DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ralph Hasenhüttl kann seine Emotionen nach dem ersten Premier-League-Sieg gegen Jürgen Klopp nicht zurückhalten.
Ralph Hasenhüttl kann seine Emotionen nach dem ersten Premier-League-Sieg gegen Jürgen Klopp nicht zurückhalten.Bild: keystone

Nach erstem Sieg gegen Klopp: Southampton-Trainer Hasenhüttl bricht in Tränen aus

05.01.2021, 08:0205.01.2021, 08:04

Der überraschende 1:0-Sieg gegen den FC Liverpool löste bei Southampton-Trainer Ralph Hasenhüttl eine bewegende Reaktion aus. Noch auf dem Spielfeld konnte sich der Österreicher nicht mehr beherrschen – live im TV. Direkt nach dem Schlusspfiff fiel der einstige Leipzig-Coach noch auf dem Rasen auf die Knie und weinte hemmungslos. Hasenhüttl schüttelte immer wieder ungläubig den Kopf und musste von seinem Assistenten beruhigt werden. Auch beim Abklatschen mit seinen Spielern kurz darauf war der 53-Jährige noch sichtlich bewegt.

Ralph Hasenhüttl von seinen Emotionen überwältigt.Video: streamable

Von den englischen «Sky»-Reportern nach der Partie zu seinen Tränen gefragt, scherzte Hasenhüttl: «Das muss der Wind sein, es ist so kalt hier.» Der Sieg bedeute ihm persönlich viel: «Ich habe noch nie Punkte gegen Jürgen holen können», sagte Hasenhüttl. Denn es war der erste Sieg des Österreichers gegen Jürgen Klopp in der Premier League – in vier Partien zuvor hatte sich stets der Deutsche mit den «Reds» durchgesetzt. «Es war für uns ein perfekter Tag und ein grosser Schritt nach vorn.»

Hasenhüttl erklärt seine Tränen nach dem Schlusspfiff.Video: streamable

Es war dazu auch noch der erste Southampton-Erfolg nach vier Ligaspielen in Folge ohne Sieg – und das durch eine Energieleistung gegen den Top-Favoriten. «Wenn ich unsere Jungs so kämpfen sehe, macht mich das wirklich stolz. Du brauchst ein perfektes Spiel gegen Liverpool – und ich glaube, das hatten wir. Natürlich hatten wir auch Glück, ohne Glück kannst du gegen so eine Mannschaft nicht gewinnen. Das macht es für uns so besonders.»

Auch für den Torschützen war es ein spezieller Abend: Mit Danny Ings erzielte ausgerechnet ein ehemaliger Liverpool-Spieler das Siegtor. In seinen drei Jahren bei den «Reds» kam er verletzungsbedingt kaum zum Einstatz, umso grösser war die Freude nach seinem Heber über Liverpool-Keeper Alisson in der 2. Minute.

Der Southampton-Siegtreffer von Ings in der 2. Minute.Video: streamable

Von Ex-Coach Jürgen Klopp gab es dafür ein Sonderlob: «Ein grossartiger Abschluss», erklärte der Liverpool-Trainer, der nach der Partie mit dem frühen Gegentor haderte. «Das hat uns das Leben natürlich schwer gemacht.» Und auch über den Schiedsrichter war Klopp nicht glücklich: «Es ist der grösste Witz, Sadio Mané einen ‹Diver› zu nennen. In zwei Situationen … andere Teams hätten dafür einen Penalty erhalten. Und dann war da auch noch ein Handspiel, das soll mir mal einer erklären.» Tatsächlich hätte man nach einem Schuss von Georginio Wijnaldum an den Arm von Jack Stephens auch auf den Punkt zeigen können.

Klopps Analyse nach dem Spiel.Video: streamable

Doch Liverpool musste sich am Ende an der eigenen Nase nehmen, die «Reds» liessen gleich mehrere Grosschancen liegen. Auch der nach 57 Minuten eingewechselte Xherdan Shaqiri konnte die Wende zugunsten der «Reds» nicht einleiten. Für den Schweizer Internationalen war es der zweite Teileinsatz nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause.

Die Hands-Szene kurz nach der Pause.Video: streamable

Liverpool bleibt nach der zweiten Niederlage im 17. Saisonspiel mit 33 Punkten zwar Leader der Premier League, der punktgleiche Erzrivale Manchester United hat allerdings noch ein Spiel weniger ausgetragen. (pre/ddi)

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister

1 / 18
ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister
quelle: ap / jon super
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

20 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
gupa
05.01.2021 08:52registriert Dezember 2014
Verteidiger fällt und zieht den Arm weg, für mich klar kein Penalty.
3913
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ziasper
05.01.2021 09:25registriert September 2017
Klopp zeigt sich wieder mal als schlechter Verlierer und will irgendwo einen Elfmeter erfinden.
4730
Melden
Zum Kommentar
avatar
Raembe
05.01.2021 09:20registriert April 2014
Klopp spürt den Atem beider Manchester Teams im Nacken.
2410
Melden
Zum Kommentar
20
Italien macht sich schon an den Champagner, da gleicht Wiltord im EM-Final noch aus
2. Juli 2000: Sylvain Wiltord ist der Edeljoker im Team der Franzosen. Im EM-Final hält der Stürmer Frankreich mit seinem Ausgleich in extremis am Leben – und macht den grossen Triumph der «Equipe Tricolore» so erst möglich.

Frankreich tritt als amtierender Weltmeister zur EM in Belgien und Holland an. Beim ungefährdeten Startsieg gegen Dänemark besteht die Startelf der hervorragend aufgestellten Franzosen aus zehn Akteuren, die schon vor zwei Jahren bei der Heim-WM den Pokal in den Pariser Nachthimmel gestreckt haben. Nur Mittelstürmer Nicolas Anelka war beim Triumph der «Equipe Tricolore» 1998 nicht dabei.

Zur Story