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Neue Technologie hilft dem Fussball

Rennende Fussballer erleuchten sich selbst

In Rio de Janeiro wurde der erste Fussballplatz der Welt eingeweiht, der mit der Energie der Spieler beleuchtet wird. Eine neue Technologie setzt die Schritte der Fussballer in Licht um.



Dafür wurden unter dem Rasen in der Favela Mineira 200 Platten aus Recycling-Material verlegt, die die kinetische Energie der Spieler sammeln. Die Energie wird in Licht umgewandelt. Bei der Einweihung gab sich auch der legendäre Pelé die Ehre.

Brazilian soccer great Pele, center, and President of Shell Brazil Andre Araujo, second left,  pose with children during the inauguration of a soccer pitch to be powered by player's footsteps at the Morro da Mineira favela, in Rio de Janeiro, Brazil, Wednesday, Sept. 10, 2014. Billed as Brazil's first player-powered soccer pitch, the field harnesses the kinetic energy of players' movements to provide nighttime illumination. (AP Photo/Silvia Izquierdo)

Pelé ist Taufpate. Bild: Silvia Izquierdo/AP/KEYSTONE

Nachts wird das Stadion zu 100 Prozent durch die neue Technologie erleuchtet. Tagsüber kommen etwa 80 Prozent der Energie von einem Solardach einer benachbarten Samba-Schule.

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Pelé und der Erfinder schwärmen von dem neuen Stadion. Video: YouTube/Coming News

Hohe Kosten

Kritik kam von den Spielern. Jedes Team müsse pro Stunde umgerechnet 20 Franken an Wochentagen und 29 Franken am Wochenende zahlen, um spielen zu dürfen. 

Residents of the Morro da Mineira favela play in the newly installed soccer pitch powered by player's footsteps, in Rio de Janeiro, Brazil, Wednesday, Sept. 10, 2014.  The project, sponsored by British oil giant Shell, has around 200 energy-capturing tiles installed along the width and breadth of the field and covered by a layer of AstroTurf. Working in conjunction with solar panels also installed around the field, the player-powered tiles feed electricity to a system of floodlights overhead. (AP Photo/Silvia Izquierdo)

Teurer Spass. Bild: Silvia Izquierdo/AP/KEYSTONE

Weil die Kosten zu hoch für die Favela-Bewohner seien, müssten diese nun anderswo spielen. «Wer hier spielt, kommt nicht von hier», beschwerte sich der 25-jährige Spitalangestellte Bruno Olivera.

Zu den Vorwürfen sagte der Erfinder und Chef der Firma Pavegen, Lawrence Kembell-Cook, derzeit werde daran gearbeitet, die Kosten für die Technologie zu senken. (si/syl)

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