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Präsident Ancillo Canepa und Ehefrau Heliane sind derzeit sehr zufrieden mit ihrem FCZ. Bild: Urs Lindt/freshfocus

«Jede naive Sekunde wird bestraft»

Canepa trotz Pleite insgesamt zufrieden: Sämtliche «Trittbrettfahrer und Intrigranten» seien weg

Ancillo Canepa hat die Niederlage in Villarreal und das bevorstehende Aus in der Europa League schnell verdaut. 

24.10.14, 10:11 24.10.14, 11:44

Seit über acht Jahren steht Ancillo Canepa dem FC Zürich vor. In einem Interview mit der Sportinformation äussert sich der Präsident über seinen grossen Einfluss beim Stadtklub. Zwei Jahre nach einem internen Putschversuch herrsche Ruhe. Sämtliche «Trittbrettfahrer und Intriganten» seien weg. 

Die spanische Lehrstunde in Villarreal nahm Canepa mit einem Schulterzucken zur Kenntnis – mehr nicht. Der Frust hielt sich bei ihm trotz der 1:4-Niederlage in der Europa League in Grenzen. Die erste Hälfte sei ansprechend gewesen, «danach waren wir chancenlos. Jede naive Sekunde wird auf diesem Niveau sofort bestraft.» 

Ancillo Canepa (r.) mit Trainer Urs Meier: Der Trainer soll sein Job machen, der Präsident ebenfalls. Bild: Andreas Meier/freshfocus

«Schön, offensiv und spektakulär»

In der Super League hingegen ist der FC Zürich nach einem Drittel der Saison so gut wie seit Jahren nicht mehr positioniert. Der attraktive und derzeit erfolgreiche Spielstil ist ganz nach dem Gusto der Mehrheitsaktionäre Ancillo und Heliane Canepa, die inzwischen 80 Prozent der Anteile am Verein halten. «Schön, offensiv und spektakulär.» 

«Es ist in einem Profi-Klub enorm wichtig, dass der Trainer ungestört arbeiten kann.»

Canepa spricht auch über die von ihm geschaffenen Strukturen. «Wir sind ein wirtschaftliches Familienunternehmen», sagt er zur Organisationsform der «sehr kurzen Entscheidungswege. Es ist in einem Profi-Klub enorm wichtig, dass der Trainer ungestört arbeiten kann, dass der Präsident seinen Job machen kann.» 

Von der Finanzkraft der Klub-Leitung wird der FCZ weiterhin profitieren. In absehbarer Zeit ist nicht mit einem Rückzug Canepas zu rechnen. Zuerst müsse der Verein nachhaltig erfolgreich sein: «Er muss gute Rahmenbedingungen haben, um auch vom wirtschaftlichen Standpunkt her nachhaltig stabil zu sein.» (si) 



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

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