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Der aktuelle Zwischenstand der Vendée Globe: Alan Roura (eingekreist) liegt im hinteren Mittelfeld. Bild: vendeeglobe.org

«Es gurkt mich so richtig an» – Alan Roura misslingt der Start zur Vendée Globe



Der Schweizer Alan Roura segelt in der Vendée Globe nach gut einer Woche Renndauer auf Position 19 Richtung Richtung Süden. Der Rückstand auf den Leader Alex Thomson betrug am Montagnachmittag über den Daumen gepeilt nach 5300 km deren 1000.

«Vorne segeln sie weg und von hinten holen sie auf und ich sitze fest. Es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass es mir von Beginn weg nicht gelungen ist, mich im Feld festzusetzen. Es gurkt mich ehrlich gesagt so richtig an.»

Alan Roura am siebten Tag der Vendée Globe.

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«Ich weiss gar nicht genau, welcher Tag heute ist ...» Alan Roura spricht über seinen Start in die Vendée Globe. Video: YouTube/VendeeGlobeTV

Der Genfer hadert ein bisschen mit dem Auftakt der Nonstop-Regatta. Die Routenwahl stellte sich nicht als optimal heraus. Zudem brach eine der seitlichen Plexiglasscheiben im Cockpit und liess bis zur Reparatur durch eine kleine Öffnung Wasser ein.

Die Skipper an der Spitze des Rennens zogen in ihren Hightech-Geschossen in den vergangenen Tagen an den Kap Verden vorbei. Der Brite Thomson wird seiner Favoritenrolle gerecht, zumal der ebenfalls hoch gehandelte Franzose Jérémie Beyou nach einer Kollision mit Treibgut in den Ausgangshafen nach Les Sables d’Olonne zurückkehren musste. Ob er das Rennen nochmals aufnimmt, ist noch nicht klar. Am Montag ereignete sich auch der erste Mastbruch. Betroffen war Nicolas Troussel. Der Franzose blieb unverletzt und sondiert mit seinem Team die Reparaturmöglichkeiten.

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Gemütlich geht anders! Alan Roura hat auch schon den ersten heftigen Sturm hinter sich. Video: YouTube/Alan Roura – La Fabrique

Die schnellsten Boote werden Mitte Januar in Frankreich zurückerwartet. Ein kompliziertes Wettersystems im Nordatlantik verunmöglichte bislang Rekord-Zwischenzeiten. Gleichwohl dürfte die Bestmarke von 74 Tagen für die rund 45'000 km unterboten werden.

Die Skipper von 33 Jachten, von denen sechs von Frauen gesteuert werden, machten sich am 8. November auf den Weg, den Globus im Alleingang zu erobern. Die durchschnittliche Ausfallquote der ersten acht Auflagen des Rennens betrug 46.7 Prozent. Roura segelt ein Imoca-Typ des Jahrgangs 2007, also älteren Datums.

Die provisorische Lösung für den Scheibenbruch bei Alan Roura: Klebeband und ein Lächeln.

Das generalüberholte Boot «La Fabrique» ist nun aber mit Foils ausgestattet, welche die Jacht abheben lassen. Rouras Ziel bleibt eine Top-Ten-Klassierung sowie die Rückkehr innert 80 Tagen. (abu/sda)

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