Sport
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epa04141884 Picture taken on 15 May 2013 shows an interior view of the Estadio do Maracana in Rio de Janeiro, Brazil. Once the largest stadium in the world, packing in crowds of up to 200,000, the Maracana now has an official capacity of 76,804 spectators and still remains Brazil's biggest soccer ground. Rio de Janeiro is one of the host cities of the FIFA World Cup 2014 hosting four matches in the tournament's group phase, one round of 16, one quarter final and the final match on 13 July 2014. The 20th FIFA World Cup will take place in Brazil from 12 June to 13 July 2014.  EPA/MARCELO SAYAO *** Local Caption *** 50624017

Hier findet am 13. Juli der WM-Final statt. Bild: EPA/EFE FILE

Hirnrissige Preise

WM-Finaltickets für 30'000 Euro

WM-Endspiel im Maracana-Stadion in Rio - ein Traum. Auf der umstrittenen Online-Börse Viagogo werden jetzt Tickets für das eigentlich ausverkaufte Match angeboten, zu hanebüchenen Preisen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

An Eintrittskarten für das Finale der Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien zu kommen, war für Fans hierzulande so gut wie unmöglich. Bereits im vergangenen Jahr war das Spiel ausverkauft, in der zweiten und dritten Verkaufsrunde bot die Fifa keine Tickets für das Finale mehr an.

Doch bei der umstrittenen Ticketbörse Viagogo gibt es nun auf einmal Karten für das Spiel im Maracana Stadion am 13. Juli. Die Preise klingen jedoch unglaublich: Für Tickets der Kategorie 3 (Kurvenplätze) werden Preise ab 4000 Euro aufgerufen, die Top-Kategorie (Seitentribüne) kostet gar bis zu 30'000 Euro.

Besonders in der Kritik stehen bei Viagogo die hohen Bearbeitungsgebühren. Auch bei den WM-Tickets kassiert der Anbieter ordentlich Provision: Beim teuersten Angebot zum Beispiel werden zusätzlich 17'000 Euro fällig. Insgesamt macht das bei vier Tickets die stolze Gesamtsumme von 137'000 Euro.

viagogo WM-final

Screenshot: Viagogo

Preise of ein Vielfaches höher

Die Online-Ticketbörse Viagogo hat sich in der Vergangenheit immer wieder den Ärger von Fussballfans zugezogen. Die Preise liegen oft um ein Vielfaches über jenen des normalen Vorverkaufs. Viagogo verlangt für jeden Deal eine Provision - in der Regel zehn Prozent von dem, der sein Ticket loswerden will, und 15 Prozent vom Käufer. 

In den vergangenen Jahren gerieten mehrere Bundesliga-Clubs in die Kritik, weil sie mit Viagogo kooperierten. Der Hamburger SV kündigte den Vertrag in der vergangenen Saison, der FC Schalke 04 zog in dieser Saison nach. Viagogo habe sich nicht an die Vertragsbedingungen gehalten, hiess es. (cte)

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