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Klotens Trainer Sean Simpson macht sich Notizen im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und den Kloten Flyers, am Montag, 22. Dezember 2014, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Fleissig Notizen gemacht, dennoch ohne Punkte abgereist: Sean Simpson. Bild: KEYSTONE

Strichkampf in der 32. NLA-Runde

Biel versaut Simpsons Debüt und schickt die Flyers punktelos nach Hause



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Tobias Wüst
Jonatan Schäfer
Klaus Zaugg
EHC Biel
4:2
Kloten Flyers
N. Olausson 59'
N. Olausson 53'
K. Fey 27'
E. Peter 11'
L. Frick 36'
P. Mueller 33'
Strichkampf
von Jonatan Schäfer
Die Bieler überholen dank dem Sieg die Kloten Flyers und rücken auf einen Playoff-Platz vor.
60'
Spielende
Aus, vorbei: Den Bielern gelingt kein weiteres Boxplay-Tor mehr, sie gewinnen diese Partie aber dennoch hochverdient mit 4:2. Nach einem starken ersten und einem verpatzten zweiten Drittel sorgt der starke Olausson im Schlussabschnitt mit einem Doppelpack für die wichtigen drei Punkte für Biel, die damit über den Strich wandern. Der Sieg geht dank einer weitestgehend souveränen Leistung der Gastgeber und einem phasenweise unterirdischen Kloten völlig in Ordnung.
60'
Und dann trägt sich auch Torhüter Rytz fast noch in die Skorerliste ein: Sein Schuss vom eigenen Tor aus wird nur Zentimeter vor dem gegnerischen von einem Klotener abgefangen.
59'
Tor - 4:2 - EHC Biel - Niklas Olausson
Nach knapp zehn Sekunden Strafe fällt die Entscheidung: Olausson gelingt der Shorthander ins leere Tor. Ziemlich dummer Puckverlust der Klotener. Und auch ein dummer Wechsel von Simpson? Hat er den Keeper zu früh rausgenommen?
59'
Müller geht ebenfalls vom Eis und Kloten kann damit 90 Sekunden lang 6 gegen 4 spielen.
59'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Gaetan Haas
Es wird nochmals spannend in der Bieler Eishalle: Haas zieht Dupont etwas übermotiviert den Helm aus und muss dafür in die Kühlbox.
58'
Die spärlich gesähten Klotener Angriffsbemühungen bleiben weiterhin fruchtlos. Frustvoll agiert dagegen Dupont nach einem weiteren verpatzen Angriff: Mit der Faust traktiert er den Brustbereich eines Gegenspielers und kann von Glück reden, hier keine Strafe zu kassieren.
Weihnachtsgeschenk
von Jonatan Schäfer
Etwa so kann man sich den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer der Klotener vorstellen:
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56'
Die Partie ist schon wieder merklich abgeflacht: Biel will nicht mehr, Kloten scheint nicht mehr zu können. Endet Simpsons Einstand mit einer Niederlage?
55'
Während sich die Klotener auf dem Eis verzweifelt um den Ausgleichstreffer bemühen, ist Simpson auf der Trainerbank gerade die Tinte ausgegangen. Wie viele Notizblöcke der wohl schon vollgekritzelt hat?
Zuschauerzahl
von Jonatan Schäfer
Trotz der Brisanz des Spiels ist das Bieler Eisstadion nicht ausverkauft. Von den insgesamt 7'500 Plätzen sind nur etwas mehr als zwei Drittel besetzt.
53'
Tor - 3:2 - EHC Biel - Niklas Olausson
Und dann kachelt es plötzlich doch noch hinter Müller! Olausson setzt sich mühelos gegen zwei ziemlich im Schilf stehende Klotener Abwehrspieler durch und hämmert die Scheibe unter die Latte.
52'
Auf der Gegenseite bleibt erst Müllers offensiver Namesvetter und anschliessend auch noch Liniger an Rytz hängen.
51'
Es brennt lichterloh vor Müller! Kamber läuft alleine auf den Klotener Schlussman zu, legt sich die Scheibe dann aber etwas zu weit vor. Müller reagiert sofort, kommt aus dem Tor geschlittert und spitzelt dem Bieler Topskorer den Puck vom Stock.
50'
Es bleibt das einzige Klotener Aufbegehren in Überzahl, die Seeländer sind wieder komplett.
49'
Grosschance zur ersten Führung für Kloten! Erst Mueller und dann zweimal Bieber setzen Rytz gehörig unter Druck. Dieser wehrt sich gegen die Abschlusskaskade allerdings mit Händen und Füssen und bewahrt die Bieler vor einem Rückstand.
Denis Hollenstein
von Jonatan Schäfer
Nach der Entlassung seines Vaters befindet sich Denis Hollenstein in einer speziellen Situation, denn die Ernennung von Felix Hollenstein zum Cheftrainer war der Hauptgrund für seine Rückkehr zu den Flyers. Heute fehlt der 25-Jährige wegen einer Verletzung am Sprunggelenk, Sean Simpson sieht jedoch sowieso überhaupt nichts Besonderes an der ganzen Sache. Im Interview vor dem Spiel sagte er, dass Hollenstein für ihn ein Spieler wie jeder andere sei und er überhaupt kein Problem darin sehe, mit dem Sohn seines Vorgängers zu arbeiten.
15.12.2014; Ambri; Eishockey Schweizer Cup - HC Ambri-Piotta - Kloten Flyers;
Denis Hollenstein (Kloten) 
(Michela Locatelli/freshfocus)
48'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Gianni Ehrensperger
Ehrensperger wird von Von Gunten mit einer simplen Täuschung auf dem falschen Fuss erwischt und muss diesen regelwidrig von den Beinen holen. Wie lange wird dieses Zürcher Powerplay Bestand haben?
46'
Liniger mit einem Energieanfall. Wie einst der grosse Gretzky tankt er sich gleich an zwei Bieler Verteidigern vorbei, hat die Scheibe dann allerdings auf der Backhand und die Parallelen zu Gretzky verschwinden.
44'
2 Minuten Strafe - Kloten Flyers - Romano Lemm
Unglaublich, schon wieder ist das Kloten-Powerplay nach wenigen Sekunden wieder vorbei. Lemm stoppt Fey mittels Haken und gleichzeitig die Angriffsbemühungen seiner Farben.
44'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Dragan Umicevic
Nach einem Zusammenprall auf offenem Eis muss Umicevic für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Chance für Kloten zur erstmaligen Führung.
42'
Und jetzt ist auch diese Strafe überstanden. Ob die Klotener jetzt mit frischem Mut ins letzte Drittel starten?
42'
Auch die Klotener Fans versuchen, ihren Beitrag zu leisten, und werfen Unmengen an Toilettenpapier aufs Eis. Doch – welch Überraschung – die Zeit wird gestoppt. Pech gehabt. Die Bieler bringen allerdings sowieso weiterhin nichts zustande.
41'
Mit einem Entlastungsangriff, der an der gegnerischen Grundlinie versandet, kann Bieber weitere wertvolle Sekunden für seine Farben gewinnen.
41'
Im Bieler Eisstadion ist der Eishockeybetrieb wieder aufgenommen worden – die Zürcher vorerst nur mit vier Feldspielern. Noch etwas über eine Minute muss Back draussen bleiben.
Es wartet ein spannendes Schlussdrittel
Während Sean Simpson das Geschehen angespannt beobachtet...
Klotens Trainer Sean Simpson im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und den Kloten Flyers, am Montag, 22. Dezember 2014, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)
...holen seine Jungs tatsächlich den 0:2-Rückstand auf und sind wieder voll in der Partie.
Klotens Tommi Santala, Philippe Schelling, Lukas Frick und Victor Stancescu, von links, feiern den Treffer zum 2:2 im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und den Kloten Flyers, am Montag, 22. Dezember 2014, in der Eishalle in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Unfassbar
von Jonatan Schäfer
Die Reaktion von Kevin Schläpfer auf die leichtsinnig verspielte Führung und das verfrühte Weihnachtsgeschenk von Untersander an Frick sah wohl in etwa so aus:
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40'
Drittelende
In extremis zittern sich die Gäste in die zweite Pause, denn Olausson verpasst seinen ersten Treffer zum wiederholten Male. Damit müssen die Bieler trotz viel mehr Spielanteilen eine bittere 0:2-Niederlage in diesem zweiten Drittel hinnehmen, zumal der Ausgleich ein Geschenk sondergleichen war.
40'
2 Minuten Strafe - Kloten Flyers - Rene Back
Auch Back muss zum zweiten Mal an diesem Abend in die Kühlbox. So nehmen sich die Klotener natürlich selber den Wind aus den Segeln.
38'
Die beiden Gegentreffer scheinen die Bieler so richtig in Fahrt gebracht zu haben: Auch Spylo prüft nach einem Gewaltssprint den Klotener Schlussmann. Für diesen und dessen Teamkollegen kann man den derzeitigen Spielstand nur als äusserst glücklich bezeichnen.
37'
Kurz nach dem Wiederanpfiff brennt es auch vor Müller: Fey setzt sich über links durch und knallt die Scheibe hauchdünn am weiten Pfosten vorbei.
36'
Tor - 2:2 - Kloten Flyers - Lukas Frick
Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bringt den Ausgleich für die Stadtzürcher! Untersander mit einem Blackout par excellence und einem sauberen Pass im eigenen Drittel auf Frick. Dieser lässt sich nicht zweimal bitten und versorgt die Scheibe im Kasten von Rytz.
Peter Mueller
von Jonatan Schäfer
Dass Kloten die zweitschlechteste Offensive der gesamten Liga stellt, hat auch mit der Torflaute von Peter Mueller zu tun. Nach seiner Rückkehr erzielte der ehemalige Topskorer in den ersten acht Spielen zwar noch fünf Treffer, blieb dann aber ganze zehn Spiele ohne einen Torerfolg. Heute hat er mit dem 2:1-Anschlusstreffer diese Negativserie durchbrochen, ob der Knoten definitiv geplatzt ist, werden wir in den nächsten Spielen sehen.
HC Ambri-Piotta Verteidiger Patrick Sidler, links, gegen Kloten Flyers Stuermer Peter Mueller waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem HC Ambri Piotta am Dienstag, 25. November 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)
35'
Unglaubliche Aktionen vor Müller: Über Untersander und Olausson wird Haas völlig frei vor dem leeren Tor angespielt. Wie er diese Chance vergeigen konnte, ist mir ein Rätsel. Ihm anscheinend nicht: Er wechselt den Stock.
33'
2 Minuten Strafe - Kloten Flyers - Steve Kellenberger
Doch sogleich müssen die Klotener wieder verteidigen: Kellenberger legt Peter und holt sich bereits die zweiten zwei Minuten in dieser Partie ab.
33'
Tor - 2:1 - Kloten Flyers - Peter Mueller
Wie aus dem Nichts fällt der Anschlusstreffer für Kloten! Der vorhin angesprochene Peter Mueller schleicht sich hinter dem Tor durch und bezwingt Rytz gekonnt mit einem Backhand-Lupfer ins obere nahe Eck.
31'
Doch auch Backs Strafe bringt keine weiteren Änderungen auf der (immer noch funktionierenden) Resultattafel.
30'
2 Minuten Strafe - Kloten Flyers - Rene Back
Bitterer Moment für Back: Olausson luchts ihm im eigenen Drittel die Scheibe ab und könnte praktisch alleine aufs Tor ziehen. Back muss die Notbremse ziehen. In wenigen Sekunden wird also der EHC Biel in Überzahl spielen können.
29'
Mueller wird in aussichtsreicher Position neben dem Tor und vor allem völlig freistehen angespielt, schlägt dann allerdings über die Scheibe. Solche technischen Mängel kennen wir sonst nicht vom ehemaligen NHL-Crack.
Simon Rytz, Penaltykiller?
von Jonatan Schäfer
Dass die Kloten Flyers dieses Spiel noch gewinnen, ist schwer vorstellbar. Eine kleine Hoffnung bleibt jedoch, denn wenn die Flyers tatsächlich irgendwie ins Elfmeterschiessen kommen sollten, so hätten sie dort gute Karten. Simon Rytz im Bieler Tor hat nämlich erst vor kurzem unter Beweis gestellt, dass er nicht wirklich ein Penaltykiller ist. Ein Fan, der zwar Unihockey spielt, jedoch seit zwei Jahren nicht mehr auf dem Eis stand, benötigte nur einen Versuch, um Simon Rytz zu bezwingen.
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28'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Matthias Rossi
Rossi stellt seinem Gegenspieler das Bein und kassiert die erste Strafe für Biel. Ein ziemlich unnötiges Foul in der eigenen, ungefährlichen Offensivzone.
27'
Die letzten Sekunden der Strafe sind abgelaufen, die Klotener sind wieder komplett. Diesmal ist ihr Boxplay-Fazit allerdings weniger rosig als noch bei der Strafe von Kellenberger.
27'
Tor - 2:0 - EHC Biel - Kevin Fey
Und trotzdem reicht es zum Tor: Fey bringt seine Farben mit 2:0 in Front! Nach einer der unzähligen Druckphasen fällt dem Verteidiger die Scheibe zentral vor Müller vor die Füsse und der Bieler verwandelt eiskalt.
27'
Mittlerweile hat die Bieler Überzeugung etwas nachgelassen: Das sind in der Summe zu viele Pässe und zu wenig Schüsse.
25'
Wieder kann sich Biel problemlos im gegnerischen Drittel festsetzen – lange wird der nächste Treffer wohl nicht auf sich warten lassen. Im Sekundentakt bolzen Arlbrandt und Untersander die Scheibe in Richtung Müller – bislang erfolglos.
24'
Jetzt also fünf Minuten Powerplay für Biel: Sicher nicht der von Simpson in der Drittelspause propagierte Start in diesen Abschnitt. Ein erster Abschluss der Seeländer wird von Müller hoch in die Luft abgelenkt, von wo die Scheibe dann genau aufs Tor fällt. Glück für Kloten.
23'
5 Minuten Strafe - Kloten Flyers - James Vandermeer
Rüde Attacke von Vandermeer: Der Klotener haut Tschantré an der Bande den Ellbogen ins Gesicht. Dieser muss von seinen Kollegen gestützt das Eis verlassen. Genau wie Vandermeer: Mit fünf Minuten plus Matchstrafe verschwindet er unter die Dusche.
23'
Herburger fischt sich die Scheibe regelwidrig mit dem Stock aus der Luft – und hat für den anschliessenden Pfiff nur ein müdes Lächeln übrig.
21'
Nach einem kurzen Intermezzo einiger Eiskunstläufer sind jetzt wieder die Eishockey-Cracks auf dem Eis.
Sean Simpson
von Jonatan Schäfer
Die Kloten Flyers sind für den Kanadier bereits die dritte Trainerstation in der NLA. Nachdem er 1997 nach längerer Zeit im Verein zum Chefcoach des EV Zug ernannt wurde, konnte er ein Jahr später bereits den Gewinn des Meistertitels feiern. Danach folgte ein Abstecher nach Deutschland, wo er zuerst in München und dann in Hamburg das Traineramt ausübte. 2003 kehrte er wieder zum EVZ zurück und blieb dort weitere fünf Jahre, ehe er bei den ZSC Lions unterschrieb. Mit den Zürchern gewann Simpson sowohl die Champions Hockey League als auch den Victoria Cup gegen den späteren Stanley-Cup-Gewinner aus Chicago.

Darauf versuchte er sich auf nationaler Ebene und arbeitete während vier Jahren mit der Schweizer Eishockeynationalmannschaft. 2014 gab er seinen Rücktritt bekannt und wechselte in die KHL zu Lokomotive Jaroslawl. Der Aufenthalt in Russland verkam dann aber zu einer kurzen Angelegenheit, denn nach nur neun Ligaspielen wurde Sean Simpson entlassen. Jetzt will er die Kloten Flyers wieder zum Erfolg führen und auch mit dem dritten NLA-Team die Meisterschaft gewinnen.
Der neue Klotener Trainer Sean Simpson, Mitte, unterhaelt sich mit Peter Guggisberg, links, und Simon Bodenmann, rechts, anlaesslich des Trainings der Kloten Flyers, am Sonntag, 21. Dezember 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
20'
Drittelende
Und tatsächlich: Ohne weitere Vorkommnisse geht das erste Drittel im Bieler Eisstadion zu Ende. Ein weitesgehend ereignisarmes Drittel – zumindest was das Geschehen auf dem Eis betrifft. Da gab es nämlich insgesamt ein Tor und etwa eineinhalb Chancen. Daneben war allerdings einiges los: Die sonst so präzise Bieler Stadionuhr blieb erst stehen, gab dann zwischenzeitlich ganz den Geist auf und es musste von Hand gestoppt werden. Jetzt läuft zum Glück alles wieder.
20'
Abgesehen von diesem kurzen Aufflackern ist die Partie jetzt merklich abgeflacht. Wenn das denn noch möglich war ... eigentlich könnte jetzt zum Pausentee gepfiffen werden.
18'
Endlich einmal etwas Platz für die Stadtzürcher: Nach einer schönen Kombo legt Mueller auf Vandermeer ab, der einen One-Timer in Richtung Rytz abfeuert. Doch trotz Unterbeschäftigung hält der Bieler Schlussmann souverän.
15'
Die Bieler machen weiter Druck. Erst wird Olausson fast nicht angegriffen, dann erhält auch Spylo bis vors Tor nur Begleitschutz. Doch beiden Bieler Stürmern versagen die Nerven vor dem weiterhin stark agierenden Müller.
14'
Nicht ein einziges Mal muss Müller in diesen zwei Minuten Unterzahl wirklich gefährlich eingreifen. Das simpson'sche Boxplay scheint demnach bereits zu funktionieren.
13'
Immerhin: Die Matchuhr läuft wieder. Und ich kann die Stoppuhr endlich wieder weglegen. Derweil haben sich die Bieler im gegnerischen Drittel einquartiert, doch die gefährlichen Abschlüsse lassen noch auf sich warten.
12'
2 Minuten Strafe - Kloten Flyers - Steve Kellenberger
Der erste Akteur muss in die Eisbox: Klotens Kellenberger legt seinen Gegenspieler von hinten. Die Zürcher müssen jetzt also zu allem Überfluss auch noch in Unterzahl agieren.
11'
Tor - 1:0 - EHC Biel - Emanuel Peter
Die Druckphase zahlt sich aus: Peter bringt die Bieler in Führung! Obwohl sich gefühlte zehn Klotener im eigenen Drittel verbarrikadiert haben, kommt Steiner zum Abschluss. Dieser wird unhaltbar für Müller von Steiners Sturmpartner Peter abgelenkt und bringt dem Bieler sein erstes Tor überhaupt für seine Farben.
10'
Die Bieler hatten in diesen gemächlichen Startminuten etwas mehr von der Partie und machen auch nach dem unfreiwilligen Unterbruch da weiter, wo sie aufgehört haben: Spylo prüft mit einem Weitschuss Müller. Die drittgefährlichste Aktion der Partie. Der Uhrausfall liegt in dieser Tabelle übrigens noch vorn.
9'
Wie wild flitzen die schwarz-weiss-gestreiften Refrees übers Eis und suchen nach einer Lösung. Und die scheint gefunden: Es wird von Hand gestoppt. Und wir sind offiziell ins Eishockey-Mittelalter zurückversetzt.
Rückkehrer?
von Jonatan Schäfer
Reto Berra steht momentan bei den Colorado Avalanche unter Vertrag und wurde erst kürzlich beim Stand von 0:3 gegen Arizona ausgewechselt. Grund genug für die Bieler Fans, von einer Rückkehr in die Schweiz zu träumen. Nötig wäre es, stellt der EHC Biel mit 101 Gegentreffern doch die viertschlechteste Abwehr der Liga.
9'
Der Aufreger nimmt jetzt gar noch grössere Dimensionen an: Die Matchuhr im Eisstadion ist ganz ausgefallen und völlig schwarz geworden. Und das ausgerechnet in der Bieler Uhrenstadt!
9'
Grösster Aufreger der Partie: Die Uhr ist für einige Sekunden stehengeblieben und muss vorgestellt werden.
8'
Ein erstes Mal wird Klotens «Neuzugang» Sean Simpson auf seiner neuen Trainerbank eingeblendet, wie wild auf sein Notizbuch einkritzelnd. Was hat der ehemalige Nati-Coach wohl bereits alles zu kritisieren?
7'
Sogleich lancieren die Gastgeber einen Konter. Ein langer Pass auf Herburger bringt diesen gefährlich vor Müller in Stellung, doch der Bieler Center verfehlt das Tor knapp.
6'
Plötzlich eine 2-gegen-1-Situation in der Klotener Offensivzone, doch Leone verpasst den Moment des Abspiels auf seinen mitlaufenden Teamkameraden. Die Flyers können klären.
4'
Jetzt nimmt Jonas Müllers Pulsgeschwindigkeit ein erstes Mal zu: Nach einem Gerangel vor dem blauen Kreis kann Wellinger die Scheibe irgendwie auf sein Tor bugsieren. Doch der Flyer ist auf dem Posten und kann den «Schuss» am Tor vorbeilenken.
2'
Nach einem weiten Pass muss Biels Schlussmann Rytz die Scheibe ein erstes Mal blockieren. Ansonsten mussten die Torhüter in diesen Startsekunden noch gar nicht ins Geschehen eingreifen – die beiden Teams lassen es langsam angehen.
1'
Spielbeginn
Der Puck ist eingeworfen, das Spiel läuft!
Vor dem Spiel
Nur gerade einen Punkt trennen die beiden Teams in der Tabelle – mit einem Heimsieg könnten die Seeländer die Gäste aus Zürich also vom letzten Playoff-Platz verdrängen. In wenigen Minuten geht es los.
Interview mit Sean Simpson
von Jonatan Schäfer
Im Interview sagt der Neo-Trainer der Kloten Flyers gegenüber dem Teleclub: «Ich konnte in dieser kurzen Zeit noch nicht viel verändern, es ist nicht einfach. Wir müssen alles geben, um heute zu Punkten zu kommen. Es ist das Wichtigste, dass wir heute einfach spielen.» Darauf angesprochen, dass in den nächsten drei Spielen mit Biel, Lausanne und Fribourg drei direkte Konkurrenten im Kampf um die Playoffs warten, meint Simpson: «Mein Fokus liegt auf uns, nicht auf unseren Gegnern. Wir müssen uns auf das eigene Spiel konzentrieren und in den nächsten Spielen Punkte holen.»
Denis Hollenstein spielt nicht – er ist tatsächlich verletzt
von Klaus Zaugg
Ungläubiges Staunen vor der Partie Biel gegen Kloten. Denis Hollenstein, am Wochenende Nationalmannschafts-Held, spielt nicht. Er ist verletzt.

Sein Vater Felix ist als Cheftrainer entlassen worden – und jetzt fehlt Denis Hollenstein in der ersten Partie unter dem neuen Trainer Sean Simpson in Biel.

Ach, es wäre zu schön für eine Polemik. Aber der Grund für die Absenz ist eine Verletzung. Um allen Spekulationen vorzubeugen haben die Kloten Flyers für einmal detailliert über den Gesundheitszustand des Spielers informiert:

«Zerrung im rechten Sprungelenk. Er wird zwei bis drei Wochen fehlen. Die Verletzung hat er sich am Sonntag beim ersten Training unter Sean Simpson zugezogen.»
Tabellensituation
von Jonatan Schäfer
Wenn die Flyers am heutigen Abend verlieren, würde dies bedeuten, dass das Team von Sean Simpson wieder unter den Strich fällt und den achten Tabellenplatz den Bielern überlassen muss. Sollte dazu noch Fribourg gegen Bern gewinnen, könnten die Klotener gar auf den zehnten Rang zurückfallen.
Brisantes Duell - Vor dem Spiel
Im Strichduell treffen heute mit Kloten und Biel zwei Mannschaften aufeinander, die sich in den beiden bisherigen Spielen alles abverlangt haben. Beide Male fiel die Entscheidung in der Verlängerung, wobei das Heimteam das Eis jeweils als Sieger verliess. Während die Kloten Flyers im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Sean Simpson den dritten Auswärtserfolg in Serie wollen, geht es für den EHC Biel darum, nach zuletzt vier Niederlagen in den letzten fünf Ligapartien wieder einmal ein Erfolgserlebnis zu verzeichnen. Um 19:45 geht es im Eisstadion Biel zur Sache!
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