees wegen eines hohen Stocks annulliert; dreimal trafen Bieler Ausländer zu Beginn des zweiten Abschnitts den Pfosten. Interimstrainer Christian Wohlwend sah sich schon nach 26 Minuten zum Timeout genötigt.

- Die siegbringenden Goals für Biel erzielten Ahren Spylo (1:0), Pär Arlbrandt (2:0/5:1), Daniel Steiner (3:0) und Nicholas Steiner (4:1). Die Bieler spielten engagiert und kämpferisch, überzeugten aber nicht in allen Belangen.

Lausanne – Servette verschoben

- Die Eishockeypartie Lausanne - Genève-Servette ist abgesagt. Der Videowürfel in der Patinoire de Malley hängt bloss noch gut einen Meter über dem Eisfeld. Die Partie wird neu angesetzt.

«Hey darling, i'm coming home a bit earlier», Chris McSorley und sein Team kommen heute nicht zu Einsatz.<br data-editable="remove">
«Hey darling, i'm coming home a bit earlier», Chris McSorley und sein Team kommen heute nicht zu Einsatz.
Bild: KEYSTONE

- Wegen technischen Problemen wurde der Videowürfel in der Patinoire de Malley anderthalb Stunden vor dem Spielbeginn runtergelassen. Als der Würfel unten war, fiel die Technik komplett aus. Alle Versuche, den Computer wieder in Gang zu bringen oder den Videowürfel manuell wieder hochzuziehen, scheiterten schon im Ansatz.

- Der Lausanner Würfel wurde von einer slowakischen Firma installiert; der Kunden-Service benötigt womöglich Tage, um das Problem zu lösen. Das nächste Heimspiel von Lausannes NLA-Equipe ist auf nächsten Mittwoch angesetzt: Im Achtelfinal des Schweizer Cups trifft Lausanne auf Fribourg-Gottéron.

Die Tabelle

bild: txt

Die Telegramme

SCL Tigers - Kloten Flyers 4:5 (0:3, 2:1, 2:1).
5842 Zuschauer. - SR Clément/Vinnerborg, Abegglen/Kovacs.
Tore: 1. (0:43) Kolarik 0:1. 15. Scheppard (Kellenberger, Kolarik/Ausschluss Schirjajew) 0:2. 20. (19:37) Praplan (Von Gunten/Ausschluss Clark) 0:3. 21. (20:37) Nüssli (DiDomenico) 1:3. 30. DiDomenico (Ausschluss Schelling) 2:3. 37. Liniger (Erik Gustafsson) 2:4. 49. Albrecht (Nüssli, Hecquefeuille/Ausschluss von Gunten) 3:4. 55. DiDomenico (Clark) 4:4. 60. (59:37) Sheppard (Bieber) 4:5. - Strafen: je 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Di Domenico; Kolarik.

Fribourg-Gottéron - ZSC Lions 3:1 (0:0, 1:1, 2:0).
6157 Zuschauer. - SR Mandioni/Wehrli, Espinoza/Wüst.
Tore: 22. Pouliot (Mauldin) 1:0. 38. Shannon (Nilsson, Matthews/Ausschluss Mottet) 1:1. 55. Sprunger (Salminen, Bykow) 2:1. 60. Mauldin (Ausschluss Nilsson) 3:1 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 5mal 2 plus 10 Minuten (Crawford) gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Bykow; Matthews.

Zug - Bern 3:0 (1:0, 2:0, 0:0).
6570 Zuschauer. - SR Fischer/Kurmann, Bürgi/Progin.
Tore: 8. Immonen (Bouchard, Martschini/Ausschlüsse Gerber, Müller) 1:0. 22. Holden (Sondell) 2:0. 36. Grossmann (Bouchard, Immonen) 3:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 6mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Bouchard; Conacher.

Ambri-Piotta - Davos 4:5 (0:2, 3:2, 1:1)
5128 Zuschauer. - SR Di Pietro/Massi, Fluri/Küng.
Tore: 7. Lindgren (Marc Wieser, Axelsson) 0:1. 12. Marc Wieser (Walser) 0:2. 24. Lhotak 1:2. 28. Emmerton (Mäenpää/Ausschluss Axelsson) 2:2. 33. Emmerton (Mäenpää) 3:2. 36. Walser (Ambühl, Sciaroni) 3:3. 40. (39:17) Simion (Jörg) 3:4. 55. Fora (Giroux) 4:4. 58. Marc Wieser 4:5. - Strafen: je 5mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Mäenpää; Lindgren.

Biel - Lugano 5:1 (2:0, 1:1, 2:0).
5665 Zuschauer. – SR Björk/Eichmann (Sd/Sz), Mauron/Pitton.
Tore: 13. Spylo (Dave Sutter) 1:0. 20. Arlbrandt (Huguenin, Tschantré/Ausschluss Pettersson) 2:0. 30. Daniel Steiner (Fabian Sutter) 3:0. 36. Klasen (Pettersson/Ausschlüsse Tschantré; Morini) 3:1. 51. Nicholas Steiner (Spylo) 4:1. 59. Arlbrandt (Huguenin, Daniel Steiner/Ausschluss Klasen) 5:1. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Biel, 6mal 2 Minuten gegen Lugano. – PostFinance-Topskorer: Arlbrandt; Pettersson.

(si/cma)

12 kurze Witze zum Schweizer Eishockey

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Hirschi kriegt an der Tour noch keinen Auslauf: «Alles ist auf Tadej ausgerichtet»
Marc Hirschi ist einer von vier Schweizer Fahrern an der 109. Tour de France – und in den drei Wochen vor allem als Helfer für seinen Team-Captain, den Titelverteidiger Tadej Pogacar, eingespannt.

Der 23-jährige Berner Marc Hirschi hat eigentlich nicht mehr mit einer Teilnahme an der Tour de France gerechnet, nachdem er während der Tour de Suisse am Coronavirus erkrankt war. Doch als zwei Tage vor dem Tour-Start sein Teamkollege Matteo Trentin positiv getestet wurde, rückte der WM-Dritte von 2020 doch noch ins Aufgebot von UAE Emirates nach.

Zur Story