Sport
Fussball

Natiaufgebot: Schweiz ohne Shaqiri und Lichtsteiner gegen Irland

Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri reacts during the UEFA Nations League third place soccer match between Switzerland and England at the D. Afonso Henriques stadium in Guimaraes, Portugal,  ...
Xherdan Shaqiri ist gegen Irland und Gibraltar nicht dabei.Bild: KEYSTONE

Natiaufgebot gegen Irland und Gibraltar – Lichtsteiner darf nicht, Shaqiri will nicht

30.08.2019, 18:1230.08.2019, 18:12

Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner stehen nicht im Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft für die EM-Qualifikationsspiele am 5. September in Irland und am 8. September gegen Gibraltar.

Shaqiri verzichtet aus freien Stücken, Lichtsteiner wurde von Nationalcoach Vladimir Petkovic wie zuletzt in der Nations League nicht berücksichtigt. Shaqiri, der für die ersten beiden Qualifikationsspiele im März wegen einer Entzündung in der Leistengegend Forfait erklärt hatte, begründete seinen Verzicht damit, dass er sich auf seinen Klub Liverpool konzentrieren wolle.

«Silvan hat sich klar gesteigert und gezeigt, dass er sich dem Topniveau seiner besten Zeit mit Udinese wieder annähert»
Vladimir Petkovic über Silvan Widmer

Beim Champions-League-Sieger kämpfte der Schweizer Leistungsträger zuletzt vergeblich um Einsatzminuten. Mit Ausnahme eines Kurzeinsatzes im Supercup kam er in dieser Saison noch nicht zum Zug. Einem Transfer des 82-fachen Internationalen schob Trainer Jürgen Klopp gleichwohl den Riegel vor.

epa07771678 Liverpool's Roberto Firmino (L) and Liverpool's Xherdan Shaqiri (R) during a training session of Liverpool FC in Istanbul, Turkey, 13 August 2019. Liverpool FC will face Chelsea  ...
Bei Liverpool meist nur im Trainings-Shirt: Xherdan Shaqiri.Bild: EPA

Neben Shaqiri und Lichtsteiner fehlen auch Steven Zuber und Michael Lang (sowie der verletzte Djibril Sow) im Aufgebot. Im Fall des Captains Lichtsteiner (35) gab Petkovic Silvan Widmer auf der Position des zweiten Rechtsverteidigers den Vorzug. «Silvan hat sich klar gesteigert und gezeigt, dass er sich dem Topniveau seiner besten Zeit mit Udinese wieder annähert», begründete Petkovic. Gegen Lichtsteiner sprach, dass er für Augsburg erst ein Spiel bestritten hat und sich nach dem Vertragsende bei Arsenal individuell auf die Saison vorbereiten musste.

Für die Startelf dürfte rechts hinten trotz fehlender Spielpraxis bei Wolfsburg Kevin Mbabu vorgesehen sein. Widmer wurde zum ersten Mal seit einem Jahr wieder aufgeboten. Weitere Rückkehrer sind Breel Embolo, Admir Mehmedi, Christian Fassnacht und Mario Gavranovic. Eray Cömert erhielt derweil sein erstes offizielles Nationalmannschafts-Aufgebot. Der 21-jährige Basler Innenverteidiger hatte im Mai im Pre-Camp vor dem Final-4-Turnier der Nations League bereits einmal Nati-Luft schnuppern dürfen, rutschte aber vor den Ernstkämpfen aus dem Team. «Verschiedene Spieler, die sich mittlerweile etabliert haben, zeigten in der Vergangenheit, dass man sich mit guten Leistungen im Klub und in der U21 ein Aufgebot verdienen kann», so Petkovic. (zap/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Rekordspieler der Schweizer Nati
1 / 29
Die Rekordspieler der Schweizer Nati

1905 trug die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft ihr erstes Spiel aus. Diese Akteure liefen 75 Mal oder öfter für die Schweiz auf. [Stand: 31. Mai 2026]

quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So emotional waren die Fussballspiele der Schweiz
«So etwas habe ich noch nie erlebt» – Langnau überrollt Lausanne
Die SCL Tigers feiern in der National League einen unglaublichen Auswärtssieg: Nach fünf Niederlagen in den letzten sechs Spielen gegen Lausanne siegen die Langnauer auswärts in Lausanne mit 9:3. Schon nach gut 16 Minuten führen sie 6:0 – das gab es noch nie.
«Wir waren von Anfang an gut und dominant, wir haben unseren Job gut gemacht», sagte Thierry Paterlini im Interview gegenüber «neo1» nach dem Sieg in Lausanne. Und der Langnauer Trainer hatte noch eine Statistik parat: In den letzten fünf Jahren habe er in Lausanne noch nie gewonnen. Nun feierten die Tigers gleich einen 9:3-Auswärtssieg – bei einem Gegner, der sechs der letzten sieben Heimspiele gewonnen hatte.
Zur Story