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National League A, 35. Runde
Ambri – Lausanne 3:2nP (0:0, 1:2, 1:0)
Bern – Biel 1:5 (0:2, 0:0, 1:3)
Kloten – Fribourg 3:4nP (2:1, 1:1, 0:1)
Lugano – ZSC Lions 3:2nP (1:2, 1:0, 0:0)
Zug – Davos 4:3 (2:0, 1:1, 1:2)
National League A

Leader Bern kassiert Heimpleite gegen Biel – aber auch die Verfolger ZSC und Davos verlieren

Vier von fünf Spielen endeten mit einem Tor Unterschied bzw. erst im Penaltyschiessen – nur der Tabellenführer SC Bern verlor hoch, mit 1:5 gegen den EHC Biel. Die ZSC Lions verloren in Lugano, Davos in Zug.
03.01.2015, 22:4003.01.2015, 22:45
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SC Bern – EHC Biel 1:5

– Au weia! Dem SCB ist der Auftakt ins neue Jahr misslungen. Der Leader kassierte gegen den EHC Biel eine 1:5-Pleite. Bern besass zwar mehr Spielanteile, offensiv tat sich das Team von Trainer Guy Boucher jedoch sehr schwer.

– Zu einem gewissen Grad dürfte die uninspirierte Vorstellung auch mit vielen Absenzen zu erklären sein. Zu den fünf bereits davor fehlenden Spielern gesellten sich auch noch Mauro Dufner (verletzt) und Tristan Scherwey (gesperrt). Boucher brachte deshalb nur gerade 18 (statt wie gestattet 20) Feldspieler auf das Matchblatt.

– Biel auf der anderen Seite überzeugte unter der Regie des dreifachen Torschützen Pär Arlbrandt für einmal mit Effizienz. Ausnahmsweise war die mangelnde Chancenauswertung bei den Seeländern kein Thema.

Pär Arlbrandt war in Bern der Mann des Abends.
Pär Arlbrandt war in Bern der Mann des Abends.Bild: Urs Lindt/freshfocus

HC Lugano – ZSC Lions 3:2nP

– Lugano holte gegen die ZSC Lions ein 0:2 auf und siegte 3:2 nach Penaltyschiessen. Es war der vierte Sieg in Serie mit einem Tor Unterschied für die Tessiner. Die Lions erlitten die dritte Auswärtsniederlage in Serie.

– Für die Differenz zu Gunsten der Gastgeber sorgten einmal mehr die Ausländer, trafen doch im Penaltyschiessen Liga-Topskorer Fredrik Pettersson und Ilari Filppula. Bei den Lions scheiterten sämtliche vier Schützen.

– Pettersson war in der 19. Minute bereits das 1:2 gelungen. Er traf bereits zum 29. Mal in dieser Saison – nach Vorarbeit von Raffaele Sannitz, der sein 600. Spiel in der NLA bestritt.

Der HC Lugano jubelt über den Sieg in der Resega.
Der HC Lugano jubelt über den Sieg in der Resega.Bild: Michela Locatelli/freshfocus

EV Zug - HC Davos 4:3

– Zug reitet weiter auf einer Erfolgswelle. Die Zentralschweizer feiern mit dem 4:3 gegen Davos den fünften Sieg in Serie.

– Die Gastgeber übernahmen gleich das Spieldiktat und dominierten die Davoser im ersten Drittel klar. Die Bündner konnten sich sich bei Goalie Leonardo Genoni bedanken, dass sie zur ersten Pause nicht höher als mit 0:2 in Rückstand lagen.

– Der EVZ kam zum vierten Sieg gegen Davos in den letzten fünf Heimspielen. Die Bündner dagegen erlitten die vierte Niederlage in den letzten sechs Partien.

Der Zuger Robin Grossmann (links) im Nahkampf mit dem Davoser Félicien Du Bois.
Der Zuger Robin Grossmann (links) im Nahkampf mit dem Davoser Félicien Du Bois.Bild: KEYSTONE

Kloten Flyers – HC Fribourg-Gottéron 3:4nP

– Sean Simpson muss weiter auf seinen ersten Sieg als Trainer von Kloten warten. Beim 3:4 nach Penaltyschiessen im «Krisengipfel» gegen Fribourg gewannen die Flyers zwar einen Punkt, vergaben den Sieg aber durch zwei unfreiwillige Geschenke von Goalie Jonas Müller.

– Die dritte Niederlage unter Simpson nur dem bedauernswerten Müller zuzuschreiben, wäre indes falsch. Einmal mehr zeigte sich Kloten stark verunsichert. Dazu hätte es jedoch keinen Grund gegeben, hatten die Flyers doch stark begonnen und die Partie spätestens nach von Guntens Treffer zum 3:1 eigentlich im Griff gehabt. Doch statt weiter zu agieren, wurden die Flyers plötzlich passiv. Dies liess Gottéron wieder aufkommen.

Müller ist geschlagen, Fribourg jubelt.
Müller ist geschlagen, Fribourg jubelt.Bild: Daniela Frutiger/feshfocus

HC Ambri-Piotta – Lausanne HC 3:2nP

– Eine Partie, die für Ambri-Piotta bereits verloren schien, endete doch noch mit einem Sieg für die Leventiner. 3:2 nach Pernaltyschiessen gewannen die Tessiner den Strichkampf gegen Lausanne – und dies nach zweimaligem Rückstand.

– In einem wenig hochklassigen Spiel setzte sich nicht die bessere, sondern die glückhaftere Mannschaft durch. Vom designierten Matchwinner zum tragischen Helden avancierte ausgerechnet Lausannes Doppeltorschütze Etienne Froidevaux. Der Stürmer sah wenige Sekunden nach Ambris 2:2-Ausgleich seinen Schuss von der Latte zurückprallen. Und im Penaltyschiessen verschoss er den entscheidenden Versuch.

Die Ambri-Spieler feiern ihren Goalie Gianluca Hauser.
Die Ambri-Spieler feiern ihren Goalie Gianluca Hauser.Bild: KEYSTONE/TI-PRESS
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