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Sport
Formel 1

Red Bull und Aston Martin unter Betrugsverdacht

Red Bull driver Max Verstappen of the Netherlands steers his car during the Italian Grand Prix at the Monza racetrack, in Monza, Italy, Sunday, Sept. 11, 2022. (AP Photo/Luca Bruno)
Unter anderem Red Bull Racing steht unter Verdacht sich nicht an die Kosten-Obergrenze der Formel 1 gehalten zu haben. Bild: keystone

Red Bull und Aston Martin unter Betrugsverdacht

Es brodelt wieder einmal in der Formel 1. Im Zuge des Grand Prix von Singapur geht das Gerücht, dass das Team Red Bull die für die letzte Saison geltende Kosten-Obergrenze überschritten hat.
30.09.2022, 13:1401.10.2022, 13:25

Die schrittweise Reduktion des Budget-Maximums erreichte für die letzte Saison die Marke von 145 Millionen Dollar. Für diese Saison wurde der Wert auf 140 Millionen festgelegt, als Folge der gegenwärtigen Inflation aber um 3.1 Prozent nachträglich angehoben.

Zwei Rennställe scheinen im vergangenen Jahr über dem Wert gelegen zu haben – neben Red Bull mit dem alten und wohl auch neuen Weltmeister Max Verstappen soll sich auch Aston Martin nicht an die Vorschriften gehalten haben. Die Verantwortlichen des internationalen Automobil-Verbandes FIA wollen die Ergebnisse ihrer Überprüfung betreffend Kostendeckel in der kommenden Woche bekannt geben.

Red Bull driver Max Verstappen of the Netherlands celebrates after setting the second best time in the qualifying session at the Monza racetrack, in Monza, Italy, Saturday, Sept. 10, 2022. The Formula ...
Das Team von Formel 1-Weltmeister Max Verstappen soll die geltende Kosten-Obergrenze überschritten haben. Bild: keystone

Die FIA ist verpflichtet, mögliche Überschreitungen öffentlich bekannt zu geben, was in den nächsten Tagen ein ganz heikles Thema anstossen würde, zumal es für entsprechende Verstösse keinen klar definierten Strafenkatalog gibt.

Je nach Höhe der unerlaubt ausgegebenen Summe schwanken die Sanktionen zwischen einer Busse und einem Punkteabzug – ob lediglich für das Team oder die Fahrer, bleibe dahingestellt. Möglich ist offenbar auch, dass den «Sündern» die Differenz zwischen erlaubten und effektiven Ausgaben in der nächsten Saison vom vorgeschriebenen Kostendeckel von dannzumal noch 135 Millionen Dollar abgezogen wird. (mom/sda)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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rephil
30.09.2022 15:04registriert August 2021
Naja, wenn die Überschreitung deutlich war, müssten eigentlich sämtliche Resultate der letzten Saison gestrichen werden oder zumindest diejenigen ab dem Zeitpunkt der Überschreitung, da man sich damit einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschafft hat. Wenn man ein zu leichtes Auto hat, wird man auch disqualifiziert.

Alles andere würde Tür und Tor für geplante Überschreitungen in der Zukunft öffnen, da man damit ja Weltmeister werden kann. Es ist aber bedenklich, dass die Strafen nicht schon bei der Regelerstellung festgelegt wurden.
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Madison Pierce
30.09.2022 15:58registriert September 2015
Hatten sie die Vorteile in der vergangenen Saison, sodass Hamilton nachträglich Weltmeister werden müsste, oder war es das Budget für die Entwicklung des Autos, welches dieses Jahr im Einsatz ist?
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mrgoku
30.09.2022 14:30registriert Januar 2014
Ach was, in der F1 wird betrogen?

Neeeeeeeeeeeeein
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