DE | FR
Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Cabral von Basel beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Basel und Lausanne Sport vom Samstag, 20. Februar 2021 in Basel. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Basels Cabral landet im Tor, der Ball tut das nicht. Bild: keystone

Basel punktet gegen Lausanne trotz Unterzahl – St.Gallen ist in Vaduz chancenlos



Vaduz – St.Gallen 2:1

Die ersten zwei Duelle der Saison mit Vaduz hatte die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler gewonnen. Im dritten Aufeinandertreffen waren die Ostschweizer eindeutig unterlegen. Verteidiger Joël Schmid erzielte beide Vaduzer Tore, Alessandro Kräuchi verkürzte für den FCSG.

Die ganze Spiel verlief anders, als man es nach den letzten Leistungen der Mannschaften hätte erwarten können. Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Luzern enttäuschten die St. Galler schwer, während die Vaduzer sich von der 0:4-Niederlage prächtig erholt zeigten. Die Spieler von Trainer Mario Frick erarbeiteten sich gegen die behäbig wirkenden Ostschweizer schon in der ersten Halbzeit Chance um Chance. Die knappe 1:0-Führung, nach einer knappen halben Stunde erzielt von Joël Schmid auf eine Hereingabe von Boris Prokopic, gab das Geschehen nicht angemessen wieder. Ein 3:0 oder ein 4:0 hätte besser gepasst.

Die St. Galler hatten in den ersten Minuten nach der Pause die besten Momente – mit zwei, drei guten Chancen. Aber auf eine weite Freistossflanke von Milan Gajic lenkte abermals Schmied den Ball akrobatisch zum 2:0 ab.

Für den FCV hat der Sieg etwas Historisches. Vorher gewannen die Liechtensteiner erst einmal zwei Heimspiele in Folge in der Super League. Dies war im Frühling 2009 der Fall, als sie nach ihrer ersten Saison im Oberhaus umgehend abstiegen.

St. Gallens Trainer Peter Zeidler im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC St. Gallen, am Samstag, 20. Februar 2021, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Peter Zeidler muss sich im «Ländle» geschlagen geben. Bild: keystone

Vaduz - St. Gallen 2:1 (1:0)
SR Schnyder.
Tore: 29. Schmied (Prokopic) 1:0. 64. Schmied (Gajic) 2:0. 80. Kräuchi (Staubli) 2:1.
Vaduz: Büchel; Schmied, Schmid, Simani; Dorn, Gajic, Wieser, Prokopic (40. Lüchinger), Obexer; Di Giusto (78. Gasser); Djokic (68. Sutter).
St. Gallen: Ati-Zigi; Stergiou, Nuhu (46. Youan), Fazliji (46. Staubli), Traorè (76. Cabral); Quintilla; Stillhart, Ruiz; Babic (46. Kräuchi); Guillemenot (64. Diarrassouba), Duah.
Bemerkungen: Vaduz ohne Bajrami (verletzt). Prokopic verletzt ausgeschieden. St. Gallen ohne Görtler (gesperrt), Muheim, Gonzalez, Campos (alle verletzt) und Adamu (Quarantäne). 40. Freistoss von Quintilla an die Latte.
Verwarnungen: 4. Wieser (Foul), 21. Nuhu (Foul), 56. Obexer (Foul), 63. Guillemenot (Foul), 67. Stillhart (Foul).

Basel – Lausanne, 20.30 Uhr

Nach dem Desaster im Cupmatch gegen Winterthur muss der FC Basel weiterhin auch in der Meisterschaft leiden. Gegen Lausanne-Sport reichte es im St.-Jakob-Park nur zu einem 0:0.

«Den Punkt nehmen wir gerne nach 70 Minuten mit einem Spiel weniger. Die einzige Antwort nach dem Winterthur-Spiel war arbeiten und kämpfen und das ist uns gelungen.»

Pajtim Kasami

Mit diesem Ergebnis erweitern die Basler ihren Super-League-Negativrekord auf sechs nicht gewonnene Heimspiele am Stück. Für das Spiel gegen Lausanne-Sport gelten indessen mildernde Umstände: Die Liste der verletzten Rotblauen ist unterdessen sehr lang geworden, und ab der 20. Minute mussten die Basler mit einem Mann weniger spielen.

«Wieder einmal zu null spielen tut gut, auch wenn es nicht für den Sieg gereicht hat.»

Luca Zuffi

Diese Szene nach 20 Minuten prägte den Match markant. Eray Cömert liess sich von Lausannes Offensivspieler Hicham Mahou, Kopf an Kopf, so lange provozieren, bis er die Nerven verlor und dem Kontrahenten mit der Hand leicht ins Gesicht schlug. Mahou liess sich, wie man es oft sieht, theatralisch nach hinten zu Boden fallen. Die Rote Karte, mit der Cömert die eigene Mannschaft früh im Spiel schwächte, entsprach der gängigen Rechtsprechung, schien aber dennoch ein strenges Verdikt zu sein. Der Provokateur Mahou kam mit einer Verwarnung davon.

Solange sie nicht in Unterzahl spielten, dominierten die Basler - wie schon im Cup gegen Winterthur - den Match zu keiner Zeit. Die zügigeren Angriffe zeigten bis dorthin die Waadtländer. Andererseits machte Lausanne später wenig aus dem Vorteil der Überzahl. Nach 38 Minuten traf Cameron Puerta, der auffälligste Spieler in der Mannschaft von Giorgio Contini, aus spitzem Winkel den Pfosten. Dies war die längste Zeit die einzige Aktion, mit der die Gäste hätten in Führung gehen können. Anders als zuletzt beim 3:1-Heimsieg gegen Servette spielten die Waadtländer umständlich und kompliziert. In der letzten halben Stunde fixierten sie die Basler in deren Platzhälfte, ohne zwingende Chancen herauszuspielen.

Der Trainer von Basel, Ciriaco Sforza  beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Basel und Lausanne Sport vom Samstag, 20. Februar 2021 in Basel. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Sforza kann den Druck auf seiner Person nicht entschärfen. Bild: keystone

Basel - Lausanne-Sport 0:0
SR San.
Basel: Lindner; Van der Werff, Cömert, Klose, Hajdari (78. Males); Frei, Zuffi; Zhegrova (23. Cardoso), Kasami, Kalulu (72. Chiappetta); Cabral.
Lausanne-Sport: Diaw; Loosli, Jenz, Nanizayamo; Schmidt (46. Bolingi), Barès (67. Da Cunha), Kukuruzovic, Flo; Puertas (83. Brazão); Mahou, Guessand.
Bemerkungen: Basel ohne Stocker, Widmer, Xhaka, Pululu, Van Wolfswinkel, Petretta, Padula, Jorge, Abrashi, Marchand, Von Moos, Isufi und Sène (alle verletzt). Lausanne-Sport ohne Turkes, Boranijasevic, Geissmann, Elton Monteiro, Zekhnini, Zohouri, Tsoungui, Ouattara und Falk (alle verletzt). 38. Pfostenschuss Puertas. 20. Rote Karte gegen Cömert (Tätlichkeit).
Verwarnungen: 20. Mahou (Unsportlichkeit), 27. Frei (Foul), 58. Barès (Foul), 75. Bolingi (Foul), 86. Lindner (Spielverzögerung). (abu/sda)

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Rekordtorschützen der Super League (Stand 22.05.2019)

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Offen gesagt

«Lieber Herr Parmelin, ich wünsche Ihnen viel Tapferkeit ...»

Der Bundesrat folgt in der Öffnungsstrategie dem von Gesundheitsminister Berset, dem BAG und der Wissenschafts-Taskforce vorgegebenen Tempo. Das ist richtig. Die populistischen Öffnungsturbos desavouieren sich selbst.

Lieber Herr Bundespräsident Parmelin

Was mussten Sie sich die vergangenen zwei Wochen nicht alles anhören. Nicht zuletzt von Ihren schlimmsten Feinden, den eigenen Parteifreunden.

Eine «Diktatur» hätten Sie errichtet mit dem Bundesrat. Entmachten müsste man Sie und Ihr Gremium, sofern es nicht rasch sämtliche Corona-Massnahmen aufhebe.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Dazu haben Sie mit dem Bundesrat ein weiteres Mal nicht Hand gereicht. Diese Tapferkeit und Standhaftigkeit …

Artikel lesen
Link zum Artikel