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Schiri-Bonus für den FCB und CC-Stunk: Nach 90 Minuten Super-League-Fussball ist alles wie gehabt – wobei ...

Der FC Basel wird vom Schiedsrichter bevorteilt, der Aufsteiger hält gut mit, verliert aber trotzdem und die Young Boys stehen bereits wieder unter Druck. In der Super League ist nach der ersten Runde alles beim Alten.



Der FC Basel geniesst einen Schiri-Bonus

Die Schweizer Fussballfans sind sich einig: Der FC Basel wird von den Schiedsrichtern regelmässig bevorteilt. Jahr für Jahr ärgert man sich von der Ostschweiz bis ins Wallis über Fehlentscheide zu Gunsten des Serienmeisters. Und bereits in der ersten Runde der neuen Saison bekommen die Kritiker Wasser auf ihre Mühlen.

In der Basler Auftaktpartie gegen Vaduz pfeift Schiedsrichter Sandro Schärer in der 10. Minuten einen Handspenalty für den FC Basel, das Vergehen von Vaduz-Verteidiger Pergl findet aber deutlich vor dem Strafraum statt und hätte nur Freistoss zur Folge haben dürfen. Delgado ist's egal, der Argentinier verwandelt den geschenkten Elfmeter sicher und legt so früh den Grundstein zum Basler Sieg.

Klare Sache: Das Hands passiert nicht den Strafraum. bild: twitter

CC sorgt für Stunk

Der FC Sion führt in Luzern bis zur 90. Minute mit zwei Toren, muss sich am Ende aber dennoch mit einem 2:2-Unentschieden abfinden. Für Schlagzeilen sorgt aber der Fall Marco Schneuwly. 

Offenbar hat Sion-Zampano Christian Constantin bei Schneuwlys Berater ein Angebot in der Höhe von 500'000 Franken deponiert, ohne die Luzerner vorgängig zu informieren. Sportchef Rolf Fringer tobt im SRF: «Man wirbt keine Spieler hintenrum ab und bietet dann noch eine lächerliche Summe. Das ist eine Sauerei.» Constantin ärgert die Konkurrenz also bereits wieder ab der ersten Minute, alles wie gehabt, auch im Wallis.

18.07.2015; Luzern; Fussball Super League -  FC Luzern - FC Sion; Torschuetze Marco Schneuwly (Luzern) jubelt (Martin Meienberger/freshfocus)

Wechselt Schneuwly in den kommenden Tagen zum FC Sion? Bild: Martin Meienberger/feshfocus

Bei GC sorgt ein Leader für die nötige Ruhe – zumindest vorerst

Die Grasshoppers sind erstmals seit dem 5. Oktober 2013 wieder Tabellenführer in der Super League. Der Transfer von Kim Källström – der Schwede hat 120 Länderspiele auf dem Buckel und wechselte von Spartak Moskau zu GC – zahlt sich bisher aus. Er orchestrierte das Hoppers-Spiel mit seiner Erfahrung bestens. Doch wie lange hält der GC-Höhenflug an?

Wir erinnern uns: 2011 hat GC den Bosnier Davor Landeka als neuen Dirigent im defensiven Mittelfeld gekauft, nach einem Jahr und nur acht Einsätzen wurde der Vertrag wieder aufgelöst.

Zwei Jahre später verpflichtete GC mit Johan Vonlanthen einen 40-fachen Schweizer Nationalspieler. Der jüngste EM-Torschütze aller Zeiten sollte bei den Zürchern seine Karriere neu lancieren und die Grasshoppers in die Champions League ballern. Beides misslang deutlich, nach nur 164 Minuten im GC-Dress verliess Vonlanthen den Verein in Richtung Schaffhausen.

Den Hoppers ist zu wünschen, dass Källström kein ähnliches Schicksal widerfährt.

19.07.2015; Thun; Fussball Super League - FC Thun - Grasshopper Club Zuerich: Benjamin Luethi (GC) links und Kim Kaellstroem (GC) jubeln nach dem Spiel. (Christian Pfander/freshfocus)

Noch jubelt Kim Källström (r.) bei GC. Bild: Christian Pfander/freshfocus

Die Young Boys sind schon wieder unter Druck

Wie jedes Jahr haben die YB-Verantwortlichen Grosses vor. Die Gebrüder Rhis haben auf diese Saison hin nochmals kräftig in die Schatulle gegriffen und von Benfica Lissabon sowohl den serbischen Nationalspieler Miralem Sulejmani als auch den ehemaligen Schweizer U21-Nationalspieler Loris Benito verpflichtet. Das Ziel ist klar: Im Kampf um den Meistertitel will YB mehr als nur ein Wörtchen mitreden.

Zum Auftakt in die neue Saison kommen die Young Boys beim FC Zürich allerdings zu einem doch eher schmeichelhaften 1:1-Unentschieden. Trainer Uli Forte sagt im Schweizer Fernsehen: «Der FC Zürich hat viel mehr vom Spiel gehabt als wir, mehr als einen Punkt haben wir nicht verdient.» Forte in der rhetorischen Defensive, das hatten wird doch auch schon.

Der FC Zürich leidet auch zu Beginn in der neuen Spielzeit unter einer notorischen Heimschwäche. Saisonübergreifend hat das Team von Urs Meier seit Oktober 2014 in 14 Partien vor eigenem Publikum gerade mal zwei Siege einfahren können, im Durchschnitt erzielt der FCZ im Letzigrund mickrige 1,14 Tore pro Spiel.

18.07.2015; Zuerich; Fussball Super League - FC Zuerich - BSC Young Boys Bern;
Trainer Uli Forte (YB) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Noch läuft es für Uli Forte und seine Young Boys nicht nach Plan. Bild: freshfocus

Der Aufsteiger hält gut mit, verliert am Ende aber trotzdem

Lugano präsentiert sich im ersten Super-League-Spiel nach 13 Jahren hervorragend, die Handschrift des neuen Trainers Zdenek Zeman ist deutlich zu erkennen. Die Tessiner schiessen 9 Mal auf's Tor, St.Gallen nur 5 Mal, dennoch entscheiden die Ostschweizer die Partie dank zwei späten Toren für sich.

Es scheint, als steuert der FC St.Gallen einmal mehr auf eine erfolgreiche Hinrunde zu. Dumm nur, werden auch in der Rückrunde Punkte vergeben, dort schiffen die Ostschweizer regelmässig gehörig ab.

Auf der anderen Seite führt Lugano die Tradition der Aufsteiger weiter. Erstes Spiel in der höchsten Spielklasse, ordentlich gespielt und trotzdem fast immer verloren. Bereits Vaduz (2014, 0:1-Niederlage gegen Thun), Aarau (2013, 1:3-Niederlage gegen Meister Basel), St.Gallen (2012, 1:1 gegen die Young Boys) und Servette (2011, 1:2-Niederlage gegen Thun) haben zum Auftakt gut mitgehalten, aber praktisch nie gepunktet.

Der Trainer von Lugano Zdenek Zeman am Super League Fussballspiel zwischen dem FC St. Gallen und den FC Lugano am Sonntag, 19. Juli 2015 in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Luganos Trainer Zdenek Zeman ist enttäuscht. Bild: KEYSTONE

Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990

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    Alle Leser-Kommentare
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 20.07.2015 13:07
    Highlight Highlight bevor irgendwelche komische aussagen kommen... hier www.football.ch es werden immer wieder Schiedsrichter gesucht in allen Kategorien von Junioren bis A wir haben so oder so zu wenig... und wenn nicht dann stellt euch die frage wie viel mal hat der Schiedsrichter die Meinung geändert..
  • John McClane 20.07.2015 12:57
    Highlight Highlight Nun gut, Davor Landeka und Johan Vonlanthen (die 2013-Version) mit Kim Källström zu vergleichen finde ich jetzt schon etwas frech. Lassen wir GC doch einfach mal in Ruhe arbeiten und spielen und schauen was passiert. Nachträglich können ja dann alle Journis (und Praktikanten) ihre "Ich habs ja immer gesagt"-Voten immer noch loswerden.
    Mir stinkt das ewige GC-Bashing langsam...
  • UncleHuwi 20.07.2015 12:54
    Highlight Highlight kleine ergänzung bez. dem schiri-bonus des fcb's: war da nicht noch ein kakitani tor in der 2.HZ das sich im nachhinein als doch nicht so offside-verdächtig entpuppt hat? korrigiert mich wenn ich falsch liege:) dieses ewige gejammere der restschweiz gegenüber dem fcb wird langsam lächerlich. ende saison gleicht es sich doch eh immer aus. also was die fehlentscheide der schiris betrifft. fehler werden immer gemacht. ob profi-schiri oder nicht. aber ich denke es wäre im sinne aller wenn man den bereich schiedsrichter endlich mal ein stück vorwärts bringt und profis einstellt...oder die jetztigen dazu ausbildet. lg uss basel
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 20.07.2015 12:40
    Highlight Highlight ja wenn der schiri einen fehlentscheid zu gunsten vom fcb macht ist es schiri bonus... übrigens später im spiel das "offside" tor war gar nicht offside. davon spricht keiner....
  • Asmodeus 20.07.2015 12:32
    Highlight Highlight Guter Beitrag... wenn man beim Blick arbeiten möchte. Allein der erste Satz ist an Polemik kaum zu übertreffen.


    Mal ernsthaft. JA Schärer hat nicht gut gepfiffen. Der Penalty war keiner. Das aberkannte Offside-Tor war dafür kein Offside. Basel also einmal bevorzugt und einmal benachteiligt im selben Spiel.

    Dem FCZ wurde dafür ein Penalty verweigert den sie hätten bekommen sollen. Also Bevorteilung von Bern?
  • Mate 20.07.2015 12:03
    Highlight Highlight dieser angebliche schiribonus ist nun langsam aber langweilig. bekommt basel eine ungerechtfertigten penalty ist es ein skandal, bekommt jeder andere klub einen, ist es ausgleichende gerechtigkeit.
  • Seebär 20.07.2015 11:53
    Highlight Highlight Lieber Autor, es hätte eigentlich Rot geben sollen. Aber das watson auf die Boulevard Schiene von 20 minuten und Blick fährt ist schade. wer die Statistik von der Saison 14/15 anschaut, zeigt ein ganz anderes Resultat. recherchiert doch richtig bevor ihr publiziert
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 20.07.2015 18:24
      Highlight Highlight watson ist halt auch aus zürich
  • Ruffy 20.07.2015 11:30
    Highlight Highlight Ja alles beim alten, das gejammer geht wieder los... Die Schirileistung war durchs ganze Piel miserabel, der Linienrichter hat offsides von Vaduz nicht gepfiffen weil er irgendwo im Schilf rumstand. Dafür dem Fcb ein Tor zu unrecht aberkannt. Zum Penalty, war keiner, absichtliches Hands als letzter Mann müsste aber Rot geben.
  • welefant 20.07.2015 11:15
    Highlight Highlight hätte dann ein 1:0 nicht 3 Punkte gegeben für Basel?

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