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Garrett Roe from Zug during the Champions Hockey League group C match between Switzerland's EV Zug and JYP Jyvaskyla from Finland, in Zug, Switzerland, Saturday, September 2, 2017. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Vom EVZ abgeworben – Garrett Roe soll die ZSC Lions wieder in Playoffs führen. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Garrett Roe kommt – wie zu viel Geld den ZSC Lions schadet

Die ZSC Lions verpflichten Zugs Topskorer Garrett Roe. Super! Falsch. Schon wieder machen die Zürcher einen viel zu teuren liga-internen Ausländer-Transfer.



Die Schweiz bezahlt dem ausländischen Personal die besten Löhne ausserhalb der NHL und der KHL.

Die Kanadier, Amerikaner, Tschechen oder Skandinavier verdienen bei uns rund doppelt so viel wie in anderen europäischen Ligen mit Ausnahme der KHL. Unser Hockey «vernichtet» so durch viel zu hohe, vom Markt gar nicht geforderte Saläre Jahr für Jahr mehr als fünf Millionen Franken.

Wenn nun die Klubs innerhalb der Liga einander die ausländischen Spieler ausspannen, so wird die ganze Sache noch teurer. Da ja ständig vor der Zeit unterschrieben wird – also bevor die Saison beim aktuellen Arbeitgeber zu Ende ist – muss der Lohn noch einmal erhöht werden.

Kein andere helvetische Hockeyfirma hat ihr ausländisches Personal in den letzten drei Jahren so überbezahlt wie die ZSC Lions. Weil die Zürcher der Ligakonkurrenz regelmässig die ausländischen Spieler ausspannen. Und zu oft sind es aus unterschiedlichen Gründen sehr teure Flops geworden: Drew Shore (kam von Kloten), Roman Cervenka (von Gottéron), Maxim Noreau (vom SCB) und Fredrik Pettersson (von Lugano) sind bei Lichte besehen in Zürich alle gescheitert oder ihr Salär nicht wert.

Fredrik Pettersson ist immerhin Meister geworden. Aber nun ist die Gefahr erheblich, dass er mit Vertrag bis 2021 nach und nach zum Problemspieler wird. Die ZSC Lions haben für nächste Saison bereits drei ausländische Spieler unter Vertrag, die alle 31 sind: Garrett Roe, Maxim Noreau und Fredrik Pettersson.

Eigentlich macht es nur Sinn, einen ausländischen Spieler von der Konkurrenz zu übernehmen, wenn er dort überzählig wird oder nicht mehr ins Konzept passt und darum froh ist, wenn er in der Schweiz bleiben kann. Beispiel: Harri Pesonen, in Lausanne nicht mehr erwünscht, wechselte nach Langnau. Da war kein Aufpreis nötig. Keiner der letzten liga-internen ZSC-Einkäufe war eine solche «Günstig-Variante».

Lieber den Spatz als die Taube

Abgeworbene Ausländer, die dann über längere Zeit eine dominierende Rolle bei ihrem neuen Arbeitgeber spielen, sind über die Jahre eine Ausnahme und nicht die Regel. Wie Petteri Nummelin (von Davos über einen NHL-Umweg nach Lugano), Oleg Petrow (Servette zu Zug), Paul DiPietro (Ambri zu Zug), Josh Holden (Gottéron, Langnau, Zug) oder Chris Tancil (Kloten zu Zug). Oder in der zweithöchsten Liga Brent Kelly und Jeff Campbell (von Olten zu Langenthal).

Und nun also Garrett Roe vom EV Zug zu den ZSC Lions. Nur wenn der Amerikaner die ZSC Lions zum Meister skoren sollte – in Zug war er dazu nicht in der Lage – ist er sein Geld wert.

ZSC-Sportchef Leuenberger über Roe:

Spieler mit seiner Qualität gibt es allerdings zu sechsstellig günstigeren Preisen in Nordamerika und Skandinavien. Aber der Sportchef müsste sich die Mühe machen, den Markt eingehend zu sondieren. Kommt dazu, dass die Verpflichtung eines ausländischen Spielers immer ein gewisses Risiko birgt. Also lieber den teuren Spatz in der Hand als die billige Taube auf dem Dach.

Klubs, die sparen oder Budgetdisziplin halten müssen gehen dieses Risiko eher ein. Ambri hat mit Dominik Kubalik den besten Einzelspieler der letzten Saison gefunden, Langnau mit Chris DiDomenico einen charismatischen Leitwolf.

Zu viel Geld für gutes Scouting

Den ZSC Lions sind in den letzten drei Jahren trotz randvoller «Transfer-Kriegskasse» keine so hochkarätigen «Erstverpflichtungen» gelungen wie dem SCB mit Andrew Ebbett und Mark Arcobello, Ambri mit Dominik Kubalik, Biel mit Toni Rajala, Lausanne mit Dustin Jeffrey und Jonas Junland oder Davos mit Perttu Lindgren.

Die letzte spektakuläre Ausländer-Verpflichtung – Auston Matthews – ist den Zürchern angetragen worden. Der Amerikaner hatte einen Klub in Europa gesucht, weil er als Vorbereitung auf die NHL lieber im Männerhockey als bei den Junioren spielen wollte.

Lions' Matthews Auston, of U.S.A., returns on his bench, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and ZSC Lions, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, December 5, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Eine Rolex auf dem Transferwühltisch? Nein, das war Auston Matthews nicht. Bild: KEYSTONE

Der Grund für das Versagen des ZSC-Managements bei der Rekrutierung des ausländischen Personals ist einfach: zu viel Geld. Bei den ZSC Lions wird Ende Saison von einer Männerrunde mit abgeschlossener Vermögensbildung der Verlust in beliebiger Höhe ausgeglichen.

Wozu also mühselig nach ausländischen Arbeitnehmern «fahnden», wenn man jeden geforderten Preis zahlen und sich so in der eigenen Liga bedienen kann? Bei der Rekrutierung des ausländischen Personals hat zu viel Geld den ZSC Lions mehr geschadet als genützt. Und es ist sowieso bequemer, zum Scouting von Zürich nach Zug als nach Stockholm, New York oder Oulu zu reisen.

Dass die ZSC Lions in den letzten fünf Jahren nur noch einmal Meister geworden sind und soeben als Titelverteidiger die Playoffs verpasst haben, hat viel mit der glücklosen – oder polemisch: der dilettantischen – Ausländer-Politik zu tun.

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83
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83Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Baumi72 25.04.2019 23:47
    Highlight Highlight Kucke man sich das Handy-Video von Herrn Leuenberger an.... Fireball... Für professionelle Video-Aufnahmen hat man bei ZSC scheinbar nun kein Geld mehr :-)
  • Signor Rossi 25.04.2019 22:59
    Highlight Highlight Gefällt mir gar nicht. Ist aus meiner Sicht die falsche Reihenfolge. Zuerst einen Trainer finden; während der WM vernünftig scouten und danach die passenden Spieler ergänzen. Schade dass der Z keine für mich offensichtliche Strategie entwickelt. Smartes Handeln sieht für mich anders aus, sorry.
  • Staal 25.04.2019 18:16
    Highlight Highlight Lohntreiber ist aber der EVZ
    • Zanzibar 25.04.2019 18:32
      Highlight Highlight Okay wie kommst du drauf?
      Falls du auf Genoni oder Hofmann zu sprechen kommst: Sowohl Genoni wie auch Hofmann hätten bei Ihren ehemaligen Klubs mindestens das gleiche wie in Zug verdienen können. Suri konnte man ja nicht mehr weiterverpflichten, der bekommt in Lugano einen Vertrag bei dem der EVZ nicht mehr mitbieten konnte.
    • MARC AUREL 25.04.2019 19:11
      Highlight Highlight Alles spekulationen... aber alle wissen jetzt dass die Zuger mitbieten und überbieten können..
    • Ah-Jah 25.04.2019 20:42
      Highlight Highlight Jö wie herzig wie du das Magamenent des EV Zug verteidigst. Alle Spieler fahren für ein Stück Brot auf dem Eis der Bosshard Arena hin und her. Nur der gierige Suri möchte ein Stück Butterzopf!! In welcher Hockeywelt lebst du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • SirMike 25.04.2019 17:50
    Highlight Highlight Für einmal muss ich Zaugg recht geben, das trifft es ziemlich gut. Die Verpflichtung von Roe zeugt von Mutlosigkeit. Wobei, sind wir ehrlich, würde der Z Koubalik oder Arcobello verpflichten, würden die das Tor mit Bestimmtheit auch nicht mehr treffen. Der Hund liegt beim Z irgendwie tiefer begraben...
    • Stocki 25.04.2019 22:16
      Highlight Highlight ... wie die vergangene Saison eindrücklich zeigte...
  • DerRabe 25.04.2019 17:24
    Highlight Highlight Ja was soll man machen? Ganz offensichtlich ist der EVZ ein Bonzenverein, der sich nur dank dem Glencore Geld behaupten kann.
    Was? Hier ging‘s um den ZSC und dem EVZ wird der Spieler weggekauft? Ah nein, dann ist alles ok... 🙄
    • miarkei 25.04.2019 18:53
      Highlight Highlight Unnötiger und unqualifizierter Kommentar.
    • DerRabe 25.04.2019 18:57
      Highlight Highlight Vielen Dank für ihr sachkundiges Urteil
    • miarkei 25.04.2019 21:15
      Highlight Highlight @Rabe sorry aber immer diese Aussagen von wegen Bonzenverein und Glencore sind einfach schwachsinn. Ja Glencore ist Sponsor, aber nicht einmal ein Hauptsponsor. Und der EVZ ist sicher kein Bonzenverein. Es gibt aus vielen Regionen der Zentralschweiz Fans von Zug und nicht nur die Expats wie alle behaupten. In der Kurve stehen Schüler, Arbeiter vom Bau, Pflege, Büro und so weiter. Der Verein erwirtschaftet durch kluge Investitionen und Ausgaben jedes Jahr 30 Millionen Umsatz ohne das irgendjemand Verluste ausgleichen muss. Also nächstes mal überlegen bevor du so einen Guggus schreibst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NichtswissenderBesserwisser 25.04.2019 17:05
    Highlight Highlight Nein, das ist keine Polemik. Die Ausländerpolitik beim Z ist schon zu lange dilettantisch. Kann mich nicht erinnern, in den letzten 5 Jahren einen richtigen ausländischen Fireball oder Führungsspieler gesehen zu haben. Solche, die den Unterschied ausmachen. Wie Kubalik. Wie Acrobello. Auch finde ich bedenklich, dass Leuenberger's Ausländerverpflichtung mit 1-2 Ausnahmen (Klein oder wtf.Moore) ausschliesslich ligaintern waren/sind. Wirklich das Geld von Frey der Grund oder gar fehlende Connections?
    Hopp Z!
    • KönigHockey 25.04.2019 19:07
      Highlight Highlight Pettersson war vorletzte
      Saison der mit Abstand beste Spieler des ZSC gewesen ohne seine Skorerpunkte wären sie nicht einmal ins Playoff gekommen wo man den Titel gewann..
  • BOSELLI 25.04.2019 16:19
    Highlight Highlight Ich finds gut wenn Tigerhügel so managt...weiter so....Jeffrey hat er ja schon zu Bern's Zeiten übersehen bzw. übersehen wollen...er holt lieber die sichere Variante.
    Kein Wunder nennt man ihn in Hockeykreisen Radius von einem Bierdeckel Sportchef 😂!!!
  • PostFinance-Arena 25.04.2019 15:39
    Highlight Highlight Roe für grosses Geld holen (sonst gibts ja wohl nicht viele Argumente für diesen Wechsel) und dann dem EVZ vorwerfen, sie würden die Lohnspirale nach oben drehen...Toll, dieser ZSC!
  • Jacques #23 25.04.2019 15:37
    Highlight Highlight Eigentlich dachte ich, dass Rami Malek neuer Coach wird. Aber der hat nun schon zu tun...

    Ev. Dan Tagnes?
    • welefant 25.04.2019 16:55
      Highlight Highlight Tangnes*
    • Jacques #23 25.04.2019 17:18
      Highlight Highlight Danke!

      Bist es Du, Sven?
    • Real John Doe 26.04.2019 08:32
      Highlight Highlight Gordon Bombay wird neuer Trainer!
    Weitere Antworten anzeigen
  • supi 25.04.2019 14:58
    Highlight Highlight Wechselte Fredrik Pettersson nicht von Novgorod zum ZSC? .. die Zeit von Lugano war davor somit wohl kein Argument für diesen Artikel.

    Grundsätzlich stelle ich mir die Frage, wenn SUI oder ausl. Spieler bereits Mitte Saison einen Wechsel ins Auge fassen, dann stimmt doch etwas nicht mit ihrer Situation?
    Ein Spieler der "happy" ist wechselt nicht nur für etwas mehr Geld .. und die Unsicherheit, dass es am neuen Ort nicht läuft ?

    Was meint ihr?
    • holden27 25.04.2019 16:00
      Highlight Highlight Könnte mir vorstellen dass es an der Sicherheit liegt. Wenn dir das Management sagt, sie wollen warten bis nach den playoffs mit einem neuen Vertrag, macht man sich ja schon gewisse Gedanken. Wenn dann ein anderer club kommt, dir einen Vertrag anbietet (im besten Fall natürlich mehrere Jahre und höher dotiert) kann ich es zu einem gewissen Grad nachvollziehen wenn man unterschreibt.
  • sterndli_76 25.04.2019 14:27
    Highlight Highlight Die gleiche Strategie wird auch mit den Schweizer Spielern verfolgt. Einfach gute Spieler der anderen Teams "zusammensuchen", siehe dazu Hollenstein, Bodenmann, oder dazumals Forster. So entsteht auch kein funktionierendes Team.
    • salamandre 25.04.2019 14:51
      Highlight Highlight Dein letzter Satz trifft das Problem wohl ziemlich genau.
      Bei der Ausgeglichenheit im Spitzensport heute, reichen eine Reihe von Spitzenspielern nicht mehr. Es braucht auf jeder Ebene Perfektion damit das Räderwerk laufen kann wie geschmiert.
    • Ah-Jah 25.04.2019 20:46
      Highlight Highlight Darum ist Forster des Geldes wegen und zu wenig Streicheleinheiten des Trainers (das Mimösli) über Nacht über den Wolfgangpass abgehauen!!!
  • Bossy 25.04.2019 14:16
    Highlight Highlight In der Tat müsste sich beim ZSC langsam herumsprechen, dass es nicht die beste Idee, sogenannte Leistungsträger von anderen NL-Klubs nach Zürich zu lotsen. Shore, Noreau und Cervenka grüssen, und ob Pettersson bis 2020/21 noch besser wird, kann bezweifelt werden. Auch Ausländer, wenn sie nicht gerade den Charakter von Kevin Klein haben, passen sich eben in Zürich der gängigen Selbstzufriedensheitskultur an.
    • Ah-Jah 25.04.2019 20:48
      Highlight Highlight Welchen Charakter meinst du? Spielercharakter Kevin Klein letzte oder vorletzte Saison?
  • magnet1c 25.04.2019 14:06
    Highlight Highlight Auf den ZSC treffen diese Sprüche exemplarisch zu: Zuviele Köche verderben den Brei oder auch viele Häuptlinge aber keine Indianer.

    Dabei hätte der ZSC fast alles was es braucht, um Dauerhaft eine Grossmacht zu sein. Infrastruktur, Know-How, Umfeld, Individuelle Klasse der Spieler, Möglichkeiten mit der Stadt etc.. Aber ja, viel Kapital alleine bringt noch keine Rendite.
    • salamandre 25.04.2019 14:42
      Highlight Highlight ...und nur Umsatz noch keinen Gewinn!
  • Jason96 25.04.2019 13:11
    Highlight Highlight Naja, ich sag's noch immer, der Leuenberger muss weg. Abgesehen von Klein (der die letzte Saison auch nicht mehr so gut war wie in der ersten) und Bodenmann fällt mir kein einziger wirklich guter Transfer ein. Seit der Zeit mit Crawford fehlt jede Konstanz, und irgendwie wirkt es als wollte die Verantwortlichen mit Ihrem Geld noch irgendwas retten. Als ZSC-Fan tut es irgendwie mitanzusehen, wie die Spieler deprimiert im Kaffee nebenan sitzen... (Könnt ihr euch einen deprimierten Baltisberger vorstellen? Ich nicht)
    • Schreiberling 25.04.2019 14:06
      Highlight Highlight Hollenstein.
    • supi 25.04.2019 14:54
      Highlight Highlight Hollenstein, Cervenka wenn er gesund war,
    • Jason96 25.04.2019 15:52
      Highlight Highlight Hollenstein ist super, keine Frage. Hab aber irgendwie von Anfang an damkt gerechnet dass er zum Z kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tikkanen 25.04.2019 12:32
    Highlight Highlight ...ach ja, die von Auto- und Pillenhändlern alimentierten 💰Klübli kaufen sich die halbe Liga zusammen🤔Aber all den eingekauften Tauchern und Schönwetterspielern zum Trotz reicht es nie zum🏆, in den Playoff obsiegt Charakter stets über Talent, Bern‘s Krieger setzen sich wie gewohnt durch und holen den Chübel nach Hause👍🏻

    #schweizermeister🐻🏆🍻
    • Johnny Geil 25.04.2019 13:04
      Highlight Highlight Als ob augerechnet der SCB keine Spieler zusammen kaufen würden... 🙄
    • Lindros88 25.04.2019 13:34
      Highlight Highlight Aha!!! 🤔🤔Genoni, Blum, Untersander, Krüger, Bieber, Grassi, Sciaroni, Haas, Moser, Kämpf und Rüfenacht sind also alles SC Bern Junioren...???? 😂😂😂
    • Brucho 25.04.2019 13:37
      Highlight Highlight Wieviele Krieger aus dem eigenen Organisation spielen beim SCB? Hie und da kommen 2 bis 3 auf ein paar Minuten Eiszeit, der Rest ist zugekauft, wie zum Beispiel der bisherige und neue Goalie.
      Beim ZSC spielt mehr als die Häfte des Teams aus der eigenen Organisation und das als Stammspieler.
      Bitte zuerst das Hirn aktivieren und erst dann die Finger, merci.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Track 25.04.2019 12:13
    Highlight Highlight Um mit Sven Leuenberger Meister zu werden, muss extrem viel zusammenpassen. Das wissen wir in Bern nur zu gut.....
    • Bondurant 25.04.2019 22:32
      Highlight Highlight Das aktuelle Meisterteam (viele Spieler mit drei Titeln in vier Jahren) wurde zu einem Grossteil noch von SL zusammengestellt... Chatelain versucht wohl mit Ach und Krach, den Laden zusammenzuhalten. Im Gegenteil, er kauft überteuerte Ergänzungspieler mit Risikopotential ein und verkauft uns diese als Königstransfers. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht werden wir SL mal noch schmerzlich vermissen. Denn die aktuellen Leistungsträger in Bern wurden definitiv nicht von Chatelain verpflichtet. Ist einfach Fakt.
  • MARC AUREL 25.04.2019 12:11
    Highlight Highlight Nichts Neues! Sage es schon lange... Der Herr Frey zahlt schon wenn er will... der Z hat auch nicht wirklich ausgemistet, aber nur Ergänzungsspieler verpflichtet!
    • Brucho 25.04.2019 13:40
      Highlight Highlight Hast Du keine eigenen Ideen mehr und einfach dem Klausi und Tikki nach plaudern.
      Wenn beim SCB dann mal so viele Berner im Kader sind wie Zürcher beim ZSC, dann darfst Du gerne wieder so einen Kalauer raus hauen.
    • MARC AUREL 25.04.2019 14:40
      Highlight Highlight Lieber Brucho, ich sage dies schon ewigs! Nichts von nach plaudern... gib es einfach besser zu, die Wahrheit zu verleugnen bringt dir nichts, auch wenn es dir sehr schwer fehlt, da du zu viel Stolz hast! Ach ja, wie gesagt es geht nicht darum wieviele Eigengewächse im Kader spielen... der Mix machts aus.. und es ist nichts besonderes wenn man bedenkt wer es bezahlt...🤔
    • supi 25.04.2019 15:11
      Highlight Highlight Dieses Votum verstehe ich jetzt nicht ..

      An anderen Tagen hast Du geschrieben es gibt zu viele Häuptlinge und zuwenig Indianern ... und in diesem Post bemängelst Du, dass der ZSC nur Ergänzungsspieler verpflichtet hat ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lumina 25.04.2019 12:06
    Highlight Highlight Ach komm, wäre er zum SCB oder den "Langenthal Jets" gegangen, würde der Transfer hier jetzt schon massivst mit Lob überschüttet - zuviel Geld, schadet den Lions, aber deinen geliebten Mutzen nicht? ...
    • DINIMAMIISCHNDUDE 25.04.2019 13:04
      Highlight Highlight Der SCB hat ein oberes Limit des Budget, auch wenn es sehr hoch ist im Ligavergleich. Der Z hat nach Oben zwar eine Beschränkung, aber die ist mehr eine Empfehlung als fix (wie in Lausanne). Ich denke das wird bemängelt. Ich finde Roe ehrlich gesagt auch kein schlechter Transfer. Er kann ja ohne Zweifel gut Hockeyspielen und im Zusammenspiel mit Pettersson, sehe ich ein tödliches PP für die Lions!
    • PizzaPestoni 25.04.2019 15:37
      Highlight Highlight Wenn man bedenkt wie Roe mit Martschini harmoniert hat, kann hier etwas starkes entstehen.

      Freddy und Martschini sind sicher unterschiedliche Spielertypen, ihre stärksten Attribute sind jedoch sicher der Abschluss und generell der Schuss.

      Wenn Freddy ein typisches Bounce- back Jahr hat (Können tut er es ja, 3 mal Torschützenkönig der Liga) dann wird es sicher eine bessere Saison des Z, aber alles andere wäre ja auch eine Blamage :)
  • Der müde Joe 25.04.2019 12:01
    Highlight Highlight Auf Auslaufmodelle setzen und diese dann auch noch zu vergolden, ist noch nie gut gekommen - siehe Beispiel EHC Kloten.😒

    Nur gut für den ZSC, dass das „Portemonnaie“ mehr aushält.😉
  • Herr Berger 25.04.2019 11:57
    Highlight Highlight So schlecht war Kevin Klein also auch nicht. Hätte ich gerne beim SCB gesehen :)
    • supi 25.04.2019 15:14
      Highlight Highlight Hmm da habe ich eine andere Meinung .. auch ein Jahr zuvor blühte er erst in den Play-Offs richtig auf .. die Fans (nicht nur in Züri) haben leider ein schlechtes Gedächtnis ..

      PS: übrigens habe auch ich mich bei der Petition für ihn stark gemacht .. ;-)
  • rock-n-roll 25.04.2019 11:35
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, mir ist es eigentlich völlig egal welche Plätze die Mannschaften hinter dem EVZ einnehmen! Sollen die sich doch um die Plazierung streiten, wie um den Vize-Meistertitel!



    (nur Scherz, mann!)
    • supi 25.04.2019 15:16
      Highlight Highlight Richtig .. der EVZ ist in der kommenden Saison der "Gejagte" der Liga ... alle wollen Vize-Meister werden (oder mehr) ..
  • N. Y. P. 25.04.2019 10:35
    Highlight Highlight Der Grund für das Versagen des ZSC-Managements bei der Rekrutierung des ausländischen Personals ist einfach: zu viel Geld.

    Ich würde "unbegrenzt viel Geld" schreiben. Der Z* könnte (theoretisch) mühelos die zwei besten Stürmer und Verteidiger der NHL bezahlen.

    *Walter Frey
    • Klartext 25.04.2019 11:42
      Highlight Highlight Auch die Milliarden der Frey/Spuhler Connection nehmen irgendwo ein Ende... Aber ja, aus finanzieller Sicht, könnte sich der Z die genannten NHL-Spieler wohl leisten. Ist ja auch so, dass Milliardäre oder Investoren-Gruppen die NHL-Teams besitzen. Dieses Modell macht auch in Europa schon länger und immer mehr die Runde.
    • N. Y. P. 25.04.2019 11:53
      Highlight Highlight So ein Pläuschchen unter Milliardären.
      Vielleicht aus Langeweile ?
      Selbst die Erdölaraber halten sich ja Spielzeuge.
    • Klartext 25.04.2019 12:59
      Highlight Highlight Naja, bei der Geldpolitik des Z gehen die Meinungen bekanntlich - und zurecht - auseinander. Fehlende Passion für das Eishockey kann man Walter Frey jedoch nicht ankreiden. Immerhin ist er ein ehemaliger Eishockeyspieler und figuriert seit den 80er Jahren als Präsident von GC/ZSC.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chandler 25.04.2019 10:34
    Highlight Highlight Das ist wieder grosse Polemik ohne Fakten. Mich würde interessieren ob das stimmt und wenn ja, was die Löhne sind resp. der Unterschied zum jetzigen Lohn.
  • CuJo 25.04.2019 10:23
    Highlight Highlight Cervenka war ja mehr oder weniger die ganze Saison verletzt, krank oder nicht fit. Der Vergleich stinkt.
    • Hernd Böcke 25.04.2019 12:59
      Highlight Highlight Und als er spielte waren seine Werte nicht schlecht.
    • supi 25.04.2019 15:18
      Highlight Highlight .. würde sogar sagen .. er war "gut" .. gilt für mich auch für Noreau und die beiden Zürcher Hollenstein und Bodenmann ..
  • egemek 25.04.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich denke, dass Roe gut mit Noreau und Cervenka verglichen werden kann. Er fehlte dem EVZ in dieser Saison mindestens 3 Mal wegen irgendwelchen Blessuren. Denke kaum, dass das mit steigendem Alter besser wird. Aber so deckt immerhin die Versicherung den zu hohen Lohn. ;)
    • Experte_01 25.04.2019 19:03
      Highlight Highlight So wie ich die abgelaufene Saison in Erinnerung habe hat Cervenka und Roe 3/4 bzw. 1/3 der Spiele verpasst oder?
    • egemek 25.04.2019 19:33
      Highlight Highlight Cervenka hatte ca. 20 Einsätze und Roe 30. Zusammen haben sie also nur gut die Hälfte der Spiele absolviert. Sind also beides nur "halbe" Ausländer bei Zürich, d.h. es blieben noch 3 Plätze neben ihnen. :P

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