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Spain players applauds the fans at the end of the Euro 2020 soccer championship round of 16 match between Croatia and Spain at Parken stadium in Copenhagen, Denmark, Monday, June 28, 2021. Spain won 5-3 after extra time. (AP Photo/Martin Meissner, Pool)

Spanien darf sich nach einem Acht-Tore-Spektal über den Einzug in den Viertelfinal freuen. Bild: keystone

10 Fakten und 1 Statement zum unglaublichen Triumph von Spanien gegen Kroatien



5:3 nach Verlängerung besiegt Spanien im EM-Achtelfinal den Vizeweltmeister Kroatien. Es war ein Duell der Superlative, das alles hatte, was ein Fussball-Spiel braucht.

Kein Wunder spricht die «Bild»-Zeitung sofort vom «geilsten Spiel der EM».

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bild: screenshot bild

Und es hätte gar noch «geiler» werden können. Die Spanier und die Kroaten vergaben in der Verlängerung Chancen, um das Skore noch höher ausfallen zu lassen. Aber auch so sind die Zahlen und Fakten beeindruckend.

Die Highlights des Acht-Tore-Spektakels. Video: SRF

35 Schüsse gaben die beiden Teams zusammen in 120 Minuten ab, wovon mit 17 auch fast die Hälfte aufs Tor kamen. 7.43 Tore hätten aus diesen Abschlüssen eigentlich fallen müssen, 8 Tore haben wir aber gesehen. Vielleicht hat der Lapsus von Unai Simon diese Statistik etwas verfälscht.

Das 5:3 von Spanien gegen Kroatien war das zweittorreichste EM-Spiel der Geschichte. Nur im EM-Halbfinal von 1960 zwischen Frankreich und Jugoslawien fielen mehr Treffer. Damals verlor die «Equipe Tricolore» nach 90 Minuten mit 4:5. Von der 75. bis 78. machten die Jugoslawen aus einem 2:4 ein 5:4.

Acht verschiedene Torschützen hat es in einer EM- oder WM-Partie noch nie gegeben. Das Eigentor zum 1:0 für Kroatien wurde allerdings Pedri zugeschrieben und nicht wie unten aufgeführt dem Unglücksraben Simon.

Spanien ist die erste Mannschaft, die an einer EM in zwei aufeinanderfolgenden Partien fünf Tore erzielen konnte. Gegen die Slowakei im letzten Gruppenspiel hatten es die Spanier beim 5:0-Sieg aber deutlich ruhiger.

Das unfassbare Eigentor von Pedri zum 0:1 war bereits das neunte an dieser Endrunde. Damit fielen an diesem über den ganzen Kontinent verteilten Turnier so viele Eigentore wie an allen vorherigen Endrunden zusammen.

Mit neun Treffern führt «Own Goal» weiterhin die Torschützenliste des Turniers an und hat nun auch Michel Platinis EM-Rekord von 1984 egalisiert. Der ehemalige UEFA-Präsident schoss damals Frankreich mit neun Treffern im eigenen Land zum Titel.

Der Treffer zum 4:3 von Matchwinner Alvaro Morata war sein fünftes Tor an einer EM. Dreimal hatte er 2016 in Frankreich getroffen, am aktuellen Turnier ausserdem beim 1:1 gegen Polen. Damit ist Morata mit Spaniens EM-Rekordtorschütze Fernando Torres gleichgezogen. Nicht schlecht für einen, der in der Heimat bislang hart kritisiert wurde.

Eine überragende Leistung lieferte auch Moratas Sturmkollege Ferran Torres ab, der einen Treffer selbst erzielte und einen vorbereitete. Von «Who Scored» erhielt der Flügelstürmer von Manchester City mit einem Rating von 9.08 die bisher beste Bewertung des Turniers.

Zum «Star of the Match» wurde aber Sergio Busquets gewählt. Auch keine schlechte Wahl: Der Captain gab im defensiven Mittelfeld den Takt vor, gewann viele Zweikämpfe und schaltete sich auch immer wieder gekonnt in die Offensive ein.

Zu den auffälligsten Spielern bei den Spaniern gehörte auch Pedri. Durch seinen Einsatz gegen Kroatien wurde der Youngster des FC Barcelona mit 18 Jahren und 215 Tagen zum jüngsten Spieler, der jemals in einer EM-K.o.-Runde gespielt hat. Er brach den Rekord von Wayne Rooney (18 Jahre und 244 Tage/ EM 2004).

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Die besten Bilder der EM 2020

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Wenn im Büro nur noch die EM regiert

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