DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sion-Präsident Christian Constantin gibt sich weiterhin unnachgiebig.
Sion-Präsident Christian Constantin gibt sich weiterhin unnachgiebig.Bild: KEYSTONE

Constantin einigt sich im Lohnstreit mit vier Spielern: «Sie sind zur Vernunft gekommen»

10.04.2020, 14:2311.04.2020, 13:37

In den Lohnstreit betreffend den neun Mitte März beim FC Sion fristlos gekündigten Spielern kommt Bewegung. Vier von ihnen haben sich mit Klub-Präsident Christian Constantin geeinigt.

Pajtim Kasami, der bestbezahlte Spieler im Kader, Ermir Lenjani, Birama Ndoye und Mickaël Facchinetti haben sich mit dem Walliser Super-League-Verein auf Kurzarbeit verständigt. «Sie sind zur Vernunft gekommen», sagte Christian Constantin gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Kasami und Lenjani sind zurück im Sion-Kader, Kouassi dagegen nicht.
Kasami und Lenjani sind zurück im Sion-Kader, Kouassi dagegen nicht.Bild: KEYSTONE

Das Quartett hatte sich zuvor wie Sion-Captain Xavier Kouassi und die Teamkollegen Johan Djourou, Alex Song, Seydou Doumbia und Christian Zock geweigert, eine neue Vereinbarung mit dem Klub zu unterschreiben, um die Voraussetzungen für die Kurzarbeit zu erfüllen.

Die Rückkehr dieser vier Spieler ins Kader sei ein willkommener Schritt im Hinblick auf eine mögliche Wiederaufnahme der Meisterschaft. Für Constantin ist die Rückkehr auf den Rasen allerdings zunehmend hypothetisch. «Es gibt so viele Dinge, die finanziell geklärt werden müssen, bevor wir wieder spielen können», sagte er. «Im Gegensatz zu Ländern wie Deutschland, wo die TV-Gelder es rechtfertigen können, Spiele hinter verschlossenen Türen abzuhalten, werden wir in der Schweiz viel Geld verlieren, wenn wir ohne Publikum spielen müssen. Wer wird dann zahlen?»

Djourou zieht vor Gericht

Keine Einigung gab es zwischen Constantin und Djourou. Wie die «Nouvelliste» am Mittwoch berichtete, hat er ehemalige Nati-Verteidiger gegen seinen Arbeitgeber rechtliche Schritte wegen Ehrverletzung eingeleitet.

Djourou hat mit Sion abgeschlossen.
Djourou hat mit Sion abgeschlossen.Bild: KEYSTONE

«Es geht mir nicht ums Geld», so Djourou. Und er wolle sich auch nicht zurück ins Kader klagen. «Mein Ziel ist es, den verursachten Schaden vor Gericht zu reparieren. Meine Teamkollegen und ich sind nicht einfach geldmotivierte Söldner, wie uns einige Leute seit unserer Entlassung dargestellt haben.» Kriegt er vor Gericht Recht, will er die Entschädigung spenden. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Cupfinals des FC Sion

1 / 16
Die Cupfinals des FC Sion
quelle: keystone / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
LURCH
10.04.2020 15:01registriert November 2019
Constantin spricht von Vernunft?
Genau mein Sinn für Humor.
Wann zieht der Verband ihm gegenüber endlich einmal die Konsequenzen?
Constantin einigt sich im Lohnstreit mit vier Spielern: «Sie sind zur Vernunft gekommen»
Constantin spricht von Vernunft?
Genau mein Sinn für Humor.
Wann zieht der Verband ihm gegenüber endlich einmal die Konsequenzen?
33323
Melden
Zum Kommentar
avatar
Magnum
10.04.2020 15:14registriert Februar 2015
Naja: Ob CC die richtige Instanz zur Beurteilung der Frage ist, ob jemand zur Vernunft gekommen sei, möchte ich dringend bezweifeln.

Das Buch «My favourite colours» von Stevie Wonder war nicht umsonst ein Misserfolg.
418
Melden
Zum Kommentar
avatar
Loeffel
10.04.2020 17:15registriert Oktober 2016
Bravo Djourou. Er macht das einzig richtige um diesen Egozentriker so richtig in die Pfanne zu hauen ohne dabei selbst Profit rauszuziehen:

- Vor Gericht Lohn einklagen (Gewinnchance 100%)
- Zudem Ehrverletzungsklage anstreben.
- Eingeklagter Lohn vollständig wohltätig spenden.

So gewinnen am Schluss alle. Sogar Constatin, welcher unfreiwillig zum Wohltätigkeitsspender wird 😉👍
4216
Melden
Zum Kommentar
3
Ronaldos Position in Manchester unklar +++ Nkunku angeblich mit Chelsea einig

Keinen wichtigen Wechsel und kein spannendes Gerücht mehr verpassen: Hol dir jetzt den watson-Transfer-Push! So einfach geht's:

Zur Story