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16.07.2016; Luzern; Fussball - Saisoneroeffnung FC Luzern;
Jakob Jantscher (Luzern) und Tomi Juric (Luzern) geben Autogramme
(Martin Meienberger/freshfocus)

Zumindest vor der Saison gefragt: Die Autogramme der Luzern-Angreifer Jantscher (links) und Juric.
Bild: freshfocus

Lugano und Luzern eröffnen 13 Tage nach dem EM-Final die neue Saison in der Schweiz

Um 17.45 Uhr beginnt die neue Super-League-Saison. Lugano gegen Luzern und um 20 Uhr St.Gallen gegen die Young Boys heissen die ersten Duelle.



Den Auftakt in die neue Meisterschaft machen im Cornaredo-Stadion Lugano und Luzern. «Meine Prämisse ist, Woche für Woche zu zeigen, was wir können», sagte Luzerns Trainer Markus Babbel. Wenn sie das schaffen würden, dann sei es für jedes Team schwierig, Luzern zu schlagen, «wenn nicht, können wir auch jedes Spiel verlieren».

Die Zuversicht und die Euphorie in der Zentralschweiz ist nach Rang 3 in der letzten Saison und der starken Vorbereitung mit den Siegen gegen Schalke und Monaco gross. Und mit dem Portugiesen Ricardo Costa in der Innenverteidigung sowie den Angreifern Cedric Itten und Tomi Juric haben sich die Luzerner gut verstärkt. «Das zählt aber alles nicht. Jetzt müssen wir liefern», sagte Torhüter David Zibung.

Lugano hat neben dem Trainerwechsel auch im Kader einige Mutationen vorgenommen, ist aber in der Offensive breiter aufgestellt als in der vergangenen Saison, als sich die Tessiner im letzten Spiel den Klassenerhalt sicherten. «Wir haben mehr Erfahrung», sagte Captain Mattia Bottani. «Wir wissen, wir können es uns nicht erlauben, nicht in jedem Spiel vom Engagement und der Konzentration her 100 Prozent zu geben.»

Luganos Mattia Bottani freut sich ueber sein 2:0, beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Lugano und dem FC St. Gallen am Mittwoch, 25. Mai 2016, im Cornaredo Stadion in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Bottani überzeugte in der letzten Saison. Können die Tessiner sie bestätigen und erneut die Klasse halten? Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

FCSG «will sich nicht verstecken»

Im zweiten Spiel empfängt St.Gallen die Berner Young Boys. «YB ist haushoher Favorit. Wir haben nichts zu verlieren», meint FCSG-Trainer Joe Zinnbauer. Den Ostschweizern, die das Budget um eine Million aufgestockt und fünf Verpflichtungen getätigt haben, fehlt nach dem Abgang von Edgar Salli noch ein starker Mittelstürmer. «Wir suchen einen, der nachweislich etwas geleistet hat», so Zinnbauer. Der Deutsche will, dass seine Mannschaft in der neuen Saison offensiver und erfolgreicher spielt. «Wir wollen uns nicht verstecken.»

St. Galler Fans beim Fussballspiel der Super League FC St. Gallen gegen den BSC Young Boys in der AFG Arena in St. Gallen am Samstag, 4. Mai 2013. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Auf die Fans ist in St.Gallen Verlass: Kommen sie gegen YB gleich in den Genuss eines Heimsiegs? Bild: KEYSTONE

Für die Young Boys geht es von Beginn an Schlag auf Schlag. Nach dem Auftakt in St.Gallen folgen mehrere englische Wochen. Nach den Duellen in der Champions-League-Qualifikation mit Schachtar Donezk gastieren die Berner beim FC Basel, ehe die Playoffs um den Einzug in eine europäische Gruppenphase folgen. In den vergangenen beiden Jahren gerieten die Berner bereits in der Startphase der Meisterschaft ins Hintertreffen. 2014 feierte YB erst im fünften, 2015 im vierten Meisterschaftsspiel den ersten Sieg. (ram/sda)

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