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St. Gallens Cedric Itten, Mitte, erzielt sein viertes Tor per Hacke zum 0-5 gegen die Abwehrspieler von Ueberstorf, im Schweizer Cup Spiel zwischen dem FC Ueberstorf und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 19. August 2018 auf dem Sportplatz in Ueberstorf. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Fussballzauber in der Provinz: St.Gallens Cédric Itten (Mitte) schiesst beim 6:0-Sieg in Ueberstorf fünf Tore, hier eines mit dem Absatz. Bild: KEYSTONE

Darum blicken wir an Cup-Wochenenden neidisch nach Deutschland

Die Schweiz ist kein Land vieler Cup-Sensationen. Das zeigte sich am Wochenende wieder: Alle zehn Super-League-Teams kamen weiter. Bundesligisten erwischt es viel häufiger. Und Frankreich scheint geradezu ein Eldorado für Unterklassige zu sein.



Ausgerechnet Meister YB hat's in der 1. Runde des Schweizer Cups am spannendsten gemacht. Gegen das viertklassige Biel retteten sich die Berner in der Nachspielzeit in die Verlängerung, in welcher sie kurz vor dem Penaltyschiessen zum 3:2-Sieg trafen. Nur Xamax (1:0 beim drittklassigen Yverdon) tat sich ebenfalls etwas schwerer, doch Fakt ist: Alle zehn Teams aus der Super League sind eine Runde weiter.

Enttaeuschte Bieler nach dem 2:2 von YB im Fussball 1/32 Finals des Schweizer Cups zwischen dem FC Biel und dem BSC Young Boys, am Samstag, 18. August 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Daniel Teuscher)

Achtungserfolg, aber keine Sensation: Aussenseiter Biel verliert gegen YB. Bild: KEYSTONE

Business as usual. Denn das schöne Märchen von der Cup-Sensation in der Provinz findet in der Realität praktisch nie statt. Das zeigt der Blick auf die 1. Runde der letzten zehn Austragungen.

Diese Kleinen schlugen zu

In der 1. Runde des Schweizer Cups blieb seit 2009 nur drei Mal ein Super-League-Team hängen. Thun erwischte es 2016 bei Kriens (Promotion League), Servette scheiterte 2012 an Cham (1. Liga) und der FC Luzern im gleichen Jahr an Delémont (1. Liga Promotion).

Was haben wir angeschaut?

Uns interessierten nur die Teams der Super League und der 1. Bundesliga. Als Cup-Sensation werten wir es, wenn ein mindestens zwei Ligen tiefer spielender Klub gewinnt.

In 97 Spielen in den letzten zehn Cup-Austragungen feierten die Super-League-Teams zusammengezählt 94 Siege mit einem Torverhältnis von 435:49. Die Favoriten setzten sich im Schnitt mit 4,5 Toren zu 0,5 Toren durch.

Zu den Sensationen der 1. Runde gesellen sich solche in weiteren Runden. 2017 warf Stade Lausanne-Ouchy (PL) den FC Sion in der 2. Runde raus, Köniz (PL) schlug in dieser 2016 Lausanne und 2015 GC. Denkwürdig sind auch zwei YB-Pleiten: Im Achtelfinal 2013/14 verloren die Berner gegen Le Mont (1. Liga Promotion) mit 1:4, in der Saison darauf schieden sie beim SC Buochs aus der 2. Liga Interregional aus.

Le gardien bernois Marco Woelfli, a droite, reagit apres avoir encaisse un goal lors des 8eme de finales de la Coupe Suisse de football entre le FC Le Mont LS et les BSC Young Boys ce samedi 9 novembre 2013 au Centre sportif du Chataignier au Mont-sur-Lausanne. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Goalie Wölfli und seine YB-Kollegen sind bedient: 2013 gibt's bei Le Mont eine üble Pleite. Bild: KEYSTONE

Dass es so wenig Sensationen gibt, liegt wohl nicht nur daran, dass der Qualitätsunterschied zwischen Super League und tieferen Ligen grösser wird. Sondern auch daran, dass der Weg nach Europa nirgends kürzer ist als im Cup: Für den Titelgewinn benötigt man sechs Siege. Die ersten zwei gibt's in der Regel billig, danach wartet vielleicht noch ein Challenge-League-Vertreter und schon bist du im Viertelfinal.

Da die meisten Super-League-Teams im Kampf um den Meistertitel aussen vor bleiben, nimmt der Cup eine grosse Bedeutung ein. So spielte beispielsweise der FC St.Gallen beinahe in Bestbesetzung, um gegen Ueberstorf (2. Liga Interregional) das Risiko so minim wie möglich zu halten.

So sieht's in Deutschland aus

Auch im DFB-Pokal fand am Wochenende die 1. Runde statt. Und dort gab's die erhofften Sensationen, die massgeblich zur Popularität dieses Wettbewerbs beitragen. Mit Eintracht Frankfurt erwischte es den Titelverteidiger im zweiten Pflichtspiel unter YB-Meistertrainer Adi Hütter: Es scheiterte beim viertklassigen SSV Ulm mit 1:2. Mit dem VfB Stuttgart (0:2 beim drittklassigen Hansa Rostock) scheiterte ein weiterer Bundesligist.

Das Scheitern hat System. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass anders als in der Schweiz 18 statt 10 Teams aus der höchsten Liga Gefahr laufen, auszuscheiden. Der Blick auf die letzten zehn Austragungen des DFB-Pokals ist auch ein Beleg dafür, dass das Gefälle zwischen den Ligen in Deutschland weniger gross ist als hierzulande.

Die Liste der Sensationen:

2018/19:
1. Runde: SSV Ulm (4.) – Eintracht Frankfurt 2:1
1. Runde: Hansa Rostock (3.) – VfB Stuttgart 2:0

Die grössten Sensationen im DFB-Pokal

2017/18:
1. Runde: VfL Osnabrück (3.) – HSV 3:1
1. Runde: Magdeburg (3.) – Augsburg 2:0

2016/17:
1. Runde: Sportfreunde Lotte (3.) – Werder Bremen 2:1
2. Runde: Sportfreunde Lotte (3.) – Bayer Leverkusen 4:3 n.P.
2. Runde: Astoria Walldorf (4.) – Darmstadt 1:0

2015/16:
1. Runde: Carl Zeiss Jena (4.) – HSV 3:2 n.V.
1. Runde: Unterhaching (4.) – Ingolstadt 2:1
2. Runde: Erzgebirge Aue (3.) – Eintracht Frankfurt 1:0​

2014/15:
1. Runde: Chemnitzer FC (3.) – Mainz 5:4 n.P.
1. Runde: Magdeburg (4.) – Augsburg 1:0
1. Runde: Dynamo Dresden (3.) – Schalke 04 2:1
2. Runde: Arminia Bielefeld (3.) – Hertha BSC 4:2 n.P.
Achtelfinals: Arminia Bielefeld (3.) – Werder Bremen 3:1
Viertelfinals: Arminia Bielefeld (3.) – Mönchengladbach 5:4 n.P.

BIELEFELD, GERMANY - OCTOBER 28:  Players of Bielefeld celebrate winning the DFB Cup match between Arminia Bielefeld and Hertha BSC at Schueco Arena on October 28, 2014 in Bielefeld, Germany.  (Photo by Thomas Starke/Bongarts/Getty Images)

Bielefeld hatte einen Lauf: Die Arminia warf gleich drei Bundesligisten in Folge raus. Bild: Bongarts

2013/14:
1. Runde: Saarbrücken (3.) – Werder Bremen 3:1 n.V.​

2012/13:
1. Runde: Berliner AK (4.) – Hoffenheim 4:0
1. Runde: Havelse (4.) – Nürnberg 3:2 n.V.
1. Runde: Kickers Offenbach (3.) – Greuther Fürth 2:0
1. Runde: Karlsruher SC (3.) – HSV 4:2
1. Runde: Preussen Münster (3.) – Werder Bremen 4:2 n.V.
Achtelfinals: Kickers Offenbach (3). – Fortuna Düsseldorf 2:0

2011/12:
1. Runde: RB Leipzig (4.) – Wolfsburg 3:2
1. Runde: Heidenheim (3.) – Werder Bremen 2:1
1. Runde: Unterhaching (3.) – SC Freiburg 3:2
Achtelfinals: Holstein Kiel (4.) – Mainz 2:0​

2010/11:
1. Runde: Chemnitzer FC (4.) – St.Pauli 1:0
1. Runde: Elversberg (4.) – Hannover 5:4 n.P.
2. Runde: Kickers Offenbach (3.) – Borussia Dortmund
4:2 n.P.

2009/10:
1. Runde: Eintracht Trier (4.) – Hannover 3:1
2. Runde: Eintracht Trier (4.) – Arminia Bielefeld 4:2 n.V.​

In Deutschland gibt es mehr faustdicke Überraschungen als in der Schweiz. Das ist umso erstaunlicher, gilt doch der Pokal für fast alle Bundesligisten als einziger Titel, den es zu gewinnen gibt. Denn die Meisterschale ist für Bayern München reserviert und sollte der Serienmeister wieder einmal nicht reüssieren, dann wird sich ein Team aus einem kleinen Kreis von vier, fünf Mannschaften durchsetzen.

Bonus: Vive la France!

Im Land des Weltmeisters stossen Jahr für Jahr dritt-, viert- oder gar fünft- und sechstklassige Teams weit vor im Cup-Wettbewerb. Erst in der vergangenen Saison erreichte mit Les Herbiers ein Drittligist den Final – sensationell, aber nicht einmalig:

Les Herbiers' players acknowledge the applause from their supporters at the end of the French Cup soccer final against Paris Saint Germain at the Stade de France stadium in Saint-Denis, outside Paris, Tuesday, May 8, 2018. PSG defeated Les Herbiers 2-0. (AP Photo/Michel Euler)

Irgendwie auch Sieger: Die Verlierer von Les Herbiers im Stade de France. Bild: AP

2018: Les Herbiers (3.) verliert im Final 0:2 gegen PSG.

2012: US Quevilly (3.) verliert im Final 0:1 gegen Lyon.

2000: Calais RUFC (4.) verliert im Final 1:2 gegen Nantes.

1996: Nîmes Olympique (3.) verliert im Final 1:2 gegen Auxerre.

Das sind die grössten Sensationen im Schweizer Cup

Von 0 auf ferienreif in 90 Sekunden!

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • TanookiStormtrooper 20.08.2018 18:55
    Highlight Highlight Es gab doch diese Runde Cup-Sensationen! Gland hatte einen gepflegteren Rasen als den Kartoffelacker auf dem Luzern sonst spielt und die Grasshoppers haben diese Saison überraschend mal ein Spiel gewonnen... 😜
  • leu84 20.08.2018 17:00
    Highlight Highlight Es bedingt auch der Grösse Deutschlands und die Verbreitung des Fussballs. Will man den Schweizer Fussball in der Breite mit Deutschland vergleichen, dann kann man dies nur mit Regionalverbände tun. In Deutschland ist auch bis 3.Buli oder in den Regionalligen viel los.
  • DerRaucher 20.08.2018 15:19
    Highlight Highlight Joa, liegt an der breite der Schweizer vereine. Zu klein, zu wenige Städte die einen Profverein hervorbringen können. Selbst in der zweiten Buli sind die meisten der Städte noch grösser als in der Super League. Und auch in der dritten Liga wird vernünftiger Fussball gespielt. Kein Wunder bleiben die Überraschungen hier aus.
  • insider 20.08.2018 15:16
    Highlight Highlight Ein weiterer Punkt ist aus meiner Sicht, die Setzliste im Schweizer Cup. Diese verhindert, dass die Super (2 Runden)- bzw. Challenge (1 Runde)-League Teams zu Beginn aufeinander treffen können. Somit sind Überraschung in späteren Runden seltener, da die Wahrscheinlichkeit für Unterklassige schon früh einen unüberwindbaren Gegner zugelost zu bekommen, grösser ist. Respektive ist der Anteil Oberklassiger in der 3. Runde in der CH höher, als im Ausland.
  • LeMo 20.08.2018 14:12
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach hat es auch damit zu tun, dass die Super League schon eine Weile läuft und die Teams so schon wieder Spielpraxis im Ernstkampf gesammelt haben.
    In Deutschland laufen die unterklassigen Ligen bereits, während die Bundesliga noch in der Sommerpause steckt.
  • Max Cherry 20.08.2018 13:59
    Highlight Highlight Ich finde das überhaupt nicht erstaunlich, in Deutschland wird bis in die 4. Liga Profifussball gespielt, das lässt sich nicht mit dem Amateur- und Hobbyfussball vergleichen, der hier ab der 1. Liga (teilweise sogar Challenge League) gespielt wird.
    • mob barley 20.08.2018 19:13
      Highlight Highlight Genau meine Meinung. Der 2-Ligen-Unterschied in D ist nicht so eklatant wie in der Schweiz, da dort alle Profis sind. Ebenso in in Frankreich übrigens. Drittligisten sind Profis.
      Wenn schon könnte man Regionalligisten-Siege oder noch tiefer erst als "Sensation" bezeichnen. Aber so ist das ein Äpfel mit Birnen-Vergleich.
  • Entenmann 20.08.2018 13:56
    Highlight Highlight Der Hauptgrund für die festgestellten Unterschiede liegt meiner Meinung nach daran, dass das Leistungsgefälle zwischen den Ligen in Deutschland geringer ist als in der Schweiz und das hängt wiederum mit der viel grösseren Anzahl Einwohner und Fussballspieler zusammen. Zudem sind auch in der dritten und vierten Spielklasse richtig grosse Städte vertreten, die den Klubs entsprechend höhere Zuschauer-, Werbe- und Sponsoringeinnahmen ermöglichen.
    • Jonas Schärer 20.08.2018 14:09
      Highlight Highlight Bestes Beispiel ist doch der Sieg der Ostseekogge gegen den VfB...
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 20.08.2018 15:02
      Highlight Highlight Natürlich, teilweise sind recht unterklassige Vereine in Städten beheimatet, die so gross wie die grösste Stadt der 🇨🇭Zürich sind, da gibts mehr Talent, mehr Zuschauer, mehr Einnahmen schon in Liga 3 oder 4.
    • Cubbie 20.08.2018 15:53
      Highlight Highlight Könnt ihr mir bitte Beispiele von Vereinen bringen, die ganz dicke Einnahmen generieren können, in den Ligen 3 oder 4.

      Mein Bsp.: Ulm, 123.000 Einwohner.
      SSV Ulm, ehemaliger BL-Verein, jetzt Regionalliga. Marktwert der Mannschaft etwa 2.08 Mio. Euro.
      Zuschauerschnitt letzte Saison 2171. Ticketpreise: Stehplatz ab 9 Euro, Sitzplatz ab 12 Euro. Jugendliche ab 4 Euro.
      Keine Ahnung, was diese Truppe für ein Budget hat.

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