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Schweiz vs. Norwegen: Murat Yakin lässt Granit Xhaka wohl draussen

Switzerland's Granit Xhaka, left, and Switzerland's head coach Murat Yakin, right, during the FIFA 2026 World Cup Group B qualifying soccer match between Kosovo and Switzerland, at the stadi ...
Yakin muss gegen Norwegen wohl für weite Strecken auf Xhaka verzichten.Bild: keystone

Yakin kündigt Anpassungen an – warum Xhaka gegen Norwegen nicht von Beginn weg spielt

Vor dem zweiten Testspiel im WM-Jahr deutet Murat Yakin einige Wechsel in der Aufstellung an. Bereits klar ist: Captain Granit Xhaka wird gegen Norwegen zunächst auf der Ersatzbank sitzen.
30.03.2026, 19:2130.03.2026, 19:21
michael lehmann / keystone-sda

Gegen Deutschland startete die Schweiz mit jener Elf, die zuletzt praktisch immer das Vertrauen des Nationaltrainers genoss. Am Dienstagabend (18.00 Uhr) könnte Yakin jedoch wieder umstellen – möglicherweise sogar das System. «Es wird Anpassungen geben», kündigte der 51-Jährige an der Pressekonferenz in Oslo an.

Welche Änderungen genau vorgenommen werden, lässt Yakin offen. Er betont jedoch: «Es kommt ein neues Spiel mit einem neuen Gegner und einer anderen Spielweise. Wir müssen flexibel sein, und ich traue das meiner Mannschaft zu. Ich habe intelligente Spieler, die in verschiedenen Klubs mit unterschiedlichen Strategien spielen.» Möglich ist, dass er damit eine Systemumstellung andeutet und wieder mit drei statt vier Verteidigern agieren lässt.

Die möglichen Aufstellungen
Norwegen - Schweiz
Dienstag, 18.00 Uhr. - Oslo. - SR Vergoote (BEL).
Norwegen: Nyland; Ryerson, Ajer, Heggem, Wolfe; Bobb, Berge, Berg, Nusa; Sörloth, Haaland.
Schweiz: Mvogo; Zakaria, Akanji, Rodriguez; Widmer, Jashari, Freuler, Aebischer; Manzambi, Embolo, Ndoye.
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Bild: fxp-fr-sda-rtp

Xhaka wird geschont

Bereits verraten hat der Trainer, dass Xhaka zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen wird. Der Grund dafür ist Belastungssteuerung beim Schweizer Captain nach seiner Achillessehnenverletzung. Je nach Spielverlauf sei ein Kurzeinsatz geplant. Damit dürfte der Rekord-Nationalspieler im Ullevaal-Stadion dennoch zu seinem 145. Länderspiel kommen.

Voraussichtlich von Beginn an auf dem Platz stehen wird hingegen Manuel Akanji – und das aus gutem Grund: Ihm traut Yakin am ehesten zu, Erling Haaland in den Griff zu bekommen. Schliesslich wechselten beide im Sommer 2022 zu Manchester City und spielten dort drei Saisons zusammen. Dennoch betont Yakin, dass das Verteidigen «nur im Kollektiv» erfolgreich sein könne.

Manuel Akanji of Man City and Erling Haaland of Man City celebrate with the FA Cup during the FA Cup final match between Manchester City and Manchester United, ManU at Wembley Stadium, London, England ...
Akanji und Haaland feierten gemeinsam mit Manhcester City grosse Erfolge.Bild: www.imago-images.de

Dass mit Haaland der mit Abstand beste Torschütze der WM-Qualifikation (16 Tore in acht Spielen) auflaufen wird, ist für Yakin nichts Aussergewöhnliches. «Jede Nation hat ihre Superstars», sagt der Trainer und verweist auf die letztjährigen Begegnungen mit Schweden und Slowenien sowie deren Stürmer Aleksander Isak, Viktor Gyökeres und Benjamin Sesko. «Natürlich haben wir ihre Schlüsselspieler auf dem Radar, aber wir bereiten uns wie immer vor.» (abu/sda)

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