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Argentina's Angel Di Maria kicks the ball during the friendly soccer match against Germany in Duesseldorf September 3, 2014.               REUTERS/Kai Pfaffenbach (GERMANY - Tags: SPORT SOCCER TPX IMAGES OF THE DAY)

Di Maria beim Testspiel-Sieg gegen Deutschland. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Neuer ManUtd-Star klagt an

Real Madrid soll angeschlagenen Di Maria aufgefordert haben, im WM-Final keinesfalls zu spielen

Der Argentinier Angel di Maria erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen Ex-Klub: Real Madrid habe ihm einen Brief geschrieben, um einen Einsatz im WM-Final gegen Deutschland zu verhindern.



Argentina's forward and captain Lionel Messi (C) hugs Argentina's midfielder Angel Di Maria (L) after his team lost the 2014 FIFA World Cup final football match between Germany and Argentina at the Maracana Stadium in Rio de Janeiro on July 13, 2014, after forward Germany's Mario Goetze scored during extra time.       AFP PHOTO / ODD ANDERSEN

Di Maria (links) konnte im WM-Final nicht spielen, sondern nach der Niederlage gegen Deutschland einzig Messi und Co. trösten. Bild: AFP

Im Testspiel gegen Deutschland (4:2) hat Angel di Maria in dieser Woche mal wieder gezeigt, was für ein guter Fussballer er ist. Schnell, trickreich, fantastische Technik – so einen Di Maria hätte Argentinien auch im WM-Final gebrauchen können. Doch da sass der 26-Jährige nur auf der Bank. Grund war eine Muskelverletzung im Oberschenkel, die er sich im Viertelfinale zugezogen hatte.

Kein Grund war laut Di Maria aber der Brief, den ihm sein damaliger Verein nach Brasilien geschickt hatte und der eine klare Botschaft enthielt. Der Spieler, inzwischen von Real Madrid zu Manchester United gewechselt, erzählte nun in einem Interview mit dem Sender «Radio América», dass der spanische Klub ihn in dem Brief aufgefordert habe, im Finale nicht zu spielen. «Ich habe ihn zerrissen», sagte Di Maria. Ein Einsatz im Endspiel hätte bedeuten können, dass die Verletzung sich noch verschlimmert und Di Maria lange ausgefallen und an eventuelle Interessenten nicht mehr für so viel Geld zu verkaufen gewesen wäre.

(Files) In this file picture taken on August 28, 2014, Manchester United's Dutch manager Louis van Gaal (R) poses with Manchester United's newly-signed Argentinian midfielder Angel di Maria (L) during an official presentation on the pitch at Old Trafford in Manchester, north-west England. Angel left Real Madrid (ESP) for Manchester United for £59.7 million ($98 million, 75 million euros). Desperate to halt the slide that saw them finish seventh in the Premier League last season, United signed Di Maria for a British-record fee. The skilful Argentina winger, voted man of the match in May's Champions League final, made his debut in United's 0-0 draw at Burnley on Saturday, August 30, 2014. AFP PHOTO / STEVE PARKIN

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Werden sie gemeinsam glücklich im Old Trafford? Di Maria und ManU-Manager Louis van Gaal. Bild: AFP

«Das Schlimmste, was mir im Leben passieren konnte»

Dass Di Maria im Finale nicht zum Einsatz kam, hat laut dem Argentinier aber nur mit seinem Gesundheitszustand zu tun gehabt. Auf der Bank zu sitzen während seine Mannschaft um den Titel spielte, sei «das Schlimmste gewesen, war mir im Leben passieren konnte».

Der Vorwurf an seinen Ex-Klub ist die neueste Episode in einem Streit zwischen Real Madrid und dem Spieler, der sich in über die vergangenen Wochen hinzog. Real-Präsident Florentino Pérez hatte jüngst berichtet, dass Madrid Di Maria ein sehr hoch dotiertes Angebot gemacht habe und damit den Argentinier für den Weggang von den «Königlichen» verantwortlich gemacht. «Ich habe nie gesagt, dass ich von Madrid weg wollte», sagte dagegen Di Maria, für den Manchester United rund 90 Millionen Franken gezahlt hat. (spon/luk/dpa)

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