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Christian Bartlau verbrachte knapp zwei Drittel seines bisherigen Lebens mit Fußball, vor einem Jahr hat er mit seinem Lieblingssport Schluss gemacht.

Christian Bartlau verbrachte knapp zwei Drittel seines bisherigen Lebens mit Fussball, vor einem Jahr hat er mit seinem Lieblingssport Schluss gemacht. Bild: privat/zvg

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Arne Siegmund / watson.de

Christian Bartlau boykottiert seit dem WM-Finale 2018 Profifussball. Über seine Abkehr von seiner Lieblingssportart hat er ein Buch geschrieben: «Ballverlust – Gegen den marktkonformen Fussball».



Christian Bartlau ist Fussballfan. Aber er hat keine Lust mehr auf Fussball. Seit dem vergangenen Sommer verfolgt der 34-Jährige kein Profispiel mehr. Keine Champions League, keine Bundesliga, nichts. Frankreich gegen Kroatien, das WM-Finale in Russland 2018, war das allerletzte Spiel, das Christian gesehen hat.

Danach war Schluss, Christian machte den kalten Entzug vom Fussball – so wie es andere Leute machen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören.

Chelsea's Kenedy right, and Frontale's Shogo Taniguchi, left, compete the ball during a soccer match between Chelsea FC and Kawasaki Frontale in Yokohama Friday, July 19, 2019. (AP Photo/Eugene Hoshiko)

Der moderne Fussball mit Tourneen in Asien und Nordamerika und Ablösesummen in Millionenhöhen geht Christian auf den Senkel. Bild: AP

Leicht war das nicht: «Ey, ich bin halt Fussballfan. Es ist extrem schwer, komplett darauf zu verzichten und das alles aufzugeben», erzählt Christian im Gespräch mit watson.

«Hunderte Dinge haben mich am Fussball genervt. Zum Beispiel die Lizenzerteilung an RB Leipzig oder die WM-Vergabe nach Katar»

Christian Bartlau

Christian hat den Grossteil seines bisherigen Lebens mit Fussball verbracht. In den Neunzigern verliebte er sich als Kind in Hansa Rostock, litt viele Jahre mit dem Club mit: «Die Wochenenden waren danach ausgerichtet, meine Launen hingen von Spielergebnissen meines Lieblingsclubs ab.»

Der Fussball habe stets einschneidende Erlebnisse in seinem Leben markiert: «In welchem Jahr habe ich Abi gemacht? Weiss ich nicht genau. Aber ich weiss, dass wir am Tag nach der Abifeier verkatert Deutschland gegen Lettland geschaut haben. EM 2004, fürchterliches Spiel.»

Sehnsucht nach Fussball verspüre er aktuell keine, auch wenn er manchmal in die Zeitung schiele, um zu schauen, wie es gerade bei Hansa Rostock läuft.

Wie kann jemand, der bisher fast sein ganzes Leben dem Fussball widmete, von jetzt auf gleich alles hinschmeissen?

Sein Fussball-Boykott ist das Ergebnis einer jahrelangen Entfremdung: «Mir ist aufgefallen, dass ich zunehmend weniger Bock auf Profifussball habe, weil es mich nur noch anödet. Hunderte Dinge haben mich am Fussball genervt. Zum Beispiel die Lizenzerteilung an RB Leipzig oder die WM-Vergabe nach Katar», sagt er.

Über seine Abkehr vom Profifussball hat Christian das Buch «Ballverlust» geschrieben, er nennt es «Besinnungsaufsatz». Es ist eine 212 Seiten lange Abrechnung mit dem «marktkonformen Fussball». Damit meint Christian den Fussball, bei dem es nur noch darum geht, aus dem Spiel so viel Geld zu pressen wie möglich. Den Fussball, der zu einer Ware in der Unterhaltungsindustrie verkommen ist, und der die reichen, mächtigen Clubs uneinholbar bevorteilt.

Der moderne Fussball ist kein einfaches Feindbild.

Christian zählt in «Ballverlust» zunächst die «Kennzahlen des Wahnsinns» auf, die 222 Millionen Euro für Neymar, die WM in Katar mit 48 Teilnehmern, die siebte Bayern-Meisterschaft in Folge, Ronaldos Steuertricksereien; Oliver Bierhoff nennt er den Montgomery Burns des deutschen Fussballs.

Wie es dazu kommen konnte, dass sich unser liebster Sport in diese Richtung entwickelte, beschreibt er dann anhand der Kapitel «Wie das Geld ins Spiel kam» und «Fussball als Geschäft», darin umreisst er die Geschichte der Kommerzialisierung, die kaum aufzuhalten sei.

«Die FIFA ist eine Organisation zum Umverteilen von Geldern in die Taschen von Kriminellen.»

Christian Bartlau

«Mich nervt fundamental, dass Leute die fussballfern sind, den Sport missbrauchen. Zum Beispiel in Staaten wie Katar, Aserbaidschan, Saudi-Arabien. Fussball wird zum Politikwerkzeug. Da kann ich nicht unbeschwert die Faszination des Spiels geniessen, wenn ich das im Hinterkopf habe», verdeutlicht er.

FILE --- FIFA president Joseph S. Blatter leaves a press conference at the FIFA headquarters in Zurich, Switzerland, Tuesday, June 2, 2015. FIFA president Joseph Blatter has been provisionally suspended for 90 days by the FIFA ethics committee, media reports stated on Wednesday, 7 October 2015.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Auch mit der FIFA kann Christian nichts anfangen. Bild: KEYSTONE

Die Weltmeisterschaft der Frauen im Sommer habe er nicht zuletzt aus diesen Gründen nicht geschaut: «Ich will mit nichts etwas zu tun haben, womit die FIFA zu tun hat», sagt er. «Die FIFA ist ja im Prinzip eine Organisation zum Umverteilen von Geldern in die Taschen von Kriminellen.»

Dass Christians Boykott einem Nikotin-Entzug ähnelt, ist vielleicht gar nicht so weit hergeholt: Denn bei den meisten Fans ist es doch so, dass sie nicht aufhören können – obwohl sie genau wissen, wie schädlich das eigentlich alles ist.

«Tun wir nichts, weil wir nichts wissen, oder wissen wir alles und tun nichts?»

Christian Bartlau

Spätestens seit «Football Leaks», der Enthüllungsplattform, auf der Whistleblower schmutzige Fussballdetails ans Licht brachten, müsste auch der Allerletzte begriffen haben, was im Weltfussball alles im Argen liegt. Dennoch tut das der Begeisterung keinen Abbruch.

Warum? «Tun wir nichts, weil wir nichts wissen, oder wissen wir alles und tun nichts?», stellt Bartlau in den Raum und sagt dann: «Ich tendiere zu letzterem. Jeder Fan weiss, wie viel Kohle die Spieler verdienen, jeder weiss halbwegs, was bei der FIFA abläuft – und wir nehmen das trotzdem hin. Fussball ist ein Bedürfnis. Dieses Bedürfnis sticht alles aus. Ich glaube, gesellschaftlich fehlt uns eine Utopie, wie der Fussball anders aussehen könnte.»

«Banner gegen den modernen Fussball, zum Beispiel in der Allianz Arena, sagen immer noch Ja zum modernen Fussball.»

Christian Bartlau

Verflixt ist vor allem die «Doppelrolle der Fans»

«Die Doppelrolle der Fans» heisst ein Kapitel, das Christian den Fussballanhängern widmet. Darin beschreibt er, dass der Fan im modernen Fussball in einem Ausbeutungsverhältnis stecke. «Der Fan ist Teil des Produkts. Die DFL bewirbt die Bundesliga mit ihnen. Die aktiven Fans tragen einerseits dazu bei, dass der Fussball in der Bundesliga mit seinen vollen Stadien noch ein relativ cooler Ort ist. Andererseits tragen sie damit aber auch dazu bei, dass die DFL die Liga noch besser verkaufen kann. Das ist das Dilemma, in dem sie stecken. Sie stützen den marktkonformen Fussball dadurch.»

AUGSBURG, GERMANY - MAY 02: The fans of Augsburg show a banner during the Bundesliga match between FC Augsburg and 1. FC Koeln at SGL Arena on May 2, 2015 in Augsburg, Germany.  (Photo by Micha Will/Bongarts/Getty Images)

«Wir Fans leben für diesen Sport und unsere Vereine, der DFB nur für die grossen Scheine.» Bild: Bongarts

Christian wolle niemanden davon abhalten, Transparente gegen den modernen Fussball zu basteln, – aber die Fans müssten sich bewusst sein, dass «Banner gegen den modernen Fussball, zum Beispiel in der Allianz Arena, immer noch Ja zum modernen Fussball sagen.»

Doch wen will er eigentlich erreichen mit seinem Buch?

Muss man als Fan gar Angst haben, dass man nach der Lektüre die Lust am Fussball verliert? «Ich will eine gewisse Ausweglosigkeit aufzeigen», sagt Christian. «Viele Fans, die kritisch sind, und die gibt es ja, protestieren und rufen wichtige Initiativen ins Leben. Aber viele Fans glauben immer noch, dass es den richtigen Fussball im falschen gibt. Solange sich der Fussball aber einer Profitlogik unterwirft, so lange wird es genauso weiterlaufen.»

«Reformen? Nein. Wir sehen ja alle, in welche Richtung es geht.»

Christian Bartlau

Selbst als sympathisch empfundene kleinere Clubs wie der SC Freiburg oder Union Berlin würden verklärt. Denn auch die müssen sich den Mechanismen des Kommerzes beugen, indem sie auf ihrer Trikotbrust werben oder den Stadionnamen verkaufen, um im Konzert der Grossen überhaupt mithalten zu können.

Es gehe in «Ballverlust» darum, aufzuzeigen, dass sich nichts ändern wird, so lange die aktuellen Rahmenbedingungen bestehen. Aber was müsste sich ändern, dass sich Christian wieder für Fussball interessiert? An Reformen glaubt er überhaupt nicht: «So wie es im Moment läuft: Nein. Absolut Nein. Wir sehen ja alle, in welche Richtung es geht.» Damit meint er unter anderem den Plan einer autarken, exklusiven europäischen Superliga, eine sportliche Parallelgesellschaft, in der sich nur noch die Reichsten und Besten messen.

Christians Lösungsansätze sind radikal

Im Schlusskapitel «Was tun?» liefert Christian, so sehr er auch Pessimist sein mag, ein paar radikale Lösungsansätze, was passieren müsste:

«So sehr es aktive Fans schmerzen würde – es wäre an der Zeit für einen Generalstreik. Nicht nur einen Spieltag lang, nicht nur in der Bundesliga. Bis der Fussball den Fans echte Mitsprache gewährt. Bis der DFB zusagt, nicht mehr bei einer WM anzutreten, solange die FIFA sich nicht demokratisiert und Turniere aus Ländern, die elementare Menschenrechte missachten, abzieht. Bis die DFL Samstagfünfzehndreissig wieder zur Regel macht. Bis sie nur noch gemeinnützigen Vereinen die Lizenz für die Bundesliga erteilt.»

«ballverlust - gegen den marktkonformen fussball»

Bild

Leere Stadien? Für Christian ein Lösungsansatz. Bild: EPA

Das Fussballfanherz in ihm schlägt noch

In der Widmung seines Buches schreibt er: «Für Julie, die die einzig richtige Reaktion für Fussball hat: Kopfschütteln.» Julie ist seine Freundin. Ob er sich auch manchmal wünscht, dass er sich nie so sehr in den Fussball verliebt hätte und einfach nur mit Kopfschütteln auf ihn reagieren könnte?

«Gemeine Frage», sagt er. «Ich glaube, es ist schon cool so, wie es ist. Man sagt ja nicht umsonst: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – Ich will es nicht missen. Wie geil ist es bitte, sich in Fussball zu verlieben?»

Dennoch ist Christian nun stolz auf sich, dass er eine rationale Entscheidung gegen den Fussball getroffen hat. So ganz verzichten kann er auf seine Lieblingssportart dann aber doch nicht. Sein Methadon ist die 8. Liga Österreichs, in der er selbst spielt, in einer «besseren Thekenmannschaft». Mit Fussball nichts zu tun zu haben, sei eigentlich ganz einfach – «wenn es nicht so schwer wäre…»

Der deutsche Journalist Christian Bartlau, geboren 1985, lebt seit 2015 in Österreich, nahe Wien. Zuvor war er zwei Jahre lang Sportredakteur bei n-tv.de. Er arbeitet als freier Journalist u.a. für «Die Zeit», den Berliner «Tagesspiegel» und den «Deutschlandfunk».

Sein Buch «Ballverlust – Gegen den marktkonformen Fussball» ist Ende Juni im Kölner Papyrossa Verlag erschienen. ISBN 978-3-89438-700-6.

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • p***ylover 22.07.2019 00:12
    Highlight Highlight Die Frauen WM war der Hammer!
  • boerni 21.07.2019 13:53
    Highlight Highlight Da kann ich (leider) nur zustimmen. Bei mir vollzieht sich der Entzug in Raten. So schaue ich mir mittlerweile lieber die Frauen Fussball WM, verzichte konsequent auf Champions leage im Pay TV. Veränderung geht nur über Verzicht und da hätten wir als Konsument die Mittel dazu, wir müssen es nur nutzen.
    Das geht so auch in anderen Fällen wie z.B. mit Coca Cola, die aus 500ml 450ml Flaschen gemacht haben, wohlgemerkt zum gleichen Preis = konsequenter Verzicht.
    Wir nutzen als Kosumenten diese Mittel viel zu wenig, da ist der Vergleich mit Sucht und kaltem Entzug wohl richtig gewählt.
  • Royeti 20.07.2019 21:58
    Highlight Highlight Ich boykottiere schon lange die UEFA Wettbewerbe - weiß gar nicht, wann ich das letzte Champions League Spiel geschaut habe....

    Ich bin auch der Meinung, dass man vermehrt den lokalen Verein unterstützen soll - und damit auch die Jugendabteilungen und sozialen Gremien im Breitensport.
  • Jol Bear 20.07.2019 19:49
    Highlight Highlight Ja, recht hat er, der heutige Fussball (Profifussball, aber auch runter bis in den Amateur- und Jugendbereich) ist absurd und degeneriert. Aber so sehr ich ihm auch zustimme, ich werde voraussichtlich, ziemlich sicher, nein nahezu 100% sicher weiterhin zusehen, und auch die erbärmlich an Katar vergebene WM am TV verfolgen...
  • DerRaucher 20.07.2019 18:13
    Highlight Highlight Ich boykottieren den Fussball zwar nicht, abef wenn ich es mit vpr 5-6 Jahren vergleiche, ist es schon arg wenig geworden. Meistens schaue ich die Spiele nur noch nebenbei. Die NFL löst in mir seit 2011 wieder das aus, was der moderne Fussball in mir schon lange begraben hat.
  • ujay 20.07.2019 17:40
    Highlight Highlight Golf....Golf wäre gut, ein Buch darüber zu schreiben....und wie ich Golf hasse....da völlig kommerziell....uuups, wie im Fussball, aber Golf ist eigentlich kein Sport😂😂😂
  • STERNiiX 20.07.2019 16:52
    Highlight Highlight Wäre toll wenn ich mit Christian mal einen Abend lang darüber diskutieren könnte. Natürlich hat er mit allem recht und vieles hat er noch nicht einmal erwähnt. Aber wo zieht er seine Grenzen? Ich weiss nicht wie es in Österreichs 8. Liga aussieht aber selbst bei unseren D-Junioren wurden die Trikots irgendwann gesponsert und haben eine Beschriftung.
    Dazu würde ich gerne verstehen wie er Hansa einfach links liegen lassen konnte. Alles andere halte ich auch für mich für möglich bzw. habe ich auch schon umgesetzt. Dann schau ich halt die u21 oder das Frauenteam aber komplett ohne will ich nicht.
  • flamingmops666 20.07.2019 16:46
    Highlight Highlight Und ich boykottiere das Ganze schon seit ca. 5 Jahren – ganz easy. Das könnten noch viel mehr machen – aber immer über die kriminellen Banken zu wettern ist halt einfacher.
    • Kruk 21.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Die kriminellen Banken boykottieren Sie auch?
      Fussball boykottiere ich ganz unabsichtlich, hat mich einfach noch nie interessiert. 😁
  • Hyperventilator 20.07.2019 15:25
    Highlight Highlight Wenn nur endlich der salary cap eingeführt würde! Dann würde wenigstens die Meisterschaft wieder spannend. Die Superleague ist zum Rauchen, darum gehe ich heute Winti gegen Aarau schauen. Geiles Stadion, vernünftige Preise und eine Meisterschaft, welche nicht schon vor Beginn entschieden ist. Das gleiche gilt auch für das CH Hockey
  • WaterSign 20.07.2019 14:50
    Highlight Highlight Wein doch eines eines sich vom Fussball entfremdeten Fans, der sich zwar nicht mehr erinnert, wann er das Abi gemacht hat, aber der sich erinnert, dass er am Tag danach völlig verkatert den Finalmatch Deutschland gegen Lettland, EM 2004, geguckt hat. Trotz dem: viel Erfolg mit dem Buch
  • Jo Blocher 20.07.2019 13:49
    Highlight Highlight Augenwischerei. Das ist kein wirklicher Fussballfan. Das ist Bauchsache.....er siehts mit dem Kopf.
  • Hank Moody 20.07.2019 13:25
    Highlight Highlight Ich boykottiere den Fussball seit 40 Jahren, also seit meiner Geburt.
    • RhabarBär 20.07.2019 14:20
      Highlight Highlight Haha, gut gesagt!
    • Neruda 20.07.2019 15:02
      Highlight Highlight Schreib doch auch ein Buch drüber 😉
    • Lucida Sans 20.07.2019 18:31
      Highlight Highlight Dito. Und es lebt sich gut, so ganz ohne Fussball.
  • Tooto 20.07.2019 12:52
    Highlight Highlight Hey ich höre keine Musik mehr, weil mir die Charts nicht gefallen!

    Ist etwa das selbe. Wieso komplett verzichten wenn man den Sport liebt, aber mit den oben erwähnten Argumenten nicht klar kommt.
    • The Joker 20.07.2019 13:55
      Highlight Highlight Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
    • Tooto 20.07.2019 17:00
      Highlight Highlight Ja. Trotzdem will er nun auch ein Teil vom Kuchen und macht und glorifiziert es zu höherem, als es eigentlich ist und sein sollte.
    • Tooto 20.07.2019 17:15
      Highlight Highlight Aber ja ich hab etwas reingeschissen weil ich den Beitrag nicht fertig gelesen habe, da es mir auf den Sack ging.
      Den muss ich auf meine Kappe nehmen.
  • fools garden 20.07.2019 12:42
    Highlight Highlight ...und es läuft nicht nur immer Weiter, es läuft leider immer weiter aus dem Ruder.
  • p4trick 20.07.2019 12:37
    Highlight Highlight Boykotiere jeglichen Passivsport seit meiner Geburt. Soll ich jetzt auch ein Buch schreiben?
  • thompson 20.07.2019 12:37
    Highlight Highlight okay, wegen fifa etc. nicht mehr zum fussball zu gehen ist kindisch. fussball ist viel mehr als das...
  • hoi123 20.07.2019 12:13
    Highlight Highlight https://www.usl.lu/so-muss-fussball

  • Willehalm 20.07.2019 12:08
    Highlight Highlight Ich boykottiere nicht den Fussball, aber die WM in Katar werde ich boykottieren. Hier ist die FIFA zu weit gegangen (man denke nur an die Arbeitsbedingungen in diesem Land).
  • Pisti 20.07.2019 12:08
    Highlight Highlight Nun gut die ganze Kommerzialisierung geht mir auch gegen den Strich. Auch das unmögliche Getue einiger Spieler. Und natürlich der VAR, wieso tut man so etwas dem Fussball an? Trotzdem ist und bleibt Fussball mein Lieblingssport. Und für Romantiker, bereist die Welt und schaut euch Spiele rund um den Globus an. Abseits der grossen Ligen gibt es noch richtig geile Spiele in alten Stadien mit grandioser Stimmung. Wobei auch einige Spiele der grossen Ligen immer noch Spektakel bieten, aber hundert mal Chelsea gegen Paris ist halt schon eine schlechte Entwicklung. Weniger ist mehr manchmal.
    • The Joker 20.07.2019 13:59
      Highlight Highlight Wenn Sie etwas kritisieren möchten, wovon Sie anscheinend keine Ahnung haben, sollten Sie vielleicht wenigsten ihre Behauptungen prüfen. Chelsea und PSG sind sich insgesamt 8 mal gegenüber gestanden (seit gründung). Das Letzte mal war 2016. Woher kommt also ihr hundert mal? Noch eine Bemerkung: VAR ist das beste, dass dem Fussball seit langem passiert ist.
    • Pisti 20.07.2019 16:05
      Highlight Highlight Logischerweise haben sie nicht hundertmal gegeneinander gespielt. Hätte eigentlich gedacht man versteht was ich damit sagen will. Kurz gesagt die CL hat immer mehr grosse Mannschaften, was es für mich uninteressant macht. Früher war Bayern gegen Manchester etwas besonderes heute ist es schon fast alltag.
      VAR braucht es nicht. Der Fussball lebte auch von Fehlentscheidungen. Darüber konnte man mit Freunden noch stundenlang diskutieren. Auch die Presse und Experten hatten noch mehr Futter und es gab immer angeregte Diskussionen. Das fällt heute leider alles weg.
    • The Joker 20.07.2019 19:30
      Highlight Highlight Also ist es interessanter wenn es nur 2 grosse Mannschaften hat, und das Finale jedes Jahr Real-Barça heißt, oder wie?🤔 wieso ist es uninteressante wenn es viele grosse Mannschaften hat die sich konkurrenzieren?
      Weiter ist es mir recht egal ob die Presse mehr Futter hat, die braucht es auch nicht! Es soll das Team gewinnen, dass ein reguläres Tor mehr schießt, nicht das, dass Glück hatte, dass der schiri nicht hingeschaut hat!
    Weitere Antworten anzeigen
  • WeischDoch 20.07.2019 11:59
    Highlight Highlight Boykottiere seit 20 Jahren Profi-Volleyball. Könnt mich gerne für ein Interview kontaktieren. Buch ist in Arbeit
    • Manuce 20.07.2019 12:31
      Highlight Highlight Perfekter Kommentar.
  • Unkel Wullewu 20.07.2019 11:51
    Highlight Highlight Als Fussball nich nicht verkomerzialisiert war, gab es im Joggeli wohl niemanden, der über das Fansein ein Buch schrieb. Auch der Autor macht seine Kohle mit Fussball und ist darum gerade Sinnbild, für was im Fussball schief läuft: ES WÄRE EIGENTLICH NUR EIN SPIEL!
  • Matrixx 20.07.2019 11:23
    Highlight Highlight Etwas ähnliches habe ich als Nicht-Fan schon lange immer wieder gesagt. Aber mir wurde nie zugehört. Weil, was weiss ich als Nicht-Fan schon darüber... 😉
    • Manuce 20.07.2019 12:32
      Highlight Highlight Tja, tatsächlich nicht viel. Nur weil sich jetzt einer für oberwichtig hält und einen Streik macht den niemand interessiert, heisst das noch lange nicht, dass alles was er sagt zwingend wahr ist.
  • NathanBiel 20.07.2019 11:04
    Highlight Highlight 100% Einverstanden. War zwar nie ein grosser Fussball Fan aber seit diesem Neymar-Transfer und seiner Nicht-Leistung an der WM, seit ein korrupter Walliser dem anderen korrupten Walliser an die FIFA-Spitze gefolgt ist finde ich diesen Sport echt nur noch zum 🤮
  • Daniel Egli (1) 20.07.2019 11:01
    Highlight Highlight Ja Christian, auch du bist ein ach so spezielles Schneeflöckchen, gratuliere!
    Doch anstatt einzustehen und gegen die Auswüchse zu protestieren, wie es die meisten Fankurven tun, einfach mal gemütlich zuhause ein Buch schreiben und natürlich damit auch Geld verdienen, ganz uneigennützig.
    Ich wage die These, dass Christian nie ein echter Fan war.
    • exeswiss 20.07.2019 12:35
      Highlight Highlight "Doch anstatt einzustehen und gegen die Auswüchse zu protestieren, wie es die meisten Fankurven tun,"

      im stadion protestieren? d.h. den modernen fussball finanzieren und unterstützen, um zu protestieren? you played yourself mate...
  • Pinkerton 20.07.2019 10:54
    Highlight Highlight Und ich verzichte vollständig auf Synchronschwimmen. Soll ich auch ein Buch schreiben?
    • DonChaote 20.07.2019 11:23
      Highlight Highlight Synchronschwimmen ist kein sport (frei nach al bundy), daher hinkt ihr vergleich gewaltig ;)
      Aber nur zu, schreiben sie ein buch... ist ihre entscheidung
    • exeswiss 20.07.2019 12:35
      Highlight Highlight @pinkerton nicht alles was hinkt ist ein vergleich.
    • dmark 20.07.2019 12:35
      Highlight Highlight Synchronschwimmen ist für die Toilette...
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 20.07.2019 10:53
    Highlight Highlight Meiner Meinung ist dies zu pauschalisierend: Fussball hat so viele Facetten, und ist auch FC Thun, Union Berlin, Luch Wladiwostok, FC Winti, etc. Dort ist von all den Auswüchsen (noch) nichts zu sehen.
    • TWilli 20.07.2019 12:15
      Highlight Highlight Ein bisschen eben schon. Sie können z.B nicht aufsteigen wegen "schlechter" Stadien, ect.
  • ybfreak 20.07.2019 10:49
    Highlight Highlight Sehr konsequent! Damit seine Aktion wirklich was nützt, müsste genau dieser Generalstreik vollzogen werden. Nur frage ich mich, ob die Schweiz dafür der richtige Ort ist. Auch hier Kommerz etc., ganz klar, aber nicht mal annähernd wie in den grossen Ligen.
    Mal abgesehen davon, die Vorstellung, die Spiele nicht mehr im Stadion zu sehen. Kein Fussball ginge eher noch als alle die tollen Menschen nicht mehr regelmässig zu treffen. Verzicht auf Fifa-WM und Champions Legaue mit Barca, Real, Juve, PSG etc., kein Problem und mit Freude. Spiele im Stadion mit diesem tollen Umfeld, da bin ich dabei 🍻
    • EvilBetty 20.07.2019 11:48
      Highlight Highlight Weil man Menschen ja nur im Stadion treffen kann, gell?

      Schön gemütlich in der Schweiz. Man kann bei praktisch jedem Thema «Wir sind eh zu klein, das bringt genau nix» sagen, und kann fröhlich so weiter machen wie bisher.
    • Third_Lanark 20.07.2019 11:59
      Highlight Highlight Ein Generalstreik ist völlig utopisch. Dafür bräuchte es 1. eine zentrale Organisation, durch die alle Zuschauer aller Vereine erreicht werden, die den Streik organisiert und die mit den anderen Institutionen des Fussballs kommuniziert. Im Sinne einer Gewerkschaft. Dies wird es nie geben. Zweitens bräuchte es auch die Bereitschaft der Zuschauer, zu streiken, wie dies der Autor dieses Buchs tut. Leider gibt es aber nur sehr wenige Fans, die bereit wären, zu streiken. Aus diesen Gründen wird es eine solche Aktion - auch wenn sie nötig wäre - nie geben.
    • ybfreak 20.07.2019 12:30
      Highlight Highlight Er zieht ja sein Ding durch und geht nicht mehr an die Spiele. Habe nichts davon gelesen, dass dies seine Kollegen auch so machen. Einige Leute im Stadion treffe ich fast ausschliesslich dort und geniesse das jedes Mal. Die Schweizer Clubs sind auf das Geld der Stadionbesucher um das vielfache mehr angewiesen und werfen nicht annähernd mit Geld um sich wie die Topclubs. Hat ganz sicher mit der Grösse des Landes zu tun ja, auch mit Bequemlichkeit meinerseits. Aber auch daran, dass ich diesbezüglich nicht einsehe, inwiefern mein Verhalten schlecht wäre. Gehe auch FC Breitenrain schauen 😉
  • Bau Mol Ain 20.07.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich kenne das, bei mir hat es beim Verein begonnen, danach beim ganzen Fussball geendet.
  • PlusUltra 20.07.2019 10:29
    Highlight Highlight Ich kann es nicht verstehen, wie man von etwas so extrem Fan sein kann. Sei es nun Fussball, Musik oder sonstwas.

    Dass man sich prügelt mit gegnerischen Fans, in Trauer versinkt wenn das Musikidol stirbt, ganz allgemein die eigene Laune davon abhängig macht..
    • Bert der Geologe 20.07.2019 10:47
      Highlight Highlight PlusUltra: Fussball und Musik sind ein emotionaler Ersatz für die Religion. Wenn man bedenkt, wieviele Leute im Rahmen der Religion ermordert wurden, finde ich es schon besser, wenn jetzt nur meine momentane Laune vom Resultat auf dem Totomat abhängig ist.
    • PlusUltra 20.07.2019 10:58
      Highlight Highlight @Bert

      Da hast Du natürlich recht, das ist die bessere Alternative!

      Aber etwas so Banalem so viel "Macht" einzugestehen? Kein Wunder, hat der Buchautor die Schnauze voll. So kommerziell wie alles geworden ist.
    • Barracuda 20.07.2019 11:01
      Highlight Highlight @PlusUltra
      Das nennt sich Begeisterungsfähigkeit oder Leidenschaft. Etwas das bei der aktuellen Generation etwas verloren geht, wo man sich oft nur flüchtig, oberflächlich und ohne Herz auf etwas einlässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 20.07.2019 10:27
    Highlight Highlight Ich denke dasselbe gilt auch für Eishockey, es geht wohl in dieselbe Richtung.
    Mein Problem, ich liebe diesen Sport.
    • The Count 20.07.2019 10:42
      Highlight Highlight Gerade deswegen solltest du es meiden.
    • ChrisRock 20.07.2019 10:48
      Highlight Highlight Schon lange passiert!
    • Eidi 20.07.2019 10:52
      Highlight Highlight Nur dass es dort in der besten Liga der Welt einen Salarycap gibt. Meiner Meinung mach die einzige Sinvolle vertretbare Lösung. Sorgt auch für ausgeglichenheit der Liga zusammen mit dem Draftsystem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saegitlx 20.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Schlussendlich sind wir Fans zu einem grossen Teil selbst Schuld an der Entwicklung. Wir kaufen jedes Jahr das aktuelle Trikot für 100.-, bezahlen für mittelmässige Nati A Spiele 30-40.- Eintritt, trinken schales Bier für 8.-, kaufen Teleclub, DAZN und Sky Abos und reisen für eine Woche nach Russland um dort irgendwelche mittelmässigen WM-Spiele zu schauen.
    Was der gute Mann macht ist nur konsequent. Wünsche mir, dass dies eine grössere Menge an Fussballfans machet, dann würde die Blase schneller platzen als es so Manchem lieb ist.
    • Bert der Geologe 20.07.2019 10:50
      Highlight Highlight Ich finde, es gibt schon noch Abstufungen. In der Schweiz müssen die Clubs zum Glück noch Mass halten, die Fernsehverträge sind da nicht so lukrativ. Aber die WM in Katar die muss boykottiert werden. Von den Mannschaften und den Fans.
    • Kunibert der fiese 20.07.2019 11:17
      Highlight Highlight Amen.
    • dmark 20.07.2019 12:38
      Highlight Highlight Katar geht sowieso nicht. Wie soll Fussball denn ohne Bier funktionieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • mikel 20.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Spricht mir aus der Seele. Ich hab mich, jetzt wo unsere Super League wieder beginnt, auch einmal mehr gefragt, was das Ganze soll. Mein Streik kommt dann bei der WM in Qatar: Da geh ich ins Kino... Generalstreik der Fussballfans hört sich toll an, das wär der Hammer!
    • The Count 20.07.2019 10:43
      Highlight Highlight Warum nicht jetzt schon streiken? Schade sind fast alle so inkonsequent...
    • Manuce 20.07.2019 12:37
      Highlight Highlight Keine Sorge, die WM in Katar ist im Winter. Da sind eh alle am Fondue essen oder am Schlitteln.
  • TingelTangel 20.07.2019 10:23
    Highlight Highlight Es ist wie im Alten Rom - Brot und Spiele für denn Pöbel.
    • dmark 20.07.2019 12:42
      Highlight Highlight @TingelTangel:
      Du hast das Bier vergessen ;)

Wir haben veganes Poulet von der ETH gegessen – so war's

Okay, an jenem Tag war Canada Day, weshalb wir eine spontane Feier vom Stapel liessen und zu den Chicken Tacos noch Jalapeño Margaritas tranken und irgendwie wurde alles furchtbar lustig.

Ein neuer Tag, eine neue Meldung, dass irgendwer irgendwelchen veganen Fleisch-Ersatz entwickelt hat, bei dem Testesser «kaum glauben können, dass es nicht Fleisch ist». Und das ist gut so. Denn schaffen wir es, den globalen Fleischkonsum zumindest einzudämmen, dann ist klimatechnisch etwas Gutes erreicht, keine Frage.

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