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Chelsea's Didier Drogba celebrates after scoring against Manchester United during the English Premier League soccer match between Manchester United and Chelsea at Old Trafford Stadium, Manchester, England, Sunday Oct. 26, 2014. (AP Photo/Jon Super)

Spielte erst mit 24 erstmals in der höchsten Liga – und das bloss für Guingamp: Didier Drogba. Bild: AP

Klassische Spätzünder: 18 Fussballer, die sich erst über Umwege durchsetzten



Jadon Sancho war schon mit 17 Jahren ein Bundesliga-Star, Kylian Mbappé wurde als 19-Jähriger Weltmeister und hat mit nun 21 Jahren den höchsten Marktwert der Welt.

Doch es gibt dann und wann auch immer noch jene Fussballer, die plötzlich einfach da sind. Die nicht in Jugendakademien der Profiklubs ausgebildet wurden. Oder dort früh als untauglich aussortiert wurden – und die es dann auf dem zweiten oder dritten Weg doch noch ganz nach oben geschafft haben.

Diese Fussballer zeigen, dass es sich lohnen kann, nie aufzugeben – eine Auswahl ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Jamie Vardy

Leicester’s Jamie Vardy kisses the trophy as Leicester City celebrate becoming the English Premier League soccer champions at King Power stadium in Leicester, England, Saturday, May 7, 2016.(AP Photo/Matt Dunham)

Bild: AP

Mit 15 Jahren bei Sheffield Wednesday ausgemustert. Hörte mit dem Fussball auf, musste nach einer Kneipenschlägerei ein halbes Jahr lang eine Fussfessel tragen. Begann auf Hobbyniveau wieder mit dem Fussball – in der siebthöchsten Liga. Wechselte mit 25 Jahren aus der fünften in die zweite Liga zu Leicester City. Vardy stieg mit den «Foxes» in die Premier League auf, ballerte sie 2016 zum sensationellen Meistertitel. Wurde Englands Fussballer des Jahres und kam mit 28 Jahren zu seinem Länderspieldebüt. Ist mittlerweile 33-jährig, spielt immer noch bei Leicester – und führt die Torschützenliste der besten Liga der Welt an.

Miroslav Klose

epa05612556 (FILES) A file picture dated 13 July 2014 of Germany's Miroslav Klose celebrating with the World Cup trophy after the FIFA World Cup 2014 final between Germany and Argentina at the Estadio do Maracana in Rio de Janeiro, Brazil. 38-year-old Miroslav Klose announced the end of his playing career on 01 November 2016.   

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/MARCUS BRANDT   EDITORIAL USE ONLY *** Local Caption *** 51479700

Bild: EPA/DPA

War als Jugendlicher nie im Leistungszentrum eines grossen Klubs oder in einer Nachwuchs-Nationalmannschaft – sondern bei der SG Blaubach-Diedelkopf in der Pfalz. Klose spielte dort auch bei den Erwachsenen in der siebten Liga, ehe er mit 20 Jahren zum FC Homburg in die dritte Liga wechselte. Nach dem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern bestritt er mit knapp 22 Jahren sein erstes Bundesligaspiel. Wurde Torjäger der «Roten Teufel», von Werder Bremen und Bayern München, ist mit 71 Toren in 137 Länderspielen deutscher Rekordtorschütze und krönte seine Karriere mit dem WM-Titel 2014. Niemand erzielte in der Geschichte der Weltmeisterschaften mehr Tore als er (16 bei vier Teilnahmen).

Marco Zwyssig

Basels Marco Zwyssig mit dem Pokal und Teamkollegen nach dem 6-0 Cupsieg nach dem Schweizer Fussball Cup Finalspiel zwischen dem FC Basel und Neuchatel Xamax, am Sonntag, 11. Mai 2003 im St. Jakob-Park in Basel. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Machte erst seinen Abschluss an der HSG, ehe er mit knapp 25 Jahren vom FC Gossau zum FC St.Gallen wechselte und dort Profi wurde. Als 26-Jähriger das erste von 20 Länderspielen, in fünf Saisons mit drei Klubs vier Mal Meister (2000 St.Gallen, 2001 Innsbruck, 2002 und 2004 Basel).

Olivier Giroud

France's Olivier Giroud olds the trophy after the final match between France and Croatia at the 2018 soccer World Cup in the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, July 15, 2018. (AP Photo/Natacha Pisarenko)

Bild: AP

Wechselte mit 21 Jahren von der zweiten in die dritte französische Liga, weil ihm kein Potenzial attestiert wurde. Kehrte zurück in die Ligue 2, wurde Torschützenkönig und wechselte 24-jährig zum Erstligisten Montpellier. Schoss die Südfranzosen als Torschützenkönig gleich zum Meistertitel. Debütierte mit 25 im Nationalteam, für das er seither 97 Partien bestritt – mit dem Gewinn des WM-Titels 2018 als Höhepunkt. Längst ist Giroud ein etablierter Premier-League-Star, zunächst bei Arsenal, mittlerweile bei Chelsea.

Marco Materazzi

Italy's Marco Materazzi kisses the World Cup trophy, as Fabio Grosso, left, and other teammates look on, after the final of the soccer World Cup between Italy and France in the Olympic Stadium in Berlin, Sunday, July 9, 2006. Italy defeated France 5-3 in a shootout after a 1-1 draw. (AP Photo/Thomas Kienzle) ** MOBILE/PDA USAGE OUT **

Bild: AP

Spielte lange in der Zweit- und Drittklassigkeit, ehe ihn als 25-Jähriger der FC Everton in die Premier League holte. Dort fiel er mit drei Platzverweisen in einer Saison auf, er wechselte zurück nach Perugia in die Serie A. Die Karriere nahm nun richtig Fahrt auf: Materazzi wurde als 28-Jähriger von Inter Mailand verpflichtet und zum Nationalspieler. Im WM-Finale 2006 gegen Frankreich verschuldete er einen Penalty, erzielte per Kopf den Ausgleich, provozierte Zinédine Zidane zum berühmten Kopfstoss, traf im Penaltyschiessen und durfte schliesslich als 33-Jähriger den goldenen WM-Pokal küssen.

Carlos Bacca

AC Milan's Carlos Bacca celebrates after scoring during the Serie A soccer match between AC Milan and Lazio at the San Siro stadium in Milan, Italy, Tuesday, Sept. 20, 2016. (Daniel Dal Zennaro/ANSA via AP)

Bild: AP/ANSA

Schrieb den Traum von einer Karriere als 20-Jähriger ab, verdiente sich seinen Lohn als Fischer und Kontrolleur von Bustickets. Dann klappte es mit 22 doch noch, der Kolumbianer unterschrieb seinen ersten Profivertrag und wechselte mit 25 Jahren nach Europa. Dank vieler Tore für Brügge holte ihn der FC Sevilla, die Reise führte ihn zur AC Milan und wieder nach Spanien (Villarreal).

Thomas Häberli

Die Berner Thomas Haeberli, Mitte, und Leandro, rechts, feiern Haeberli's Tor,  beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und den Young Boys, am Samstag, 1. Mai 2004, auf dem Aarauer Bruegglifeld. YB gewann den Match 1-0. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Musste den Traum vom Profi als 20-Jähriger wegen Rückenproblemen beerdigen, kickte in der 1. Liga. Als die Schmerzen weg waren, versuchte er es mit 25 Jahren noch einmal. Nach einem halben Jahr beim SC Kriens in der Nationalliga B wurde er für eine halbe Saison an den FC Basel verliehen, ehe im Sommer 2000 der Wechsel zu YB folgte. Bei den Bernern wurde er in einem Jahrzehnt zum Kultstürmer, der 74 Tore in 267 Spielen erzielte. Als 30-Jähriger kam Häberli sogar zu seinem ersten (und zugleich letzten) Länderspiel.

Ian Wright

Konnte als Teenager keine Grossklubs überzeugen, arbeitete auf dem Bau und spielte nebenbei zum Plausch Fussball. Wurde dann doch noch entdeckt und unterschrieb bei Crystal Palace kurz vor dem 22. Geburtstag seinen ersten Profivertrag. Der Stürmer wurde später von Fans zum Palace-Spieler des Jahrhunderts gewählt, er wurde mit Arsenal Meister, Cupsieger, Cupsiegercup-Sieger und Torschützenkönig, nur Thierry Henry schoss mehr Tore für die «Gunners» als der 33-fache englische Nationalstürmer.

Antonio Di Natale

Udinese's Antonio Di Natale celebrates after scoring during the Serie A soccer match between Udinese and Chievo at the Friuli Stadium in Udine, Italy, Sunday, Nov. 23, 2014. (AP Photo/Paolo Giovannini)

Bild: AP/AP

Spielte noch als 21-Jähriger bei Iperzola in der vierten Liga. Stieg mit 25 Jahren mit dem FC Empoli in die Serie A auf, etablierte sich dort nach Jahren in den Niederungen auf Anhieb. Wurde 42-facher Nationalspieler, Vize-Europameister 2012 und als «Bomber» von Udinese eine Klublegende: Di Natale erzielte in 385 Spielen 191 Tore für das Team aus dem Friaul.

Jonas Hector

epa06612629 Cologne's Jonas Hector reacts during the German Bundesliga soccer match between FC Cologne and Bayer Leverkusen in Cologne, Germany, 18 March 2018.  EPA/SASCHA STEINBACH EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.

Bild: EPA

Lehnte als 18-Jähriger ein Angebot des VfL Bochum ab, weil er nicht an eine Profikarriere glaubte. Blieb deshalb bei seinem Jugendklub SV Auersmacher in der Oberliga, ehe er mit 20 in die zweite Mannschaft des 1. FC Köln wechselte. Gab mit 22 sein Debüt bei den Profis, stieg mit den «Geissböcken» als 24-Jähriger in die Bundesliga auf. Wurde wenig später Nationalspieler, ist seither unbestritten – und Köln blieb der Kapitän trotz zwischenzeitlichem Abstieg treu.

Hans-Peter Briegel

German goalkeeper Harald Schumacher, left, and defender Hans-Peter Briegel, right, stop France's William Ayache during the Football World Cup Semi-Final in Guadalajara, Mexico, on June 25, 1986. Germany defeated France 2-0 and will meet Argentina in the Final. (AP Photo/Staff/Blaha)

Bild: AP

Aus einem anderen Grund als die anderen in dieser Liste, schliesslich spielte Briegel bereits als 20-Jähriger für Kaiserslautern in der Bundesliga. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass er erst als 17-Jähriger erstmals im Klub Fussball gespielt hat. Zuvor setzte die «Walz aus der Pfalz» auf die Leichtathletik, wurde deutscher Jugendmeister im Weitsprung und Dreisprung. Später Europameister 1980, Meister mit Hellas Verona, Cupsieger mit Sampdoria Genua – und zum Karriere-Ausklang Spielertrainer des FC Glarus in der Nationalliga B.

Michael Schulz

Machte eine Ausbildung bei der Polizei und spielte nebenbei beim drittklassigen VfB Oldenburg. Wurde als 26-Jähriger Profi, lief für Kaiserslautern, Borussia Dortmund und Werder Bremen auf. Alles Spitzenteams, doch Schulz war immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Während seiner Bundesliga-Karriere holten die drei Klubs zusammen zwölf Titel – Schulz war jeweils nicht mehr oder noch nicht da. «Der Lange» wurde zwei Mal Vizemeister, verlor den Final des UEFA-Cups und wurde Vize-Europameister 1992.

Dario Hübner

Verbrachte seine Karriere lange Zeit in der Serie B und in der Serie C, war bei No-Name-Klubs wie Pievigina, Pergocrema oder Fano. Als Cesena trotz seiner Tore in die Serie C abstieg, wechselte «der Bison» zu Brescia – und damit mit zarten 30 Jahren erstmals in die Serie A. Den Karrierehöhepunkt erlebte er mit 35 Jahren, als er 2001/02 als Piacenza-Stürmer gemeinsam mit David Trezeguet von Juventus Torschützenkönig wurde.

Hendrik Weydant

Kannte Nachwuchszentren der Profiklubs nur vom Hörensagen, stieg als Amateur aber Stufe um Stufe nach oben. Wechselte als 23-Jähriger zu Hannover 96, wo er für die zweite Mannschaft eingeplant war. Machte seine Sache dann so gut, dass er gleich für das Bundesligateam aufgeboten wurde und seinen ersten Profivertrag erhielt.

Didier Drogba

epa04330865 A file picture of Chelsea's Didier Drogba celebrating after the team won the UEFA Champions League soccer final between FC Bayern Munich and Chelsea FC in Munich, Germany, 19 May 2012. Drogba returns to Chelsea on a one-year-contract coming from Galatasaray.  EPA/MARCUS BRANDT

Bild: EPA

Bestritt kurz vor dem 24. Geburtstag sein erstes Ligue-1-Spiel für Guingamp, nachdem er als 21-Jähriger seinen ersten Profivertrag beim Zweitligisten Le Mans unterschrieben hatte. Als Olympique Marseille den 25-Jährigen engagierte, begann eine Weltkarriere. Drogba wurde mit Chelsea vier Mal Meister und er holte mit den «Blues» die Champions League. Für die Elfenbeinküste schoss er 65 Tore in 105 Länderspielen.

Luca Toni

Hellas Verona's Luca Toni celebrates after scoring during a Serie A soccer match against Atalanta in Bergamo, Italy, Saturday, April 19, 2014. (AP Photo/Felice Calabro')

Bild: AP

Tingelte durch die italienische Provinz, ehe er mit 23 Jahren erstmals in der Serie A spielte. Der endgültige Durchbruch gelang ihm aber erst nach einer Rückkehr in die zweite Liga, wo er Palermo zum Aufstieg schoss. 27-jährig war der «Ohrenschrauber» auf der grossen Bühne angekommen – und mit etwas Verspätung wurde aus dem Stürmer ein Star von Bayern München und 2006 ein Weltmeister.

Lars Leese

Eine der ungewöhnlichsten Geschichten von Fussball-Sternschnuppen, die rasch auftauchten und rasch wieder verschwanden, nachzulesen ist sie im Buch «Der Traumhüter». Die Kurzfassung: Leese spielte in der Viertklassigkeit, als Bayer Leverkusen ihn mit 27 Jahren als dritten Torwart verpflichtete. Nach einer Saison ohne Einsatz holte ihn 1997 überraschend das in die Premier League aufgestiegene Barnsley. Leese hexte den Underdog zu einem 1:0-Sieg beim FC Liverpool und verschwand nach zwei Jahren in England wieder in den Niederungen des deutschen Fussballs, weil ihn kein Profiklub mehr wollte. Eine Geschichte, die märchenhaft und zugleich wie ein Fehler in der Fussballmatrix wirkt.

Renato Steffen

Switzerland's players midfielder Remo Freuler, left, midfielder Renato Steffen, center, and defender Stephan Lichtsteiner, right, celebrate after beating Republic of Ireland, during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Switzerland and Republic of Ireland, at the Stade de Geneve, in Geneva, Switzerland, Tuesday, October 15, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Wurde mit 15 Jahren beim FC Aarau ausgemustert, ging zum SC Schöftland in die 2. Liga Inter und danach in die 1. Liga zum FC Solothurn. Erhielt mit knapp 21 Jahren beim FC Thun doch noch eine Chance im Profifussball und die nutzte er. Via YB und Basel führte Steffens Weg in die Bundesliga zum VfL Wolfsburg und ins Schweizer Nationalteam.

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Victor Paulsen 02.05.2020 14:20
    Highlight Highlight Da kommen wir noch einige Liverpooler Namen in den Sinn:
    Mo salah, zuerst bei Chelsea aussortiert und in Rom überzeugte er auch nicht direkt. Durchbruch bei Rom mit 24, wechsel zu Liverpool mit 25.
    Dazu Virgli Van Dijk. Bei seiner Zeit in Glasgow total unbekannt, mit 24 zu southampton, weiterhin ziemlich unbekannt. Grosser Durchbruch erst mit 27.
    Auch Firmino und Mane waren keine Frühstarter
  • McStem 02.05.2020 00:04
    Highlight Highlight Marc Zellweger (in St. Gallen auch Fussballgott) könnte man meiner Meinung nach auch noch dazu tun. Insbesondere, da der Artikel aus der Feder von Ralf Meile stammt.

    Mit 20 (oder 21) hat er noch für den FC Seuzach (2. Liga) gespielt, ehe er von St. Gallen in die NLA geholt wurde. Mit St. Gallen wurde er Meister, durfte für die Schweiz spielen und versuchte sich (kurz) in der BuLi. Nach einem Gastspiel in Wil wechselte er zurück und wurde zur Ikone.
  • SBP 01.05.2020 23:15
    Highlight Highlight Habe mal ein Interview von Hübner gelesen... der Typ hat noch mehr gequalmt als Mario Basler 😄
  • kupus@kombajn 01.05.2020 20:41
    Highlight Highlight Dado Pršo: als Automechaniker in Amateurligen Kroatiens und Frankreichs unterwegs, bis er es im 23. Lebensjahr in den 2. Liga-Profifussball Frankreichs schaffte (AC Ajaccio). Von da ging es zur
    AS Monaco, mit der 2004 er das CL-Finale erreichte. In dieser Saison stellte er den Rekord für die meisten Tore (deren 4) in einem Spiel eines Spielers in der CL auf (2012 von Messi mit 5 Toren gebrochen).
    Im 29. Altersjahr debütierte er in der kroatischen Nationalmannschaft, für die er an der WM 2006 auflief.
  • Cyran6 01.05.2020 20:19
    Highlight Highlight Dado Prso fehlt da. Kettenraucher, Alkoholiker, Automech und 100 Kilo schwer. Mit 25 dann doch noch die Kurve gekriegt und Nationalspieler geworden...

    https://www.spox.com/de/sport/fussball/international/1907/Artikel/die-unglaubliche-geschichte-von-dado-prso.html

  • niklausb 01.05.2020 20:12
    Highlight Highlight Bani Huggel war glaube ich auch bis über 20 beim FC Münchenstein in der 1. Oder 2. Liga
  • Benutzer144 01.05.2020 20:08
    Highlight Highlight Ein sehr spannender Artikel! Danke dafür und gerne mehr davon!
  • Roro Hobbyrocker 01.05.2020 19:41
    Highlight Highlight Mir kommt da noch Mauro Lustrinelli in den Sinn, er hat bis 25 Wirtschaft studiert und ist erst danach zum Profifussball gekommen.

    Was bei fast allen Spieler auf der Liste auffällt ist, dass sie danach sehr treu bei den Klubs waren. Die wenigsten waren wirklich den Geld hinterher geeifert.
  • Okguet 01.05.2020 19:20
    Highlight Highlight Cooler Artikel! Gefällt mir, wenn ihr Sportartikeln so "stichwortartig" (ich weiss kein besseres Wort) schreibt 😊

«Millionäre»?! Das verdienen Profi-Fussballer in der Schweiz wirklich

350 Millionen Franken stellt der Bundesrat dem professionellen Fussball und Eishockey in der Schweiz zur Verfügung. Unter Auflagen und als Darlehen, das zurückgezahlt werden muss. Teile der Bevölkerung drehen dennoch im dunkelroten Bereich.

Ein Restaurantbesuch hat manchmal Folgen. Etwa, wenn das Poulet nicht durch war.

Manchmal hat ein Restaurantbesuch aber auch für Unbeteiligte Folgen. Seit der damalige Bayern-Star Franck Ribéry vor einem guten Jahr in Dubai ein mit Gold überzogenes Steak verputzt und ein Video davon geteilt hat, kämpfen Fussballer in aller Welt noch mehr gegen ihr Image als verwöhnte Schnösel in kurzen Hosen, die nicht mehr wissen, wie sie ihre vielen Millionen ausgeben sollen.

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