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Trainer Ralph Krueger, und die erfolgreiche Schweizer Eishockey Nationalmannschaft werden am Samstag, 13. Mai 2000 auf dem Flughafen Zuerich-Kloten, nach der Rueckkehr von der Eishockey WM in St. Petersburg, von zahlreichen Fans begeistert empfangen . (KEYSTONE//Walter Bieri) === ELECTRONIC IMAGE ===

Legendärer Nationaltrainer: Krueger nach der WM 2000. Bild: KEYSTONE

Warum die ZSC-Bosse sich subito mit Ralph Krueger unterhalten sollten

ZSC-Sportchef Sven Leuenberger und -Manager Peter Zahner müssten sofort alles stehen und liegen lassen und unverzüglich nach Südengland fliegen. Ralph Krueger (59) muss sein Amt als Präsident des FC Southampton abgeben.



Er war der charismatischste Nationaltrainer unserer Hockeygeschichte (von Herbst 1997 bis Februar 2010), er bewährte sich als Cheftrainer in der NHL (bei Edmonton), schrieb 2002 einen Bestseller («Teamlife. Über Niederlagen zum Erfolg») und in den letzten sechs Jahren führte er als geschäftsführender Präsident den FC Southampton in der wichtigsten Fussball-Liga der Welt. Der Premier-League-Klub verlängert den auslaufenden Vertrag mit dem früheren Schweizer Eishockey-Nationaltrainer nicht. Ralph Krueger sagt: «Ich bin bereit für eine neue Herausforderung.»

SOUTHAMPTON, ENGLAND - MARCH 15:  Southampton Chairman Ralph Krueger gives the thumbs up as Southampton owner and director Katharina Liebherr looks on during the Barclays Premier League match between Southampton and Norwich City at St Mary's Stadium on March 15, 2014 in Southampton, England.  (Photo by Christopher Lee/Getty Images)

Krueger und Ex-Klubbesitzerin Katharina Liebherr (im Hintergrund zwischen den beiden Roy Hodgson). Bild: Getty Images Europe

Kein Wunder also spricht der Vater von SCB-Verteidiger Justin Krueger offen davon, dass er sich Gedanken über eine neue Herausforderung macht. Und er versichert, dass er nicht in den Ruhestand gehen wird. «Meine Frau würde verrückt, wenn ich ständig zu Hause herumsitzen würde …»

Sicher kein Fussball-Trainer

Welche neue Herausforderung wird es sein? Das verrät der deutsch-kanadische Doppelbürger nicht. Er sagt immerhin: «Ich habe während meiner ganzen Karriere noch nie zweimal das gleiche gemacht.»

Das würde bedeuten, dass der charismatische Kommunikator, der mit seiner Präsenz jeden Raum füllt, nicht noch einmal Nationaltrainer, NHL-Chefcoach, Buchautor oder Fussball-Manager wird. Wie wäre es also mit Fussball-Trainer? «Nein, nein, das tue ich mir nicht an.»

Warum eigentlich nicht ein Job in der Schweiz? Wo er doch Wohnsitz in unserem Land hat und bald den Schweizer Pass erhalten wird. Er war bei uns noch nie Klubtrainer. Also wäre es eine neue Herausforderung. «Das ist richtig. Aber es ist so schön in der Schweiz zu leben, dass ich mir das wahrscheinlich nicht antun werde …»

Eierlegende ZSC-Wollmilchsau?

Er sagt «wahrscheinlich». Er schliesst also nicht völlig und gänzlich aus, einen Klub in der Schweiz zu übernehmen. So gering die Chance auch sein mag, dass er nächste Saison ein helvetisches Klubteam übernehmen wird – ZSC-Sportchef Sven Leuenberger und Manager Peter Zahner sollten sofort alles stehen und liegen lassen und nach Southampton fliegen, Ralph Krueger einen Blanko-Dreijahresvertrag als ZSC-Trainer vorlegen und es ihm überlassen, die Salärsumme einzutragen.

Krueger hat seine Vermögensbildung längst abgeschlossen und auf der Suche nach einer finalen Herausforderung wird Geld für ihn nicht der zentrale Faktor sein. Er würde im Vertrag weniger als eine Million Franken Jahreslohn eintragen. Obwohl er eigentlich für die ZSC Lions eine Million Franken pro Saison wert wäre. Wenn einer wieder Ordnung in diese auf allen Ebenen aus den Fugen geratene Hockey-Firma bringen kann, dann Ralph Krueger.

Edmonton Oilers' head coach Ralph Krueger, centre, talks to Taylor Hall, right, as Ryan Nugent-Hopkins, looks on during the third period of an NHL hockey game against the Vancouver Canucks in Vancouver, British Columbia, on Sunday Jan. 20, 2013. (AP Photo/The Canadian Press, Darryl Dyck)

Krueger 2013 als Headcoach der Edmonton Oilers mit Ryan Nugent-Hopkins (links) und Taylor Hall. Bild: AP The Canadian Press

Noch besser wäre es, ihm den Job als Sportchef und Cheftrainer anzubieten. Erstens wäre er für beide Positionen die perfekte Besetzung und zweitens könnte sich Sven Leuenberger dann voll und ganz um die Nachwuchsorganisation der ZSC Lions kümmern. Dort liegt auch viel im Argen.

Möglich ist bei Ralph Krueger aber auch ein Wechsel in die Privatwirtschaft oder in die Organisation des WEF in Davos. Obwohl er nicht abstreiten mag, dass seine ganz grosse Leidenschaft eben doch das Coaching eines Hockeyteams sei.

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

NHL-Einsätze von Schweizer Eishockeyspielern

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • John Carter 13.04.2019 17:42
    Highlight Highlight Ralph Krüger ist Schnee von gestern. Den will man nicht wirklich reaktivieren. Und seine super schlauen Sprüche auch nicht. Ein "Selbstinszenierer der üblen Art".

    Verschont uns!
  • Peter von der Flue 12.04.2019 18:32
    Highlight Highlight Der Bericht ist aus meiner Sicht von einem Klausi-Avatar geschrieben. Kein Wort über Langnau, Gotthelf etc.
    • Ketchum 12.04.2019 23:47
      Highlight Highlight Ein guter Klausi-Avatar hätte Gotthelf im Repertoire
  • emptynetter 12.04.2019 18:12
    Highlight Highlight Wenn er nichts zweimal macht, dann wird er nicht Clubtrainer. Schliesslich wer er jahrelang erfolgreich Coach der VEU Feldkirch. Ok, man kann auch sagen, er war noch nie Clubtrainer in der Schweiz. Dann stimmts wieder.
  • Darkside 12.04.2019 16:38
    Highlight Highlight Nachdem man zuletzt nur mit kanadischen Schleifern wie Hartley, Crawford und mit Abstrichen Kossmann erfolgreich war sollte eigentlich klar sein welchen Trainertyp es für diese Truppe braucht, nicht?
  • Pana 12.04.2019 16:05
    Highlight Highlight Wie um Himmels Willen funktioniert dieser Artikel, ohne dass der Name Del Curto ein einziges mal erwähnt wird?
  • Livia Peperoncini 12.04.2019 14:42
    Highlight Highlight Vielleicht gibt ja Don Cherry ein Comeback... der würde etwas Farbe in den tristen Zürcher Hockeyalltag bringen.
    Da er schon etwas älter ist würde ich ihm Ralph Krueger und den Eismeister als Assistenztrainer zur Seite stellen. Hollywood in der neuen, sicher gut versicherten Swiss Life Arena, das wäre doch was.
    Benutzer Bild
    • Darkside 12.04.2019 18:56
      Highlight Highlight Don Cherry ist durchaus unterhaltsam, aber oft genug erzählt er auch einfach nur Bullshit. Ein Clown, sozusagen der Samuelsson der Kanadier. Ausserdem war er als Coach ne Niete.
  • Eagle21 12.04.2019 14:30
    Highlight Highlight Bitte Bob Hartley zurückholen...
    • Focke 12.04.2019 15:52
      Highlight Highlight der steht mit omsk im khl finale... denke nicht dass er noch will
  • Couleur 12.04.2019 14:12
    Highlight Highlight Ich würde die Finger von Krueger lassen. Ein Trainer von vorgestern, wie es auch Del Curto und Mc Sorley sind. Seit 6 Jahren keine Mannschaft mehr trainiert. Der ist weg vom Fenster.
  • Simon Thöni 12.04.2019 13:59
    Highlight Highlight Wenn der Sven nach England fliegt wird er Ihn nicht antreffen denn Herr Krueger verweilt in der Schweiz.
    • Ah-Jah 12.04.2019 20:34
      Highlight Highlight Dann soll Sven sofort nach England fliegen!!!!!!!!!!!!
  • Baron von Eberstein 12.04.2019 13:39
    Highlight Highlight Wäre ich Ralph Krüger würde ich auf ein Mandat als Berater warten. Diesen von Tag zu Tag Stress würde ich mir nicht gönnen wenn ich die Wahl hätte🥃
  • marlboro_man 12.04.2019 13:10
    Highlight Highlight wieso nicht sportchef in lugano?
  • Sportfan 12.04.2019 13:05
    Highlight Highlight Oder dass er einen Verein, gleich vor seiner Haustüre übernimmt? Den HCD, die haben sich ja noch nicht entschieden, ob Harris ja oder nein!
    • mukeleven 12.04.2019 13:23
      Highlight Highlight auf dem HCD-trainer vertrag steht WOHLWEND - er muss nur noch unterschreiben...
    • Sportfan 12.04.2019 14:00
      Highlight Highlight Ja aber es gibt ja auch Tipp-Ex in der heutigen Zeit :-) ...
    • Frau Anna Müller 12.04.2019 14:40
      Highlight Highlight Apropos Tipp-Ex, gerade vergangene Woche musste ich schmerzlichst erfahren, dass auch wir keinen Tipp-Ex mehr in der Bude haben ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mitch26 12.04.2019 13:04
    Highlight Highlight Vielleicht wird der SCB bald auch einen neuen Trainier brauchen... zu defensiv, keine Tore und weniger Zuschauer. Die Hauptstadt braucht Hollywood. Krüger oder doch Del Curto? 🙈
    • Amadeus75 12.04.2019 13:51
      Highlight Highlight Oder Chris McSorley
    • Patrick59 12.04.2019 14:04
      Highlight Highlight @Amadeus 75. JaJaJaJa..😀😀😀
    • Freilos 12.04.2019 19:54
      Highlight Highlight Krüger steht doch auch für Defensives Hockey...
  • dunou 12.04.2019 12:53
    Highlight Highlight Ein interessantes Gedankenspiel. Nur ist die Gefahr gross, dass nach Arno ein zweites Eishockey-Denkmal bei den ZSC-Lions Kratzer abbekommt...
  • Chloote 12.04.2019 12:50
    Highlight Highlight Ralph Krueger als Trainer zum Zsc... Nein, das würde nicht gut kommen!

    Eher wäre es denkbar, dass er einen Schweizer Verein ( Kloten? ) als Investor übernimmt. Sein Fachwissen könnten die Flughafenstäter bei ihrer Aufbauarbeit jedenfalls gut gebrachen.
    • Eifach öpis 12.04.2019 14:08
      Highlight Highlight Und wieso nicht?
    • Focke 12.04.2019 15:51
      Highlight Highlight träumen darf man... aber bald sollte doch beim ehc mit der kommunikation rechnen dürfen, wer neuer präsi wird? 🤔
    • Ah-Jah 12.04.2019 20:32
      Highlight Highlight Investor??? Will er sein Geld verlieren? Aufbauarbeit ist gut aber gegen Entlönug!!!

Attacke auf den Schiri-Chef? Der Eklat, der gar keiner war

In Zug ging es drunter und drüber. Sogar der Schiedsrichterchef ist angegriffen worden. Skandal! Ein Gewaltproblem im Hockey! Falsch. In Tat und Wahrheit gibt es eine wunderbare Versöhnungs-Geschichte.

Für einmal weiss der Chronist, wie es wirklich war. Ich sass während des ganzen vierten Finalsspiel zwischen dem EV Zug und dem SC Bern (1:3) in unmittelbarer Nähe von Schiedsrichterchef Brent Reiber. Im Eishockey ist es seit Jahren üblich, dass die Schiedsrichterchefs und -Betreuer die Partien von der Medientribüne aus verfolgen. Dort haben sie einen Arbeitsplatz und die Infrastruktur, um zeitgleich die TV-Bilder auf dem Laptop zu analysieren.

Tatsächlich geht es nach diesem denkwürdigen …

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