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Leere Zuschauerraenge im Zuercher Hallenstadion beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den EV Zug am Samstag, 29. Februar 2020. Wegen dem Coronavirus findet das Spiel unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Blick ins leere Hallenstadion unmittelbar vor dem Saisonabbruch Ende Februar. Bild: KEYSTONE

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Nun steht auch das Notkonzept für die neue Hockey-Saison

Wenn die Hockey-Meisterschaft spätestens am 1. November beginnt, wird das volle Programm gespielt. Nun ist bekannt, was dann passiert, wenn der Start noch weiter nach hinten geschoben werden muss: bloss 44 Qualifikationsspiele bei einem Start am 1. Dezember und lediglich 33 beim letztmöglichen Beginn am 1. Januar 2021.



Geplant ist der Meisterschaftsstart am 18. September. Ob das möglich ist, wird bis Mitte August entschieden. Spielplan-General Willi Vögtlin arbeitet inzwischen bereits an Notspielplänen mit Meisterschaftsbeginn 1. Oktober, 1. November, 1. Dezember und 1. Januar 2021.

Bei einem Start bis am 1. November hat er keine Schwierigkeiten. Dann werden die bis zu diesem Zeitpunkt verschobenen Partien einfach am Schluss angehängt. Die Zeit reicht. Die WM beginnt am 21. Mai zwei Wochen später als üblich. Gemäss Willi Vögtlin sollte die Meisterschaft spätestens am 9. Mai mit dem letzten Finalspiel abgeschlossen werden.

Willi Voegtlin, Chef Spielplan Swiss Ice Hockey, traegt den Meisterpokal vom Eis, vor dem ersten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Donnerstag, 6. April 2017, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Willi Vögtlin hat alle Varianten durchgerechnet. Bild: KEYSTONE

Aber dann wird es schwierig. Wenn erst am 1. Dezember gestartet werden kann, sind nur noch 44 Qualifikations-Partien möglich. Bei einem Start am 1. Januar wären es sogar nur noch 33. «In diesen beiden Fällen braucht es einen komplett neuen Spielplan» sagt Willi Vögtlin.

Wenn die Qualifikation nur über 33 Spiele geht, haben nicht mehr alle Teams gleich viele Heimpartien. Der Plan: Die ersten 6 haben dann ein Heimspiel mehr als die zweiten 6 der letztjährigen Tabelle. Der Spielplanchef sagt, er werde den Klubs für einen Meisterschaftsstart am 1. Dezember oder 1. Januar auch Varianten für Playoffs «Best of Five» und «Best of Three» durchrechnen.

Klar ist inzwischen, was mit dem Cup passiert. Die erste Runde ist am 15. und 16 September geplant. Gespielt wird nur, wenn am 18. September auch die Meisterschaft beginnt. Ist das nicht möglich, soll die erste Cup-Runde einfach in der Woche vor dem späteren Start zur Meisterschaft gespielt werden.

HC Lugano Stuermer David McIntyre, Thomas Wellinger und Julian Walker auf dem Weg in die Garderobe nach dem Geister-Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Lugano am Freitag, 28. Februar 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Gespielt wird in der neuen Saison wohl nur vor maximal 1000 Zuschauern. Bild: KEYSTONE

Die Klubs nehmen das Eistraining Anfang August auf. Die Testspiele werden unter Einhaltung der behördlichen Massnahmen und maximal 1000 Zuschauern vorerst wie angesetzt ausgetragen. Offen ist, was die Klubs machen werden, wenn der Meisterschaftsstart verschoben wird. Entweder wird dann das Training eingestellt und wieder Kurzarbeit beantragt. Oder die Klubs trainieren weiter bis die Meisterschaft irgendwann beginnt oder abgesagt wird. Wochenlanges Training ohne Ernstkämpfe ist allerdings eine ganz besondere sportliche und finanzielle Belastung.

Die Klubs, die für die Champions League qualifiziert sind (ZSC, Zug, Davos, Servette, Biel) werden so oder so trainieren müssen: die erste Runde des europäischen Wettbewerbes ist für den 6. Oktober angesetzt und noch nicht verschoben.

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