DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Meister YB jubelt in Lugano in ungewohnten Trikots.
Meister YB jubelt in Lugano in ungewohnten Trikots.Bild: keystone

YB startet siegreich nach der Winterpause – St.Gallen ohne Mühe gegen das Schlusslicht

Die beiden Super-League-Nachtragsspiele vom Mittwoch gingen mit 2:0-Siegen der favorisierten Mannschaften aus. Der FC St. Gallen gewann daheim gegen Schlusslicht Vaduz, und die Young Boys setzten sich in Lugano durch.
20.01.2021, 20:0821.01.2021, 10:52

Lugano – YB 0:2

Mit der ersten Chance gingen die Young Boys in der 55. Minute in Führung und legten die Basis zum Sieg. Eine Flanke von Miralem Sulejmani überraschte die Tessiner Abwehrreihe und ermöglichte Christian Fassnacht, den Ball technisch stark ins Tor zu lenken. Danach war der Widerstand von Lugano zwar nicht gebrochen, aber das taktische Konzept über den Haufen geworfen.

Fast eine Stunde lang taten sich die Berner schwer, Tempo und Intensität in ihre Aktionen zu bringen. In ihrem ersten Spiel in diesem Jahr und nach vier Wochen Wettkampf-Pause fehlte die Zielstrebigkeit und Spontaneität. Sie liessen den Ball wirkungslos in den eigenen Reihen zirkulieren. Vor das gegnerische Tor kamen sie fast nie. Zur Pause hatten sie gerademal einen Schuss zustande gebracht, ein harmloser Abschluss von Jean-Pierre Nsame.

Nach der Pause wurden die Angriffe der Young Boys besser und zahlreicher. Zum einen, weil Sulejmani zwischenzeitlich das Spieldiktat an sich riss und den einen oder anderen interessanten Spielzug initiierte. Zum anderen, weil Lugano dem Rückstand hinterherrennen und dadurch seine Defensivreihen lichten musste. Nsame und Meschack Elia fanden nun Raum vor, um für den Unterschied zu sorgen. Eine Viertelstunde vor Schluss legte Elia perfekt für Nsame auf, der seinen 7. Saisontreffer erzielte.

Bild: keystone

Lugano - Young Boys 0:2 (0:0)
SR Schärer.
Tore: 55. Fassnacht (Sulejmani) 0:1. 75. Nsame (Elia) 0:2.
Lugano: Baumann; Keckes (85. Lungoyi), Maric, Daprelà; Lavanchy, Covilo, Custodio (85. Macek), Guerrero; Sabbatini; Bottani (73. Abubakar), Gerndt (85. Ardaiz).
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti (89. Maceiras), Camara, Zesiger, Lefort; Fassnacht (81. Gaudino), Aebischer, Lustenberger, Sulejmani (73. Mambimbi); Nsame (81. Siebatcheu), Elia (89. Spielmann).
Bemerkungen: Lugano ohne Lovric (gesperrt), Guidotti, Oss und Osigwe (alle verletzt). Young Boys ohne Sierro, Martins, Petignat (alle verletzt), Ngamaleu, Garcia und Lauper (nicht im Aufgebot). 63. Lattenkopfball von Nsame.
Verwarnungen: 18. Covilo (Foul). 54. Bottani (Reklamieren). 89. Aebischer (Foul).

St.Gallen – Vaduz 2:0

Vor dem Jahreswechsel hatten die St. Gallen in 13 Saisonspielen nur 12 Mal getroffen. Und auch gegen Vaduz tat sich das Team von Peter Zeidler lange Zeit schwer mit dem Toreschiessen – wie so oft in diese Saison.

Der Knoten der Ostschweizer löste sich nach gut einer Stunde, auch dank gütiger Mithilfe der Vaduzer Defensive. Ein Missverständnis zwischen Yannick Schmid und Torhüter Benjamin Büchel stand am Ursprung der St. Galler Führung, die Kwadwo Duah nach Vorarbeit von Victor Ruiz mit seinem vierten Saisontor erzielte.

Der Treffer der St. Galler hatte sich angekündigt. In der 59. Minute hatte Ruiz mit einem direkten Freistoss das Ziel knapp verfehlt, zwei Minuten später fehlte Basil Stillhart aus aussichtsreicher Position die Kaltblütigkeit. In der 70. Minute machte es die polyvalente Nummer 6 der St. Galler besser. Stillharts abgelenkter Schuss senkte sich hinter Büchel zum 2:0 ins Tor. «Die zweite Halbzeit war top», sagte Stillhart im «Blue»-Interview. «Unser Pressing war viel besser.»

Die St. Galler beendeten damit gleich bei erster Gelegenheit im neuen Jahr ihre kleine Negativserie von drei sieglosen Spielen, ihre Probleme in der Offensive offenbarten sie aber auch gegen den Tabellenletzten. 20:2 lautete das Torschussverhältnis zugunsten des Heimteams. Mehr als zweimal in einem Spiel haben die St. Galler in dieser Saison nie getroffen.

Bild: keystone

St. Gallen - Vaduz 2:0 (0:0)
SR Bieri.
Tore: 62. Duah (Ruiz) 1:0. 70. Stillhart (Ruiz) 2:0.
St. Gallen: Zigi; Kräuchi, Stergiou, Fazliji, Traore; Quintilla; Görtler, Ruiz (78. Staubli); Stillhart (86. Ribeiro); Duah (65. Youan), Guillemenot (65. Babic).
Vaduz: Büchel; Santin (65. Djokic), Schmied, Schmid, Obexer, Hug (84. Antoniazzi); Gasser, Gajic (84. Gomes), Lüchinger (76. Wieser); Cicek (76. Di Giusto); Sutter.
Bemerkungen: St. Gallen ohne Muheim, Fabiano und Abaz (alle verletzt), Vaduz ohne Simani, Prokopic, Coulibaly (alle verletzt) und Dorn (krank).
Verwarnungen: 26. Sutter (Foul). 83. Stillhart (Foul). (abu/sda)

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Rekordtorschützen der Super League (Stand 22.05.2019)

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
länzu
20.01.2021 22:41registriert April 2014
Wer um Gottes willen hat denn dieses schreckliche Auswärtsdress von YB veranlasst. Sieht unmöglich aus und macht eine Identifikation mit YB absolut unmöglich. Grau-Rot. Horror!!
3315
Melden
Zum Kommentar
3
Die Gehaltsliste der Bayern – Neuzugang Mané springt gleich auf Rang 2
Dass Sadio Mané bei Bayern München ganz ordentlich verdient, ist bekannt. Tatsächlich ist der Neuzugang vom FC Liverpool wohl auf einer Stufe mit zwei langjährigen Leistungsträgern.

Bei Bayern München wird Sadio Mané anders als bei seinem vorherigen Arbeitgeber FC Liverpool künftig mit der Rückennummer 17 auflaufen. Zudem gibt es für den Offensiv-Star noch eine weitere Neuerung: Beim deutschen Rekordmeister bekommt er mehr Gehalt als auf der Insel.

Zur Story