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A man holds his ticket for a 2018 World Cup match purchased in a newly opened 2018 World Cup ticketing centre in St. Petersburg, Russia, Wednesday, April 18, 2018. (AP Photo/Dmitri Lovetsky)

Die Fifa hielt sich nicht an eine Vereinbarung mit dem Schweizer Ticketbroker JB Sports und muss eine hohe Entschädigung zahlen. Bild: AP/AP

Tickets nicht geliefert: Fifa muss Partner 17 Millionen zahlen – und vielleicht noch mehr



Der Weltfussballverband muss nach einem Bundesgerichtsurteil den Schweizer Ticketbroker JB Sports Marketing mit 17 Millionen Dollar entschädigen. Wie die Sonntagszeitung berichtet, hatte die Fifa für das WM-Turnier in Brasilien ein Ticketkontingent garantiert, dieses aber nur teilweise geliefert.

JB Sports einigte sich 2010 mit der Fifa über den Erwerb und Verkauf von Tickets für die Fussballweltmeisterschaften 2010, 2014 und 2018. Im ersten Vertragsjahr hielt sich der Weltfussballverband an das Abkommen. Für die WM in Brasilien wurde nur ein Teil der Tickets geliefert – für Russland gar keine.

Der Schweizer Ticketbroker reichte 2016 bei einem Schiedsgericht Klage ein und bekam 2018 recht. Das Bundesgericht lehnte den Einspruch der Fifa im November ab. Das Bussgeld in der Höhe von 17 Millionen Dollar und zusätzlich drei Millionen Dollar Zinsen sollen bereits überwiesen worden sein.

Laut der Sonntagszeitung wird die Sache für die Fifa aber höchstwahrscheinlich noch teurer werden. Das Gericht bestätigte in seinem Urteil zudem, dass die Fifa auch für die WM 2018 in Russland hätte ein Ticketkontingent liefern müssen. Der Ticketbroker bereitet jetzt eine neue Klage vor, die ihm weitere 20 Millionen Dollar einbringen könnte. (vom)

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