Kehrt 1999 im Alter von 30 Jahren als Deutscher Meister und Champions-League-Sieger mit Dortmund in die Schweiz zurück. Sein Torriecher beschert GC einen Meistertitel (2001), danach skort «Chappi» auch noch für YB und Lausanne. Insgesamt erzielt er nach der Schweiz-Rückkehr über 100 (!) Tore.
Ende 90er-Jahre jagt ihn der FCB vom Hof. 2009 streckt sich die damalige Klubführung um Bernhard Heusler bis zur Decke, um den 30-jährigen Frei für rund 6 Millionen aus Dortmund loszueisen. Vier Meistertitel, zwei Mal Champions League, 108 Tore und die Krönung zum Nati-Rekordtorschützen: Diese Rückkehr hat sich für alle Seiten gelohnt.
England, Italien, Türkei, China, Kanada - Dzemaili kam mächtig herum, ehe er Anfang 2021 zum FC Zürich heimkehrte. Seine Ankündigung, nochmals Meister zu werden, erntete erst Lacher - eineinhalb Jahre später ist es soweit. Seither geniesst Dzemaili bei den FCZ-Fans endgültig Heldenstatus.
Nach Halt in Stuttgart und Fenerbahce kehrt er 2000 ein erstes Mal nach Basel zurück. Ab 2001, nach einem Intermezzo in Kaiserslautern schlägt Yakin im St. Jakob-Park endgültig ein: Als überragender Abwehrchef und Captain führt er Rot-Blau in die Champions League und zu drei Meistertiteln.
Mit seinem schnellen Abgang in die Bundesliga 2003 nach nur einem halben guten Jahr im Profiteam macht er sich in Basel wenig Freunde. 2007 kehrt er zurück und wird zur lebenden Legende. Als er als x-facher Meister 2015 zurücktritt, erscheint ihm zu Ehren ein Buch mit dem Titel «König von Basel».
Nach zwölf Jahren in der 1. und 2. Bundesliga, alle bei Hertha Berlin, übernimmt der Luzerner ab 2019 bei YB die Anführer-Rolle vom abgetretenen Steve von Bergen. Lustenberger dirigiert die Berner zu vier Meistertiteln und zwei Cupsiegen, 2024 verkündet er das Karriereende.
Hatte zwei Profistationen: Basel und Frankfurt. Nach der Rückkehr aus der Bundesliga im Sommer 2007 folgen vier Meistertitel und 2010 die Auszeichnung «Fussballer des Jahres». In dieser Zeit wurde Huggel auch in der Nationalmannschaft zur festen Grösse.
Musste nach dem Ende seiner Europa-Tour in Deutschland und Italien vier Jahre fünf Jahre warten, ehe aus dem letzten Kapitel bei YB doch noch eine Erfolgsstory wurde. Mit den Meistertiteln 2018 und 2019 konnte er die Fussballbühne erhobenen Hauptes verlassen.
Jahrelang sehnten sich die St. Gallen-Fans nach der Rückkehr des verlorenen Sohnes. Nach 11 Jahren Bundesliga und einem US-Abenteuer war es 2017 soweit. Was folgte, war einigermassen ernüchternd. Barnetta war oft verletzt konnte bis zum Rücktritt 2019 selten seinen Stempel aufdrücken. Erst in der letzten von drei Saisons war er konstant gut.
Noch ist es zu früh, um seine Rückkehr in die Super League nach vier Jahren in Wolfsburg als Erfolgsstory zu bezeichnen. Aber Steffen ist drauf und dran, die aktuelle Form ist herausragend. Was nach zwei Cupfinal-Pleiten mit Lugano fehlt, ist ein Titel.
Die Schweiz-Rückkehr 2010 nach fünf Jahren in Frankreich und Deutschland führt ihn nicht zum Stammklub, sondern nach Luzern, Aarau und Le Mont. Überall lautete die Bilanz: ES war okay, aber von einem ehemaligen Nati-Stammspieler durfte man mehr mehr erwarten.
Mit Blick auf die ganz persönliche Visitenkarte dürfte Frei die Rückkehr zum FCB als Erfolg abbuchen: Er wurde Captain und 2023 Rekordspieler von Rot-Blau. Mit dem Team reichte es jedoch «nur» zum Cupsieg 2019 - da war sich Frei aus seiner ersten Zeit als FCB-Profi (2007 bis 2015) anderes gewohnt...
Der geniale Linksfuss kehrt zwei Mal in die Super League zurück: 2005 aus Stuttgart zu YB und 2009 aus Katar zum FC Luzern. Seine Klasse zeigt er immer wieder, aber auch für ihn gilt: Da war mehr erwartet worden. Grund genug, in Luzern von Bruder und Trainer Murat kaltgestellt zu werden.
Sportlich dürfte er sich mehr als «nur» den Cupsieg 2019 erhofft haben. Menschlich aber war seine zweite Zeit beim FCB ein Erfolg: Stocker schaffte sich mit offenen und ehrlichen Statements ein Profil, das nur wenige Fussballer heutzutage noch haben.
Sein Denkmal bei den YB-Fans hat sich Spycher als Sportchef geschaffen. Nicht als Spieler: In dieser Rolle leistete er nach der Rückkehr aus Frankfurt in die Heimat vier Jahre «suuberi Büez», mehr nicht. Die Berner Titelsehnsucht stillte er erst als Funktionär.
«Das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!» Diese Worte blieben vor allem von Cabanas' letzten von drei Engagements bei den Hoppers hängen. Bei den GC-Fans hat er spätestens seit dieser Schimpftirade gegen einen Schiedsrichter Kult- und Heldenstatus. Sportlich wars nicht mehr der Rausch wie zu Beginn mit drei Meistertiteln.
Er wurde als einer von wenigen mit zwei deutschen Klubs Meister: 2004 mit Bremen, 2007 mit Stuttgart. Das weckte bei seiner Rückkehr in die Schweiz natürlich Erwartungen. Doch körperliche Beschwerden verhinderten weitere Titelgewinne mit dem FCZ - und ein längerer Verbleib als Spieler als bis 2012.
Der verletzungsanfällige Abwehrturm landet nach über 100 Premier-League-Spielen für Arsenal, Fulham und Aston Villa 2016 bei GC. Dort macht er 16 Spiele, ohne ab- oder aufzufallen. Ein halbes Jahr später zieht Senderos weiter nach Schottland, ehe er 2019 nochmals in die Schweiz zurückkehrt. Zum FC Chiasso. Für drei Spiele, die letzten seiner Karriere. Die hätte er sich definitiv sparen können.
Sion-Präsident Christian Constantin schaute stolz wie Oskar, als er Behrami als neue Galionsfigur präsentierte. Aber wie so oft, wenn CC einen Promi-Kicker an Land zog: Es ging schief. Nach vier Spielen merkte Behrami, dass er eigentlich keine Lust auf die Super League hat. Er ging zurück nach Italien, wo er bis 2022 weiterspielte.
Er verliess das Wallis 1997 als Megatalent und kehrte zehn Jahre später als gestandener Bundesligaprofi zurück. Logisch, waren die Erwartungen riesig. Die Realität las sich dann so: Fünf Spiele in der Liga, eines im Cup. Schon ein halbes Jahr später zog Wicky weiter und liess die Karriere statt in der Heimat in den USA ausklingen.
Djourou war schon ein Jahr lang vereinslos, ehe er im Januar 2020 im Wallis anheuerte. Das konnte nicht gut gehen - und ging es dann auch nicht: Schon zwei Monate später löste er den Vertrag wieder auf, spielte nach der Corona-Pause im Sommer 2020 für Xamax, dann zog es ihn fürs letzte Karriere-Kapitel nach Dänemark.
Ausgestattet mit einem mehrjährigen Millionenvertrag kehrte der Mittelfeldspieler zum FCB zurück. Für die Fans, die damals jubelten, ist der Name «Kuzmanovic» mittlerweile ein Reizwort: Weil er keinen Hehl daraus machte, dass das Geld in seiner Prioritätenliste höher als die Leistung rangierte. Und weil er seit Ablauf des Vertrages mit beissender Kritik am FCB auffällt. (aargauerzeitung.ch)