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Biels Topscorer Toni Rajala geht in der Drittelspause in die Kabine, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und HC Ambri-Piotta, am Dienstag, 21. Januar 2020, in der Tissot Arena in Biel. (PPR/Peter Klaunzer)

Mehr zugelassene Ausländer würden die Löhne im Schweizer Hockey nicht senken. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Von klugen und dummen Ideen der Hockeybosse in Zeiten der Krise

Der Spielbetrieb ruht. Noch nie hatten die Bosse unseres Hockeys so viel Zeit, um nachzudenken – und schon wird die Erhöhung der Anzahl Ausländer wieder ein Thema. Das tut unserem Hockey nicht nur gut. Der Kampf gegen die Macht der Dummheit wird immer schwieriger.



Zwar stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass die Eishockey-Meisterschaft mit Zuschauern spätestens im Oktober beginnen kann. Aber so oder so sind die Klubs in finanziellen Schwierigkeiten. Im September läuft die Entlastung durch die auf sechs Monate befristete Kurzarbeitsregelung aus. Niemand kann sagen, wie viele Saisontickets verkauft werden und welche Werbepartner und Sponsoren es sich noch leisten können, auch nächste Saison ins Hockey zu investieren.

Aus dieser unsicheren Situation heraus ist eine gute Idee der Klubbosse entstanden: für die nächste Saison soll der Abstieg aus der National League ausgesetzt werden. Damit keine «Kriseninvestitionen» (neue Ausländer, neue Trainer) notwendig sind. Um die Dynamik der zweithöchsten Klasse zu erhalten, soll der Sieger der Swiss League – so er die sportlichen und wirtschaftlichen Kriterien erfüllt – trotzdem aufsteigen können und die übernächste Saison (2021/22) würde dann eben mit 13 Teams gespielt.

Für diesen Entscheid braucht es bei der Liga-Versammlung im Juni eine Dreiviertel-Mehrheit. Die ist gegeben. Zwar gibt es einen «Aufstand der Ohnmächtigen»: die Klubs der Swiss League haben bereits erklärt, dass sie mit dieser Regelung nicht einverstanden sind. Sie möchten einen direkten Auf- und Abstieg.

Langnaus Chris Di Domenico, oben, gegen SC Rapperswil-Jona Lakers Verteidiger Timo Helbling, beim Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den SCL Tigers, am Freitag, 1. Maerz 2019, in Rapperswil. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Gibt es in der kommenden Saison keinen Absteiger? Bild: KEYSTONE

Diese Forderung kann ignoriert werden. Theoretisch hätte zwar die Swiss League im Rahmen der Liga-Versammlung eine Sperr-Minorität. Die NL-Klubs kommen auf 36 Stimmen, die SL-Klubs auf deren 24. Ergibt ein Stimmentotal von 60 und für eine Dreiviertelmehrheit sind 45 Stimmen notwendig.

Warum die Ausländerregelung wichtig ist

Aber die SL-Klubs bringen die 16 Stimmen nicht auf die Reihe, um eine Dreiviertel-Mehrheit der NL-Klubs zu verhindern: Vier SL-Klubs sind als Farm- oder Partnerteams direkt von einem Klub in der höchsten Liga abhängig (GCK Lions, EVZ Academy, Ticino Rockets, Sierre). Also braucht es nur noch einen «Abtrünnigen» der mit der höchsten Liga stimmt – und den gibt es. Langenthal, das ohnehin nicht aufsteigen kann, wegen seines Sparbeschlusses («100'000 Franken Salär sind genug») in wirtschaftlich engen Hosen steckt und auf billige Leihspieler aus Langnau, Bern und Biel angewiesen ist.

Die Langenthaler heulen bzw. stimmen willig mit den Wölfen der höchsten Liga. Dem Entscheid der Vernunft (kein Abstieg) steht also bei der Liga-Versammlung im Juni nichts im Wege.

Rapperswils Dominik Egli reagiert nach der Niederlage (1-4), beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den HC Fribourg Gotteron und dem SC Rapperswil-Jona Lakers, am Samstag, 5. Oktober 2019, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Junge Talente wie Dominik Egli braucht das Land. Bild: KEYSTONE

Aber Liga-Direktor Denis Vaucher hat den Auftrag, eine Dreijahres-Planung zu erarbeiten. Und im Rahmen dieser Planung wird wieder einmal eine alte Idee neu aufgewärmt: mehr Ausländer. Warum holen wir aus einem beschränkten Spielerpotenzial so viel heraus (WM-Final 2013 und 2018)? Ganz einfach: weil es bis heute gelungen ist, die Anzahl ausländischer Spieler zu beschränken. Zurzeit auf vier in der NL und zwei in der SL. Nur so bleibt genug Platz, um die eigenen Talente zu fördern. Die ausländischen Ligen beneiden und bewundern uns für diese Ausländerregelung.

Mehr Ausländer = höhere Löhne

Nun gibt es seit Jahren den Irrglauben, mehr ausländische Spieler würden die Löhne der Schweizer Spieler drücken. Dazu gibt es einen Spruch des englischen Dichters Alexander Pope: «Zwei Dinge sind für den Verstand gleichermassen unerklärlich: Die Weisheit Gottes und der Unverstand der Menschen».

Mehr Ausländer reduzieren die Lohnkosten nicht. Ganz im Gegenteil. Sie erhöhen die Lohnkosten. Erstens wegen der Lohnnebenkosten, die dazu führen, dass selbst ein Billig-Ausländer mit einem Verdienst von 100'000 Franken mindestens 200'000 Franken kostet. Zweitens weil die Lohnkosten der besten Schweizer nicht sinken. Wer Meister werden oder den Abstieg verhindern will, ist auf die guten Schweizer angewiesen – weder Pascal Berger noch Grégory Hofmann oder Leonardo Genoni wären bei mehr Ausländern billiger. Drittens weil die vermeintlichen Billig-Ausländer nicht die teuren Schweizer Mitläufer, sondern die eigenen Nachwuchsspieler ersetzen.

Ambri's players celebrate the 4-2 victory, during the preliminary round game of National League Swiss Championship between HC Ambri Piotta and SCL Tigers, at the ice stadium Valascia in Ambri, on Saturday, January 25, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Mehr Ausländer wäre ein Nachteil für die «Kleinen» wie Ambri. Bild: TI-PRESS

Und noch etwas kommt dazu: Die Sportchefs sind schon heute nicht dazu in der Lage, vier gute Ausländer zu finden. Bei einzelnen Klubs war die Qualität des ausländischen Personals in der letzten Saison sogar schauderhaft. Und nun soll es möglich sein, fünf, sechs oder gar sieben brauchbare Ausländer zu finden? Lächerlich.

Was noch mehr ins Gewicht fällt: Die finanziell «Grossen» (wie Zug, ZSC Lions, Lugano, SCB, Davos) können sich die guten Ausländer leisten – die «Kleinen» (wie Biel, Servette, Lakers, Ambri, SCL Tigers) hingegen nicht. Die sportliche Ausgeglichenheit der Liga wäre dahin.

Neuer Modus kommt noch nicht

Schon jetzt hätten die Sportchefs durchaus Gelegenheit, billige Ausländer zu verpflichten. Beispielsweise Philip-Michaël Devos und Jonathan Hazen vom Cupsieger Ajoie. Aber keiner wagt es: Jeder will klingende, grosse Namen – und die kosten.

Wenn die Lohnkosten sinken sollen, dann gibt es nur die Verknappung der Arbeitsplätze: die Reduktion der höchsten Liga auf zehn Teams. Die ist nicht möglich, weil es keine Mehrheit für diesen Beschluss gibt – wer stimmt den schon seinem eigenen Abstieg zu?

Die andere Variante: nur noch eine Profiliga mit 14 bis 16 Teams (also die Auflösung der Swiss League) und darunter die höchste Amateurliga «MySports League» in der Rolle der heutigen SL. Auch für diese Variante ist vorerst keine Mehrheit zu finden. Aber sie wird sich eher später als früher durchsetzen.

Wollen wir die internationale Konkurrenzfähigkeit unseres Hockeys, die Attraktivität, Qualität und Ausgeglichenheit unserer Liga erhalten, bleibt allen, denen das Wohl unseres Hockeys am Herzen liegt, nur die Bekämpfung der Idee, die Anzahl Ausländer zu erhöhen. Dieser Kampf gegen die Macht der Dummheit wird immer schwieriger.

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gaskaidjabeaivváš 21.04.2020 23:55
    Highlight Highlight Wieso sind die Farmteams überhaupt Stimmberechtigt? Das ist ja fast so als würden sich die Vereine zusätzliche Stimmen kaufen...
  • Hans Muster (2) 21.04.2020 16:34
    Highlight Highlight Ich habe vorhin einen guten Artikel gelesen. 3 U23 Spieler einsetzen, falls einer verletzt muss ein anderer neuer nachrücken. Auch wenn in diesem genannten Artikel wieder gegen Lugano geschossen wird, sehe ich konkret nur ein bis zwei Teams, die da Probleme hätten. Lausanne und Rappi. Ale anderen Teams haben eigenen Nachwuchs und müssten den auch einsetzen. Somit würden die überteuerten 3. und 4. Linienspieler günnstiger
  • Snuffinator 21.04.2020 09:20
    Highlight Highlight Mehr Ausländer drücken die kosten definitiv nicht sie vergrössern nir den spielraim um mit guten teuren Ausländern Meister zu werden und ende Jahr teure Panikkaufe gegen den abstig für die playoffs zu leisten. Dazu kommen erhöte scouting und Agenten beträge.

    Die Clubs weinen über zu teure Spielergehälter von Schweizer und treiben diese selber in die höhe keiner lässt sich Spieler abwerben und ersetzt diese durch eigene Junioren die diverses billiger sind. vll. sollte man auch mal versuchen so Spieler zu bezahlen dass man ende Jahr schwarze zahlen schreibt das würde die Kosten auch drücken.
  • Bacchus75 21.04.2020 06:30
    Highlight Highlight 5 Ausländer als Obergrenze... damit kann ich leben, aber zu meinen die Kosten werden so kleiner ist lächerlich.

    Aber 14 Teams in der NL halte ich für nicht gut. Das Potential für professionell geführte Eishockeyclubs liegt bei rund 20 in der Schweiz. Wenn man 14 davon in eine Liga steckt, dann ist das nicht gut für die Entwicklung und geht dann wirklich in ein System über mit Hauptliga und Ausbildungsliga.

    Die SL ist nach wie eine der besten zweiten Ligen Europas. Sie noch mehr zu zerstören als es ohnehin mit dem Farmteams schon gemacht wurde wäre fatal.
  • Schobão 20.04.2020 22:03
    Highlight Highlight Vorschlag: 2x10er-Liga; 4 Runden ligaintern, 2 Runden ligaübergreifend (56 Spiele). A&B 1-8 Playoffs, Sieger=Meister/Aufsteiger, 9&10 Playouts, Verlierer steigt ab. 4 Ausländer

    - mehr Abwechslung, trotzdem 2/3 der Spiele in eigener Liga
    - unsportliche Zusatzrunde entfällt
    - junge/günstige Spieler können sich präsentieren/aufdrängen
    - Kluft zwischen A/B nicht so gross, Abstieg ist kein Weltuntergang
    - zusätzliche Derbys
    - geografisch ganze CH integriert (für TV interessant)
    - Abstieg verkraftbar, da immernoch Spiele gegen A-Teams
    - für alle Teams während ganzer Saison spannend > mehr Zuschauer
    • CaptainObvious 20.04.2020 23:07
      Highlight Highlight Ich hab mir auch schon mal ein ähnliches Szenario ausgedacht und denke auch, dass die Vorteile (wie aufgeführt) überwiegen würden.

      Aber die Änderung sind zu einschneidend und visionär; so was müsste Scheiben-weise eingeführt werden, sonst machen die Clubs nicht mit. Und auch die Fans wollen wohl nicht zuviel Neues auf einmal (der Mensch ist und bleibt ein Gewohnheitstier).
  • Trout catcher 20.04.2020 18:30
    Highlight Highlight Eine Möglichkeit wäre es auch, wenn man eine Lohnobergrenze und eine Lohnuntergrenze festlegen würde. Z. B. dürfte die Lohnsumme nicht unter 7 Millionen und nicht über 12 Millionen liegen.
    Junioren zählen nicht zur Lohnsumme. So würden vielleicht mehr Junioren eingesetzt werden.
    • släppschött 21.04.2020 06:50
      Highlight Highlight Die Idee ist gut ich frage mich nur wie ein Salary Cap kontrolliert werden kann...
    • Trout catcher 21.04.2020 07:15
      Highlight Highlight Durch Offenlegung der Spielergehälter.
    • Nothingtodisplay 21.04.2020 18:53
      Highlight Highlight Wird in der freien Schweizer Marktwirtschaft nicht wirklich funktionieren... Leider.
  • SBP 20.04.2020 17:40
    Highlight Highlight Eigentlich braucht es gar keine grossen Änderungen, denn die letzte Saison war eine der ausgeglichensten seit langem. Die Lohnkosten kann man nur mit einem Salary Cap auf einem vernünftigen Level halten, alle anderen Massnahmen werden nicht helfen. Und zu guter letzt wurde mit der unsinnigen Regel mit dem zusätzlichen Ausländer für CH-Spieler die in die NHL abwandern, das Gentlemens-Agreement faktisch ausser Gefecht gesetzt. Denn sobald der ZSC oder der SCB fünf oder sechs Ausländer einsetzen, wird das Agreement tot sein. Wetten?
  • Rollspin 20.04.2020 17:09
    Highlight Highlight Ich rate den Clubs nicht zu übertreiben, irgendwann wird es keine Fans mehr ins Stadion ziehen wenn all diese Ideen umgesetzt werden sollten!!!
    Wir haben mittlerweile eine super spannende Liga und für gewisse (Grossen) wird es langsam eng, dann eben lieber wieder ein bisschen an den Regelnschrauben drehen damit das leben wieder gemütlicher wird.
    NEIN NEIN NEIN ganz klar STOPP diesen Stuss dürfen Die einfach nicht durchbringen!!!
    Sonst wäre ja die Variante da das wir Zuschauer die Liga Boykottieren mal sehen was dann geschieht, wenn die Ränge leer bleiben.

  • Pesche Buri 20.04.2020 16:37
    Highlight Highlight Und nicht vergessen, der erste Club der auf keinem CHL Startplatz ist, spielt als 2 CH Team am Spengler Cup und wenn ein CH Team den Spengler Cup gewinnt bekommt dieses Team in der folgenden Saison einen CHL Startplatz.
    • Pesche Buri 20.04.2020 18:31
      Highlight Highlight Wieso die Blitze?
    • José Santacruz Londoño 20.04.2020 23:19
      Highlight Highlight Weil der Spengler-Cup ein Plausch-Turnierli ist der nichts mit der Meisterschaft oder CHL zu tun haben darf. Reicht schon, dass der durch den zwangsfinazierten SRF endlos gepuscht wird und alles ins HCD Kässeli fliesst.
    • Dani123456789 21.04.2020 06:03
      Highlight Highlight Blitze? Vielleicht weil dieses Hobbyturnier mit zusammengewürfelten Mannschaften nichts mit der CHL zu tun hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pesche Buri 20.04.2020 16:32
    Highlight Highlight Eine Erhöhung auf 5, da könnte man noch damit leben, aber mehr wäre der Tod fürs CH-Eishockey. Eine U22 Quote fänd ich cool, noch cooler wenn die dann auch spielen würden.

    Ich bringe das immer wieder... geschlossene NL mit 14 Teams: Ambri, Bern, Biel, Davos, Fribourg, Lausanne, Lugano, Rapperswil, SCL Tigers, Servette, Zug und ZSC. Plus Visp und Basel/Chur/Kloten/Olten/Chx-de-Fds/Ajoie

    sowie geschlossene SL mit 14 Farmteams als Ausbildungsliga.

    Meister, Cup-Sieger und Qualisieger Startplatz Champions Hockey League und die restlichen Startplätze nach Qualitabelle.

    • Pesche Buri 20.04.2020 18:31
      Highlight Highlight Wieso die Blitze?
    • släppschött 21.04.2020 06:56
      Highlight Highlight eine geschlossene Liga ist so gar nicht europäisch, vermutlich deshalb.
      kommt einfach nicht mit Pre-Playoffs in Kombination mit 14 Teams!
    • dwight_schrute 21.04.2020 08:52
      Highlight Highlight Die Idee U22 Quote finde ich ja noch sympathisch. Aber wie kommst du bitte auf Chur und Basel? Die spielen in der MySports League. Weshalb sollten sie also am Spielbetrieb der höchsten Liga teilnehmen sollen? Zudem wird es für die Swiss League Teams, welche dann plötzlich in der höchsten Liga spielen eine enorme Herausforderung das ganze finanziell zu stemmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 20.04.2020 16:28
    Highlight Highlight "Dem Entscheid der Vernunft (kein Abstieg)"

    Aha. Gibt es diese "Vernunft" auch in anderen Ligen? Wird in den Fussball Profi-Ligen wegen Corona auch der Abstieg ausgesetzt? Sonst irgendeine Profi-Liga, die diese selbe Argumentation benutzt? Den letzten Satz kann ich aber stehen lassen, denn der gilt für alle NLB-Vereine: "Dieser Kampf gegen die Macht der Dummheit wird immer schwieriger."
  • Torimari 20.04.2020 16:25
    Highlight Highlight Ich bin ja nicht immer mit Herrn Klaus einig.. Aber ich frage mich schon, wie man in der Langeweile auf so dumme Ideen kommen kann.
  • Cello Pfischterer 20.04.2020 16:17
    Highlight Highlight Es ist klar, aus welcher Ecke der Vorschlag kommt, der schon letzte Saison abgelehnt wurde. Wer die Argumente im Artikel nicht glaubt, soll man nach Österreich schauen: Österreich war mal auf Augenhöhe der Schweiz, hob die Ausländerbeschränkung auf, seither hat die Schweiz Österreich abgehängt. Dortige Talente kommen in die Schweiz (Zwerger u.a.), weil sie in Österreich keine Plätze mehr finden. Österreich hat das nun auch gemerkt und versucht nun, die Freigabe etwas einzuschränken.
    Weiter hat es die Schweiz mit dem aktuellen Ligamodell 2 Mal ins Finale geschafft. Also keine Änderungen!
  • mese80 20.04.2020 15:47
    Highlight Highlight Wie Dumm sind dann die 2 Clubs? Nur schon die Idee zu haben mehr Ausländer einzusetzen ist Absurd! Lasst es so wie es jetzt ist!
  • Zugriff 20.04.2020 15:43
    Highlight Highlight Im Grossen und Ganzen hat Zaugg recht. Aber er macht es sich etwas einfach.

    "Die finanziell «Grossen» (wie Zug, ZSC Lions, Lugano, SCB, Davos) können sich die guten Ausländer leisten – die «Kleinen» (wie Biel, Servette, Lakers, Ambri, SCL Tigers) hingegen nicht."

    Also ist MacDonald ein guter Ausländer, weil für den SCB erschwinglich gewesen. Und Rajala, Pesonen und Cervenka sind schlechte Ausländer, weil bei den Kleinen.

    Jedenfalls: Einen Ausländer zu finden, der einschlägt, hat nicht nur mit Geld zu tun. Einfach mal in Lugano nachfragen.
  • MarcellusWallace 20.04.2020 15:40
    Highlight Highlight Eine NL mit 14 Teams wäre perfekt. Endlich wären die unsäglichen Zusatzrunden passé. Wieso man dafür aber die Swiss League auflösen muss, verstehe ich nicht. Aus der MySports League wollten 4 Teams aufsteigen, da dürften zwei die Bedingungen erfüllen. Das gleiche gilt für die 1. Liga und so weiter.
    • hund 20.04.2020 16:42
      Highlight Highlight 4x13=52 es gäbe also effektiv 2 Spiele mehr in der Quali als bis anhin, aber ja, die Zusatzrunden wären passé =)
    • MarcellusWallace 20.04.2020 18:37
      Highlight Highlight Ich war mir bewusst, dass es dann 52 Quali-Spiele geben würde. Da die Clubs die Zusatzrunden aus finanziellen Gründen nicht streichen, ist dies die einzige Option, sie endlich abzuschaffen.
  • fools garden 20.04.2020 15:31
    Highlight Highlight Der Druck auf die Spielersaläre ist bereits im Gange, nur Nachteile wird dies kaum haben.
  • red_maloney 20.04.2020 15:19
    Highlight Highlight Sierre in den selben Topf zu werfen wie die Rockets und die EVZ Academy finde ich doch ein bisschen gewagt, die Partnerschaft mit Servette wurde doch ziemlich zurückgefahren & damit auch die Abhängigkeit.
    Ansonsten ein guter Bericht ohne grosse Polemik oder Stammtischgeschnappere..
  • Frost 20.04.2020 15:15
    Highlight Highlight Und wieder einmal regiert das Geld die Welt oder in diesem Fall die Liga.
  • Norman Sutter 20.04.2020 15:09
    Highlight Highlight "die «Kleinen» (wie Biel, Servette, Lakers, Ambri, SCL Tigers) hingegen nicht."

    Was macht Biel in dieser Aufzählung?
    • Ironiker 20.04.2020 18:44
      Highlight Highlight Bei den "grossen" passt Biel aber auch nicht so recht hin. Irgendwo zwischen. Aber Corona setzt ihnen definitiv mehr zu als den "grossen".
  • Ricardo Tubbs 20.04.2020 15:07
    Highlight Highlight werde wohl aufhören CH Eishockey zu verfolgen. das A soll also geschlossen werden, damit man weiterwursteln kann, ohne die Gefahr abzusteigen. der druck wird ans B weitergegeben...als ob es dort nicht auch ums überleben und Sponsoren gehen würde.
  • manolo 20.04.2020 15:05
    Highlight Highlight 14er Liga und 3 Jahre NL schliessen! Nacher einen Entscheid ob letzer direkt absteigt oder mit Quali!
  • uhl 20.04.2020 14:57
    Highlight Highlight "Die Sportchefs sind schon heute nicht dazu in der Lage, vier gute Ausländer zu finden."
    Das liegt aber nicht daran, dass es diese Spieler nicht gäbe. Könnten plötzlich mehr Ausländer eingesetzt werden, wären auch "schlechte" Ausländer wieder gut genug, weil man sie ja in der dritten und vierten Linie laufen lassen kann.
    Und dass die "Kleinen" bei der Ausländerwahl gänzlich benachteiligt werden, das zeigt die Ausgeglichenheit, stimmt auch nicht. Pesonen in Langnau, Cervenka bei Rappi, das sind Top-Ausländer. Viel schwieriger ist es für diese Klubs, einen Top-Schweizer zu verpflichten.
  • BöserOnkel 20.04.2020 14:52
    Highlight Highlight Ich bin selten mit dir einverstanden, aber dieses mal kann man dir nur zustimmen! Mehr Ausländer ist einfach Bockmist! Der Krone des ganzen ist, dass der Z und der SCB auch noch versuchen diese unsägliche Zusatzregelung aufgrund des Vertrages mit der nhl durchzudrücken, womit man bei einem Abgang eines Spielers in die nhl nochmals einen weiteren Ausländer einsetzen dürfte. Das ist ja mal Schwachsinn im Quadrat!
  • Staal 20.04.2020 14:36
    Highlight Highlight Warum auch immer KZ Biel als 'Kleinen' betitelt. Die Reichen von Madretsch haben doch bei Cunti, Brunner, Hiller, Forster tief in die Tasche gegriffen.
    • Ironiker 20.04.2020 18:46
      Highlight Highlight Madretsch? Die Slums von Biel? Du bist definitiv kein Bieler...
    • Peter von der Flue 20.04.2020 19:13
      Highlight Highlight Die reichen von Madretsch.. Grööl Du meinst die an der Madretschstrasse oder die anderen in den grossen Türmen an der Bielstrasse? Ah finde ich so geil dein Humor....
    • Steve21 20.04.2020 21:44
      Highlight Highlight 4 Spieler mit Löhnen auf "Gross" Niveau macht noch kein "Grossklub" aus Biel. Ja man hat kontinuierlich erhöhen können und hat evtl. statt 10, nun mittlerweilen 14mCHF budget, aber, all diejenigen, welcher dort über die letzten fast 15 Jahre gemacht wurde nicht sehen, sollen doch lieber beim eigenen Klub meckern gehen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gabi44 20.04.2020 14:29
    Highlight Highlight Sechs Spieler U22 mit fixierten Löhnen. Auf keinen Fall mehr als vier Ausländer
    • Hühne Bueber 20.04.2020 14:55
      Highlight Highlight @Gabi44: Dann müsste auch noch die minimale Eiszeit vorgeschrieben werden, sonst schaut die 4. Linie nur zu, so wie dies leider vielerorts praktiziert wird....aber die Idee wäre nachhaltig...
  • dechloisu 20.04.2020 14:21
    Highlight Highlight Ich schreibe es schon lange, Liga aufstocken.

    Dann entweder ganz schliessen oder ganz öffnen.

    Der Mittelweg, welchen wir momentan haben bringt den wenigsten was.
    • MARC AUREL 20.04.2020 16:53
      Highlight Highlight Damit Kloten aufsteigen darf? Brauchen wir nicht.. Olten wäre willkommen!
    • dechloisu 20.04.2020 17:05
      Highlight Highlight du bist so lustig wie immer.

      Könnte natürlich so sein, dass ich vor dem Abstieg schon dafür war, aber lassen wir das mal so stehen.

      wenn Aufgestockt werden würde, dann würde ja offensichtlich nicht nur Kloten sondern auch Olten Visp etc. je nach dem ob man auf 14 oder 16 geht.

      Aber ich weiss dich interessiert dass nicht, Hauptsache rum posaunen anstatt Meinungen auszutauschen
    • Patrick59 20.04.2020 19:30
      Highlight Highlight @ Marc. Also mir wäre Kloten definitiv lieber als Olten. Für Olten finde ich kein Argument. Aber das ist nun wirklich subjektiv.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steve21 20.04.2020 14:08
    Highlight Highlight Finde die Argumente für einmal (überraschenderweise) sehr zutreffend. Ohne Polemik. Ohne Stammtischgerüchte vom Lande zu L.i.E., fast schon unglaublich.

    Nur ein Detail. Wenn man schon bei der beispielhaften Aufteilung in "gross" und "klein" 10 Teams aufzählt, dann hätte man sich auch die Mühe machen können, Lausanne und Fribourg auch noch einzuteilen... wohl mit Lausann bei gross und Fribourg bei klein...
    • Bruno Wüthrich 20.04.2020 16:53
      Highlight Highlight Lausanne bei gross kannst du möglicherweise knicken. Kein Sportchef, kein Coach, derzeit nur zwei Ausländer, noch keinen einzigen Transfer für die kommende Saison, und gerüchteweise sollen die Rechnungen nicht bezahlt werden...

      Es wäre zwar schade!
    • Pacha Mama 20.04.2020 18:06
      Highlight Highlight Fribourg gehört vielleicht sportlich, aber sicher nicht mehr finanziell zu den Kleinen. Genauso wenig wie Biel übrigens!

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Das zweite Schweizer Team neben dem HC Davos ist ausgewählt: Ambri darf zum zweiten Mal hintereinander beim Spengler Cup mitspielen.

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