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epa08226586 PSG?s Kylian Mbappe (L) in action against Dortmund's Lukasz Piszczek (R) during the UEFA Champions League round of 16 first leg soccer match between Borussia Dortmund and Paris Saint-Germain in Dortmund, Germany, 18 February 2020.  EPA/SASCHA STEINBACH

Lukasz Piszczek, hier im Duell mit PSGs Kylian Mbappé. Bild: EPA

BVB-Routinier bringt auf den Punkt, was bei Borussia Dortmund schiefläuft



Borussia Dortmund hat am Samstag die Meisterschaftsfeier des FC Bayern München nochmal vertagt. Beide Teams gewannen, der BVB am Nachmittag gegen Düsseldorf, die Bayern im Abendspiel gegen Gladbach. Der Abstand zwischen Spitzenreiter München und Verfolger Dortmund beträgt also weiterhin sieben Punkte.

Das Meisterschaftsrennen ist drei Spieltage vorm Ende der Spielzeit so gut wie entschieden. Theoretisch ist es möglich, dass der BVB die Bayern noch überholt, aber dafür müssten sich die Münchner in den verbleibenden Partien ganz schön dämlich anstellen.

BVB-Saisonziel: Ebenfalls Meisterschale

Eigentlich war es ja auch das Saisonziel der Dortmunder Klub-Bosse Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc, am Ende ganz oben zu stehen – und nicht, den achten Rekordmeister-Titel in Folge möglichst lange zu vertagen und wieder nur Vizemeister zu werden so wie in der vergangenen Saison, als die Mannschaft von Trainer Lucien Favre einen zwischenzeitlichen Neun-Punkte-Vorsprung auf die Bayern verspielte.

ESSEN, GERMANY - JULY 27: (L-R) Manager Michel Zorc and chairman Hans-Joachim Watzke of Dortmund are senn prior to the friendly match between Rot Weiss Essen and Borussia Dortmund at Stadion Essen on July 27, 2014 in Essen, Germany.  (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Sagen wo es lang geht: Zorc (links) und Watzke. Bild: Bongarts

Doch höchstwahrscheinlich müssen die Dortmunder Verantwortlichen und Spieler am späten Dienstagabend Glückwünsche nach München schicken, auch wenn's schwerfällt.

Woran hakt es beim BVB?

Für den grossen Traum, die Meisterserie der Bayern endlich mal wieder zu durchbrechen, hatte der BVB vor der Saison gross in den Kader investiert und dafür viele Vorschusslorbeeren bekommen.

Im Sommer jubelten viele Experten und Fans die Dortmunder Mannschaft hoch, nachdem die Borussia mit Julian Brandt, Nico Schulz, Mats Hummels und Thorgan Hazard vier Stars aus dem Hut zauberte. Dazu wurden im Winter mit Erling Haaland fürs Sturmzentrum und Emre Can für die Defensive noch zwei weitere Spieler nachverpflichtet. Mit all diesen Spielern kann der BVB den Bayern gefährlich werden, so lautete die herrschende Meinung.

13.06.2020, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Fußball: Bundesliga, Fortuna Düsseldorf - Borussia Dortmund, 31. Spieltag in der Merkur Spielarena. Dortmunds Julian Brandt sitzt nach einer Aktion auf dem Rasen. WICHTIGER HINWEIS: Gemäß den Vorgaben der DFL Deutsche Fußball Liga bzw. des DFB Deutscher Fußball-Bund ist es untersagt, in dem Stadion und/oder vom Spiel angefertigte Fotoaufnahmen in Form von Sequenzbildern und/oder videoähnlichen Fotostrecken zu verwerten bzw. verwerten zu lassen. Foto: Bernd Thissen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wurde als Hoffnungsträger von Leverkusen verpflichtet: Julian Brandt. Bild: keystone

Keine Frage, das sind alles sehr gute Fussballer, die auch internationales Format mitbringen. Auf dem Papier ist Borussia Dortmund ein Top-Team. Aber bis auf Hummels und Can sind die Spieler alle noch sehr unerfahren, auch was das Spielen um und das Gewinnen von Titeln angeht.

Piszczek bringt es auf den Punkt

Profis wie Achraf Hakimi, 21, und Jadon Sancho, 20, zwei von Dortmunds wichtigsten Spielern, müssen in jungen Jahren schon viel Last auf den Schultern tragen, obwohl sie immer noch Leistungseinbrüche haben und manchmal Nerven zeigen – was in ihrem Alter völlig normal ist. Julian Brandt, 24, taucht in wichtigen Spielen oft unter, Titeldruck kennt er von seiner vorherigen Station Bayer Leverkusen nicht. Vorne ist Dortmund vom 19-jährigen Haaland abhängig (elf Tore in zwölf Spielen).

BVB-Routinier Lukasz Piszczek brachte das im «Kicker»-Interview am Montag auf den Punkt, bemängelte damit auch indirekt fehlende Erfahrung im Kader. Der 35-jährige Pole, der am Wochenende sein 250. Spiel für Dortmund absolvierte, ist seit 2010 im Verein. Seit Marco Reus verletzt ist, ist er Kapitän.

epa08483931 Lukasz Piszczek of Dortmund runs with the ball during the Bundesliga match between Fortuna Duesseldorf and Borussia Dortmund at Merkur Spiel-Arena in Duesseldorf, Germany, 13 June 2020.  EPA/LARS BARON / POOL DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Lukasz Piszczek, einer der Erfahrensten im Dortmunder Dress. Bild: keystone

Früher habe es mit Sebastian Kehl einen Leitwolf in der Kabine gegeben, dessen Wort «Gesetz» gewesen sei, heute müsse man «einen anderen Weg finden». Piszczek, der eher als ruhiger Führungsspieler gilt, kritisierte in dem Gespräch mit dem Fachmagazin, dass die jungen Spieler schnell eingeschnappt seien: Sie «sind schnell sauer, wenn man ihnen mit Kritik kommt».

BVB: Mangelnde (Titel-)Erfahrung als Krux – Bayern hat die stärkere Führungsspielerachse

Er stellte dabei aber ausdrücklich nicht Sancho heraus, wie man vielleicht meinen könnte. Der Engländer war zuletzt oft wegen Disziplinlosigkeiten in den Nachrichten. Durchaus möglich aber, dass Piszczek ihn damit gemeint hat. «Es gilt allgemein für die jüngere Generation», sagte er.

Neben der mangelnden Erfahrung sind es also offenbar fehlende Druckresistenz und auch fehlende Disziplin, die die vielen jungen Dortmunder Spieler vermissen lassen. Eine titelerprobte, zuverlässige Achse aus erfahrenen Spielern wie sie der FC Bayern mit Neuer, Boateng, Alaba, Thiago, Martínez, Müller und Lewandowski hat, geht dem BVB derzeit ab.

epa08484198 Jerome Boateng of FC Bayern Munich in action during the Bundesliga match between FC Bayern Munich and Borussia Moenchengladbach at Allianz Arena in Munich, Germany, 13 June 2020 (issued 14 June 2020).  EPA/Alexander Hassenstein / POOL DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Bayerns Boateng: Oftmals kritisiert, trotzdem ist er: Weltmeister, Champions-League-Sieger, 7-facher Deutscher Meister. Bild: keystone

Die Dortmunder Routiniers Axel Witsel, Mats Hummels und der oft verletzte Marco Reus, alle 31, sowie Piszczek können das, was den Talenten noch fehlt, auf dem Platz nicht alleine abfedern. Mit Marcel Schmelzer hat BVB-Trainer Lucien Favre zwar noch einen weiteren erfahrenen Akteur im Kader, doch der 32-Jährige spielt keine Rolle mehr. Ebenso wie Weltmeister Mario Götze.

Favre punktemässig sogar erfolgreicher als Klopp

Der Schweizer Trainer wird oft als Sündenbock hingestellt, wenn es darum geht, dass es beim BVB sportlich nur für die Vizemeisterschaft reicht und auch in Pokal und Champions League, so wie in dieser Saison, nicht viel zu holen war. Doch an Favre liegt es jedenfalls nicht allein.

Er hat bei Borussia Dortmund seit seinem Amsantritt im Sommer 2018 einen Punkteschnitt von 2.08 pro Spiel. So gut war er in seiner Trainerkarriere noch nie. Das ist sogar ein besserer Schnitt als der von Jürgen Klopp, mit dem Dortmund zuletzt 2012 die Meisterschaft in der Bundesliga gelang. Der jetzige Liverpool-Teammanager holte mit dem BVB 1.9 Punkte pro Partie.

epa08179217 Dortmund's CEO Hans-Joachim Watzke attends the SPOBIS 2020 at CCD Congress Center in Duesseldorf, Germany, 30 January 2020. The SPOBIS is Europe's biggest sportsbusiness event for over 20 years and will take place from 29 to 30 January 2020.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Dortmunds Boss Watztke stärkte Favre bislang den Rücken. Bild: EPA

Viele Experten sprechen Favre dennoch ab, der richtige Trainer für den BVB zu sein. Die Skepsis ist vor allem bei vielen Dortmunder Fans gross, dass der besonnene Monsieur Favre, der distanzierte Gentleman, von seinem Wesen her nicht zur mitreissenden Borussia passe. Viele wünschen sich eine emotionale Klopp-Kopie an der Seitenlinie – oder gleich Klopp zurück.

Wie geht es mit Favre weiter?

Doch das ist nicht so einfach. Die Alternativen sind rar, vor allem gibt es keinen Trainer mit eingebauter Titelgarantie auf dem Markt. Ob es Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac oder Amsterdam-Coach Erik ten Hag, die zuletzt beim BVB gehandelt wurden, besser machen würden als Favre, ist fraglich. Und wenn der nächste Trainer nach Favre, Bosz, Stöger und Tuchel nicht sticht, dann müssten sich auch Watzke und Zorc unangenehme Fragen zu ihrer Vorgehensweise in Sachen Cheftrainer gefallen lassen.

Dortmund's coach Lucien Favre stands at the side lines during the German Bundesliga soccer match between Fortuna Duesseldorf and Borussia Dortmund in Duesseldorf, Germany, Saturday, June 13, 2020. Because of the coronavirus outbreak all soccer matches of the German Bundesliga take place without spectators. (Bernd Thissen/Pool via AP)

Hat Favre in Dortmund eine Zukunft? Bild: keystone

Borussia Dortmund muss sich als Mannschaft entwickeln. Sollte es den BVB-Bossen gelingen, das aktuelle Team zusammenzuhalten und im kommenden Transferfenster noch zwei, drei erfahrene Spieler dazuzuholen, dann sollte auch Favre die Chance bekommen, in seinem dritten BVB-Jahr einen Titel zu holen. Neben vielen titelhungrigen Spielern braucht man dafür aber auch viele titelerprobte Spieler, das zeigt das Beispiel FC Bayern München.

Übrigens: Jürgen Klopp ist mit Borussia Dortmund auch erst im dritten Jahr als Trainer Meister geworden. Und er hat eine talentierte Mannschaft, damals unter anderem mit jungen Profis wie Hummels und Piszczek, Stück für Stück weiterentwickelt.

(as)

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 16.06.2020 10:21
    Highlight Highlight Entscheidend ist nicht, wie hoch der Punkteschnitt eines Trainers generell ist. Entscheidend ist nur der Punkteschnitt während einer Meisterschaft. Jürgen Klopp wurde kaum mit einem Schnitt von 1,9 Punkten Meister. Manchmal frage ich mich, was für Vergleiche da jeweils gezogen werden.

    Meister werden kann immer nur einer. Die Bayern zu überholen ist eine hohe Hürde. Dass die Zielsetzung in Dortmund nur der Titel sein kann, ist völlig klar. Aber bei einem 2. Rang von "schief laufen" zu sprechen, ist m.E. völlig daneben. Es läuft rund beim BVB! Man ist auf Kurs. Und: da geht künftig noch mehr!
  • Stefan Morgenthaler-Müller 16.06.2020 07:35
    Highlight Highlight Favre trainiert seit fast 15 Jahren Mannschaften im Ausland. Er hat noch nie einen Titel gewinnen können. Vielleicht sollte der BVB einen Winner-Typ holen.
    • Raembe 16.06.2020 10:28
      Highlight Highlight Die Teams die er im Ausland hatte: Hertha, Gladbach, Nizza und der BVB. Welches Team ausser dem BVB hatte nur halbwegs realistische Titelchancen?

    • mrgoku 16.06.2020 10:42
      Highlight Highlight bin selber Meinung wie Stefan...

      Evtl. braucht BVB ein Coach der weiss wie man Titel gewinnt... wie man eine Meisterschaft gewinnt... Favre weiss das nicht. Er ist sicherlich gut, aber um in der BuLi die Meisterschale zu holen, wohl nur wenn er selber den FCB coacht...
    • Stefan Morgenthaler-Müller 16.06.2020 10:44
      Highlight Highlight Kaiserslautern nach Aufstieg in die erste Bundesliga Meister geworden 98. Wolfsburg 2007, Leicaster City in England Meister geworden, Griechenland hat die EM gewonnen, Porto die Champignons League, usw. welches dieser Teams hatte eine realistische Titelchance?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cyrillius 16.06.2020 00:41
    Highlight Highlight Die Frage ob es weiter geht mit Favre muss sich der BVB gar nicht gross stellen, denn so wie ich das sehe sind nicht gerade viele bessere/gleichwertige Alternativen auf dem Markt...
  • Yankee25 15.06.2020 22:50
    Highlight Highlight Also in der Rückrunde ist das schon ziemlich stabil beim BVB und Favre. Man sollte so gut es geht den Kader über den Sommer hinaus behalten und dann mit Favre versuchen im 3. Jahr einen Titel zu holen. Ich find Lucien sensationell.
    • maxi #sovielfürdieregiongetan 16.06.2020 08:15
      Highlight Highlight Welcher Titel sollte er gewinnen. Die grösste chanche hat man im Pokal, da hat er an der Seitenlinie doch einen erbärmlichen eindruck abgegeben. zwei mal im AF gwgen grottenschlechte Bremer raus. Aber klar sensationell.
  • ybfreak 15.06.2020 22:26
    Highlight Highlight Piszczek bringt es auf den Punkt, ja. Er hätte aber auch erwähnen dürfen, dass genau diese jungen Spieler gerne auch länger beim BVB bleiben sollen. Denn mit den stetigen Wechseln im Kader wird Dortmund höchstens den DFB-Pokal oder die Europa-League gewinnen können. Seit einiger Zeit wird in Dortmund jede Saison das Kader gehörig durchgewechselt, währenddem in München fast alle Spieler bleiben. Auf nächste Saison hin, dass ist mein Verdacht, wird Hakimi, Sancho und Guerreiro nicht mehr beim BVB spielen und Favre wird den Erwartungen nicht gerecht werden können. Und in München bleiben sie alle.
    • Dan Rifter 15.06.2020 23:17
      Highlight Highlight Wie gesagt: leider lediglich Durchlauferhitzer.

    • whatsthemaeder 16.06.2020 06:32
      Highlight Highlight Guerreiro hat beim BVB verlängert. Mit Sancho und Hakimi hast du aber recht.
    • ybfreak 16.06.2020 10:34
      Highlight Highlight Ich hoffe du hast recht und zumindest Guerreiro bleibt dem BVB erhalten. Eine Vertragsverlängerung bedeutet noch lange nicht der Verbleib eines Spielers, sondern spült lediglich bei einem Transfer mehr Geld in die Kasse.
  • Noblesse 15.06.2020 22:19
    Highlight Highlight Bayern hat halt das noch bessere Kader. An Favre liegt das sicher nicht.
  • Raembe 15.06.2020 21:59
    Highlight Highlight Seien wir doch ehrlich, die Bayern haben das bessere Kader und weit mehr Mittel zur Verfügung.
    • BVB 15.06.2020 22:44
      Highlight Highlight So deutlich ist der kaderliche Vorsprung nicht.
    • bokl 15.06.2020 22:59
      Highlight Highlight @BVB
      Doch. Siehe Hummels. Bei Bayern kurz vor dem Ruhestand, für den BVB Rekordtransfer.
    • Raembe 16.06.2020 05:07
      Highlight Highlight @BVB: Doch eben schon, die Bayern haben fast alle Positionen mind. doppelt besetzt. Und das mit Spielern auf plus/minus dem selben Top-Niveau. Der BVB hat eine gute Startformation, viel mehr ist da aber nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dan Rifter 15.06.2020 21:43
    Highlight Highlight In der Bundesliga sind alle Teams ausser den Bayern schlicht nichts anderes als Durchlauferhitzer.

    Köln + Co. für Gladbach + Co.
    Gladbach + Co. für den BVB oder Bayern
    Der BVB für Bayern oder die Premier League.

    Es ist in der Bundesliga nahezu unmöglich, eine talentierte Mannschaft über mehrere Saisons weiterzuentwickeln, um den Bayern Paroli zu bieten.

    Und wenn's dann mal klappt, packt das Pack aus dem Freistaat das grosse Portmonee aus, um die direkte Konkurrenz zu schwächen.
    • Rekordmeister 16.06.2020 06:07
      Highlight Highlight Wie lange willst du noch am Märchen von Bayern kauft die Liga kaputt glauben?

      Wurde als BVB Fan mal vor der eigenen Haustür kehren
    • Amboss 16.06.2020 08:28
      Highlight Highlight @Rekordmeister: Er schreibt das ja gar nicht, sondern schreibt explizit "Gladbach + Co. für den BVB oder Bayern"

      Er schreibt aber auch "Der BVB für Bayern". Und auch das ist nicht falsch Lewandowski, Götze oder Hummels in seiner Besten Zeit wechselten auch vom BVB nach Dortmund.

      Es ist einfach so: Die Bayern sind eine andere Hausnummer. Der einzige deutsche Verein, der in einer Liga mit den ganz Grossen internationalen spielt.
      Der BVB ist nicht weit davon weg, letztlich aber nur ein Ausbildungsverein. Klopt ein Verein aus dem vorderen Mittelfeld der PL an, ist jeder Spieler weg.
    • Dan Rifter 16.06.2020 08:29
      Highlight Highlight Tatsache kein Märchen - bring mal Gegenargumente.

      Zudem hab ich die Hierarchie oben ja beschrieben - es ist so und wird immer so sein, dass sich oben bei unten bedient.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 15.06.2020 21:39
    Highlight Highlight Favre abzusägen wäre dumm. Mindestens 1 Saison muss man ihm noch geben.

    Der beste Trainer nach Punkten sagt doch schon alles! Die Bayern waren halt ein paar Prozent besser..
  • Faceoff 15.06.2020 21:37
    Highlight Highlight Die sind 7 Punkte hinter Bayern – mit einem Kader, der deutlich mehr Lücken hat. Saisonziel Meisterschaft ist sicher gut und recht, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Bayern hätte sich einmal mehr nur selbst schlagen können und hat das noch rechtzeitig abgewendet.

    Aber die Zeit des BVB könnte wieder kommen. Wenn sie denn den echten Experten, nämlich Herrn Favre, weiter arbeiten lassen.
  • Lester 15.06.2020 21:07
    Highlight Highlight "Viele Experten sprechen Favre dennoch ab, der richtige Trainer für den BVB zu sein."
    Meint ihr mit Experten z.B. Lothar Matthäus? Lächerlich!

    Richtige Experten wie Ottmar Hitzfeld haben Favre übrigens immer und immer wieder den Rücken gestärkt.

    Mein Tipp: Favre bekommt noch eine Saison Zeit.
    • Raembe 15.06.2020 21:26
      Highlight Highlight Sogar Klopp hat ihn letztens in den höchsten Tönen gelobt.
    • honigmilch 16.06.2020 06:14
      Highlight Highlight In den höchsten Tönen?!

      "...Ich muss für Favre kein Plädoyer halten, aber ich halte Lucien für einen guten Trainer."

      Naja...
    • Raembe 16.06.2020 17:24
      Highlight Highlight @Honigmilch: Wenn Du schon zitierst, zietiere doch die komplette Aussage.

      Von zehn Mannschaften würde ich jene von Favre erkennen, das passt alles richtig gut zusammen», sagt der Liverpool-Trainer im Skype-Interview mit Sky. Sowohl taktisch («überragende Systemwechsel») als auch spielerisch («unglaubliche Kreativität») lasse Favre nichts vermissen. Klopps Schlusswort: «Ich halte ihn für einen guten Trainer.»
  • Amazing Horse 15.06.2020 20:44
    Highlight Highlight " Viele Experten sprechen Favre dennoch ab, der richtige Trainer für den BVB zu sein."

    "Experten" 🙄
    • Bullet-Tooth-Joni 15.06.2020 21:51
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mia_san_mia 16.06.2020 04:01
      Highlight Highlight @Bulleth-Tooth-Joni: Ist der Didi am saufen, oder wie kommst Du darauf?
    • Vorname Name 16.06.2020 08:47
      Highlight Highlight @bullet
      Nein didi hat favre immer den rücken gestärkt.
      Auch im herbst als es schlecht lief kam mal diese aussage, sie werden keinen besseren trainer als favre finden.
      Didi mag favre, hat er gerade wieder dieses wochenende gesagt.
    Weitere Antworten anzeigen

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