Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Grasshopper Fans geniessen ein paar warme Sonnenstrahlen beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Basel am Sonntag, 23. Februar 2014, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

GC-Fans im Letzigrund: Partien in Gluthitze um 13.45 Uhr werden ihnen und den Spielern künftig erspart. Bild: KEYSTONE

Schluss mit Langeweile: Die Super League soll einen neuen Modus erhalten

Nebst den bereits geänderten Anspielzeiten der Super League soll die Liga zukünftig auch andersweitig umstrukturiert werden. Eine Aufstockung auf 12 Mannschaften und eine damit verbundene Modusänderung steht bevor.

Sebastian Wendel / nordwestschweiz



Noch ist es ein zartes Pflänzchen. Noch ist vieles geheim. Noch will sich am Thema niemand die Finger verbrennen und zuviel verraten. Doch Recherchen der «Nordwestschweiz» haben ergeben: Eine Modusänderung im Schweizer Klubfussball ist nicht mehr nur eine Fantasterei, sondern ein wahrscheinliches Szenario.

Immer mehr moderne Stadien; der nicht mehr zeitgemässe Gähn-Modus «vier-Mal-jeder-gegen-jeden»; sinkende Zuschauerzahlen in den Stadien; die stets grösser werdende Dominanz des FC Basel: Die Swiss Football League hat die Strömungen erkannt und verharrt nicht mehr bedingungslos auf dem aktuellen Modell der Super League.

Ein Mitarbeiter von Teleclub filmt das Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Sion, am Sonntag, 9. August 2015, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Spiele wie Vaduz – Sion kann wahrscheinlich auch ein neuer Modus nicht automatisch in einen Strassenfeger verwandeln. Bild: KEYSTONE

Welches Format passt aktuell am besten?

Bereits haben informelle Gespräche mit einer ausländischen Agentur stattgefunden, die spezialisiert ist auf die optimale Anpassung von Fussballformaten an ihre Umgebung. Zwar ist jene Firma an die SFL herangetreten und nicht umgekehrt – aber die Tatsache, dass sie das Angebot zum Informationsaustausch nicht ausgeschlagen hat, zeugt vom Interesse der SFL an einer Modusänderung.

Denn: Eine Aufstockung der Super League ist wohl nur eine Frage der Zeit. Längst stehen in der Schweiz mehr als zehn moderne Fussballstadien. Die SFL stellt gegenüber den Vereinen hohe Anforderungen an die Infrastruktur. Jetzt, wo diese mehr und mehr erfüllt sind, sollte dies auch honoriert werden. Sprich: Sollten mehr Plätze in der höchsten Liga geschaffen werden. SFL-CEO Claudius Schäfer: «Wenn all die Stadien, die momentan noch in der Planung sind, stehen, sind wir gefordert.»

Umfrage

Wie viele Teams sollte die Super League umfassen?

  • Abstimmen

4,844

  • 10 Teams, so wie jetzt.10%
  • 12 Teams, so wie es vorher war.33%
  • 14 Teams, weil das Cruyffs Nummer war.17%
  • 16 Teams, so wie es noch vorher war.19%
  • 18 Teams, so wie in der Bundesliga.21%

Playoffs – oder die Rückkehr des Strichs?

Nehmen wir an, die Super League wird bald von zehn auf zwölf Mannschaften aufgestockt. In diesem Fall wäre eine Modusänderung zwingend: Die Beibehaltung des aktuellen Modus (Vier Mal jeder gegen jeden) würde 44 (!) Spieltage bedeuten – unmöglich. Mit Hinspielen im Herbst und Rückspielen im Frühling käme man auf 22 Spieltage, was wiederum zu wenig wären.

Wie also sähe der optimale Modus bei zwölf Super-League-Teams aus? Drei Mal jeder gegen jeden? Rückkehr zur Auf-/Abstiegsrunde? Oder gar ein verrücktes Modell wie in Belgien, wo nach 30 Spieltagen drei verschiedene «Playoffs» stattfinden, in denen es um den Meistertitel, um Europacup-Plätze und um den Abstieg geht? Unglaublich kompliziert, aber bei den belgischen Zuschauern kommt der Modus gut an. Die Gegner hingegen monieren, dass nicht mehr zwingend das während des ganzen Jahres beste Team Meister werde – sondern jenes mit der besseren Tagesform in den Meister-Playoffs.

Umfrage

Angenommen, die Liga wird auf 12 Teams aufgestockt. Welchen Modus hältst du für den besten?

  • Abstimmen

918

  • Drei Spiele gegen jeden Klub = 33 Runden.10%
  • Ich will die Auf-/Abstiegsrunde zurück!29%
  • Macht Playoffs für mehr Action!13%
  • Das belgische Modell28%
  • Egal, Meister wird ja sowieso immer Basel.20%

Neue Anspielzeiten fix

Die oben erwähnte Firma dürfte der SFL in nächster Zeit verschiedene Modelle präsentieren. Dass eines davon konkret verfolgt wird, ist viel wahrscheinlicher als auch schon. Endgültig entscheiden über eine Modusänderung müsste die Generalversammlung der Swiss Football League, in der jeder der zwanzig Profiklubs eine Stimme hat.

An der langfristigen Zukunft des Schweizer Klubfussballs wird gerade gebastelt. Fest steht hingegen, wie es mittelfristig weitergeht: Ab der Saison 2017/18 gibt es nur noch zwei Anspielzeiten: Zwei Partien beginnen am Samstag um 19 Uhr, drei am Sonntag um 16 Uhr. Auf «Teleclub» wird es neu Konferenz-Übertragungen geben. Die SFL kommt mit den neuen Terminen dem Wunsch von Fans und Vereinen nach, die sich vor allem an der Anspielzeit am Sonntag um 13.45 Uhr störten.

Grosses Kino: Stars der Super League in den Hauptrollen

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

Link zum Artikel

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link zum Artikel

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

Link zum Artikel

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link zum Artikel

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link zum Artikel

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

Link zum Artikel

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

Link zum Artikel

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

Link zum Artikel

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

Link zum Artikel

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link zum Artikel

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

Link zum Artikel

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

Link zum Artikel

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

Link zum Artikel

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

Link zum Artikel

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

Link zum Artikel

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link zum Artikel

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

Link zum Artikel

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

Link zum Artikel

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

Link zum Artikel

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

Link zum Artikel

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

Link zum Artikel

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

Link zum Artikel

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

Link zum Artikel

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

Link zum Artikel

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link zum Artikel

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

Link zum Artikel

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

Link zum Artikel

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link zum Artikel

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link zum Artikel

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

Link zum Artikel

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

59
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MichaelTs 07.10.2016 14:57
    Highlight Highlight Toll, doch die Quadratur des Kreises wird nicht gelingen:
    - Auf-/Abstiegsrunde hat einen Split der Liga, was den Sponsoren der Abstiegsrundenclubs nicht gefällt.
    -Playoffs verschieben die Spannung, machen die Planung unübersichtlich und es sollte das übers Jahr beste Team Meister werden.
    -Bei der 33-Spiele Liga ist die Fairness schwer erklärbar (wobei sie da ist, über die Saisons hinweg oder basierend auf Ligaposition) <-- Mein Favorit
    - Bei der Alpenliga verliert man UEFA-Plätze + Thun vs Admira Wacker ist ... naja <-- Vielleicht kleinere CH-Liga plus hier ein neuer "Alpencup" als Variante?
  • Rasta281 07.10.2016 14:24
    Highlight Highlight Das grösste Problem ist doch, dass in der Champions League absurd hohe Antrittsprämien ausgeschüttet werden und diese die nationalen Ligen total verzerren. Das kann ein einzelner nationaler Verband auch mit Modusänderungen nicht ganz lösen.

    Auf der anderen Seite hat der FCZ zwischen 2006 und 2009 gezeigt, dass wenn ein Konkurrent des FCB mal über eine längere Phase konstant spielt und gutes Scouting betreibt, er durchaus Basel herausfordern kann.

  • Qui-Gon 07.10.2016 12:57
    Highlight Highlight 16 Mannschaften, 30 Runden. Fand ich früher schon cool, als noch Vevey und La Chaux-de-Fonds in der NLA spielten.
  • Max am Hahne 07.10.2016 12:55
    Highlight Highlight Endlich!
    Vermisse die Auf- Abstiegsrunde schon lange. Wenn die Punkte wieder in der Finalrunde halbiert werden, ist wieder mehr Spannung da.

    Und hoffentlich nicht immer der gleiche Meister.
  • sp00ky 07.10.2016 10:35
    Highlight Highlight Was will man denn erreichen? Will man die Langeweile um den Meistertitel brechen, muss man die Relevanz der SL Runden reduzieren und Playoffs oder ähnliches einführen. Mag dem derbestederganzensaisonsollmeisterwerden widersprechen, ist aber für Zuschauer attraktiv, da man nicht schon nach 10 Runden alles weiss. Dafür leidet die Spannung anfangs Saison drastisch. Bringt aber ev insgesamt mehr Zuschauer. Was ist denn besser für den Sport, Spannung am Ende der Saison oder immer dieselbe FCBschonwiedederuneinholbar langeweile?
    • Lucernefan 07.10.2016 12:27
      Highlight Highlight absolut auf den Punkt gebracht! Ich sähe das belgische Modell als gute Variante: Meister/CL/EL playoffs und Abstiegsplayoffs. Speziell aber dafür spannender und abwechslungsreicher.
    • Max am Hahne 07.10.2016 12:57
      Highlight Highlight Früher wurden die Punkte in der Finalrunde halbiert. Ist also nichts "Neues".

      Und ja, ich hoffe dass Basel mal wieder vom hohen Ross runter kommt..
  • Maett 07.10.2016 10:32
    Highlight Highlight Ich fände eine "richtige" Liga mit 18 Teams sehenswert - das wäre die heutige Liga plus Klubs wie Servette, Xamax, Zürich, Aarau, Schaffhausen etc., so unattraktiv wäre das nicht.

    Man könnte auch eine Schweiz-Österreichische 18er-NLA plus zwei nationale 10er-NLBs kreieren (damit nur die 18 besten hin und her reisen müssten). Der österreichische Fussball interessiert hier im Moment zwar niemanden (umgekehrt wohl auch nicht), aber das würde sich schon entwickeln. Die Reisedistanzen an sich sind in anderen Ländern ja eh völlig normal.
  • N. Y. P. D. 07.10.2016 10:21
    Highlight Highlight Ein Aspekt wurde noch nicht eingebracht, wieso man die Super League generell als langweilig empfinden könnte :
    Nehmen wir an, ein mässig an Fussball intressiertes Menschlein wandert aus Alaska oder vom Südpol her in die Schweiz ein. Am Sonntag ist ihm langweilig und er schaut auf SRF ein Livespiel vom Letzigrund.
    G ä h n e n d e Leere auf der Tribüne.
    0 Zuschauer, denkt er sich.
    Wäre die Kamera auf der anderen Seite platziert, würden diese unsäglichen Letzispiele schon mehr hergeben..
    Mit kleinen Massnahmen könnte schon einiges bewirkt werden..

    • TschGadEis 07.10.2016 11:04
      Highlight Highlight Bin auch dafür, dass keine GC Spiele mehr übertragen werden :-)
    • Tom Garret 07.10.2016 11:31
      Highlight Highlight @N. Y. P. das macht sicherlich ein wenig was aus, aber das gezeigte wird dadurch auch nicht besser... Der Letzi IST der grösste Schandfleck in der oberen zwei Ligen...
    • N. Y. P. D. 07.10.2016 12:02
      Highlight Highlight Deine Worte !
      Es ist die Kombination im Letzigrund :

      Eine Länge des Stadions ohne Fans
      Tartanbahn
      Ticketpreise
      Manchmal das Gezeigte

      Und der Fokus im Marketing sollte ja auf Leute (wie mich) zielen, die sich t h e o r e t i s c h vorstellen können, einmal ein Match zu besuchen. Das kann ich mir aber nicht vorstellen, wenn ich für ein "Probespiel" solch horrende Preise zahlen muss.

      Ich bin im Eishockey zuhause. Sollte sich aber mal die FCZ-Marketingabteilung dazu aufraffen, Ein Dreier(Spiele)ticket für 15.- abzugeben, wäre ich dabei.



    Weitere Antworten anzeigen
  • thomy81 07.10.2016 10:03
    Highlight Highlight Rein um alle Regionen einigermassen fair abzudecken benötigen wir in meinen Augen sicher 14 Teams. Es haben auch genug ein anständiges Stadion von den CHL. (Aarau kriegt seines endlich, Neuenburg hat eines, Genf auch usw.) Zudem könnte auch ein Ruck durch eine andere Region gehen und man macht dann schneller vorwärts mit Projekten. Man hat dann zwar nur 28 Spieltage, aber vielleicht bringt das ja International mal den einen oder anderen Vorteil wenn man etwas ausgeruhter ist und mehr trainieren kann, es wird ja immer gejammert man habe keine Zeit fürs Training, da der Spielplan zu eng ist.
    • Qui-Gon 07.10.2016 12:43
      Highlight Highlight das wären dann nur 26 Runden und es fehlen jedem Team die Einnahmen von 5 Heimspielen. Das kommt nie.
  • Tom Garret 07.10.2016 09:59
    Highlight Highlight Ich wär für den Belgischen Modus. Zwar kompliziert, aber immer spannend, egal wo du in der Tabelle liegst. Und (ob Zusammenhang oder nicht weiss ich nicht) der Europäische Erfolg lässt sich sehen.
    • Switch_on 07.10.2016 14:26
      Highlight Highlight welcher Erfolg?
    • Tom Garret 07.10.2016 15:23
      Highlight Highlight Basel regelmässig in der CL, Halbfinal EL, Letzte Saison zwei Teams die in der EL überwintert haben, vergleich das mal mit der Österreichischen Liga...
    • Tom Garret 07.10.2016 15:28
      Highlight Highlight Sorry fallsches Thema 😂
      Ja die Belgier sind erfolgreicher als die Schweizer im Durchschnitt. Sind in der 5-Jahres Tabelle klar vor uns wie auch in der Nationenwertung der Nationalmannschaften.
      zB dieses Jahr haben sich 5 von 5 Teams für die Gruppenphase qualifiziert, zum Vergleich, bei uns sind es genau 3 von 5 (und zwei davon mussten sich nicht qualifizieren)
  • Ratchet 07.10.2016 09:43
    Highlight Highlight Einfach keine Playoffs! Dadurch habe ich mein ganzes Interesse am Eishockey verloren. Wen interessiert Ligaspiele, wenn am Schluss nur die letzten Spieleüber alles entscheiden.
    Auch gut wäre, wenn es neben dem Absteiger noch ein Barrageplatz gäbe. Kann doch nicht sein, dass man sich jede Saison einfach damit begnügt nicht letzter zu werden.
    • stayhome 07.10.2016 10:18
      Highlight Highlight Wenn du DADURCH das Interesse am Eishockey verloren hast, hattest du schlicht und einfach NIE ein wahres Interesse an diesem Sport. Dieses Stammtischgeheule von Leuten, die immer das Salz in der Suppe suchen, ist unerträglich geworden. Wenn man einen Sport wirklich mag, reduziert man ihn doch nicht einzig und alleine auf den Modus.
    • Maett 07.10.2016 10:26
      Highlight Highlight @stayhome: wenn man Interesse am Sport hat, kann man auch Spiele tieferer Ligen schauen gehen oder selbst spielen.

      Von der höchsten Liga erwarte ich hingegen Spannung - und da ist das Playoff-System wirklich abträglich (weil es dazu führt, dass man eigentlich nur auf die letzten Spiele der Saison Bock hat) - ich hoffe dass das bloss nicht auf die Super League adaptiert wird.
    • stayhome 07.10.2016 12:47
      Highlight Highlight Ich seh das anders. Klar, nicht jedes Vorrundenspiel verspricht ein Klassiker zu werden, aber als Spieler möchtest du jedes Spiel gewinnen und so gibt es auch zahlreiche packende Duelle während der Vorrunde. Zudem hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Platzierung ende Saison durchaus einen entscheidenden Einfluss auf den Ausgang der Play-Off's haben kann...klar, Ausnahmen vorbehalten, aber das ist nunmal Sport. Im Übrigen sind die Play-Off's auch deshalb so attraktiv, weil sich die Spieler während der langen Saison den entsprechenden Schliff geholt haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anded 07.10.2016 09:09
    Highlight Highlight Bei 3 Spielen gegen jeden Gegner wird es halt etwas komplizert betreffend Heim/Auswärts. Wer darf/muss im 3. Spiel gegen den FCB zuhause ran, und wer darf/muss ins Joggeli? Alternativ könnte man nur 2 Spiele gegen jedes andere SL team spielen. Dafür muss jedes SL Team pro Saison 1x Auswärts gegen jedes ChL Team spielen. Punkte werden in den jeweiligen Ligen normal mitgezählt. Das würde auch etwas den ChL Teams helfen. Mehr Heimspiele insbesondere gegen attraktive Gegner, Erfahrung für Spieler (Gegner mit höherem Niveau). Und wie man aus dem Cup weiss, gibt es immer mal wieder Überrschaungen.
    • Tom Garret 07.10.2016 09:51
      Highlight Highlight Und wie soll ein NLA Club funktionieren mit nur 11 Heimspielen in einer Saison? Das sind massive Einbussen, 7 Spieler weniger als jetzt...
    • jjjj 07.10.2016 09:52
      Highlight Highlight geile Idee!
    • Anded 07.10.2016 10:58
      Highlight Highlight @Tom: War mehr eine Gedankenspielerei. Aber Wenn die Attraktivität gesteigert wird, gibt es auch mehr Zuschauer. SL-Partien werden stark aufgewertet, weil es weniger davon gibt. Mit diesem Modus wären allenfalls auch 14 Teams pro Liga denkbar. 40 Spiele pro Saison. 13 Heimspiele pro SL-Team. Und etwas weniger Geld für SL Teams muss nicht schlecht sein, wenn dafür die ChL profitiert. Es geht um Attraktivität, nicht darum, dass der FCB international mithalten kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maxi 07.10.2016 08:54
    Highlight Highlight 12 mannschaften tönt vernünftig... der rest ist eine schnappsidee... die beste mannschafts soll meister werden!
    • Tsunami90 07.10.2016 09:18
      Highlight Highlight Also die mit dem meisten Geld...
    • Tsunami90 07.10.2016 13:44
      Highlight Highlight Mich würds schon glücklich stimmen wäre die Liga Sportlich ausgeglichener. Aber Leider funktioniert das nur mit Geld. Die degressive Ausschütung von TV Geldern in abhängikeit zur Platzierung könnze helfen.
  • bobi 07.10.2016 08:40
    Highlight Highlight Alps Premier League! Wer hat schon davon gehört? Finde die Idee einer Zusammenarbeit zwischen der Super League und der Österreichischen Liga durchaus prüfenswert. Basel hat mehr Spiele auf höherem Niveau (RB Salzburg, Rapid, Austria), die kleineren Teams haben Spiele gegen andere Teams wodurch mehr Zuschauer angezogen werden. Jedes Land behält einen die Europa League Plätze und es gibt weiterhin einen Schweizer und Österreichischen Meister.

    Kurze Einführung im Video unten. Diskussionen sind erwünscht :)
    Play Icon
    • Ratchet 07.10.2016 09:28
      Highlight Highlight Und welcher Lausanne Fan reist über Wochenende bis nach Mödling nur um ein Spiel gegen FC Admira zu sehen? Wieviele Schweizer kennen überhaupt Österreichische Teams und umgekehrt? Das grosse Interesse zwischen beide Ligen ist einfach nicht da. Nur die Leader wie Basel und Salzburg könnten tatsächlich interessante Partien für beide Länder liefern. Was St Gallen gegen Thun spielt, ist dem Ösi komplett egal und Spiele wie SV Ried gegen Lugano interessiert niemanden ausser den Fans.
      Btw: Salzburg scheint diese Saison auch nicht so überlegen zu sein.
    • Danger 07.10.2016 09:47
      Highlight Highlight Das wäre vielleicht am Anfang noch interessant, weil neue Gegner kommen. Nach wenigen Jahren wäre die Attraktivität aber wohl weg und die langen Anreisefahrten ein grosses Minus. Glaube nicht, dass dieses Modell langfristig positive Auswirkungen auf die Zuschauerzahlen hätte - eher das Gegenteil.
    • Tom Garret 07.10.2016 09:56
      Highlight Highlight haha geiler Video. "spannendere Spieler, bessere Teams, mehr Zuschauer, mehr Geld" ist ja super einfach 😂 Aber es würde nicht so viel ändern. Die NLA IST spannend und ausgeglichen wenn man sich Basel wegdenkt (macht ja Watson 😊). Zudem ist die Schweizer Liga insesammt besser als die Österreichische. Darum kennen wir das uch eniger mit "kein Erfolg international" da es immer wieder mal Erfole gibt...
      Und zu guter letzt, regelmässig Auswärtsspiele in Wien? Nein danke...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TschGadEis 07.10.2016 08:36
    Highlight Highlight Einfach keine Playoffs. Das wäre übel...
    • de_spy 07.10.2016 08:51
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Playoffs mit Best of 5 oder 7 Modus haben Tradition in anderen Sportarten und das ist auch gut so.
      Eine Liga mit 14 oder sogar 16 Teams würde bei je 2 Spielen gegeneinander genug Spieltage bedeuten.
  • kliby 07.10.2016 08:32
    Highlight Highlight Hatten wir doch alles schon. Und immer wurde geändert, um 'die Liga attraktiver' zu machen.
  • HuC94 07.10.2016 08:30
    Highlight Highlight Ich persönlich fände den Modus der polnischen Ekstraklasa noch interessant für die RSL.
    16 Teams spielen da jeder einmal daheim und einmal auswärts gegeneinander. Danach wird die Tabelle geteilt, die Punkte halbiert und die oberen acht Teams spielen um den Meistertitel (jeder noch einmal ein Spiel gegen die anderen 7 Teams) und die unteren gegen den Abstieg. Ergibt also mit 37 Spielen eine ideale Saison.
    • maxi 07.10.2016 08:51
      Highlight Highlight polen allgemein geil, nicht nur wegen des moduses
    • 's all good, man! 07.10.2016 08:56
      Highlight Highlight Steht die 94 im Nickname für deinen Jahrgang? Dann hast du das aktiv wohl nicht mehr mitbekommen, aber das gab es in ähnlicher Form ja vorher in unserer NLA bis 2002. 😀

      Es waren 12 Mannschaften und nach einer Hin- und Rückrunde wurde die Tabelle geteilt und die Punkte halbiert; die ersten acht noch einmal Hin- und Rückrunde um den Meistertitel, die letzten vier gegen die ersten vier der NLB um den Auf-/ Abstieg.
    • Amboss 07.10.2016 10:41
      Highlight Highlight @man:
      Mir hat der damalige Modus immer sehr gut gefallen. Zuerst Spannung um den Strich und immer auch Spannung um den Auf- und Abstieg.
      Spannung um die Meisterschaft müssen wir leider vergessen.
      Wobei es damals noch NLB Ost- und Westgruppe gab.


      In SL und ChL 12 Teams.
      Die ersten acht spielen um die Meisterschaft (halbierte Punkten)
      Die letzten vier spielen gegen die ersten vier der ChL um Auf- und Abstieg.
      Ergibt im Extremfall vier Aufsteiger, dies erachte ich aber nicht als tragisch. Man ist schnell wieder oben.

      Wäre toll, gäbe es so einen Modus

    Weitere Antworten anzeigen
  • Albi Gabriel 07.10.2016 08:29
    Highlight Highlight Da nützt doch auch keine Modusänderung. Fussball ist und bleibt eine der langweiligsten Sportarten! 22 Mimimis, die auf einem zu grossen Feld gemütlich einem Ball nachlaufen (nicht rennen, bitte!) und kaum sinkt die Distanz zu einem Mitglied des anderen Teams fallen sie um und beginnen zu heulen...
    • baBIELon 07.10.2016 08:43
      Highlight Highlight Blutgrätsche für dich
    • JoeyOnewood 07.10.2016 08:47
      Highlight Highlight Sehr konstruktiver Kommentar, danke. Wie wärs mit: Artikel nicht anklicken, wenn dir Fussball am Arsch vorbei geht. So mache ichs auch mit den Storys zu Brangelinas Ehe-Aus.
    • de_spy 07.10.2016 08:48
      Highlight Highlight Am langweiligsten sind Leute, die Fussball langweilig finden und denen dennoch so langweilig sein muss, dass sie langweilige Kommentare dazu abgeben müssen...
    Weitere Antworten anzeigen

Riesenskandal in der Super League! GC-Fans sorgen für Spielabbruch in Sion

Der Grasshopper Club Zürich ist dem Abstieg geweiht. Im vermeintlichen Schicksalsspiel der 25. Runde der Super League sorgten die Zürcher Fans in Sitten beim Stand von 0:2 für einen Spielabbruch.

Riesenskandal in der Supe League! Die Partie zwischen Sion und Schlusslicht GC muss nach rund 56 Minuten abgebrochen werden, weil die Gäste-Fans wiederholt Feuerwerkskörper aufs Spielfeld warfen.

Dreimal unterbrach Schiedsrichter Lionel Tschudi die Partie, bis er schliesslich keine andere Wahl mehr hatte, die beiden Mannschaften endgültig in die Kabinen zu schicken. Nach minutenlangen Diskussionen wurden die Partie schliesslich abgebrochen. «Die Sicherheit für die Spieler konnte nicht mehr …

Artikel lesen
Link zum Artikel