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Vier Spiele, vier Siege – die Schweiz ist in der WM-Quali voll auf Kurs.
Vier Spiele, vier Siege – die Schweiz ist in der WM-Quali voll auf Kurs. Bild: keystone

Weiterhin makellos – die Schweiz kantert Kroatien dank furioser Schlussphase nieder

26.10.2021, 21:1626.10.2021, 23:55

Das Schweizer Frauen-Nationalteam gibt sich in der WM-Qualifikation weiterhin keine Blösse. Die SFV-Auswahl feiert beim 5:0 gegen Kroatien in Zürich den vierten Sieg im vierten Spiel.

Mit einer spektakulären Schlussphase belohnte die SFV-Auswahl nicht nur die gut 3000 Zuschauer im Letzigrund für ihr Kommen, dank den drei Toren zwischen der 82. und der 92. Minute schob sie sich auch wieder an die Spitze der Gruppe G. Die Schweizerinnen gehen somit in einem Monat als Leader in das erste von zwei Duellen gegen Italien.

Mit vier Siegen und 17:1 Toren haben die Schweizerinnen ihre Pflicht bislang souverän erfüllt. «Am meisten freut mich, dass wir immer fähig sind, auch in der Schlussphase noch Tore zu schiessen», sagte Trainer Nils Nielsen. Gegen Kroatien gab Ramona Bachmann den Startschuss zur Schlussoffensive, als die PSG-Spielerin in der 82. Minute mit einem schönen Haken ihre Gegenspielerin ins Leere laufen liess und zum 3:0 traf. Nicht weniger sehenswert war die Direktabnahme zum 4:0 von Rachel Rinast, ehe Bachmann vom Penaltypunkt mit dem 5:0 für den Schlusspunkt sorgte.

Ana Maria Crnogorcevic hatte die SFV-Auswahl früh auf Kurs gebracht. Die Doppeltorschützin gegen Rumänien profitierte in der 8. Minute von einem Pressing von Svenja Fölmli und schoss die Schweiz mit ihrem 64. Länderspieltor in Führung. Fölmli bereitete mit einem herrlichen Seitenwechsel auch das 2:0 kurz vor der Pause durch Noelle Maritz vor. Für die Arsenal-Verteidigerin war es im 86. Länderspiel das zweite Tor.

Die frühe Vorentscheidung und die fulminante Schlussoffensive täuschen allerdings darüber hinweg, dass sich die Schweizerinnen über weite Strecken auch schwer taten. Nielsen, der in der Defensive wieder auf eine Viererkette umstellte, ortete den Grund dafür in der ungenügenden Passqualität. Zufrieden zeigten sich er und seine Spielerinnen aber dennoch. «Gegen Kroatien fünf Tore zu erzielen, ist keine Selbstverständlichkeit», sagte Maritz.

Wie stark die Schweizerinnen tatsächlich sind, wird sich am 26. November in Palermo zeigen. Dannzumal erwartet Nielsen ein ganz anderes Spiel: «Wenn wir etwas holen wollen, müssen einen guten Tag haben.» Das Rückspiel findet am 12. April statt, nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die Endrunde 2023 in Australien und Neuseeland.

Lange wehrte sich Kroatien tapfer – doch am Ende setzten sich die technisch stärkeren Schweizerinnen durch.
Lange wehrte sich Kroatien tapfer – doch am Ende setzten sich die technisch stärkeren Schweizerinnen durch. Bild: keystone

Schweiz - Kroatien 5:0 (2:0)
Letzigrund, Zürich. - 3244 Zuschauer. - SR Nielsen (DEN).
Tore: 8. Crnogorcevic (Fölmli) 1:0. 45. Maritz (Fölmli) 2:0. 82. Bachmann (Mauron) 3:0. 88. Rinast (Mauron) 4:0. 91. Bachmann (Handspenalty) 5:0
Schweiz: Thalmann; Maritz, Kiwic, Bühler (88. Hurni), Marti (59. Rinast); Wälti; Crnogorcevic, Sow (88. Piubel), Maendly (35. Mauron), Bachmann; Fölmli (59. Lehmann).
Bemerkungen: Schweiz ohne Aigbogun, Gut, Reuteler (alle verletzt) und Stierli (Ausbildung). 74. Tor von Crnogorcevic wegen Offside aberkannt. 90. Gelb-Rote Karte Dulcic (Kroatien/Handspiel). Verwarnungen: 28. Bachmann (Foul). 46. Mauron (Foul).

(dab/sda)

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