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epa09311712 England manager Gareth Southgate (L) greets Germany's head coach Joachim Loew after the UEFA EURO 2020 round of 16 soccer match between England and Germany in London, Britain, 29 June 2021.  EPA/John Sibley / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)

Die Zeit von Jogi Löw als Deutscher Bundestrainer ist vorbei. Bild: keystone

Jogi Löw verabschiedet sich nach Deutschlands EM-Aus: «Es tut uns leid»

Deutschland ist raus. Gegen den Erzrivalen England verliert die DFB-Elf mit 0:2. Damit ist nicht nur die EM, sondern auch die Amtszeit von Jogi Löw als Trainer der deutschen Nationalmannschaft vorbei.



Ein Artikel von

T-Online

Bundestrainer Jogi Löw war die Enttäuschung nach seinem letzten Länderspiel deutlich anzusehen. Im Interview mit der ARD machte er dann auch kein Hehl daraus: «Das ist eine Enttäuschung für uns alle. Wir haben uns mehr erhofft, der Glaube an die Mannschaft war absolut da. Wir hatten zwei Grosschancen, haben aber leider keine Tore gemacht. Es tut uns leid, dass wir draussen sind aus dem Turnier. Aber wir haben hart gearbeitet die letzten vier Wochen, alle haben gut mitgezogen. Ich kann niemandem einen Vorwurf machen.»

«Alle Spieler sind masslos enttäuscht, wir auch.»

Jogi Löw

Löw weiter: «Es tut mir leid, dass die grosse Begeisterung zu Hause jetzt auch dahin ist. Die Enttäuschung wiegt schwer. Es muss jetzt erst einmal die eine oder andere Stunde vergehen, bevor man ein paar Worte an die Mannschaft richtet. Alle Spieler sind masslos enttäuscht, wir auch. Wir haben viele junge Spieler, die daraus lernen werden. Bei der Heim-EM 2024 werden einige auf ihrem absoluten Topniveau sein, auch von der Erfahrung her.»

Kroos: «Sehr, sehr bitter»

Das Achtelfinal-Aus der deutschen Fussball-Nationalmannschaft ist auch für Routinier Toni Kroos insgesamt «sehr, sehr bitter». Bis zum 0:1-Rückstand sei es ein ausgeglichenes Spiel gewesen im Wembley-Stadion, befand der Routinier von Real Madrid .

epa09311784 Leon Goretzka of Germany reacts after the UEFA EURO 2020 round of 16 soccer match between England and Germany in London, Britain, 29 June 2021.  EPA/Justin Tallis / POOL (RESTRICTIONS: For editorial news reporting purposes only. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)

Goretzka und Co. bleibt nur die grosse Enttäuschung. Bild: keystone

Das DFB-Team habe bis dahin kaum englische Chancen zugelassen, aber auch kaum eigene Tormöglichkeiten gehabt. «Bis dahin war es ein absolut ordentliches Spiel. Beide Mannschaften haben sich ein bisschen neutralisiert. Das 1:0 hat alles verändert», sagte Kroos.

«Es war schon ein sehr trauriges Gefühl, als ich den Jogi gesehen habe, weil er einfach ein klasse Mensch ist.»

Manuel Neuer.

Torhüter Manuel Neuer war nach dem 0:2 gegen England genauso enttäuscht: «Wir hatten Tormöglichkeiten, haben es versucht, spielerisch zu lösen. Das ist sehr schwierig», kommentierte der Kapitän das Spiel. «Gefühlt hat sich das Geschehen in unserer Hälfte abgespielt. Und die Kontermöglichkeiten haben wir nicht genutzt.» Das Spiel sei lange «auf der Kippe gewesen».

Es sei den Deutschen einfach nicht so gelungen den Engländern auch mal Schmerzen zu bereiten. Und Captain Neuer ergänzt: «Nach dem Abpfiff habe ich Richtung Mittellinie geschaut, auch Richtung Trainerbank. Und es war schon ein sehr trauriges Gefühl, als ich den Jogi gesehen habe, weil er einfach ein klasse Mensch ist. Wir haben ihm alle viel zu verdanken, auch die ehemaligen Spieler, die unter ihm gespielt haben. Ich denke, dass er eine klasse Ära geprägt hat. Dass es so zu Ende geht, ist natürlich schade und auch sehr traurig.» (abu/dpa/sid/anb)

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Das Schweizer Frankreich-Märchen in 41 Wahnsinns-Bildern

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Das Schweizer Frankreich-Märchen in 41 Wahnsinns-Bildern
quelle: keystone / jean-christophe bott
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