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Dortmund in der Krise: BVB-Stars meutern angeblich gegen Trainer Terzic

16.12.2023, Bayern, Augsburg: Fu
BVB-Trainer Edin Terzic ist angezählt.Bild: keystone

Dortmund in der Krise: BVB-Stars meutern angeblich gegen Trainer Terzic

Fünf Bundesligaspiele in Folge konnte Borussia Dortmund nicht gewinnen. Die Spieler sollen nun wohl genug vom eigenen Trainer haben.
19.12.2023, 07:3719.12.2023, 07:37
Ein Artikel von
t-online

Bei Borussia Dortmund liegt wenige Tage vor Weihnachten einiges im Argen. Der Vizemeister liegt in der Bundesliga aktuell nur auf Rang fünf. Der Abstand zu den Champions-League-Plätzen beträgt bereits fünf Zähler.

Grund dafür sind vor allem die schwachen Leistungen in den vergangenen Spielen. Aus den letzten sieben Ligapartien konnte der BVB nur eine einzige gewinnen. Auch am Wochenende gab es bei Abstiegskandidat Augsburg nur ein 1:1.

Wie der TV-Sender «Sky» nun berichtet, hat Trainer Edin Terzic mittlerweile die Kabine verloren. So soll es Stimmen in der Mannschaft geben, die den Coach zwar grundsätzlich mögen, aber taktische Defizite in dessen Arbeit und in der seiner Assistenten sehen.

epa11027975 Dortmund players pose for a photo prior to the UEFA Champions League group stage soccer match between Borussia Dortmund and Paris Saint-Germain, in Dortmund, Germany, 13 December 2023. EPA ...
Berichten zufolge haben einige BVB-Führungsspieler keine Lust mehr auf Terzic.Bild: keystone

Dem Bericht nach sind in den vergangenen Wochen einige Führungsspieler auf BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zugegangen. Der Tenor: Eine weitere Zusammenarbeit mit Terzic sei «nicht zielführend», heisst es. Watzke dementierte dies auf Nachfrage des TV-Senders. Er gilt weiterhin als Unterstützer des Trainers.

Spieler wünschen sich schon länger taktische Veränderungen

Dass Terzic für seine taktischen Ausrichtungen kritisiert wird, kam in den vergangenen schon mehrfach durch. Nach der Pokal-Niederlage in Stuttgart (0:2) soll der Mannschaftsrat an den Trainer herangetreten sein. Der Wunsch: taktische Veränderungen.

Nach dem Spiel gegen den FC Augsburg sagte Torwart Gregor Kobel: «Wir wollten höher pressen in den letzten Spielen, die Einstellung hat sich geändert.» Julian Brandt ergänzte: «Wir waren in den vorigen Spielen passiver, diesmal war es aktiver. Ich finde es gut, dass es wieder aktiver ist. Das passt besser zur Mannschaft.»

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