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Foto: Waldemar Da Rin, Doha (KAT), 29.03.2015.

Nasser Al Kather, der Marketingdirektor der WM 2022, im Gespräch mit Klaus Zaugg. Bild: Freshfocus/Waldemar Da Rin

Katars WM-Vizechef im Interview: «Die Welt mag junge, reiche und erfolgreiche Länder offenbar nicht»

Korruption? Arbeiter, die sich auf Baustellen zu Tode schinden? Nasser Al Khater (37), Vizechef des OK und als Kommunikationsdirektor sozusagen «Aussenminister» der Fussball-WM 2022, beantwortet auch heikle Fragen.

Klaus Zaugg, katar



Nasser Al Khater

Der Familienclan der Al Khater gehört nicht nur zu den mächtigsten in Katar, sondern dank einem weitverzweigten Beziehungsnetz zu den mächtigsten in der arabischen Welt. Nasser Al Khater gehört zu den einflussreichsten Männern Katars und sitzt als Kommunikations- und Marketingdirektor und Vizechef im OK für die WM 2022 in einer Schlüsselposition. Der 37-jährige Familienvater studierte in Boston Finanzwissenschaften.

Ach, welch ein Luxus! Sie haben wirklich ein aussergewöhnlich schönes Büro. Diese Sicht hinaus auf das Meer!
Nasser Al Khater:
 Ja, man hat mir ganz bewusst dieses Büro zugewiesen.

Warum?
Man versucht mich so dazu zu bringen, hier viel Zeit zu verbringen. Sagen Sie, woher kommen Sie aus der Schweiz?

Aus der Nähe von Bern.
Aha, dann können Sie mir helfen. Kennen Sie Paul Klee?

Ja, warum?
Mein fünfjähriger Junge ist kürzlich zu mir gekommen und hat mir seltsame Zeichnungen gezeigt, die ihn faszinieren. Er sagte mir, die seien von Paul Klee und der habe ein Museum in Bern. Stimmt das?

Ja, klar, das ist richtig.
Dann werde ich mit ihm bei unserer nächsten Reise nach Zürich auch nach Bern fahren.

Sie dürfen sich glücklich schätzen, dass Ihr Sohn von Kunst begeistert ist.
Ja, ja, Sie haben schon recht. Aber er will eigentlich Motorradrennfahrer werden, nicht Künstler.

Entschuldigen Sie, wenn ich nun sozusagen gleich mit der Tür ins Haus falle. Die Welt wirft Katar vor, auf den Baustellen für die WM-Stadien Arbeiter unter unmenschlichen Bedingungen schuften zu lassen. Ist das so?
Wir hatten Schwierigkeiten und ich gebe zu, dass wir noch nicht alle Probleme gelöst haben. Aber wir tun alles Menschenmögliche. Wir haben Gesetze erlassen, die nicht nur die Arbeitsbedingungen regeln. Sondern auch die Unterkünfte der Arbeiter. Wir haben die Anzahl der Baustellen-Inspektoren auf über 300 erhöht. Weil wir feststellen mussten, dass Arbeiter monatelang auf ihren Lohn warten mussten, haben wir nun ein elektronisches System installiert, über das alle Löhne pünktlich überwiesen werden müssen. So können wir kontrollieren, ob die Löhne bezahlt werden. Die Welt sollte uns schon ein wenig Zeit geben. Ich frage Sie: Wann hat Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn eingeführt, immerhin eines der Menschenrechte?

Ich bin als Schweizer nicht so mit der deutschen Politik vertraut. Aber ich denke, es war im letzten Jahr.
Richtig. Sehen Sie. Erst vor einem Jahr und erst noch dank starker Gewerkschaften. Ihr Europäer habt Jahrhunderte und viele blutige Kriege und zahlreiche Revolutionen gebraucht, um eine demokratische Gesellschaft zu entwickeln. Wir sind ein junges Land mit einer kaum 50-jährigen Geschichte. Gebt uns also etwas Zeit.

Aber die arabische Kultur ist viel älter. Wir lebten noch in Höhlen, als man bei Ihnen schon wusste, dass die Erde sich um die Sonne dreht.
Oh ja, da haben Sie recht. Wie hiess doch der berühmte Mann, der bei euch gesagt hat, die Erde drehe sich doch?

Galileo Galilei, frühes 17. Jahrhundert. Und er wäre beinahe auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Ja, ja, da waren wir euch weit voraus. Aber leider haben wir bei unserer Entwicklung im Verlauf der Geschichte dann vorübergehend eine Pause eingelegt.

Alle Stadien der WM 2022 in Katar

Ist Katar eigentlich eine Demokratie?
Eine institutionelle Monarchie.

Aber eigentlich regiert von ein paar Familienclans.
Es gibt bei uns tatsächlich die Herrscherfamilie. Aber unsere Gesellschaft besteht aus vielen Familien und ich gebe durchaus zu, dass es einen gewissen Tribalismus gibt.

Wie steht es in Katar mit den Rechten der Frauen?
Ist bei uns gar kein Thema. Weil die Frauen die genau gleichen Rechte haben wie die Männer und für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Sie finden inzwischen an unseren Universitäten mehr Studentinnen als Studenten, immer mehr Frauen in der Arbeitswelt und in Führungspositionen.

Ich höre die Botschaft wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Sie haben Vorurteile. Vor unseren Gesetzen sind die Frauen absolut gleichberechtigt. Wir ermutigen die Frauen, ins Berufsleben einzusteigen. Es gibt aber einen starken Vorbehalt in den Familien gegen die Berufstätigkeit der Frauen. Das braucht Zeit. Daran arbeiten wir.

Was sagen Sie zum Vorwurf der gekauften Stimmen bei der WM-Vergabe 2022?
Wir haben diese Vorwürfe sehr ernst genommen und haben die offiziellen Untersuchungen der FIFA begrüsst. Aber wir haben auch klar gemacht, dass wir nur gegenüber diesem Untersuchungsausschuss Red und Antwort stehen.

Waren Sie beunruhigt?
Nein, nie. Wir haben mit grösster Gelassenheit auf das Resultat gewartet. Tatsächlich ist dabei nichts herausgekommen, dass justiziabel wäre. Aber wir empfinden es als stossend, dass ständig nur von uns die Rede war. Es ging bei diesen Untersuchungen beispielsweise auch um die WM-Vergabe an Russland. Das scheinen viele vergessen zu haben.

Die Kritik an Katar war weltweit heftig. Wie erklären Sie sich das?
Offenbar mag die Welt junge, erfolgreiche und reiche Länder nicht.

Wie haben Sie auf die weltweite Kritik reagiert? Haben Sie auch an rechtliche Schritte gedacht?
Anfänglich dachten wir, es handle sich lediglich um ein paar Journalisten, die übertreiben. Im Laufe der Zeit haben wir den Eindruck bekommen, es sei eine regelrechte Kampagne gegen uns im Gange. Ja, wir dachten auch an rechtliche Schritte. Dürfen wir uns das bieten lassen? Aber dann haben wir uns an ein sehr altes arabisches Sprichwort erinnert und entschieden, nichts zu unternehmen: «Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.»

Die Karawane ist ja nun schon ein gutes Stück vorangekommen. Können Sie in knappen Worten die WM 2022 zusammenfassen?
Nun, wir bieten eine WM auf sehr kleinem Raum. Jedes Stadion ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in weniger als einer Stunde erreichbar. Niemand muss während der WM umziehen. Die Spieler verbrauchen viel weniger Energie als bei den bisherigen Turnieren.

Was dürfen die Fans erwarten?
Das Public Viewing und Partys wird es bei uns auch geben. Wir wollen aus der WM ein Fest machen, das die Fans aus der ganzen Welt nicht nur über den Fussball zusammenbringt. Wir wollen auch das Verständnis für unsere Kultur wecken, die Türe zu unserer Welt öffnen.

Swiss soccer fans react during the live broadcast of the Brazil Soccer FIFA World Cup match between Switzerland and Honduras at the public viewing zone in Lausanne, Switzerland, Wednesday, June 25, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Auch in Katar soll es Public Viewings geben. Bild: KEYSTONE

Und was ist, wenn jemand ein Bier trinken will?
Dann muss er nur eines bestellen.

Gibt es kein Alkoholverbot?
Nein. Das Alkoholverbot gehört zu den Irrtümern über Katar. Es gibt bei uns kein Gesetz, das den Alkoholkonsum oder -verkauf verbietet. Es gibt bloss starke kulturelle Vorbehalte gegen den Alkohol. Wir sind Muslime.

Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie für die WM 2022?
Mit 800'000 bis einer Million. Wir achten darauf, dass es für alle Preislagen Unterkünfte geben wird und dass die Preise vernünftig bleiben.

Wie steht es um die Sicherheit?
Ich kann Ihnen versichern, dass wir alles tun, um die Sicherheit zu gewährleisten. Wir arbeiten mit den verschiedensten staatlichen Institutionen zusammen, auch mit Geheimdiensten.

Gibt es in der arabischen Welt in konservativen Kreisen nicht Vorbehalte gegen eine Veranstaltung wie die Fussball-WM?
Nein, überhaupt nicht. Es gibt vielleicht unterschiedliche Grade der Fussballbegeisterung, aber keine grundsätzlichen Vorbehalte gegen eine Fussball-WM. Wir bekommen aus allen Kreisen grosse Unterstützung und spüren auf allen Ebenen eine grosse Solidarität. Diese WM wird in der arabischen Welt als grosse Chance wahrgenommen.

Schliessen wir Korruption aus. Mit welcher Strategie haben Sie die WM-Bewerbung eigentlich gewonnen?
Wir haben jahrelang sehr intensiv gearbeitet. Wir waren überall präsent und haben so dafür gesorgt, dass Katar ein Gesprächsthema geworden ist. Wir haben auf der ganzen Welt alle möglichen Fussballanlässe besucht. Turniere, Kongresse, Konferenzen. Auch wenn wir nicht eingeladen waren. Wir haben die Leute angesprochen, am Rande von Sitzungen, in Hotellobbys, auf der Tribune, und Werbung für unser Land gemacht. Wir haben Vorurteile abgebaut und Verständnis geweckt. Wir haben unsere Türen für die Welt geöffnet. Und wer uns zuhörte, wer sich näher mit uns befasste, hat bald einmal gesehen, welche Vorteile wir bieten. Unser Land ist so etwas wie die Mitte der Welt. Innerhalb von vier Flugstunden von hier leben zwei Milliarden Menschen.

Wer organisiert diese WM? Mit Billigarbeitern geht das nicht. Holen Sie Fachleute aus Europa?
Wir bilden rund 300 Fachkräfte aus unserer Region für die verschiedensten Fachgebiete aus. Sie kommen aus unseren Nachbarländern und sie werden den Kern unseres Teams bilden.

Also ausschliesslich Araber?
Nein, nicht ausschliesslich. Heute arbeiten Männer und Frauen aus 53 Nationen für diese WM.

Wieso investiert Katar so viel in den Sport?
Es gibt mehrere Gründe. Ganz am Anfang war der Sport eine Möglichkeit, um unser Land auf die Weltkarte zu bringen. Aber inzwischen ist der Sport ein Mittel, um die Entwicklung unseres Landes voranzutreiben. Wir brauchen den Sport aber auch für unsere Jugend und unsere Volksgesundheit. Wir haben viel zu viele Diabetiker. Da müssen wir etwas tun.

Foto: Waldemar Da Rin, Doha (KAT), 29.03.2015.

«Die Agenda 2030 ist das grosse Bild, die Strategie für die Entwicklung unseres Landes und die WM 2022 sind wichtige Schritte auf dem Weg dorthin.» Bild: Freshfocus/Waldemar Da Rin

Aber ein Fussballland ist Katar eigentlich nicht.
Unterschätzen Sie uns nicht. Wissen Sie, dass wir 1981 den Final der U20-WM gegen Deutschland erreichten?

Ja, das ist mir bekannt. 
Wissen Sie auch noch das Resultat?

Nein.
Wir verloren 0:4.

Aber ich kenne eine Geschichte über diese lange zurückliegende WM. Ich habe gehört, dass Katar damals gemogelt haben soll.
So? Das ist mir neu. Erzählen Sie!

Wenn ich mich richtig entsinne, dann ist erzählt worden, dass Katar damals mit einer Mannschaft von 25- oder 26-jährigen Spielern angetreten und deshalb gegen die Junioren der anderen Länder so weit gekommen sei. Man habe angeblich einfach die Geburtsdaten in den Pässen gefälscht und als protestiert worden sei, habe man sinngemäss erklärt, die jungen Spieler sähen eben wegen des harschen Wüstenklimas älter aus. In dem Klima gehe der Alterungsprozess zügiger voran.
Diese Story habe ich noch nie gehört. Wo haben Sie die denn her?

Das weiss ich auch nicht mehr. Es könnte sogar sein, dass ich die Geschichte bei einem meiner Besuche irgendwo hier in Katar aufgeschnappt habe. Aber vielleicht ist es ja auch nur eine der vielen bösen Verleumdungen. 
Na gut. Das Ganze liesse sich ja eigentlich nachprüfen. Also wie gesagt – diese Geschichte habe ich wirklich noch nie gehört.

Es gibt die Agenda 2030 für die Entwicklung Ihres Landes. Da dürfte die WM 2022 eine zentrale Rolle einnehmen.
Ja, richtig. Die Agenda 2030 ist das grosse Bild, die Strategie für die Entwicklung unseres Landes, und die WM 2022 ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin.

Wird sich Ihr Land nochmals für Olympische Spiele bewerben?
Wir haben uns schon um die Spiele 2016 und 2020 beworben und ich gehe davon aus, dass wir es wieder versuchen werden.

Sie fördern den öffentlichen Verkehr und eine U-Bahn ist im Bau. Wird Doha 2030 gar die erste autofreie, grüne Hauptstadt der Welt sein? Das wäre ein PR-Coup ganz besonderer Art.
Sie belieben zu scherzen. Eine autofreie Hauptstadt wird es vielleicht einmal in Skandinavien geben. Aber doch nicht bei uns, in einem Land, in dem das Benzin billiger ist als Wasser. Aber es ist so, dass wir Doha fussgängerfreundlicher machen wollen.

In Katar sind schon viele Fussballspiele im Sommer ausgetragen worden. Warum ist die WM in den Spätherbst verlegt worden? Das Geschrei war deswegen in Europa gross.
Eine Task Force der FIFA hat das so entschieden und wir akzeptieren diese Entscheidung.

Aber es wäre problemlos möglich, die WM zum traditionellen Termin auszutragen?
Problemlos. Wir haben von allem Anfang an klar gemacht, dass bei uns während des ganzen Jahrs gespielt werden kann. Wir haben seit 2008 die Technologie, um die Stadien und öffentliche Plätze zu klimatisieren.

War dieser Vorbehalt, dass Katar eine WM nicht im Sommer spielen kann, ein Teil der Kampagne gegen Ihr Land?
Das ist denkbar. Vielleicht versuchte man so, unserer Bewerbung zu schaden und zu suggerieren, dass es völliger Unsinn sei, bei uns eine WM durchzuführen.

Was wünschen Sie sich für die WM 2022?
Unser Motto bei der Bewerbung war «Expect Amazing» («Erwarte Erstaunliches»). Für die WM haben wir noch kein Motto. Aber es wird in diese Richtung gehen. Wir wollen der Welt eine unvergessliche WM mit denkwürdigen Spielen geben und, wie ich schon sagte, eine Brücke zwischen den Kulturen bauen.

Und wir hoffen alle, dass Sepp Blatter bei Ihnen zu Gast sein darf, vielleicht gar als FIFA-Präsident.
Wer weiss? Wir wünschen Sepp Blatter beste Gesundheit und Wohlergehen.

Alle Weltmeisterschaften in Katar

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    Alle Leser-Kommentare
  • sontau 06.04.2015 09:38
    Highlight Highlight soso, alkohol ist also nicht verboten? komisch nur, dass wir bei der einreise in doha vor einem monat die zwei kleinen flaschen mandalay-rum aus dem duty free in yagoon am flughafen abgeben mussten. und uns vom angestellten, der sie uns abnahm, wortwörtlich gesagt wurde: "alcohol is not allowed in my country". und ein formular ausfüllte, mittels dessen wir die flaschen bei der ausreise zurückholen konnten. was auch zeigt, dass dies nicht eine willkürliche entscheidung eines übereifrigen muslims war!
  • qumquatsch 05.04.2015 18:10
    Highlight Highlight sei es wie's ist - wir können das wohl kaum beurteilen. was wir können ist, dieses interview zu lesen und (in meinem fall) über die erstaunliche kommunikationskunst des herrn nasser al khater frohlocken.

    versteht mich nicht falsch, ob in katar alles rechtens zugeht bezweifle ich, wohl auch der medienlandschaft wegen, persönlich relativ stark, aber dieser herr hat sich offenbar gut vorbereitet, hatte auf alles eine antwort - welche offenbar auch teils sehr ehrlich ist (entwicklungspotential etc.) - und antwortet auf alle kritischen fragen (abgesehen korruption - rechtliche gründe)
    ==> Hut ab
  • Romeo 05.04.2015 17:05
    Highlight Highlight Reich and Geld soll erfolgreich sein? Na dann...
  • Sandromedar 05.04.2015 16:58
    Highlight Highlight "Offenbar mag die Welt junge, erfolgreiche und reiche Länder nicht."
    doch natürlich mag ich junge und erfolgreiche länder... und doch, auch wenn die frauen dort gleichberechtigt sind (ich kann das nicht beurteilen),mag ich es nicht wenn sich ein land die vorraussetzungen für eine fussball wm innert 3 jahren erkauft und somit nur wegen des geldes die wm austragen darf. wären die pompösen (und wirklich geilen) stadien nicht, was hätte dann katar? geeignetes klima? fussballkultur? allgemein irgendeine beziehung zum weltfussball ausser das geld?
    NEIN
  • manhunt 05.04.2015 13:28
    Highlight Highlight "der mindestlohn, immerhin eines der menschenrechte", weiss der überhaupt wovon er redet? und ja, katar ist ein junges land, gebt uns noch ein bischen zeit. am besten noch ein paar hundert jahre, jedoch mindestens bis nach der wm. weil dann alle sklaven wieder in ihre heimatländer abgeschoben werden und katar wieder aus dem fokus der welt und der medien verschwindet. und dann gehts weiter wie bisher, mit bevölkerung verarschen und möglichst viel kohle in die eigenen taschen stecken. aber es sind ja unsere untertanen. und mit denen können wir machen was wir wollen, das geht dann den rest der welt nix mehr an, gell?!
    • Adonis 05.04.2015 16:10
      Highlight Highlight manhunt, wie soll der Herr Nasser Al Khater wissen was ein Mindestlohn ist?? Der hatte gar nie einen Lohn!! Elisabeth de Meuron pflegte zu sagen:

      „Sit dir öpper oder näht dr Lohn?“ Der Herr Nasser Al Khater "isch öpper" und was für einer!
  • Mia_san_mia 05.04.2015 13:12
    Highlight Highlight Zaugg soll am besten gleich dort bleiben!
  • goschi 05.04.2015 12:59
    Highlight Highlight Danke fürs Interview.
    Ich sehe das ganze durchaus ambivalent, einerseits ist dieser Wahn Katars sich in de Sportwelt zu profilieren mindestens fragwürdig, auch betreffend der angewanten Mittel und ich bezweifle, dass alles legal nach unserer Sichtweise ablief.
    Andererseits ist die Aussage Nasser Al Kathers auch korrekt, dass der Sport und solche Anlässe eine Möglichkeit sind, die Gesellschaft zu modernisieren und zu liberalisieren. Und die arabische Kultur hat dahingehend noch viel vor sich und lieber die Menschen mittel Stadien beeinflussen als wie Saudi-Arabien mittels Fundamentalismus.
  • Adonis 05.04.2015 12:57
    Highlight Highlight Ja, Herr Nasser Al Khater! Nur, wir müssen dann die Überzähligen -vor allem Junge Männer - aus Ihrern Regionen aus Booten übernehmen:-( Betreffs reiche Leute..., Sie würden besser Ihrern Reichtum unter der Armen besser einsetzten und das Mittelalter im Arabischen Raum, abschaffen.
    Etwas vergessen...! Die sog. reichen Jungen Männer aus dem Arabischen Raum welche in Amerika etc. studieren, sollten lernen wie man "nicht" das eigene Volk ausplündert, so dass der Westen immerzu spenden muss. Punkt!
    • phreko 05.04.2015 17:14
      Highlight Highlight In der Geographie gepennt? Die arabische Halbinsel gehört doch nicht zu Afrika oder Syrien. Wollen sie als nächstes die Schweiz Griechenland gleichsetzen?
  • zombie1969 05.04.2015 11:51
    Highlight Highlight Zitat über Sklaverei in Katar von Kaiser Franz:
    "Ich habe noch keinen einzigen Sklaven in Katar gesehen. Ich weiß nicht, woher diese Berichte kommen. Ich war schon oft in Katar und habe deshalb ein anderes Bild, das glaube ich realistischer ist."
    Also das wird eine grandiose WM in Katar! 5 Glühweine und alles ist paletti.
    • manhunt 05.04.2015 13:38
      Highlight Highlight ich glaube der kaiser hat in katar durchaus sklaven gesehen. nur hat er seine beobachtungen als fatamorgana abgetan, und ist schnell wieder in seine klimatisierte limousine eingestiegen, bloss zurück ins klimatisierte hotel.

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