Sport
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EM-Qualifikation, 3. Runde

A: Montenegro – Kosovo 1:1
A: Tschechien – Bulgarien 2:1

B: Ukraine – Serbien 5:0
B: Litauen – Luxemburg 1:1

D: Georgien – Gibraltar 3:0
D: Dänemark – Irland 1:1

F: Norwegen – Rumänien 2:2
F: Schweden – Malta 3:0
F: Färöer – Spanien 1:4

G: Österreich – Slowenien 1:0
G: Lettland – Israel 0:3
G: Nordmazedonien – Polen 0:1

EM-Qualifikation: Irland bleibt an der Spitze der «Schweizer» Gruppe



Irland in der Gruppe D der Qualifikation für die EM 2020 auch nach drei Spielen ungeschlagen. In Dänemark spielte der nächste Gegner der Schweiz 1:1.

Die Minimalisten von der Insel mussten nach zwei 1:0-Siegen zum Auftakt gegen Aussenseiter in Kopenhagen zwar das erste Gegentor einstecken, fünf Minuten vor Schluss rettete Shane Duffy mit einem Kopfball aber den einen Punkt, dank dem die Iren an der Spitze der Gruppe bleiben. Die Dänen spielten nach dem 3:3 in der Schweiz zum zweiten Mal unentschieden und vergaben diesmal in den Schlussminuten - wie die Schweiz am 26. März in Basel - den Sieg.

Die Führung der Dänen war wie der irische Ausgleich nach einer Freistossflanke per Kopf gefallen. Der eben erst eingewechselte Southampton-Söldner Pierre Emile Höjberg war in der 76. Minute erfolgreich.

Der Ausgleich von Irland:

abspielen

Video: streamable

Es war keine grosse Fussballkunst, die Dänemark und Irland in Kopenhagen boten. In der ersten Hälfte schossen beide Teams nur gerade je einmal aufs Tor. Die Skandinavier führten aber etwas die feinere Klinge und hätten sich so den Sieg eher verdient. Irland, das am 5. September in Dublin nächster Schweizer Gegner ist, hielt aber wie gewohnt mit viel Einsatz dagegen.

Im Spiel der beiden bisher punktelosen «Habenichtse» gewann Georgien zuhause gegen Gibraltar deutlich 3:0. (sda)

Die Telegramme

Gruppe D:

Dänemark – Irland 1:1 (0:0)

Tore: 76. Höjberg 1:0. 85. Duffy 1:1.
Dänemark: Schmeichel; Dalsgaard, Christensen, Kjaer, Larsen; Poulsen, Delaney, Schöne (72. Höjberg); Eriksen, Braithwaite (65. Dolberg); Jörgensen.
Irland: Randolph; Coleman, Duffy, Keogh, Stevens; Hourihane (82. Hogan), Whelan, Hendrick; Brady (67. Judge), McClean; McGoldrick (88. Robinson).
Bemerkung: Verwarnung: 30. Hourihane (Foul). (sda)

Georgien – Gibraltar 3:0 (1:0)

Tore: 30. Gwilja 1:0. 59. Papunaschwili 2:0. 77. Arweladse (Handspenalty) 3:0.
Georgien: Loria; Kakabadse, Kaschia, Grigalawa, Charabadse; Kwekweskiri, Kankawa (78. Mcedlidse); Merebaschwili (72. Kiteischwili), Gwilja, Kwaratskelia (47. Papunaschwili); Arweladse.
Gibraltar: Goldwin; Sergeant, Joseph Chipolina, Roy Chipolina, Annesley (86. Barnett), Olivero; De Barr, Bardon (78. Coombes), Hernandez; Walker, Casciaro (65. Pons).
Bemerkungen: Georgien mit Kakabadse (Luzern) und Charabadse (Zürich). Verwarnungen: 45. Kankawa (Foul). 50. Sergeant (Foul). 62. Olivero (Foul). 76. Roy Chipolina (Hands).

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Das lange Leiden bis zum kleinen Befreiungsschlag

Die Schweiz hat nach dem 2:0 gegen Irland die EM-Qualifikation in den eigenen Händen. Was der Sieg sonst noch bedeutet – der Kommentar.

Endlich die Erlösung! Endlich fällt das 2:0. Sekunden später ist das Spiel vorbei. «Tous ensemble!», skandiert das Genfer Publikum. Alle zusammen! Schweizer Spieler und Betreuer umarmen sich. Der Jubel ist gross. Es ist ein Jubel der Erleichterung.

Es zählte nur eines gestern: der Sieg. Er ist geglückt. Zwar erkämpft. Mit einem zu langen Leiden. Und ohne jede Leichtigkeit. Aber das 2:0 ist auch nicht glückhaft. Deshalb gilt: Pflicht erfüllt.

Eine erneute Enttäuschung wäre auch ziemlich verwegen …

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