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City verlor trotz Neuzugang Jack Grealish gegen Tottenham.
City verlor trotz Neuzugang Jack Grealish gegen Tottenham.
Bild: keystone

Die teuerste Startelf der Geschichte verliert 0:1 – das lief am Fussball-Wochenende

Bundesliga, Premier League und Primera Division sind zurück. Wir sagen dir, was du am Wochenende aufgrund des schönen Wetters in Europas Spitzenfussball vielleicht verpasst hast.
16.08.2021, 10:5416.08.2021, 12:42

Kane-Wechseldrama spitzt sich zu

Noch immer wird über einen möglichen Wechsel von Tottenhams Stürmerstar Harry Kane zu Manchester City spekuliert. Kane äusserte den Wechselwunsch bereits, doch «Spurs»-Geschäftsführer Daniel Levy hat am Sonntag verkündet, dass er ein 150-Millionen-Angebot von ManCity abgelehnt hat.

Obwohl man bei Tottenham offensichtlich weiterhin mit Kane plant, spielte der Stürmer am Sonntagnachmittag nicht. Denn der Gegner hiess ausgerechnet Manchester City. Der offizielle Grund, weshalb der 28-Jährige nicht auf dem Matchblatt war: mangelnde Fitness. Auch das ist pikant, schliesslich schwänzte der Stürmer zuvor mehrere Trainingseinheiten.

550 Millionen, 0 Tore

Nicht nur neben, sondern auch auf dem Rasen boten sich Tottenham und Manchester City einen Krimi. Die «Citizens» stellten einen neuen Rekord auf: 550 Millionen Pfund (fast 700 Millionen Schweizer Franken) betrug der Marktwert der Startelf – die teuerste Mannschaft der Fussballgeschichte.

Gebracht hat das viele Geld dem englischen Meister am Sonntag aber nichts. Nach einem anfänglichen Startfurioso der «Citizens» übernahm Tottenham immer mehr die Kontrolle des Spiels und gewann zum Auftakt der Saison mit 1:0. Das einzige Tor des Spiels erzielte Heung-min Son mit einem herrlichen Schlenzer.

Son schiesst Tottenham zum Sieg.
Video: streamable

Tottenham im Tottenham Hotspur Stadium wird langsam sowas wie der Angstgegner von ManCity, haben letztere dort nun doch vier Mal in Serie verloren. In den letzten drei Auftritten in der neuen Heimstätte der «Spurs» schoss City 59 Mal, erzielte aber keinen einzigen Treffer.

Viele Tore, kein Unentschieden

Die Premier League bot beim ersten Spieltag der neuen Saison gleich haufenweise Spektakel. 34 Tore fielen in den zehn Auftaktpartien – der zweithöchste Wert in der Geschichte der Liga. Nur 2003/04 fielen mit 36 noch zwei Treffer mehr. Die torreichsten Partien waren der 5:1-Sieg von Manchester United gegen Leeds sowie das 2:4 zwischen Newcastle und West Ham. Ebenfalls interessant: In den zehn Spielen der 1. Runde war kein einziges Unentschieden dabei.

Keinen Bock auf Arsenal

Kaum hat die neue Premier-League-Saison begonnen, ist Arsenal schon wieder in der Krise. Die «Gunners» rund um den Schweizer Nati-Captain Granit Xhaka verloren auswärts bei Aufsteiger Brentford mit 0:2.

Brentford schlägt Arsenal.

Die Situation ist mittlerweile so angespannt, dass auch ehemalige Spieler die Geduld verlieren. Der Franzose Emmanuel Petit absolvierte von 1997 bis 2000 85 Spiele für Arsenal und sagte nach der Pleite gegen Brentford: «Das war ein Fiasko. Schritt für Schritt verliere ich mein Interesse an Arsenal. Der Spielstil der Mannschaft kreiert keine Emotionen. Niemand will mehr zu Arsenal gehen, es ist kein attraktiver Klub mehr.»

Strand macht's wie beim Beachsoccer

Wir machen einen kurzen Abstecher zum Beachsoccer in die niederländische Eredivisie. Dort erzielt der Norweger Jörgen Strand Larsen das Tor des Wochenendes. In der dritten Minute der Nachspielzeit zwischen Cambuur und Groningen kommt der 21-jährige Stürmer im Strafraum von Cambuur an den Ball. Er jongliert zwei Mal und lupft den Ball dann mit einem Fallrückzieher über den gegnerischen Goalie hinweg und schiesst Groningen so zum Sieg.

Jörgen Strand Larsen erzielt das Tor des Wochenendes.
Video: streamable

Traumtor kann Oyarzabal auch

Apropos Tor des Wochenendes: Da hat Mikel Oyarzabal auch ein Wörtchen mitzureden. Sein traumhafter Freistosstreffer in der 85. Minute war nicht nur schön anzuschauen, sondern jagte Barcelona auch einen gehörigen Schrecken ein. Nach einer 3:0-Führung der Katalanen gegen Real Sociedad stand es kurz vor Schluss wegen Oyarzabal plötzlich nur noch 3:2.

Oyarzabal zirkelt das Leder in die Maschen.
Video: streamable

Das Zittern dauerte allerdings nur kurz: In der 91. Minute entschied Sergi Roberto die Partie endgültig und Barcelona feierte seinen ersten Sieg in der Ära nach Lionel Messi.

Klinsmann hext in den USA

Beim FC St.Gallen hat es Jonathan Klinsmann in einem Jahr nur gerade auf zwei Einsätze im Schweizer Cup gebracht. Deshalb wechselte der Torhüter und Sohn von Jürgen Klinsmann vergangenen Sommer wieder zurück in die USA und unterschrieb bei LA Galaxy. Dort wird der 24-Jährige nun als Held gefeiert, hexte er seinen Klub doch mit sieben tollen Paraden zum 1:0-Sieg gegen Minnesota United.

Klinsmanns Paraden gegen Minnesota.

Reus agiert als Spielertrainer

Borussia Dortmund ist mit einem 5:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt fulminant in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Mann des Spiels war einmal mehr Erling Haaland, der an allen fünf Toren (zwei Treffer/drei Assists) beteiligt war. Doch auch Marco Reus hatte seinen Anteil an den drei Punkten – dank eines taktischen Inputs.

BVB-Trainer Marco Rose erklärte nach dem Spiel: «Während der Partie kam Reus zu mir und sagte: ‹Coach, lass uns 4-2-3-1 spielen, weil Frankfurt mit einem 4-1-4-1 auftritt›. Ich dachte mir: ‹Okay, wenn der Captain das auf dem Platz so spürt, dann machen wir das. Das gefällt mir.›»

Jovetic schreibt Geschichte

Stefan Jovetic hat am Wochenende Historisches geschafft. Sein Tor zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung von Hertha BSC gegen den 1. FC Köln bedeutete, dass der Montenegriner nun in allen fünf europäischen Topligen (Bundesliga, Premier League, Serie A, Primera Division und Ligue 1) getroffen hat.

Jovetic traf neben Hertha auch schon für Fiorentina, Monaco, Manchester City, Inter Mailand und den FC Sevilla. Vor dem 31-Jährigen war das erst einem anderen Spielern gelungen: dem Rumänen Florin Raducioiou. Der heute 51-Jährige schoss seine Tore unter anderem für Brescia Calcio, Espanyol Barcelona, Bari, Hellas Verona, Stuttgart, Monaco, Milan und West Ham.

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